Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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führet worden seyn. 6'ocrivr». äsLplsc. ün§1. Kac.

ro«. Lc.

* Langhaus, (Christian) war zu Friedland in Preussen,wo sein vatter Raths-verwandter war, im jähr 16L0. den 25.sept. gebohren. Nachdem er zu Königsberg 7. jähre ohne Mit-tel durch Vorschub gutthätiger leuthe studiret , wurde er unjähr ,68z. kstilolopbixs Nsgittsr, rm sahr 1688. Lonre-ttorder Allstädtischen Pfarr-schule daselbst, und zu ende desselbigenjahrs Diaconus der Altstädtischen Haupt-kirche, im jähr 1719.aber an derselbigen kirche Pfarrer , Königlich-Preußischer Con-flstorial-Rath, und Inlpecttor der schule, worauf er im jähr1727. den 19. febr. das zeitliche gesegnet. Er hatDilss. 6c De.monttraticins ttegulre kroportionis äirsÄL , Königsberg 168;.Dissertation«« Natstsmaticas äs Lorona Dieronis, 1686. äskr-LäicabiIlbus,l687. äs guingue Lorporum regulsrium Soliäi-täte e äato uno latere invenisnäa , Diss. äuss , ib. 1687. äöDoliorum Dimenssone , ib. 1687. äs Lukpicii sssZn L^mbobs ,Ib. 1687. Trigam DialsÄicarum tzuMionurn, ibiä. 1687.Varisruni l^usettionnln Vriaäss iex, ib. 1688- eine Predigt beyeinweyhung des Altstädtischen Wittwen-und Waysen-Hauses,über Hiob XXIX. 12. iz. Predigten vom gereinigten GewissenüberHebr. IX. -z. 14- Von glücklichen und unglücklichen Zei-chen über Es. DX. 1-6. Leichen-Predigten; Biblische Haus-An-dachten in 8- bänden; Paßiona-Belrachtungen; eine Kmder-Postill, so in die Schwedische, Wendische, Polnische und Li-thauische spräche übersetzt worden; Catechismus-Lehren ; Gol-denen Himmels-Schlüssel heraus gegeben. Gelehrte Zeitung.1723. p. z 18. preußischer Todes-tempel, unterred. I. n. 6.Monatliche Ienische Nachrichten, 1727. octobr. n. 4. Ls.

annai. k. II. p. 41;. 481.54;- Unschuldige Nachricht.1700. p. 6z 1. 1718. p. ic>87- 1728- p. 9?r. leg. Sein sohl, istin Königsberg ein berühmter DoÄor und krok. Tsteol. gleichesnahmens gewesen. Göttens jetzt!, gelehrt. Europa , wm. 1.p. 269. iegg.

Langhaus, .(Johann Ludwig) aus dem HertzogthumZweybrucken gebürtig, ward anfangs Dorf - Pfarrer in derChur-Pfaltz, nachgehends aber weiter und weiter beför-dert , bis er endlich zu Heidelberg die stelle eines Churfürstli-chen Hof- Predigers, Kirchen - und geheimen Raths, beklei-dete. Bey dem Churfürsten Carl stund er in grossen gnaden,wie denn derselbe viel vertrauliche briefe mit ihm gewechselt,und ihn in seinem testamente mit einem ansehnlichen Vermächt-nis bedacht hatte. Nachdem aber gedachter Churfürst an.168;. mit tode adgieng, nahm auch Langhansens glück ein en-de ; denn man beschuldigte ihn, er hätte feinem Herrn zu ei-nem präjudicirlichen testament, ingleicheu zu einer ehefchei-dung und andern so gefährlichen als offenbar wider das ge-wissen und die Christliche sttten-lehre lauffenden dingen gera-then , und weil man ihn aus seinen eigenhändigen briefen über-wiese, ward er von den Reformirten Ibeologis , als welchendie fache auf ansuchen des Dänischen Gesandten war committi-ret worden, für einen gottlosen mann, der die H. Schrift wi-der besseres wissen verdrehet, um dadurch unschuldige gewis-sen zu verführen, und zur fünde zu verleiten, erkläret, undendlich gar an. 1686. den 2. mart. zu Heidelberg mit folgenderstrafe belegt; nachdem ihm sein urtheil auf dem Rathhause,allwo er in dem sogenannten armen sünder-stüblein gefangengesessen, von dem Stadt-Rathe war eröfnet worden, trug ihnder hencker nebst seinen knechten unter den pranger, woselbsteine bühne aufgerichtet war , darauf wurde er auf einen stuhlgesetzt, ihm das Hals-eisen angelegt, und eine ruthe in die Handgegeben. Als er eine stunde lang also gesessen, führten ihn diehenckers - knechte auf einem schind-karren in den sogenanntendiebs-thurn. Von dar ward er auf das drey stunden von Hei,dclberg gelegene schloß Dielsberg gebracht, allwo er 20. jähr ge-fangen sitzen sollte; es wurde aber dieser ort seines gefäng-nisses hernach geändert, und er auf das veste schloß Zwingen-berg gesetzet, allwo er an. 1688. bey dem Französischen einfallin die Pfaltzischen lande auf befehl des Dauphins seiner gefan-genfchafft entlediget, nachmals gen Straßburg, und von dan,neu ferner auf Basel sich verfügt, woselbst er in dem wirths-hause zum Storcken genannt, seine übrige lebens-zeit in dereinsamkeit zugebracht, Sonsten hatte er vormals ein buchgefchrieben Schirm ksssionsiia oder Paßions-Seufzer genannt,auch verschiedene predigten, welche von den besten kennernnoch ziemlich geachtet werden, und wohl verdienten einen fröm-mer», Verfasser gehabt zu haben. Zieglers historisch, labyrinth,x. i;o. leg. *

Langheim, ein Cistercienser-mannen-kloster, im BißthumBamberg, an den grentzen vo», Francken, und Voigtland,;. messen von der stadt Culmbach gelegen, hat zu stiftern ge-habt Otto, Hertzog von Meran, und Beatm seine gemahlin,wie auch an. n;2. dazu St. Otto, Bischofs zu Bamberg, derden platz hergegeben. Eine stunde wegs von diesem klosterund fast gleiche weite vom May»,, wie auch vom kloster Bantz,an dem orte, so vor altem Franckenthal genennet worden,stehet die durch gantz Franckenland und am Rhein-strome be-rühmteste kirche und wallfahrt zu den H. XIV. Nothhelffern,allwohin seit an. 144z. ein grosser zulauf des volckes ist. /cke«Lonxreg. Litterc. 8. Lernst, p. ;6. *

Langhes, flehe Langues.

Langius , (Carolus) ein Lanonicus zu At. .^Lütkich, war von Gent gebürtig, Iohannis L-E.„ K ^fers Caroli V. 8 ccretsr!i , lohn, welcher ihnten in 20. sprachen und wissenschafften - »il>t"Ai>^

Rechtsgelehrsamkeit unterrichten ließ. Er Mune Lomnienrsrios , und unter andern auch der mbücher äs OKciis. Er war sehr in der wisseuM^und dlmnen erfahren, und ein grosser liebha^ ^en,scheu und zur artzney dienenden Indianische» P^Wci» l^„,er mit grosser sorgfalt in seinein garten aM'' als er «4.Hieran erlustigte sich vornemlich Iustus a»- Hü

gium auf seiner Teutschen reise besuchte. fteu^he»'Levinus Torrentinus, sein verwandter und g» ^ begihn in dem alten thore der Haupt-kirche zu r.» ^Sonsten hat man von ihm Lsrmina quseäaw'

I 7 ^r.:^ 7_r:_4' . ' xv_7_^1_^

tio-

Drbis Deoäisniis; in Xavalem Lkrittianoruw . ^ in

riam ; sthmnum in Xacslem Domini; snrnp . c>rnem Dominicain; Varias Deälinnss in - gs'

still. lib. DVI. stistl. LelL-

Lontt. list. I. c. 11. , vit. Laroli stanß ^ jl>>

äit. aux eloZ. äes kam. lavans, tarn. I. p-Langius , (Christianus) ein üleäicus, wu valte sOsterlande an. 1619. den 9. may gebohren. MAlÄihm gleiches nahmens, »var Superintendew » ^s a xFhielt ihn gleich anfangs zu den studien an, l ^erwachsen »var, schickte er ihn nach Wittenb^^gi'der berühmten män»,er Buchneri undNach seiner zurückku»»ft »vurde er an. i6;8- ^ sV

und an. 1640. Laccslaurens in der Medicin- Heslcrrr Mnach Italien, durch Böhmen, Mähre» rSteyermarck, und kam endlich nach anS^> lch^iii^bruch zu Venedig an , von dar er sich

jähre nach Padua begab, ein gantzes jähr d»

Medicin horte, und sich ihrer gunst versiC>^pjei»>^eAder Teutschen natioi» die gewöhnlichen ehrew^ KLkam. Mit der zeit besuchte er auch die »^Mgyla»^ §5,in Italien, Vicenza, Verona, Bergan,»/.^tua, und andere, bis er endlich über Neapou^aBl^ ^mit dem berühmten Marco Aurelio Seve«»» »erdll^/1nach Rom gekommen, und daselbst 2. mo»ar pa»M

Italien gieng er nach Franckreich", »i'd »»Mssela»»d, von bannen er über Holland wieder ist. ^kam. Hierselbst wurde er an. 164;.nachdem er vorher» eine Dilstmarionem pe» i» xhiLittsrrsto gehalten hatte; worauf er des W ,64?.' , »Vund kroksttstr der Physiologie worden. V bbicuEUck i!»!'auch die krokettion in der Anatomie »»d »M' F'

,654. in der Pathologie aufgetragen.er das Unglück, daß er von etlichen wiedC^hart verwundet, doch wider vermuthe» . ^^sci>H,, Mde. Endlich starb er an. 1662. den 24. cu"ss' 'E^c-ten hinterlassend. Hierunter sind Ist ssaf.H'^e O-ss' V> ,;äs Ililslo D^pockonäriaco ; äs Alorkäns, zccu^ioß'^. 5^rum Larost'narum ; äs Daäke kumsrw >rum letst-äium ; ssxegeliz LontroveMs-e ^

8cstolia in Delmontü Dockrinam »nauälta jn ^

, in tkemr. x. , z 92.

novaw. lvurdkHr zll^,

Langius, (Johannes) ein öleä-cus - ^

in Schlesien an. 1485. gebohren. A». "^zu ieh^,zrg Nagitter m der Philosophie, woraus PlE E ^und des Proclj Spst^mm , ingleiche» ,,„p lesss.y cleNach diesem begab er sich nach JtalA», » ssudo»'Medicin, darinn er zu Bononien sich » Pisa Ä r>dSnibus unterrichten ließ, gleichwie er er »Uk»Ms'DoÄor-wurde angenommen. DMY^sei»eeÄ tzhÄV'chischeunter dem Petro Aegineta. er d^jci

Teutschland besuchte er Heidelberg / »"^dLudovici, Friderici ll. Ottonis He»r>" " zi.

Meäicus worden. Er »nuste Frlder'""eiten. Al-gdurch das groste theil von Europa begu Heide'»machte ihn zu seinem Rath, »vorauf e"^im 8°. jähre seines alters gestorben.

Isruni Äeäicinalium Opus wilcsua .

curanäX kettis Meckoänm ; Oonu» . , ^0zwey letztere wercke nicht gedruckt '„äilas II.; äs S^rmaiimo L ssationo . ^

Lgvptiorum inventa «L kormulo-

Kitt. lib. XXXVIII. "ugmweb

in Dinä. renov. sloA. ä

x. 257- , ^ Rechnn

Langius, (Johannes) ein beckchm

zu Freystadt m Schlesieii gebohrein

wachsen »var, begab er sich A»MsÄ ss"^

Wien, daselbst seine studien zu treiben. t.

brachte ihn Philippus Gundelms " Vo" ^,,tcrr'^cll ^ iiLw-it/.daß er sie Ä

Ofen, allwo ihm der Kon>a Ludov' ^

capell-knaben anvertrauete. als

zurück , und wurde sowol »r^ ^,1 ^

schule mit einem dienste »ersehen. ^ Igcrws zu Schweidnitz, und an dem