lan
Cantzler. Als er nun in solcherM?5di,ia«Mj.edenen Verrichtungen bey dem Römischen Kö-Vo^ > I geschickt aufgeführet , conferirte ihmtz«, 7 ihn a»!^^ ^"ede in der Rechtsgelehrsamkeit , und er-Aeinx, seinem Rath und Redner. Worauf er so-lideste begleitung anderer vornehmer Personen ,
nach Polen verrichtete. Bey die-
er von dem Vischoffe zu Cracau in das^g^iyps ^eademie besagten orts geführet, allwo ihnPe-
>vesch/^, e/n Italiäner, mit einer Griechischen rede em-rry„ ' j^gngius in eben dieser spräche mit jedermansktÄ freund antwortete. Als ihm einsten sein ver-, tz' Petrus Royzius, ein Spanier und Königli-
, daß sich GOtt der Teutschen sprächeskiNx M, hgMden , als er yje ersten eltern aus dem Paradieseqla,,?, lhn artig abgewiesen, da er gesagt: Er fürderaN schlänge würde die Spanische spräche zu^ 3M gebraucht haben. Endlich starb er zu
^tvVv°cs ^ ja das 64ste jähr seines alters getreten,"^ori Ealllsti Tantopuli siLcleiigstisR Uikorikstverelp^^gorii l^n2iali2eni 8 eutsntiArum libros m. ;
de», Justini Älartyris mit beygefügten anmer-wider griechischen ins Lateinische übersetzet. Er hat^^phylum vertheidiget, welcher ihn zum ketzer
^k. I^ricorum Pibrum ; Llegiss nliguot;
n Ueroiso sä O. äösrnkein. in vit.
^MJiyg "E Hd- Xül. in tüeatr.
lichr«^" er glaubte, man könnte Christum auch nachkeine crcatur nennen. Sonsten hat man
lVlLtüsmsticus und kiokellor der
l svZ^phus) einT?che zu Krenb
tvA rg ^»cye zu Freyburg rm Brrßgau, gebürtig von7» verm!?^lsaß, storirte um das jähr 1610. ManÄ»i, 3>ive„V^de»e schriftcn, und unter andern eine cdi.
^d Persto; P^rosiliium Orssssruni üits-an Llsmentsls AlLtkemstisum, welches zuaufs neue mit anmerckuugen des Isaacich't dÄiuiu ^ worden. Sonst findet sich auch von ihmkA d?» ^ti,l - i, ?- welchem einige zeit hernach ein andersPtvtp'a.^ VsntkL-i Nova in sol. gefolget. Er war
^ancnsil Nova UI
beygethan, 1
gefolget.
trat aber endlich zu denllelcisnt. lVIstb. p. ;88- öa-/e.Matthäus.
Ä^Hvlsch.."^laus) ein Rechtsgelehrter, welcher zuV?an. i^6. gebohren worden. Den ansangÄ er M>Iosd«ui Hudlen machte er zu Rostock, allwo ertzAe --N ua^Elwd Uumanioribu» obgelegen. Hierauf!» Wtttenberg, Leipzig und Heidelberg, unde^r^Mhx^r Rechtsgelehrsamkeil geschickt, welches erg^^Leiden fortgesetzet, allwo er fich mit Py-
Von
geggiden fortgesetzet, allwo er fich n> n fick ^ ^"^-f^st zu lehren angefangen.
>r>»,'^eia, M na^> Loven, und blieb 6. monate allda,Flandern in Engelland und von dar nachw allwo er sich zwey jähr aufgehalten.
Ls-
Uststw' "Uwo er sich zwey jähr aufgehalten. Nachwieder ^.^^atterland verstoß er selbiges^nach we.
Grönh ^^uchte Wittenberg. Endlich kam
M
ngen , allwo ihm das folgende jähr
auf^ochinsriA in ^urs auf sehnliches anhalten
«.. -agen, und an. 1620. die Oodtor-würde er-dieles wurde er auch krolellor orciinarius,4;. ,^wt mit grossem rühm bis an seinen tod,V^NliT^eti a„>. ^7sten jähre seines alters erfolget. Un-: LxerLitAtionss ^uricÜLse all rsxtumasaruni g^oonimollatX; ^us controver-mstitutionum majus L minus.
k>Zds,
tlg^Äus) ein Mönch und Priester,
Xiu^vrMig. "P'NV) ein Mönch und Priester, war vonek? dey 1487. begab er sich in das Benedictiner-
i^rBiWa-' und verfertigte daselbst eine chronick ,
-.. '
an. v^fe von Zeitz und auch anderer leben be-°V>ckt^6e^'. brs 1414. wie solches Pistorius unter,> >hy eingerücket. In dem letzt^gedachten^V^tlil.^ach-n^^bt Trithemius durch alle klöstcr inW xs'li-kM der ^oeu, ob er etwas finden könnte, welches^ l'i, > 'Aen Historie oder Vermehrung seines
- Lms,',?^nlich seyn möchte. Im übrigen
? V'u grosses lob k,n ^ ^
ML-«.
8:,.„
l grosses lob bey. lle Üistor.
^.hvhen Mus) ein Westphalischer Edelmann und^ iiudir^I ^e zu Münster, gegen das ende desau § vett-uä"^"^ zu Deventer, und that auf, wo ^ der zu Münster Dechant war, eineVV 'htzlsUn, I, I die treflichen leuthe, Laurentium.Francifcum Philelphum undN von Nr, Seine reife-gefährten waren Mau-nA ^'derg , und Rudolphus Agricola,l« ei,2Kl7 ruckkunft ihr möglichstes thaten,
dvMl IV ^2''en barbarey zu befreyen. Unter' Nach ?v^„d Langius abermal von dem Bt-Lau und niu^! Eickt, welche commißion erMpz. lrent^ ^ recommendations-fchreiden von dem^dms zurück kam, welche ihn in
lan 6iz
sonderbares ansehen und in den stand setzten, der litteratur im-mer mehr und mehr aufzuhelffen. Zwar hatte er deswegen vielstreit mit der Universität Cöln, die sich seinen guten ablichtenauf alle art widersetzte, die einführung seiner neuen Methodedie Lateinische spräche und andere nützliche wisscnfchafften zulehren, svwvl als der zu solchem ende von Langiv vorgeschlage-nen neuen schul-bücher mit allem ernst hindern wollte, auchdeswegen an den Münsterifchen Bischofs Conrad von Rittbergund an das hohe Stift eifrig schriebe. Doch zog, Langius sogute gründe für sich an, und sprachen auch die Italiänischen Ge-lehrten, auf die er sich beruffen hatte, so deutlich für ihn, daßder Bischofs sich auf dessen feite lenckte, und zu Münster eineherrliche schule stiftete, die Langius selbst einrichtete, und durcheröfnung feiner schönen bibliotheck sehr in aufnehmen brachte,in welcher blüthe sie bis zu der Wiedertäuferischen revolution,und also bis an. izzq.. bestanden. Langius ist an. 1419. im 81.jähre seines alters gestorben. Er ist ein treflicher Poet gewesen,wie seine getichte üe Lxcillio ^lierolol^mse poüremo , cls Ob-sillivne dlovesii, llo ksulo gpoüolll UNd lle lVIsris Virgine be-zeugen können; und ist dieses letzte um so mehr zu rühmen undzu demercken , weil Langius noch etwas zeit vor Conrado Cettefloriret hat, den man sonst gemeiniglich für den ersten Teut-schen hält, welcher Lateinische verse geschrieben. Giralduszehlet ihn unter die Poeten seiner zeit llial. II. bibl. /
proloxogr. , Laxon. üb. III. vit. küilost
Lerin. lle Ililt. I-at. üb. III. L^/x. *
* Eanglade, (Iacobus von) Baron von Sauvieres, wardes Hertzvgs Fridertct Mauritii von Bouillon vertrauter, undthat demselben und dessen partcy durch feinen verstand und ge-schicklichkeit bey den Französischen innerlichen Unruhen , in vie-len gelegenheiten, vornemlich in Bourdeaux gute dtenste. Da-durch ward er dem Cardinal Mazarini bekannt, der ihm zuder stelle eines Cabinets-8sLrscarii verhalf, welche er aber imjähr 1647. niederlegen muste. Er starb, wie man sagt, ausVerdruß, weil der Marquis von Louvois, den er auf seinemland-guthe in Poitou zu bewirthen sich vorgenommen, auch ver-schiedene bekannte dazu einladen lassen, nicht kommen wollen.Seine gemahiin, IV. von Champagnac, war von einem gutenHause aus Perigvrd, aber sehr arm. Man hat von ihm M-inoirss llu Duo lle kouilion, die im jähr 1691. nach seinemtobe zum ersten mal heraus gekommen. Msmoir. lle
tom. I. II. lls n/ottevr-e, tom. III. IV. lle /.e«er, tom. I, II.Te , bibl.
* Eanglais, (Maturinus) ein Franzos, in die mitte des
vorigen jayrhunderts gehörig, war bey Johanne Darte dieletzten 12. jähre über, als Äartes lebte, Lmulus, und genoßvon ihm so guten unterricht , daß er LsceAlaureus werbenkonnte, dagegen Dartes ihm befahl , seine noch nicht anslicht gestellte schriften aus feinen manuscripten heraus zu ge-ben , welches er auch insonderheit mit den Lommentsrüs all6ratianmn und dem IraÄatu lls Lenekciis gethan. OoEr.vit. .j. Oartis in vit. clar. ILror. p. 229.
Langte, (Johannes Maximilianus) ein Reformirter Pre-diger zu Rouen , dahin er an. r6r;. beruffen worden. Er ver-richtete dieses amt, bis er an. 1674. im 84. jähre seines altersstarb. Man hat von ihm 2. bände von predigten , davon dererste über das VIII. capitul der Epistel an die Römer, der an-dere aber über verschiedene andere biblische texte gehalten wor-den. Er hatte einen söhn, Samuel, so DoÄor der Theologie zuOxford worden, und von dem der folgende artickul handelt.
Lange, (Samuel äs) des vorigen ältester söhn, ist an. 1622.zu Lonssen gebohren, ein jähr darauf aber nach Franckreich ge-bracht worden , wo er auch bis zu der letzten Verfolgung ge-blieben. Er wurde fast in eben dem alter, in dem sein vatterdas Predig-amt angetreten, nach Rouen beruffen, welcher kir-che er neben seinem vatter 2;. jähr gcdienet hat. An. 1671.ward er nach Paris beruffen , der gemeine von Charenton vor-zustehen , welches er auch mit allem ffeiß und svrgfalt gethan,bis die allgemeine noth ihn gedrungen, nach Engelland zu flüch-ten , wo ihm von der Universität Oxford die Ooüor-würde, vonKönig Carl II. aber ein Canonicat zu Westmünster conferiretworden. Er ist an. 169z. im 71. jähre seines alters gestorben.Man hat von ihm einen brief, die streitigkeiten der Episkopalenund Presbytcrianer betreffend. ög?/e.
* Langley, ein schloß in der Engelländischen provintz Nor-thumberland , an der South-Tine, von welchem unter der re-gierung Königs Johannis , Adam lle Dindale seine Freyherr-schafft hatte, welche hernach auf Nicolaum lls Bolteby fiel.Zuletzt ist solche an die Percies gekommen. LÄmL«,' önc. x>.8z;.
* Langlev, (Johannes) ein gelehrter Engelländer, warnicht weit von Banbury in Orfordshire gebohren. Er stu-dirte zu Oxford , und wurde allda ein nutglied des Magdale-nen-Lollsgii, ingleichen MMer Lrtuum , nach diesem aberLehrmeister der Collegiat-schule, wie auch krschsnllgrius derHaupt-kirche zu Glocester, und endlich an. 1640. Ober-Lehr-metster der St. Pauls-fchule m Londen, welche er auch theilswegen seiner gründlichen wtssenschafft, theils aber, weil er sichbey den lernenden in sonderbare ehrfurcht und Hochachtung zusetzen wußte, in einen treflichen flor gebracht. Er starb un-verheurathet den iz. sept. an. iS;7. und hinterließ nebst dem
Lff rührn