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rühm eines guten Lridici , Hiüoricl, Isisologi undlii, auch eine Rhetoric und Prosodie, wie auch verschiedene Zu-sätze und erklärungen der Lateinischen und Griechischen gram-maticken, die in seiner schule eingeführt waren. i
isse ofssokn Lotst misseli. n. s.
Langem, eine kleine stadt inGuienne, an der Garonnestunden von Bazas gelegen. Sie ist wegen dem wein und bran-tenwein bekannt, wormit allhier eine grosse handelschafft in En-gelland und Niederland getrieben wird. *
Langport, eine marckt-stadt von Pitrey-Hundred, auf dernorb-seite des flusses Parret, in der südlichen gegend von derEngelländischen provintz Sommersetshire, welche wegen demtreffen bekannt ist, so den 12. jul. an. 164;. in dieser gegendzwischen des Königs Caroli I. unter dem Lord Gering und desParlements trouppen vorgieng, worinnen die Königlichen ge-schlagen wurden. Diese stadt liegt 109. Englische meilen vonLvliden. stelle, äs 1 -i Lrsnäe-Lretsgns.
Langres, tat. siinganss, ikuäoiNLäurium llingonum, einegrosse und alte stadt in Champagne, auf einem berge, am Ur-sprünge der Marne, allwo ein Präsidial, wie auch ein Biß-thum, unter den Ertz-Bischoff von Lyon gehörig. Der Bi-schoff ist zugleich ein weltlicher Herr über die stadt, und einervon den alten Hertzogen und Pairs des Königreichs. Die um-her gelegene landschafft wird für die höchste in gantz Franckreichgeachtet. Die stadt soll von Longone, dem 6. Könige derCelten, gebauet worden seyn. Die Haupt-oder Dom-kirche darin-nen ist dem Märtyrer Mammez gewiedmet; das barzu gehöri-ge Capitul bestehet aus einem vecano, einem Schatzmeister,6. Urssiiäiacomz , einem Lantore und 42. Lunonicis, und diegantze 0 iosce 8 begreift 600. kirch-spiele. Die Vandalen verüb-ten allhier zu ansang des IV. Lcull viel raubereyen und Plünde-rungen. Es entspringen in der Herrschafft Langres bis 6.flüsse. An. 1080. oder wie Baronius will, an. 1077. hielt desPapsts Legat, Hugo äs Die, wider die von weltlichen Personengeschehene Investitur der Geistlichen, allhier ein Lonoillum.
llb. IV. c. i. A 17. , llb. II. s. y. Ik'acie«-,
llb. I. <L IV. llillor. O/l»', in sommentsr. llb. V.
c. ?. llb. IV. spik. ;6. L
Lull. Lkrllk. Dr, LH , sntig. äes villes 8:c.
Langres, (Bertrand äs) gebürtig von Figeac in Auvergne,ein Cardinal. Er ward in seiner jugend ein Franciscaner-Mönch, und an. i; 47 - von Elemente IV. zum Bischofferstlichvon Aiazzo aufder inful Corsica, hernach aber von Aßisi, ge-macht. An. i;68. beriefihn Urbanus V. nach Avignon/, undgab ihm das Bißthum von Glandeve, als eine belohnung des-jenigen tractats, welchen er wider die ketzereyen seiner zeit ge-schrieben hatte. An. i;7i. erhub ihn Gregorius XI. zum Car-dmal-Priester, mit dem titul St. Prisca, und schickte ihn, als sei-nen Legaten, an den König Ivhannem I. von Castilien. Urba-nus VI. ernennete ihn zum Bischoff von Ostia und Velitri.Dessen ungeachtet nahm er die partey des Gegen-Papsts Clemen-tis VII. und hieng demselben beständig an, bis er in einem ho-hen alter, den 16. nov. an. i;y2. zu Avignon mit tode abgieng.Er hat über das vorige auch äs 8cllllmare , ingleichen Sermonesäs lempors , geschrieben. Etliche haben ihn mit BertrandoTurriano, oder äs la Tour, confundirt. O-rre/-»-. elenck.Luräin. Lull. Lllrilk. /'e/.
bist. 8ersxb.
Langthonus , (Johannes) ein Carmeliter - Mönch ausEngelland, welcher sich an. 1456. auf dem Lonsilio zu Ba-sel befunden, und eine Historie von seinem vatterlande verferti-get hat.
Langthon , (Stephanus) war von geburt ein Engellän-der , aber zu Paris erzogen und selbiger Universität Cantzler,wie auch Lunoillcus daselbst, und hernach Oecunub zu Rheimsworden. An. 1206. rüste ihn Papst Innocentius III. in Italien,und erklärte ihn zum Ertz-Bischoff von Canterbury in Engel-land ; es setzte sich aber der König Johannes darwider, welcherJohann Grajum , Bischoff zu Norwich, zu dieser würde be-fördert haben wollte, und dahero untersagte er Stephans nichtin Engelland zu kommen. Er soll hernach in dem Cistercienser-kloster Pontigny in Franckreich den orden angenommen ha,den, davon aber Pitseus und äu Visch nichts wissen wol-len. Nachgehends ist er mit dem Könige wieder ausgesöhnet,zu dem Ertz-Bißthum gelassen, und an. 1212. zum Cardinalgemacht worden. Nachdem ihn aber der König von neuembeunruhigte, erregte er an. 121;. einen aufstand wider densel-ben , und recommendirte den vornehmsten des Reichs denFranzösischen Printzen Ludovicum. Als aber an. 1218. Kö-nig Johannes mit tode abgangen, und tue Franzosen aus En-gelland vertrieben worden, wurde Stephanus des hochverrathsbeschuldigt, und um eine grosse summe gelbes gestraft. An.1222. hielt er einen General-^noäum , wegen Verbesserungder kirchen-disciplin , aus welchem zugleich zwey gotteslasterer,die Christi verson angenommen zu haben vorgaben, verdam-met und gecreutziget wurden. Endlich starb Stephanusan. 1228. den y. jul. und ward zu Canterbury begraben. Erhat über alle büchcr des Alten Testaments, ingleichen über dieEpisteln St. Pauli LommemLrins und andere schriften verfer-tiget , so aber meistens noch ungedruckt liegen. Nach Pitsei be-richt ist er der erste gewesen, welcher die bücher des Alten Testa-
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ments in capitul und verse eingetheilet. Don stApk. MSimon handelt der folgende artickub ecc>o'- ^ ^
D« , in bibl. orä. Lillers. Lave, Icripk
Ilses.
ein gelehrter EngeUa^ it , st§Igremil ziemlicher hM< <,,,rshl
Langthon, (Simon)ehrsuchl ergeben, und predigte nur ziemim-^ v--daß er durch seine predigten viel unruhe imEr war Stephani des Ertz-Btschoffs von Cancer ^nach dessen tode die Lsnonisi von Jorck ihn an ^itEFwollten ; allein der Papst und der König 3 oha«. widersich dieser wähl, wodurch er in den härtesten ein, .zg-setzet wurde. Er starb an. 1248. und lMteu ^ Ainen Lplllolgrum, und einen tractat äs ^
IsnX. ^»Ist^,
Languedoc, lat. Occimnia , ist eine zienEvintz von Franckreich , und zwar der westliwr ^nigen , welches die Römer Lslllam Xsrboneme ^ diewm hiessen, so hernach Lallla Lotllis», ^velN^ E'schafft Toulouse genennet wurde. Sie siegt g« - i
dischen meere, welches nebst Roußiüon sudwa HiickGegen norden zu hat sie Auvergne, RovergM/Ahoiie^^eLionnois, gegen morgen grentzet sie an den st " gM j-'scher sie von Dauphins und Provence absonvrr ^gegen abend von Gascogne oder von Armagna Hie >lein Cominge durch die Garonne geschieden z E
der schönsten und ansehnlichsten provintzien in-Iwird in Ober-und Nieder-Languedoc eingethrll"'.^ sswestliche, das andere aber das östliche stuck an ^schen seeist. Das erste unter diesen beydentv ^^ xck „htHerrschafft Toulouse, die landschafft AlM^s 'Louragais und die Grasschaffl Foix in M z monrs?wird in Narbonne, Beziers, Nismes nnd das ^ Mwelches Gevaudan, Vivarais und Velai <r>jiE'schieden. Languedoc ist sehr fruchtbar an körn,hat auch im gebürge viel wildpret. In eiE'„y Es kl'Äiman viel wcyrauch, pech, marmor,
Sonderlich wächset darinnen in grosser mrngV^.paftel genannt, so zum färben gebrauchtviel schone flüsse hindurch, als die Rhone, ,velcheVi>lBerange, Berre, Taru, Agout, rc.unter'v ^sten in die Mittelländische ssee ergießen, g-. SEÄ«
Garonne vermischen. So ist auch der grom«,eines der merckwürdigsten stücken dieser „ßgretMittelländische meer mit dem Ocesno vereng ^melden einige geschicht-schreiber, daß ,^jgung^„. Kcmal dre gedancken gefaßt haben , dlest vettUstelligen, allein sie haben das werck allemal » ivlMgA§,zeit Caroli N. hatte man ein gleiches vorhabder regierung Francisci I. So hat ancha»-,,ricus IV. die fache untersuchen lassen, va M"^„ ygtdaß sie thunlich sey, und der Connetab>c ,^wen,^lci hat an. 1604. alle örter in augenschem A gsichädieser canal zu führen wäre. Der Card'" ^
Wollust, die Hand an das werckzeit und andere Verhinderungen wollten es m Msich ließ König Ludwig XIV. die fache ^,fte Lommisssrios nochmals untersuchen / . eund bericht hin, die arbeit an. 166S. nach ^
Herrn Andreoßi, eines geschickten
des Herrn Riquet angefangen, und an. sä'„v
ausgenommen, daß seine söhne an.a°°'',,och eN' Mvon mitfahren gemacht, und hier und dar ustVerbesserung angeordnet haben. Z» F/" so FMrdari, als dem höchsten orte des landest Mtden meeren gelegen, ist ein grosser >E pas <
iiv. brett gegraben worden , darinnen^ schle"^scheX,ii>>hoch stehet, welches man, vermittelstder gegen dem Ocean, oder gegen deM^ ^yer ,kan^lauffen machen , und danut d'.s'i>i»e vies'^o. "^10"
eine v'
das Wasser bis in den weyer zu Naurousi > ygraststaunliches und recht Königliches ^UrnM-Vb^A'gegen beyden meeren gemacht sind s Nanal.W^serane sonderlich unmuthig rustbcN'M^de"'^geh^c ,hat man 120. klaffter lang durchgrabew h hren ^j stzu führen, neben welchen ein, weg L M» Her ^für diejenigen, welche die etlich "'^ stick ' „st's
;o. schuh breit, und erstrecket sts?.qegange"./,,be, .xe ,
Millionen gestiegen, woran der Köm». Xjeprovintz Languedoc das übrige bezay^^chenvdiesem ist der canal von Narborrne / ^
allem verfertiget haben. Man hacke ^spare §,sammen hängen, und also v'elzuwege bringen können, daß dre staor^ ^ne und Toulouse , gleichfalls ^Äschah^^ände"-,th^,„,hätten, von dem sie nun keinen prost ^n, Ä vcks'^z»l^,stgantze kuste von Languedoc nicht fliege oft ^den schiffen gefährlich, dahero die A haft^^est'" li>''ein und andern bequemen und zu
wie dann der König Ludomcus r.»»