Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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^5..Agende eherne ringe; nachdem sich nnn selbigeaus, " ö^ieser oder jener sigur hinzunahen, so pfle-Ak, zu,,,.»" oder jenem dinge, welches sie wissenZöllen und zu weissagen. Sie geben vor, daßt' ' wissen können, was in andern Ländern vor-

iiiaZs^n den guten oder Übeln fortgang ihrer geschaff-

ter

h,»Ägcn ^ ihrer jagd, womit sie ihre meiste zeitllb,Mten n,«! " dein rühmen sie sich auch, daß sie hierdurchVeft Serien können. Der Lappländer kost ist nichti?» Kehre»«,'- ,Diejenige, welche auf dem gebürge wohnen,»W- kiich von dem fleische der renn-thiere, trinckensfldj ^ häna?«^^^ käse davon ; das fleisch , so sie essengk»N WaA" ^ des winters über in die luft, wodurch>vj^"°eknet, vor der fäule bewahret und dabey weichrr»N oderdaß es einiger Massen so viel thut, als das5 sich n; diejenige, so in den gebüschen wohnen,E be A "0" den wilden vögeln und fischen. Bären-fleischM L Änderbare delicatesse, womit sie ihre besten

vdt, Ur Der gröste theil unter ihnen hat weder saltz!!»!>!:' vdcx Uder.n anstatt dessen trocknen sie fische an derM>velck-s '?"'kers an der kalten luft, und stvssen sie zud»>, bi? . hernach anstatt des mehls dienet. Soßkr Mn^n-arte rinde von fichten-bäumen klein geflossen,ke>, >v -.ss des saltzes und zuckers gebraucht, womit siek L kgch^Mn. Igril in ihrem lande weder gerflen nochü>!qe i mangelt es ihnen am vier, darum streben

M?^svr^>, kewetn und toback, womit sie sich aus Nvr-W Die Lappländer sind sehr geschickte jäger und

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vey eine kunft, mit der grösten geschwindig-kW? zu lauffen, worzn sie gewisse dünne und

d'H^dinden d lange höltzer gebrauchen, die sie an ihrelc„^' Die enden davon sind so gemacht, daß sie sichM» k s und das ober-theil dieser höltzer ist mit pechM »./blbjg^ setzen ihre füsse mitten in die höltzer, undMki Mr gxf , einem runden stück zähen holtzes vest an.N-,, -lauffen werde» die Lappländer 8crirokns.sprach-»Kennet. Denn 8ürvcls heißt in der Schwe-Mschken-r .'v viel als das lauffen über eis oder schnee.? >auir^Prü,,^?k einwohner in Finnland, woraus dieLapp-, yMlch hergekommen sind. um über den schnee-u "e auch qensssser schlicken, so sie pulis»^hin/kM a-^^nen. Es sind selbige in der form eineshai?e pia^Macht, das vördertheil ist scharf und spitzig,kch, Ä Miid" l "nd das untere oder der boden ist gewölbetN leych-^Mit es bey erheischender nothburft zu beyden..'M^be. ss..', und desto leichter über den tiefen schnee

>» ykn-th^^lenige, welcher in dem schütten sitzt, regie-' U7»er h. °' wovon er gezogen wird, und hat den zü-Akk-'s Lapy,,w' welcher an des thiccs Hörnern angemachtverfertigen ihre schiffe oder kühne ausÄks. nich/v'lwltz, und zwar dergestalt, daß sie die dreckN b» vdsx 5?van mit nageln, sondern mit einem ge-zusammen fügen; es wird aber ein sol-ver aus den subtilesten wurtzeln neu ausge-!>e che fl- .er vvu senn-adern ihrer renn-thiere ge-

st Ä» - KvE»-Zusammen flechten , an dem winde oder an

lipie aus den subtilesten wurtzeln neu ausge-be den senn-adern ihrer renn-thiere ge-

»tvckn-ssvfammen flechten , an dem winde oder ansolche ss and also stricke daraus machen. Wenn1»!Zhe dss ihre kähne zusammen gebracht haben,Vhte/rlbige Mit moos zu, damit kein wasser hin-.>>»? da,m?chleren sie alsdann mit 2. oder 4 . rudern,auf dem schnellesten Wasser. Sie wissenV/». dicht, vrtzcln kleine und grosse körbe zu machen,b^»f,^>e sss'vaß sie wie die besten fässer Wasser haltentkd iahe,,„!a»der bringen mehrentheils ihre lebens-^hte^astxx noch drüber, sterben gemeiniglich mehr^ 0/», Vvch an kranckheiten, und sind in ihren letz,^ äfft und munter. äslcript, dlor-

I . ^sMaü^ a Soe, , eis ckapn. äs

stk,^8l .. ^ "n Negenten-saal, x. 187.

^ zu'd,n" alten kirche diejenigen Christen,art. ^ Hevden übergiengen. Sie waren aberhiess?,. !"ise nahmen gar ihre religion wiederk?", n ih,L' ; andere opferten den götzen,

shk daß g.vreyranch aufs feuer, blieben aber dochvon den Heyden umgebracht wur-bekam' Ihuristsatioder auch lssir-^hd ,/tIjch pc>ßi^Mn e,,,^ f ^ul um ein stück gelb,? bisMey ^ wckch/'vd dle hiessen ckibellatisi; und endlichOboist. Ragisi^.auf ernstes zureden und drohen des" Ä'Men^ ihnen die kirchen-schatze und bücherson^v, be sich nun wieder zur kirche

0sie sie nicht sogleich wieder ange»»!s> i k kh^niz j husten erst nebst den LsteLüumemsstehx oder einer gewissen ca-

kd'll-Äkea^r in d -^"rden manchmal erst nach etli-!> - i^° klis, i.AvMche gemeine aufgenommen.

! MUanUd adreßirteü sich an die Lonf-lso-

^>^kl,ttz)ailvu " u"A sajffn, und bekamen von ihnen^da>fe 5 ste dest??tk Eirche, die man Libelle kasizKaren no-u^-Akder angenommen; und der-i Dtgrtyx^ ,^?^iger, wenn diese Lank-ssores^ er-tvd ausgestanden hatten. Welcher

lap lar

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gestalt auS anlas dieser cknpfomm die ketzerey ober vielmehrtrennung der Donatisten entstanden, kan man in der kirchen-historie weiter nachlesen. L« , II. 240. /o-, <7^»^./->, »nnsl. Lxyrianlc. an. 2;o. H. 2. p. 17- , nä rltu-

lum Lvpnsiü cls ü?.piis, p. 121. clillsrt. äs ck-ixüs pri-

mitiv-e LLcIsüse, Lips. 1706.

^§apus , von Florentz, welcher die von Plutarcho in Grie-chischer spräche gemachte lebens-beschreibungen des Thesei undRomuli, Lvcurgi und Numa Pompilii, Solonis und Pu»diicolä, Themistoclis und Camilli, Periclis, Phocionis undCatonis von Utica, Artaperxis und Arati ins Lateinische über-setzet. Dergleichen hat er auch mit des Dionysii lstalicamsff.ssntiguirstibus Komsni8 gethan. Dieser Lapus hat an. 1440.floriret. Sonsten ist noch ein anderer dieses nahmens, wel-cher an. i;44. gelebet, UNd Opus LlleMtionum, Lommsn-isrius super LIementinis nebst andern juristischen wercken ver-fertiget. öer-ZE. cüron. fupplsm. üb. VI. ^/öertt-r.

äs lguclib. klnrem. , cle Nistor. ftst. üb. III. p. 807.

ülüor. .für. Oivil. ftom. üb. 111. c. 26.

Ear, lat. cksrig , ist eine stadt und Königreich in Persien,und zwar in dem theile, so Farsi genennet wird, nahe beyOrmus und dem Persianischen meer-bustn an den grcntzenvon Caramania am stusse Tisindon. Adas , König m Pcr-sien, verknüpfte dieses land zu ausgang des XVII. sseevü mitseinen übrigen Herrschafften, nachdem er die Guebrcs bezwun-gen , welche zuvor Meister davon, waren, und ihren eigenenFürsten hatten, den sie einen Konig von Lar nennten; un-ter solchen wurde der letzte, mit seinem gantzen qeschlech-te von den Persianern hingerichtet, um das Königreichdadurch in grössere sicherhert zu sitzen. Herbert und Theve-not berichten beyderseits, daß das wasser in diesem landeüber alle Massen ungesund , der boden sandigt und innerhalb100. Englischer Meilen von der stadt Lar weder fluß noch bäch-lein anzutreffen sey, dergestalt, daß die einwohner sich des eckstern-wassers, welches leicht verdirbt und stinckend wird, be-dienen müssen. Die meisten einwohner dieser stadt sind Ju-den, welche herrliche seidene manufacturen machen. Dasdazu gehörige schloß ist von dichten steinen gedauet, und mitcanonen wohl versehen, welche von Ormus dahin gebrachtworden, nachdem die Persianer diesen ort den Spaniern ab-genommen.

Eara oder Earanda, x^e von den Xsjacübus, des fliij-ses Almvnis tvchter , mit weicher Mercmws, nach der Poe-ten bericht, die Haus-götter, siares genannt, gezeuqct habensoll, wovon folgende sabel crzehlet wird : Nachdem sich Ju-piter in Iuturnam, des Turm schwester, verliebet hatte,von selbiger aber seinen willen nicht erhalten konnte, weil sie,so oft er zu ihr kam, in den Tiber-flnß hinein sprang, be-fahl er allen Nymphen dieses Wassers, sie zu verhindern, wem,sie dergleichen thun wollte, welches sie alle zu thun verspra-chen , ausgenommen allein Lara, die der Juturna und Junovon dem, was ihnen Jupiter befohlen, Nachricht gab. Die-ses erbitterte den Jupiter dermaßen, daß er sie gleich stummmachte, u»d Mercurio befahl, sse in die Hölle hinunter zu stosisen , welcher sich aber in ihre schönheit verliebte, und mit ihr2. kinder zeugte, die nach ihrer Mutter I^res genennet wur-den. Ovrä. käst. II.

Lara. Von dieser familie in Spanien, welche diesen nah-men von der stadt Lara in Alt-Castilien bekommen, hat Lud-wig Salazar cle Castro eine vortrefliche Historie mit den da,zu gehörigen documenten in IV. wm. bestehend, in druck ge-geben. Es ist dieselbe in der Historie bekannt, wegen den so-genannten 7. kindern von Lara, welches sich kürtzlich also ver-hält : Gonzalo Gustos, Erb-Herr von Salas und Lara, sovon den Grafen von Castitten herstammte, vermählte sich mitDonna Sancha, des Ruv Velasquez, Herrn von Bylaren,tochter, mit welcher er 7. lohne zeugte, welche man die kindervon Lara zu nennen pflegte. Der Graf Don Garcia Fernan-de; , ihr vetter, machte sie alle in einem tage zu Rittern. Die-se 7. brüder waren in der besten blürhe ihres alters, als ihrvetter, Ruy Velasquez, die Donna Lamdra heurathete, si>beydes von vätter-und mütterlicher feite mit Don Garcia Fer-nande; nahe verwandt war. Als nun Gonzalo Gustos mitallen seinen 7. söhnen auf der Hochzeit war, trug sichs zu, daßzwischen ihm , dem jüngsten unter den 7. brüdern, und ei-nem Ritter, mit nahmen Alvarez Sanchez, der DonnaLambra leiblichein vetter, ein streit entstund, welcher endlichmit grosser mühe noch beygeleget wurde. Eine Zeitlang her-nach wurde Donna Lambra von den 7. kindern nach Bar-badillo begleitet; weil sie sich nun wegen des ihrem vetter er.wiesinen sihimpss gerne an Gonzalo rächen wollte, schicktensie einen von ihren scl.u en hin, ihm eines anzuhangen, undmit einer in blut getunckten gurcke in das gesichte zu werffen,welches der sclave bewerckstelligte, aber von Gonzalo und sei-nen kindern verfolget, und vor der Donna Lambra füffenniedergemacht wurde. Dlese klagte solches ihrem gemahl,welcher sich ihrer fache gleich annahm, und alsobald den Gon-zalo Gustos mit seinen kmdern aus dem Wege zu räumentrachtete. Zu diesem ende stellte er sich gantz freundlich ge-gen sie, als ob alles vorgegangene gantz und gar vergessenund vergeben wäre, und erjuchte den Gonzalo, daß er dochdem Könige von Cordova in seiner stadt einen hrief überreichen

möchte;