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möchte; weil sich nun dieser hierinnen nichts Übels ver-sähe , that er es; allein, da der Mohren - König den briefdurchlas , fand er darinnen geschrieben , daß der Überbringerdesselben und seine 7. söhne seine grölten feinde wären. Hier-aus warf er den Gonzalo ins gefängnis, und schickte einigetrouppen nach Almenar, sich seiner 7. söhne zu bemächtigen.Hierauf stellte sich Velasquez an , als ob er selbige aus liebedahin begleiten wollte, sein rechtes absehen aber war, sie inder Maurer Hände zu liefern. Da geschahe es nun, daß sieallein 2oo. Ritter starck mit 1000. Maurern fechten musten,wobey nach einem tapfern widerstände alle 200. Ritter nebstFernand Gonzales, einem von den 7. lindern, auf dem pla-tze blieben; die übrigen brüder aber, nachdem sie mit zoo. Rit-tern , welche des Velasquez partey verlassest , verstärcket wor-den , erneuerten den streit wiederum, allein auch diese mu-sten ihr leben einbüssen, und die 6. kmder wurden von denMaurern gefangen, und ihre köpfe dem Könige von Cordo-va zugeschicket, welcher mit ihrem unglücklichen begegnis eingrosses mitleiden hatte, und ihren vatter wieder auf freyen fußstellete. Gonzalo schwängerte in währender zeit seiner gefan-genschafft des Königs schwester, welche nicht lange nach des-sen abzuge mit einem söhne darnieder kam , so Madara Gon-zales genennet wurde, und nachdem er erwachsen, von demKönige urlaub nahm, seinen vatter, Gonzalo Gustos, zu be-suchen , und die Christliche religion annahm; weil er sich nunentschloß, seiner bruder tod zu rächen, tdbtete er bald her-nach den Nuy äs Velasquez, und ließ dessen gemahlin, Don-na Lambra, verbrennen. Dieser Madara Gonzales ist derManriquez cls Lara in Spanien stamm-vatter. MalfadaManriquez, des Königs in Portugall Alphonsi Henri« I. ge-mahlin, war aus diesem Hause. äs red. Hilss.
lib. VIII. c. y. /V/rH , vies cles keintrss. , cleÜL.
cke 1'LIpggne, x. 186.
* Sara, eine kleine Spanische stadt in Alt-Castilien, an demflusse Arlanco. Man stehet da in der kirche St. Petri dasgrab Ferdinandi Gonzalez, Grafen von Castilien; von des-sen gebeinen lichten die abergläubischen Spanier, daß diesel-ben , so oft das Königreich einen grossen sieg davon tragen soll,mit grossem krachendem geräusche sich hören liessen. Andereerstrecken es noch weiter, und sagen, es geschehe, so oft die Chri-stenheit wider die ungläubigen einen grossen Vortheil zu erhaltenhabe, und soll dieses zeichen damals gehöret worden seyn, dader tapfere Hunniades die Türcken an. 14; 6. auf das Haupt ge-schlagen hat.
*Sara, (David Cvhen 6 e) siehe Lohen äs Lara, (David)
Sarache, eine stadt in der Barbarey, siehe Lira.
, war bey den vornehmen Römern ein zim-mer in dem innern theil des Hauses, darinnen sie ihre lsaresund andere götter stehen Hatten. Die Kayser hatten dererzwey , in dem einen stunden die götter, in dem andern aberberühmte Helden und gelehrte leuthe. Alexander Severus hatauch so gar Abraham und Christum in seinem I^rsrio ge-habt. , kam. vet. VI. iz. , tscriüc. c. 14.
wirrst«- II. i;.
Saredo, lat. Lsreäum, eine kleine stadt in Spanien, inder provintz Biscaya, worbey ein grosser und sicherer Hafen ist.Sie ist die vornehmste unter den 4. Spanischen see-häfen-städ-ten , liegt 7. meilen von St. Andrea nord-und 12. von Bilbaosüd - westwärts. Nahe bey diesem orte schlug an. i6;y. derErtz-Bischoff von Bourdeaux die Spanische flotte. Der Kay-ser Carolus V. landete allhier an, als er das Kayserthumabgetreten hatte, und so bald er ans land gestiegen war,fiel er auf die erde nieder, um dadurch seine absterbung derweit zu verstehen zu geben. Der Admiral und die meistenvon der flotte kamen bald nach seiner ankunft in dein Hafendurch ein heftiges ungewitter um, welches auch das schiff,woraus der Kayser nun für das letzte mal übers meer gefahrenwar, verschlunge. cleliL. äs l'Llpsgnc, p. IO0. leg.
- I.LXL8, waren bey den Römern die Haus - götter, dieein jedweder für sich in seinem Hause verehrte. Man rnfteunter diesem nahmen die berühmten Helden an, welche indieser nnd jener familie gewesen. Ihnen zu ehren ward indem atrio ein kleiner altar oder locus aufgerichtet, auf wel-chen man ihnen stets ein feuer hielt, darein man weyrauchschüttete, oder etwas von der Mahlzeit warf: man goß auchwol etwas wein dazu, und legte kräntze darauf. Wenn ei-ner weit weggereiset war, und wieder nach Hause kam, sowar dieses das erste, daß man den l-arikus danck abstattete.Man hatte aber nicht allein Ingres familiäres, sondern auchrumles, permarinos und viales, das ist, welche zu schiffe,in vorwercken und auf öffentlichen land-strassen stunden. 6>, lM. veor. XV. p. 440. , ant. Lom. I.;. 4.
IÄr/c« 5 , II. i;. 16.
Largens, ein kleiner fluß in Provence, welcher sehr hellund lauter ist, auch z. sourcen hat, als eme bey St. Ma-ximin, die andere in dem lande von St. Martin, und diedritte in dem brzirck von Barjols. Er ergießet sich unter-halb Frejus in das Mittelländische meer.*
* Sarget, ein kleiner fluß in der Grafschafft Foix in Langue-doc. Er entspringt in einem der Pyrenätsthen berge, welcherCabirole genennet wird. Er läuft alsdann durch das thal st«
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Verguillere, und fällt ohnfern der stadt Foix ßlvchssdem fände dieses kleinen flusscs soll man §hnic»"
ner finden, daher er auch seit der Römer zelt oe«
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Largur soll bekommen haben.
L.LK6HicE8, hieß unter den RömiW^cioo^die Kayserliche Cammer, daher Lomes 0 ^ics>
der über die schätze des Kaysers gesetzet war. ^Cammer-bediente und Rathe, welche nicht all 'sondern auch in den provintzen und städten wäre«. . ^cls oüle. Dom. Lug. III. 24. O« II- 2. 24 L. E.,,
Sartna, eine in der Neapolitanischen Gratlw chjpe V zan den grentzen der provintz Capitanata , ge>e»" .0welche ein unter den Ertz-Bischoff von BenevBißthum hat. welche ^
Sarisch, eine ansehnliche familie in ^
dem Kayser Leopolds die Freyherliche wurde ^
das jähr 1666. florirte X. von Larisch, eEr MtlE xsLandes - Hauptmann in dem Teschnischen Suri Mals Kayserlicher Rath. Von seinen nachkoum ^elch^^chKayserliche Cammer-Herr, Gras von stjede»1697. die post von dem zu Nyßwick geschlosteneWien brachte. Lucä Schles. chron. p- ^714- ^
Sarissa, ist die Haupt-stadt in Thessalien, 5 ^ Ein Macedonien, liegt am flusse Peneo, ^4-wThessalonischen meer-busen west- 2;. von W" . aill^ ^200. von Constantinopel süd-westwärls. ^ H'., statten'Ertz-Bischofflicher sitz, und eine von den besten N ^Griechenland, weil der Groß-Sultan ^
Constantinopel nicht anstund, fast 20. jähr lans hesch 'zsidentz hatte. 0. Eduard Brown giebtdavon : Die stadt Larissa liegt sehr lustig Sulta"habenen platze, oben darauf stehet der große §, M Ulast, auf der nord-serte liegt der berg OlyM^nmittag ist eine von Christen, Juden und A M
Es ist dabey eine schöne steinerne bE >>. F
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ebene, n» ^»>r "7»
bögen. Als sich der Sultan daselbst aMe» / ch 'volckreich, wurde aber nichts destoweMger vo»>F,>"sieht gantz ruhig erhalten. Sie ist L. ^-...andernzuerst angeleget, und L. L. 931. nebst eme> . ^ yeN>Thessalien, Cremaste genannt, von Snm«in Bulgarien, vom Reiche abgerissen
Sarissa oder Laris, eine stadt in E
gedencket, ist ein Bischöfflicher sitz unttrdwvon Apamea oder Haman, liegt zwischen lAohned-und Epiphania, ist heut zu tage schlecht ^
hört den Turcken. Eme andere stadt dttst ^ usteIdumea zwischen Palästina und Egyptcntelländischen meers, worinnen der Kon>^,^. .xpBalduinus I. an. m8. starb.
Larrey, (Isaac cls) ein Französisch^ in ^ MMontvilners, einer stadt in dem ^^stinenZ„MAmandie, an. i 6 ; 8 . gebohrcn. Er verlohr > , ,,Fen ^„, 1 'in seiner kindheit , und seine anverwandl ^ ,cho> „e >der Universität zu Caen stubiren, wo / ' zuvcLsdurch ftine geschicklichkeit grossen rühm .„ per^ ^sachte, daß sich die Jesuiten bemuheten / ^raufseiner religion zu bringen. Er besuchte ^
andere Academien, und kam sodann ln i^^ zllrück Da er sich auf die RechtsgclelmA„r, EEste ,,schloß, geeng er zu solchem ende nach verhex. ^
die lands-übliche Rechte zu erlernensich das erste mal, da « ' ""
Harffeur kam er wieder
lich zu practiciren an, e.. - ^
keit in dem geistlichen Rechte, so
, da er noch nicht ' ^ undwieder nach MontmlUers ch ^,,e g M .,an, envies auch 5°»^ anch^eAl.
daßwar f
ih>n''L-el'
chen von anderer religion, als die W^/ement^^jmanvertrauten, und man ihn zum An« ^,g,B' ppdmachen gedachte, wenn ihm nicht feine lochn^M,A
standen. Einige zeit hierauf verließ lhu l.^ ^jnlgen Mdie Catholische religion an , welches A^g aus
standen ihn bewog, auf seine entwelw Cb«r<inzG ^bedacht zu seyn. Er wandte sich asso ä' a>n »^NABrandenburg , der auch seinem MM'IHofe befohlen, dahin zu arbeiten , A, „nd Shgltchj,„Fgeben wurde, seine guther zu verkaumn^,cht er^,,,verlassen. Weil er nun dieses am HAjch enMce <!(, ,1'^te, wollte er nebst seiner familie he"a^ äe , >
aber gefangen genommen, und nach H^gpe loW MGleichwol da er auf ansuchen stmE daer Bden, gelung es ihm ein andermal vm stau
schiffe gieng, und nebst st-ner ander x^dernL ^schon an. 1672. gestorben war) und 4 sondern^ gelt Lkam. Hier nun blieb er nicht sa g ^„eBchsei'.Ä
Churfürst von Brandenburg iahrlich gch naw zivck^
einen gewissen titul antrug , wa''^/nen'l'ch Ld-,Ker auch in grosser Hochachtung/ vo^ gest §c ^niginnen von Preussen, bis au l m ^s^gtlst^iila^;an. 17-y. 'm 8 °. jähre semes alters scvrurichtig und eifrig für stme religwn^or; l'^toirs ck'Luguike; 1 Urstows ä o