Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
623
JPEG-Download
 

^ las

ksmeux Libelle: Lvis sux ftskugies; l'H-k-Ikbx? XlV ^ ^.bMz; klüstoire 6s krarice Ions ls KeZne äs^.Katisei-s ^ Hüt kurtz vor seinem lobe angefangen das->,L ha/te j^eopoldl schreiben, und das HauS Hessen-V^^gen ^ gleichfalls die befchreibung seiner Historie<r ^>ra» er aber durch seinen tod verhindert wor-

tAtdo^ tom. I.

sonsten auch äs 128 Velas, liegen hin«gk». bt. sig^ts den Manillischen insuln in dem ltrcüipe-c»sg '° entdeA,«.' ^le sind an. i; 2 o. von Ferdinands Mas^»d??( und von der diebischen art ihrer eimvohneriahi ^?^en. Sie gehören den Spaniern, und sind 20 .§». ^oqt,? oen aber wenig nahmhaffles zu bemercken. *-„'»^Matthäus äs) oder I^rroguanuz, wurdedie !> Aaen ' einer kleinen stadt in Guienne, nichtssh.^ diesig ^bohren. Er verlohr nicht allein seine eltern,

, >vurd-^b 'n gntem ansehen gewesen, gar frühzeitig,n, gte ^ seiner güther beraubet. Nichts destowe-stisx ^edjg, geh auf die studien, und wurde gar bald inParis .puffen. Zwey jähr hernach muge er eineV? ' die ä-Hun, um sich dem beginnen derer zu wi-kr », gnen „„?"e kirche ruiniren wollten. Nun konnte er»°»Ue >na, ,^eck nicht erhalten , es fügte sich aber, da!lr»,xknivnj,, »u Charenton predigte, daß er der Hertzoginl-<^'u .'ehr wohl gefiel, so daß sie ihn auch zu ei-7>> jN A,nd Drtre in Bretagne erwehlte. In dieser be«o»ih l°>>derh»i? ühngefehr 27 . jähr, und applicirte sich dar-RiWM bald j^us Hüs 8cuälum der antiquität, davon erkPredia»? beantwortung der gründe, damit einU s^lne bekehrung zu den.Catholischen beschö-7>r a.I^nds^^rvbe ablegte. Hierbey unterhielt er eine!^ch N Ait^^ "rit den beyden Dallesis, vatter und söhn,^ Aüe Andern Gelehrten, sonderlich die er zu Paris?e>» ,1"- ,üso /h er abermal dahin that, hatte kennen ler-s-j,'füllte man ihn nach Charenton beruffen,>jlgx ' glaubens r genossen verkleinerten ihn beyM L-Mse,, sicher dannenhero der gemeine ausdrücklichU vv^nilir nicht zu beruffen; deswegen wurde erNlg M. ß-'°wol zum Prediger als krokelkore Tbsolo-s aber nur den ersten dienst an, und

aus, damit er desto besser sich auf diel,D konnte. Er resolvirte also schon, die rei-

KVÄ'tz so, Zutreten, da ihm von dem Intendanten!K»»„?ch ^ ailder vermuthen verboten wurde. Man

k h«ß « ttiber, und erhielt endlich die kirche zukommen sollte; er trug aber bedencken,

V ex ^ch U, ""/ei'willen solches zu thun. Hiernächst

V »>, u„ ° "auban , Bourdeaux und Rouen beruffen,

/ vte letzte vocation annahm; wie er dennESnx sIk» orte sein leben beschlossen hat. Er hat^ ^ als : ksponls ä un I.ivrs äs Airs. äsciu 8. 8acrsment; it. UMoire äs

ssUinius)

,.^vvu§- Wider die Römer auf seine feite zog,k.-r„willus Cosso in der Macht, welche Ma-

^ta > lih besagtes volck erhielt, getvdtct wurde.

keartoiüi V incUsiag, nec non m

K.Ayz Xavers und andere. Hierzu kommen nochv^bst kricr. welche desftn söhn, Daniel 1.3»„ eigenen viseribs äs DsZione k'ulmi-

^^/^bens "-wde heraus gegeben, und die beschrei-"»?.< ^°luw.^1wtttiret hat.

ein König der Vejenter , welcher die

in Epiro, siehe Ambracia.

^ eilii!, ein Römischer Bürgermeister, wel-^sg^de vn^aufstand der armer klüglich zu stillen wuß-

^ ^ vvn'-^ufstandder armer klüglich zu stillen wuß

<r„ lstnem collegen Elölio , oder nach andern>!^s jIpUrw!Üw - zum viÄswre dieser stadt erwehlet,N iü ^t, zu sei? Eaßium zum Mgistro Lqnitum unter^ in obersten Statthalter. Jedoch findet?vey' wje^wlge^ Dictatur etwas wichtiges verrich-s„Me wegen sehr grosser obzuschweben. I. i u^Mschell ^se/ilch in ansehung der Verbindung derMer?'- D ^'cker wider die Römer, damals auf«

L 2 ?a?d/?ich^'Z'. eine eingebohrne Freyherrliche fa-Un,°^'Herren iederzert die wichtigsten ChargenkE jgp" bedienet. Ulrich hat an. i;;6. qele-Äi>i Ho/ ^ einer dieses geschlechts Ertz-Marschall, Johannes von Lasbergo^chan i r?^^err gewesen. Ein andrer die-^liÄE.ilvriret^'L^ Ertz-Hertzogs Leopoldi Ober-M Bucelrnus führet die stamrn-reche

°"lMia . bis gegen ausgang des XVII.

^ - 11. Üemm.

Äx'»Mle^?lltzen,^^schafft an den Italiänischen undzss^Lmn"' ^ahe bey der stadt Nizza, wovon ein°' Lle^a g ber^Awen bekommen, welches vor zei-^sgll? 5 ?b ^wt war. Der Kayser Tbeodorus La-b Theodorus Lascaris der jün.

' starb an. i2;z. oder 1259.; dessen

l a s 62z

söhn war Johannes Lascaris, mit dem zunahmen VUCÄL,welchen Michael Palaologus des Kayserthums beraubte, unddessen schwester, Eudoxiam Lascaris, an Wilhelm,,m PemunBalbum, Grafen von Vintimille oder Ventimiglia, ver-mählte, welcher seinen stamm unter dem nahmen Lascarisfortgepffantzet, und das Lascarische wapen, den gedoppeltenadler, angenommen. Johannes Paulus Lascaris, weicheran. 1626. zum Großmeister von Malta erwehlet wurde, wargleichfalls aus einer linie dieses geschlechts; gleich« je auchPhilippus Lascaris, welchen die Türcken bey eroberung derstadt Patras noch sehr jung mit sich wegführten; allein erbehielt beständig seine liebe zum Christenthum , und da ermit den Türcken bey der belagerung der insui Malta war,schwamm er von der Türcktschen flotte hinweg, und kamohne schaden nach Malta, woselbst er dem Großmeister äsI3 Dalette so guten Rath mitgetheilet, daß ihm kein geringertheil an der ehre der erhaltung des Platzes gegeben ward.elvg. Lalssr. O« Hs? , bist. Lonstimt, Io/i-eär bild. Xilcien.bist. üb. XXXVIII. O« /'«/>, bist. gensal. I-al'csr. Lo.

-Eascaris, (Constanttnus) ein berühmter Orammsticus sei-ner zeit, welcher sich an. 1454. aus Constantinopel, seinemvatterlande, nach Italien begeben, und daselbst die Huma-niora in stand bringen helffen. Er lehrte diese anfangs inMayland, allwo ihn Franctscus Sfortia hin beruffen hatte,nachgehends kam er nach Rom , und wurde von dem Car-dinal Bessarion mit vielen zeichen der freundschafft empfan-gen. Hierauf unterrichtete er zu Neapolis in der beredtsam-keit und Griechischen spräche mit grossem rühm. Endlich ent-schloß er sich seinen sitz zu Meßina zu nehmen, allwo er auchdurch den ruf seiner gelehrsamkeit und durch den grossen zu-gang seiner schuler, (unter welchen Petrus BembnS Cardi-nal worden,) das bürger-recht erlanget, und nach seinem to,de auf gemeine kosten begraben worden. Sein grab warvon marmor, wurde aber durch die lange zeit gantz ruinirt.Seine dibliotheck, welche voller Griechischer manuscriplenwar, vermachte er dem Rath der stadt zu Meßina. Er sech-sten hat einige Misten verfertiget, welche zur erläuterungder Griechischen grammatic dienen, wie auch eine Verzeich-nis der gelehrten Sicilier aus den ältern zelten , welche Hier.Ragusa in seine Llogia 81culorum eingerücket, öa^/e. *

-s Eascaris, (Andreas Johannes) stbvnäacsnus zugenannt,ein Grieche von vornehmem herkommen, und dessen Vorelternvor zeiten das Constantinopolitanische Kayserthum in Händengehabt haben; da die stadt Constantinopel eingenommen wor-den, und Griechenland an. 14;;. der Ottomannischen Pfortezur beute wurde, gieng Lascaris in Italien über. Er fandin dem paüast Laurentn äs Medicis, wo die Gelehrten wil-lig aufgenommen wurden, einen sichern freyhof. Dieser Herrbeschäfftigte sich eben damals die schöne, und bey den Ge«lehrten so berühmte Mcdiceische bibliotheck aufzurichten, undschickte deswegen diesen Johannen, Lascarim zweymal nachConstMinvpel, um Griechische manuscripten aufzusuchen.Dieses machte ihn bey Ludovico XII. Könige in Franckrclch,bekannt, der ihn nach Paris berufte, und zur Universität zö-ge. Der König schickte ihn auch an. und rzo;. als sei-nen Botschaffter nach Venedig; als aber hernachmals derCardinal Johannes äs Medicis unter dem nahmen Leonis X.an. i;i;. znr Päpstlichen würde erhoben worden, gieng La-scaris nach Rom, um demselbigen zu feiner erhöhung glückzu wünschen. Von dannen gieng er noch einmal nach Grie-chenland, und brachte einige junge leuthe mit sich nach Ita-lien , woselbst er die Verordnung machte, daß sie in einem be-sondern LoüeZio, so für sie auf dem berge Quirinali gestiftetworden, zusammen auferzogen wurden, üm durch solches mit-te! die reinlichkeit der Griechischen aussprache desto gewisser zu er-halten. Unter der regiernng des Königs Francisci l. kani er wie-der nach Franckreich , kehrte aber bald wieder zurück nach Rom,und gab allda an.i;; z. an dem podagra, in dem neunzigsten jäh-re seines alters den geist auf. Dieser gelehrte mann, ob erschon ein Grieche von geburt war, hatte doch das Latein sowohl als seine mntter-sprache inne. Er hat etliche getichtegeschrieben. Zu Basel sind von seinen Lpigrammatibus ge-druckt worden, welche sehr lebhafft und wohl lautend sind.Doch soll er etwas träg im arbeiten gewesen seyn, und zumnutzen der gelehrten Nachwelt nichts gethan haben, als daßer die Griechischen manuscripten, die er gefunden, corrigirtund verbessert hat. Cakharina äs Medicis hat einen grossentheil dieser manuscripten mit sich in Franckreich gebracht,welche in die bibliotheck Francisci I. sind gesteckt worden, diezuvor Lascaris und Budäus »n eine richtige ordnung gebrachthatten. Isv,».!, elog. äoÄ. c. Zl. A'aftni äliä. Lics»

ron. /.r/ra äial. I. äs kost. lui «vi, A ex so

OaAs, äs kost. Onecor. , jugement äs« 8svgN8 lur

Ie8 ?oet68 M0l^. ' sneeclot. I'lorent. si. I8z. 184. 6^/-

»ex. in üibl. kol. z p.

Lascaris, (Ludovicus) Graf von Vmtimiglia, rc. Daer noch sehr jung war, begab er sich m em kloster, und nahmhernach den Priester-orden an. Allem die liebe, die er zu ei,ner gewissen weibs-person trug, machte ihm in feinem klosterso viel unruhe, daß er selbige an. i;6o. heurathete. Zu gtei,eher zeit gab ihm Johanna, die Königin von Neapolis, dascommando über ihre armee in der Grasschafft Provence, wor,aus er die Engellander vertrieb. Nachdem aber der Papst Ur-

banus