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in so grossem ansehen, daß man ihn unter die zahl der 7. Wei-sen von Griechenland an Periandri statt setzte. vrog.
Üb. ü äs koet. 6rN-
cor. c. 4. äs fcient. Notbem. c. 20. §. 6. c. 59. §. 1. EasUS istauch der nähme eines Griechischen Poeten von Magnesia.
* Lat , ein götze der alten Heydnischen Araber. Nach dembericht der Mahometanischen Gelehrten soll diese benennung vondem wort M-M herkommen, welches sie corrumpirt, und Latdaraus gemachet haben. bedeutet aber in ihrer sprächeder allein wahre GOtt, welcher soll angebätet werden. Alsoheißet auch ein Indianischer gotze , den sie vor zeiten in der stadtSoumenat verehreten. Das bildnis dieser falschen gottheitsoll aus einem einigen steine gehauen gewesen seyn, der fünfzigeilen hoch war, welches ungläublich hohe bild in der mitte ei-nes ihrer tempeln auf;6. aus gediegenem golde gemachten jau-len soll gestanden haben, so daß es an höhe bey nahem denOkelilcum 8emni5srtei, welchen Octavius Augustus in demCirca maximo hat aufstellen lassen, oder den grossen Colossumübertroffen. Mahmoud, der söhn Sebecteghin .welcher die-sen theil der Indianer sich unterworffen, wo die stadt Soume-nat gelegen, zerbräche dieses abscheuliche bild, und führte, so vieler könnte, anstatt der Heydnischen religion die Mahometanischeein. , bibl. Orient.
oder St, Giovanni äi Laterans, wirddie haupt-kirche, die Mutter der übrigen zu Rom , ein groß undprächtig gcbäude, genennet, so von dem Papst Innocentio X.reparirct worden. Den Lateranifchen pallast, so harte dabeystehet, hat Sirius V. erbauen lassen. Sie stehet auf dem ber-ge Mio, nahe bey dem thore, welches nach diesem Hügel ge-heimer wird. Baronius berichtet, daß der platz, worauf dieLateranische kirche und pallast erbauet worden, Laterano, wel-chen Nero umbringen lassen, zugehört habe, und daß vermuth-lich Kaystr Constantinus das Haus, welches zu feiner zeit alldagestanden, dem Papst Melchiadi geschenckt habe, welcher an.zrz. wegen dem Cäciliano von Carthago, den die Donatistenverfolgten , ein Concilium darinnen hielt. Nach der zeit ließgedachter Kayser Constantinus die kirche dahin bauen , welchenoch bis ietzo stehet, nebst dem brunnen, so dieses Kayfersnahmen führet. ,Diese kirche, nachdem sie gebauet, ließ ernicht nur aufs schönste ausputzen , sondern begabte sie auch, zuUnterhaltung ihrer diener und der darein gehörigen lampen,mit herrlichen einkünften, wie in Anastasii Libliorliecarii tra-ctat, cls AlgMikcsntia Oonü-mcmi tituliret, weitläuftig zu se,hen ist. Das Pflaster dieser berühmten kirche ist durch und durchvon marmorstein. Das dach wird von 4. reihen Pfeilern getra-gen, und die gantze kirche ist über und über sehr prächtig undkünstlich mit marmor und golde gezieret. Absonderlich pran-get sie mit vielen kostbaren reliquien, von dem blut und WasserChristi, dessen purpur-kleide, dem röhr, damit er geschlagenworden, den Häuptern der Apostel Petri und Pauli, und vie-len andern. An. i;°8. unter Elemente V. und wiederum an.i;6i. unter Innocentio VI. brannte diese kirche ab, wurde aberbald wieder aufgebauet. Es sind allhier verschiedene Conciliagehalten worden, welche von einigen, insonderheit Catholischen,für allgemeine angegeben werden, darunter das erste Papst Ca-lixtus II. an. H22. wie Baronius berichtet, oder wie anderewollen, den 2?. mertz an. 112;. hielte. Es war vornemlich wi-der den Kayser Henricum V. wegen der investitur der Geistli-chen , und insonderheit, was die Prälaten anlanget, beruffen,und bestund aus ;oo. Bischöffen. Dabey unterredete man sichauch wegen einem kriege wider die Saracenen, weil das heiligeland damals nach der von Balduinv II. dem Könige zu Jerusa-lem verlohrnen Wacht in einem sehr Übeln zustande war. Manhat von diesem Ccmcilio sr. Canons« , so mit des Baluzii noti«zu finden, und in den tom. X. Concil, p. 891. von Bmio einge-rückt sind. Der erste canon ist wider die, so die simonie trieben,gerichtet; der andere und ein und zwantzigste wider die verehlich-ten Geistlichen; der fünfte bestätiget das verbot des heurathensbis auf einen gewissen grad; der eilfte ertheilet denen, welchemit in den heiligen krieg ziehen würden, völligen ablaß; derfünfzehende ist wider die falschen müntzer gestellet; der sechzehen--e wider die, so die pilgrame beleidigen; und der siebenzehendeverbeut den Aebten und Mönchen, daß sie keine öffentliche busseauflegen sollen. Das andere Concilium beriefInnocentius II.wider der, Gegen-Papst Anacletum II. und wider ArnaldumLrixienlem, Petri Abaillardl fthüler, und die Übeln sitten derGeistlichen den 8. apr. an. n;9. wobey sich beynahe i°oo. Prä-laten befanden. Hierbey wurden ;c>. Canons« aufgesetzet. Dererste gehet wider die investitur der Layen; der andere und neun-te handelt von dem banne, welcher allein den Bischöffen in dieHände gespielet wird; der vierte von den kleiden, der Geistlichen;der sechste ist wider die verehlichten Priester gestellet; der siebende»erbietet, daß man bey keinem dergleichen messe hören soll; derachte verbietet den Geistlichen und Mönchen, keine Juristen nochNeäico« abzugeben; der zehende ist wider die Layen gestellet,welche die zehenden nehmen; der dreyzehende gehet wider die Wu-cherer, und versaget denselben ein Christliche begräbnis; der vier-zehende versagt dergleichen denjenigen, welche, blos ihre tapfer-keit zu zeigen, mit andern duelliren; der fünfzehende thut dieje-nigen in bann, so geistliche Personen zu schlagen sich unterstün-den; der siebenzehende verbeut, daß man nicht zu nahe in dasgcblüte heurathen soll; der ein und zwantzigste schleußt diePfaffen-kinder von dem Pnesterthum aus; der drey und zwäii-
tzlgste ist wider gedachten Arnaldum und We U"tet; der neun und zwantzigste gehet wider diejenige ^die ungläubigen tnstrumente verfertigen. Es AUgiMX. Concil, x. 999. anzutreffen. Das dritte L°n<v^ he«,von dem Papst Alexandro III. an. 1179. §Kmtm,aus ;oo. Bischöffen, dessen vornehmste absichtwU^ AB'ser Friderico I. zu widerstehen, welcher den PA'I,Gegen-Päpste entgegen gestellet hatte, wie a"wm yiidder Albigenfer, unter dem nahmen der Lmnarper, zu verdammen. Es sind 27. Canons« dar ^
Der erste handelt von der wähl der Romuchen » ^. dss?dere vernichtiget die Verordnung der Gegen-pUpHr-l^Bkbestimmet das alter derBifchöffe, PfarrherrcnU'^^,, ^norum; der fünfte verordnet, daß kein LicncuS'eine gewisse präbende hat, ordinirt werden io«-' Bstehlt den Prälaten, daß sie vor der excommunn» -son dem Papst davon bericht thun sollen, n»b ve^ 'chen von dem schlusse ihres 8uxeriori« oder des "K>>l'pelliren; der achte verbeut, daß man widerämtcr anwartungen erlangen solle; der eilfte w Et-
lichen, welche weibs-personen in ihren haujerss^^elv'^tet; der zwölfte verbeut ihnen, daß sie Üch UfA.chekideA, tttschäffte mengen sollen; der dreyzehende r>nd E
nen, daß man nicht viel geistliche ämter zuglE^Mis U d>efünfzehende befiehlet, daß mau die kirchen-gmy fe-
tzen der kirchen anwenden solle; der stch-EA, daßschlüsse des Capituls; der achtzehende verordne" ^B ^,bsncls« prseceptoriale« zu catkeäralibu« mawe inzehende thut diejenigen Potentaten und Ovr'v ^ Mwelche sich ein recht über die kirche anmaßenverbeut die turniere; der vier und zwantzlgne» ^rdie ungläubigen mit keinen Waffen versehen mu Eilige,zwantzigste hält in sich, daß den Wucherern da»ment nicht gereichet werden solle; der sechsS"beut den Christen, bey keinem Juden noch SA ^ Zlld^ F.
zuhalten; der siebenund zwantzigste verbann ,p,e av All»Csiksros, katsrino«, nebst andern ketzern m y wlirdeAFldiejenige, welche solche aufnehmen oder beschE ^ pervierte Concilium wird das grosse genennet «'Asswohlich'tt. A,grossen menge der Prälaten, so demselben beW „ov-AFAcentius III. berief es an. 121;. und sieng ^ MgrenL EPatriarchen von Constantinopel und JeruWUchia Mperson zugegen, die von Alexandrra und A'A ^iD^eÄihre Deputirte. Ausser diesen waren 7." ^
Bischöffe, und über 8°°. Aebte oder krwr- 'v'Äsi Dnet die Abgesandten der höchsten Potentaten. ^^sNA^l 4,die Albigenfer beruffen, wie auch Amalancoc ^ car .chimi meynungen zu verdammen. Es ^LÄ„peC-iuone« in sich, worunter die vornehmste«» «0'v ,pere vAste billiget das wort transsubstantiation l ^ vriltesdes Abts Ioachimi irrthümmer; vo>« de^^etzesZs-lKneunte capitul wird von der art und «velss vetg^rt pgehandelt, wie auch verboten, daß man ^Aj^htekL,j,nicht predigen solle, und die Inquisition ewscanon verordnet, daß man prabenden «V >v<e ^IbeoloZo« aufrichten solle; der zwölfte üs^pe vss^chen orden zu reformiren seyn; der dEpe'stUA'Änian keine neue aufrichten sott; der vt^Lssf.chende >keuschheit der Geistlichen gestellet; der AF
strafen auf diejenigen, welche nicht AM" Ajj,
leben würden ; der sechzehende weiset, U ' haEt,^ B ^und sich aufführen sollen; der siebenzehend keUx,gottesdienste; der neunzehende verbeut, vav^ zivev?^chen zierrath in den kirchen aufstellen Me, 0 antre'd jqßeMtzigste befiehlt den Nsäici«, daß ^ d-e Efpp z'v KtiA^ihre Beicht-vatter holen;u lassen; der A,,„d Asolle j'/delt von der wähl; der fünf und zwantzW^,, aAlgleichfalls, wie eine wähl zu ei»>ei" E!M^olit rlf!^rvA^^stellt werden; der neun und zwantzigste e-aA^iK. rAeinmal zu führen; der dreißigste fchleEy lind^^cc^!ne von ihrer vatter Lenelici,« aus; dsrA.^ der ^
drey und dreißigste handelt von den, «Mle « ^ ^
sechs und dreißigste vonappeüationeN' ei>'ss pia',,^von geistlichen Privilegien; der fm«ß«m Hxut,von heurathen; der ein und sechzlgstUA Heilig^'
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ohne erhebliche Ursachen die reliqulen der ^
le; der vier und sechzigste gehet wider die 0 begeb^,v>^geld nehmen, wenn jemand in ihren ordensieben und sechzigste und acht iind stchUUn. ^der Juden gestellet. Man kan davo^^k>. 117. nachlesen. Das fünfte LattraM'A aman. 1512. unter Julis II. an, und way" Emii'ekWÄnls X. zeiten. Es war hauptsächlich AU,, perdU l rsetzt, als welches gleich in den ersten WU vcrord'UUie«' ^Derneunte canon von der neunten stßwn^.^ MEGeistliche, die nicht wollten messe leM penenne^ EF 'werden sollten; und die zehende ftkU sollten. pch Udie armen auf Pfänder geld bekommen s ,„jeder M
ses Concilii war, die macht der PaE., zuAUorK §stand zu setzen, welche von den UU angegrEpieCostnitz im XV. und XVI. l-culo warm P'U^r LcL
dann insonderheit das andere ConcM M b„jniN«n.^(,e
fünften Lateranischen Concllu und Psterung befchuldiget, (siehe p«sa.) An» .