Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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geringere geistliche zusammenkünfte allhier an-^^'649 einVDer Papst Martinus I. hielt allhier den 4.

^onLiIi^m mit 105. Bischöffen, in welchem er^„,7«Yser bn«ranntnis, so T^pus genennet wurde / und vonUnd und den Monvkheleten, Cyro, Sergio,

t'vnAeni ag^-vo, heraus gegeben worden war, verdämmere.Kcht' '° ivurd?^"- io;i. von Leone IX. allhier gehaltenenderdnn^^gorius, der Bischoff von Vercelli, wegenE/Ni n,,d„?") 5 t- Das nächstfolgende jähr hielt gedachterGerardum, denBischoffvon Toul, zu cano-k°nN»le bMF.H- hielt an. i° 6 ;. eines wider diejenigen, soNMigt wurden, bey gelegenheit Petri, BischoffsNV' Unte- dieses lasters und der ketzerey war angeklagttb'Un, die s^/^ale II. wurden 4. Lonoilia im Lateran ge-«Nch ^M>er der investituren zu berauben. Alexanderkeinem dieser Lzmostorum um das jähr n 66 .. I. in den bann. bist, Loncil.

k. II. Lc. (stehe Rom.)

^über x der nähme einer Heydnischen golcheik, so^ vijed^ i^uer - heerde haben sollte. Der Ursprungeg hj von IZteriKus, den ziegelsteinen» hergeleitet,^ diea-v c ^'^eerde gemeiniglich aufgeführet werden.

/^Uer-Heerd von andern Heyden schlechterdings?^i>l,n^^ncben, so daß dieses Larersni von den we-tz'Eqt ^ iiefchiehet. Doch gedencketseiner üäv.

, (Plautius) ward in dem jähr Christi 6 ;. zumda^hlrt, aberaufbefehldesKaysersNeronis ge-?b>id?^ 5 W in besitz nahm, weil er in die conjurationBe di°/^yqel-a-'^" Kayser mit eingetreten war. Evaphro-^s Ar v^Mner Neronis, trachtete umsonst einige um-

ring 7.7' «cys fernem -,errn zagen. ireE^tzte z/, geführet, ohne die zeit zu haben seine

iv«,

^y- tÄ^men. In diesen letzten aügenblicken sei-feine standhafftigkeit erst recht. Dann ob-biittz ' lb chm den köpf abschlagen sollte, selbst vontzH i!v, § fernen war, so würdigte er ihn dennochi>a»' ,„ö?lir hicvon vorzurücken. Als nun der ersteDe^iire/,p ^'"det hatte, schüttelte er nur den kopf dar-denselben wiederum mit grösser gelassenheit?fein P^^ateranifche pallast zu Rom hat seinen nah-6- <^?litlo Laterans, weil sein geschlecht solchen

sw, .ie p^ZEschjcht-schreiber seiner zeiten haben dieses,6, üb "Ailgsten gebäude der stadt Rom gezehlet. I'«-«pist , 6- 6o. , in Lpicr. lib. I. c. 1.

V' vb ^ne,hiessen zu Rom die Rathsherren / auchschon ??^"i>ere, welche einmal im Rath gesessen^ , da^a ihre stelle verlohren, weil sie einen

v m, einen breiten purpurnen säum an ihrerc>'ss- Eehe LLLVVS.) äe re vost.>,.>l>n.b>e, stxl. cie bonnre Lifellü. /'ier/irn. *

), ^ÜODlOL^ acl Lmiockism.

Ivlb^ in Podolien, an dem flusse Bog , an den' iiengÄ^"' Er ist wider die einfülle der Tartarni» ei>H°vtistciret, auch mit einem schloß und

..^vhnern versehen.

> n,' SebvM eifriger beförderer der Reformationeiniqe ," das jähr »47?. in der GrafschafftL.'Hre zu Canterbury voökor und krc>-jähr 15;;. Bischoff von Worcester,^eAdeE,Henrieus"!,i?bv i z;y. nieder, weil er die sechs ar-^ s Viii der religion wegen abfassen lassen,? ss wollte ichre sehr nachtheilig waren, nichtAtsÄi^m gestk», ^vd auch dieses Ungehorsams wegen ins^inlj bg ih^t, u„d kam nicht eher, als unterEduar--) 1 "ier der Königin Mariä regimenteMsslllivUifchvL'Abermals verhaffcet, und im jähr 1554.dS Lvnb-» Canterbury, Thoma Crammcr, undb bjMst ^den, Ntcolao Ridley , nach Oxford ge->k??ek ^>1 °!! 'bten Catholischen Geistlichen über die

br^w^fchMdia/^^r nach drey tagen die irrthüm-nicir, ward, nicht abschworen wollte, so

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st° Kdley ?»d an. 15^. «n 8°. iahre seines ai-^V^5AhafftiA"/l"er saule verbrannt, welchen tov5 8t,.^i;,,ch"gtclt erduldete. Man kat non ikm Om.

155;. im 8 --. iahre seines al-

KT°b L7L »-. °°° ,hm 0,..

x.vzn ante Oonlulmtlonem

' Cr W.A refnrm^näo, welche an. I<;y2.

> n,M?^ ein gottsfürchciqer, redlicher, aber

flund dabey in keiner sonder-kvrn. V Vr' ^ ok che ssekorm.

N'cheL ^ seäk. III.P. -67?^an^. lchulen-staat, XXIX. §. i°-- ltzn ^ ^ Montague,) siehe Nevil,

^'Af^kam

(Io^

g?Ä<!ic ywch, und'm--n ^ das Lollegmiu

M^adna d andxx"° Mng, nachdem er allda emigeWvselb^^lbphlschen wissenschafften sich

^ Thxft bch msonderheit auf die Grie-

Lak 62 -

chifche spräche gelegt.- Nach einiger zeit käm er wiederum züsrück,.und wurde bald unter die vornehmsten Gelehrten undIdeoloM gezehlet. Er nahm sich auch mit Linacro und Gro,cittb vor x die gesamten schriften Atistotelis ins Lateinische zuübersetzen, ließ sich aber davon wegen allzu grösser mühe undarbeit wieder abschrecken. Er starb endlich als sseüor zu Seynt--bury in einem hohen alter im sept. an. 154^ Er war Erasimguter Mund - und hat einen beständigen brtef-wechsel mit dem-selben unterhalten, ll'aa-l, ätkem Oxon.

Latinus I. ein König der Lateiner öder Lborigmum in Ita-lien, war Fauni söhn, und fieng an zu regieren um das jähr derWelt 28)8. z;. jähr zuvor,, ehe Aeneas in Italien kani. Einigesagen, daß er sich des Acncä anländung widersetzet, aber von sel-bigem überwunden worden sey, und mit ihm friede gemacht ha-be. Nachgehends tödtete Aeneas Turnum, den König der ssuw-lorum, und heurathete Laviniam, des Königs Latini einzige loch-ter. vE.kka/rcU»-«. ant.Xvm. cke »ritz. Miss. Kom-

Eatinus II. 8>lviu8 genannt, der sechste König der Lateinernregierte jähr. Zu seiner zeit wurden Präneste, Tibur, Ga-bst , Tstsculi, Pometia und andere städte nahe bey LIbs lou-8» , zu colonien gemacht. Tiberius Sylvius succedirte ihm^

O-a». /ka/,'cax». 3 lit. ssom. lib. I. Lc.

Eatinus, (Iöhannes) ein Mohr von geburt, lebte in demXVI. ssxeulo. Er wurde als ein gefangener in stiner kindheitaus Aethtopien nach Spanien uberbracht, und nebst dem Her-tzoge zu Sessa, Gonsalvo Ferdinando von Cordöva, dessen jcia-ve er war, in den freyen kunsten unterwiesen. Er hatte auchin kurtzer zeit in der Lateinischen spräche so glücklichen fortgang,daß er nicht allein den nahmen Lattnus davon bekam , sondernauch von dem Ertz - Bischoffe Petro Guerrero zu Granada zuntLehrer dieser spräche auf dem catheder seiner kirche verordnetwurde. Dieser bedienn ng stund er 20. jähr mit grossem rühmevor, wobey er sonderlich sein glück durch eine vornehme Heurattzbeförderte. Man hat von ihm verschiedene schriften in gebun-dener rede, als da sind : ssuürisstos libr. II. live äe Victoria ns-vali .soöanms ssullriaci aä Lclrinaäas Inkulas ; 6e Obitu kii V-,ejusgue in ssstilippum Legern üustio; cls ssugulta LegaliuM Lor-porum ex variis luirmlw in unum LegaleDemplumLleurisligssranslatione argue illinc in Lrangtenks; Leginse ^obsnnN Lpi-grsmmatum live Lpitaxssiorum lib. II. ^l«roMr«r A 8c>dott«r ,kikliotk. Richan.

Eatinus Eatinius, ein gelehrter ir>eologu§, gebohren zuViterbo an, iziz. hielt sich zu Siena und anderswo studirenshalber auf, und brachte es in der Philosophie und Theologie,sonderlich aber in der Critic so weit, daß er für einen der gelehr-testen leuthe seiner zeit gehalten wurde. Wovon eine sattsameprobe geben kan, daß er an. 157;. zu einem von denjenigen er»wehlet worden, welche des Gratiani vecrers corrigiren sollten,womit er i z. jähr lang beschäfftiget war. Ungeachtet er ein sehekräncklicher mann war, so nahm er doch seine gesundheit so wohlin acht, daß er 80. jähr erreichte. Er starb zu Rom den 21. jan»an. 159z. Untern andern vön ihm verfertigten schriften sind fol-gende : Obiervationss L Lmenclationes in Tertullisnum ; Li.bliotkeca sacra L proksna, live Otsservarivlies ; Lorreökiones;LonjeölurX L vari« Lsökiones, welche Dominicus Macri an.1677. zu Rom heraus gegeben hat. Zu ansang dieses wercks istsein leben zu finden. Man beschuldiget ihn, daß er dasjenige zuverheelen und zu unterdrücken gesucht, was seinen meynnngestnicht gleichstimmig gewesen. Wie er bann in seiner Likliorlm»x.n7. selbst bekennet,daß er des Firmiliani von Cäsarea berühm-te epistel in denen durch Manutium ebirten schriften des heiligenCypriani ausgelassen habe, davon der Bischoff Fell von Oxfordkan nachgelesen werden. , gssä. sux elo§. öss stom. Lr-

vons tc>m. III. x. ;87-

Latinus pacatuo vrepsnius - ein Redner, welcher amz89- gelcdet, und dem Kayser Theodosio zu ehren , als er bestTyrannen Maximum überwunden, einen k»neZvriLum gehalten-st) von dem berühmten Johann Scheffero mit einem besondernLommenmno erläutert worden. Käo«. ^ IL>. VIII.

epist. II. klbl. Lst. p. 122.

* DlXs/UxII ^ werden in Engelland diejenigen ges

nennet, die den InLsserentilmUm und politische simulation,intellgionsrsachen, ja wol gär den Lmi-lrinitÄtilmum einzufüh-ren sich bemühen.

, jetzt Oompogna cli Lvmä genannt, oder dasland der Lateiner, war vor zeiten sehr klein, gestalt es nurdasjenige land in sich begriff, so zwischen der Tiber und dem Caspö Circeüi liegt, welches der Alten kromontormm Lircs°umist. Als aber die Lgui, Nemici, Vollci und Lulcmes Mlt un-ter dem nahmen der Lateiner begriffen wurden, erwelterten sichdie grentzen des neuen Lmü bis an den stuß Garlgllano, so vonden Lateinern Liris genannt wird. Rom ist allezeit die Haupt-stadt in gewesen. Die ändere stad e sind ^lbur, jetzt Ti-poli, Tnsculum, jetzt Frescnti, Praneste, etzt Pa!estrma, Ancia-Alba, Paterno, Ostia Nchst den ortern, wo dre Volst-i, Nerniciund LuwU wöhnten. Die neuen städte sind Alatri, Anagni >Aquino, Gaeta, Foudi, Pweruo, Seche, Segnn Sora, Veletriund andere. Diese ländschafft hat 54;. iahr lang ihre eigene Für-sten gehabt, nemlich 19. Komge vdn Pico, des Saturni söhnan, bis aufNumitorem, Romuli gboß-varter, wie aus folgen-