Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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. >d, i.,' oder Iiskonm, eine stadt und

Genuesischen gebiethe / am Mittelläubi-Chiavari west-und Sestri äi Levante vst-E«, , Grasen von Fieschi gehöret. Der fluß

>>k!^Icl)es„/-^ Mischen dieser stadt und Clavaro in die Mit-g ^, wird daher zum östern Lavagna genen-

ju.

dir 6uion , lat. Vglllz Luiäonis, eine stadt

^oii>^ce8 >,!. ^ stusse Mayenne in Nieder - Maine und in»n Und in Maus. Sie gehört den Herren von Tre-Ein?'". d^:Mgen leinen-manufacturen/auch einesÄ, der »,, lr gehaltenen Loncilü, dessen in der letztenKriechen gedacht wird / berühmt.

^"^liches und altes geschlechtin Franckreich ,örvsse leuthe hervorgebracht. Vidus / der VI.

, mit von Laval/ hinterließ eine einzige lvchter» ! »°n ^^^cher Matthäus II. von Montmorenci, Con-La^, E), gezeuget Vidum VlI. welcher den nah-angenommen / die wapen aber des Hauses..M^balten, ^nd an. 1268. gestorben. Er bc-kM'Krvven??' Earvlum von Franckreich / Grafen vonH Mer M' rc. auf seiner reise nach Italien/ und zeug-^ ivelm-" gemahlin, Philippina von Vitre / VidumBo»l^vev hcrnach : Catharinam, so dem Vice-Gra-?kt-?undei>« Leon beygelegt worden; und Emmettam.^ld ^atl^Lemahlin/ Thomasina von Mathefelou / wur-'uv !>beick^?tatchäi/ so ohne nachkommen verstorben; Bur-n " "Ü von Attichy ü,r Aine aufgerichtet/ so an.°^Vst?Ud D. Wiederum verdorret; Vidi, Bischoffs zu Cor-siqsiaM ; und endlich Wilhelmi von Laval. Äi-7>,A. »ry."'«e sich in den kriegs-unruhen seiner zeit / und?r ?»Ue, «lA^wol von seiner andern gemahlin/ Johanna, U«, der ersten, Jsadella von Beaumont, ei-

^»s>^ ^ Wilhelmi/ Herrn von Pacy, kinder hin-

IX. vo„, ersten Vermählung wurden ihm gebohren^;>d-?^vn„Uck)em hernach; aus der andern aber An-vv« ^^rstlon in Vendelais/ rc. der stamm-vatterQ>vr?^« Sleim?"L Lezay, von Faigne, von Bois-Dau-Kkx . f '^falls im folgenden mit mehren« soll gehan-Vidus Ludovicus und Matthäus/ so ohneg« ' uud endlich nebst dreyen töchtern, Thcodal-indem treffen bey Polsters das leben?>! ix. Herr von Laval Mirs, Graf von Ca-

Kö,n^^ Veatriccm von Gavre, und begab sich inU vNtcxjW Phstippi Valelli, worauf er an. i?s;. ge-Knd Vrdum X.; Petrum, so Bischoff zu Ren->° ^?Flg,,d^^^ 7 . gestorben; Rasium, Herrn vonl. ; Johannem von Laval, welcher den äst

M p?»?"^erichtet; Fulconem, Herrn von Cbal-

X. ve,^r linie von Raize; und dann einige töch-sich mitBeatrice, Her-

^ zu u tochter/ und hinterließ, nachdem er^-iü > lv in ^o 6e risn das leben an. i; 47 - verlohren,V,,H Ms°°rgedachrer schlacht gefangen worden, undV Ä!' berm^n.'^bbüsset; Vidum XII. und Catharinam.»im »>, " von K k "ch anfangs mit Lvuisa , Gothofredivxss^tchubriant, erb-schwester, und nachdem^?Ä^nc,tz,?E'nder zu haben verstorben, zum andern,Fka,,ch^ Laval, Bertrandi von Guesclin, Conne-^^MjAbierii^ Wittwe, die ihm nebst Vido, so in einemkÄ v>r c??^sekommen, Anpam gebohren, die al-^ X.ohann vonMontforl, doch mildem bedin-§VdvkD,nd jüngererbruder Carolas den Lavalt-annehmen sollten , gebracht. Jo-)vNla^ starb nahm den nahmen Vidi XIII. vonzursi/"s '41^. zu Rhodus, als er eben von demMEr hatte von seiner gemahlin Vi-Herrn vott Loheac, Admiral und Mar-werd-.? von welchen beyden nachmals ein meh-vergib ferner Ludovicum, Gouverneur vonXMvrd der l-, "er anderer provintzen, Ritter des Kö-

Dr und Drohne nachkommen zu hinterlassen an.^d ^U^Xlv r. tochter, so wohl verheurathel» ^Lni''tfvrt, ^b^ die güther seines vatters brudersüEwlick^Carvl» U andere, wurde auch

EN'ium-erstcn Grafen von Laval an.

er von zwey ge-^ kinder worden. Die erste

die«^'VldumXV. welcher bey dem Kvni-l> Grvß. 1 " war, und nachgehends bey dem Ko-

ÄV^vii Mr g^'Hofnmster worden, aber an. i;o°. oh-^whhn Catharina, Hertzogs Johannis II.

ve 7 dl?chen; ferner Jo-

V mit

Ltrum, so Ertz - Bischoff

d^'eyev' ^lbt vor der Bißthümmer von St. Malo undgeda^.^^'rdenen Stiftern worden. Jo" ,t, stln aefcklrMr fi^^Mrnklanket, hin.

.'si>

vnnÄ' s^n geschleckt fortgepflantzet, hln->e»r ?/bend^°n Pmer, Gräfin von Quintin , Nlco-f>>sivr ">d nahmen Vidi XVI. angenommen,' ^ von^Bretagne worden, auch die

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güther feines vatters bruders, Vidi XV. ererbst. Er hatte ;.gemahlinnen, Carolam vott Aragonien , Königs Friderici vottNeapolis älteste tochter, deren nachkommen auf dieses König-reich dannenherv prätension gemacht; Annam von Montmö-rency, und endlich Antoniam von Dailion. Aus der ersten ehewurden ihm unter andern gebohren Franciscus, welcher an.1522. in der schlacht bey Bievcque das leben eingebüssec; Ca-tharina , von welcher hernach; und Anna, so sich an. 1521.Franciscus von Tremouiüe beygeleget. Aus der andern eheist zu mercken Vidus XVII. von welchem in dem folgendensoll geredt werden; Margaretha, genannt Calharina, eine ge-mahlin Ludovtci von Rohan; und Anna , welche sich Ludovi-cus von Silty beygeleget. Aus der dritten ehe sind Fran-ciscus und Aloysia in ihren jungen jähren verstorben ; und Ca-rola an Casparn von Colignt, Admiral von Franckreich, ver-mählet worden. Ausser diesen rechtmäßigen kindern hat Vidus

XVI. auch einen natürlichen söhn, Franciscum von Laval, Bi-schoff zu Dol, gezeuget. Vidus XVII. starb an. 1547. ohnekinder. Seine älteste schwester Calharina hinterließ RenataMund Claudiam. Die erstere erbte von ihrer Mutter bruder ,und nahm den nahmen Äidä XVIII. an, starb aber ohne An-der. Ihr succedirte dannenherv ihre schwester Claudia, die sichmit Francisco von Coligni, Herrn von Andelot, Ritter des Kö-niglichen ordens und Cvloncl der infantcrie, vermählet. Siewurde von ihm eine Mutter Vidi XIX. so an. i;86. gestorben,und Vidum XX. hinterlassen, so an. iüc>;. den ;. dec. in Un-garn erschlagen worden. Worauf Henricus von Tremouikle, sovon Anna, einer tochter Vidi XVl. und gemahlin Franciscivon Tremouiüe, abstammte, zur erbfchafft des Hauses von La-val gekommen. Or, IM. M la mräkm Ne ülontm. /«.-qX geriet. 6sll. Llalf. II. rab. 14.

Lava!, (Aegidius von) Herr von Raiz, Marschall vonFranckreich, rc. Sein vatter war Guido cle Laval II. und dieMutter Maria äs Craon I» Suze. An« 1429. unter des Kö-nigs Caroli VII. regierung, wurde er zum Marschall vonFranckreich gemacht. Er diente bey der belagern nq der stadtOrleans, wie auch bey der eroberung vvn Jargeau, Melun, rc.und erwiese grosse tapferkeit. Allein nackqehendS legte er sichauf verbotene zauber-kunste, und begieng andere erschröcklicheUnthaten mehr, daher ihn der Hertzog von Bretagne an. 14; y.sowol für die geistliche als weltliche gerichte stellen ließ , da er»eben abscheulicher Unzucht, auch der ermordung über hundertkinder und schwangerer weider überzeugt wurde, deren blut erzu seinen zauber-künsten gebraucht. Er ward deswegen zuNantes den zc>. dec. erstlich gehenckt, und hernach verbrannt.Er hinterließ von seiner gemahlin, Calharina von Thouars,Mariam von Laval, so erstlich an den Herrn von Coilioi, Ad-miral von Franckreich, und nach dessen tobe an Andream vonLaval, Marschall von Franckreich, vermäylet worden, jedochvon keinem derselben kinder gebahr; so baß dieses gottlosenmanns stamm kurtz nach ihm erlösche, und die HerrschaffkRaiz oder Rez in viel theile zerstümmelt wurden, bis sie im

XVII. stesulo wieder zusammen gebracht, und seither» von ei-nem unter dem nahmen der Hertzoge von Rez des geschlechtsGondi bekannten adclichcn Hause besessen, und zu dessen gunstschon an. i;8i. zu einer vustie und Paine erhoben worden,wovon die verification oder einschreibung im Pürlement an»1582. und noch seither an. iö;4. eine Vermehrung erfolget ist.

O/t/Vera,. tom. II. col. zr. *

Laval, (Andreas von) Herr von Loheac und Raiz < Admirral und Marschall von Franckreich, war ein söhn Johannis ,von Montfort und Anna, der erbin des Hauses Laval, dessennahmen und wapen er annahm. Er soll schon im i2ten jähreseines alters zum Ritter gemacht worden seyn, und zwar beydem treffen bey Granville an. 142;. An. 7428. wurde er vonden Engelländern in dem schlösse Laval gefangen , und gegen80000. cronen ranzjon wiederum lvsgegeben. Jin folgendenjähre diente er bey der belagerung der stadt Orleans, und inder schlacht bey Patay. An. 1441. commandirte er als Mar-schall bey der belagerung von Pontoise, da er zuerst die brescheerstieg; er befand sich gleichfalls mit, als an. 1452. Bour«deaux belagert wurde; ferner an. 14z;. in dem treffen beyFvrmigni und Chatillvn, und in der wiedereroberung derGrafschafft Armagnac. An. 1455. wurde er auch von demKönige Carolo VII. zum Admiral gemacht. Nach dem tobedieses Königs aber, da Ludovicus XI. alle alte bedienten ab-schaffte, begegnete ihm ein gleiches, daher er sich nebst andernmit in die von den Printzen vom geblüt wider diesen König er-richtete Isigus M dien Public einließ, an» 146;. nach erfolgtemfrieden den Marschall-stab wieder erlangte, und dem König wi-der den Hertzog von Burgund, insonderheit an. 1472. in derbelagerung von BeauvaiS, gute dtenste leistete. Er starb end-lich an. 1486. jn dem 7;. jähre seines alters ohne erben. o«.

«re/, bist. äs Lrance tom. II.

Laval, (Urbanus von) Marquis von Sablä, Graf vonBresteau, Herr von Brecigny, rc. Marschall von Franckreich,Ritter des ordens vom H. Geist und Gouverneur von Anjou,war ein söhn Renati II- von Laval, welcher aus der neben-liniederer von Lous adsprdssete. Theobalbus von Laval, Herr vonLvus, zeugte mit seiner gemahnn, Johanna von Maills, Vi-dum , Herrn von Lous, und Theobaldum, Herrn von St.Aubin. Dieser letztere vermahlte sich mit Anna von Maim-

Ggg; bier,