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Vier, Frau von Bois-Dauphin, rc. und erhielt von ihr Rena»tum l. so an. 1504. gestorben, und ein groß-vatter Renati II.worden, welcher diesen Urbanum von Laval gezeuget. DieserMarschall machte sich zum ersten an. i???- bey der belage-rung von Livron bekannt. Nach der zeit befand er sich auchan. 1580. bey der belagerung von Fere, und an. 1587-indem treffen bey Anneau und anderswo. Nach diesem schluger sich zu der Ligistischen partey , da er dann verwundet, undzum gefangenen in der schlachc bey Ivry an. 159°. gemachtworden. Einige zeit darauf richtete er einen vertrag mit demKönige Henricö IV. auf, vermöge dessen er dem Könige Sable,Chateaugontier und andere örker überließ, und hingegen vonihm den Marschalls-stab, die würde eines Ritters der König-lichen orden und Gouverneurs von Anjou überkam. DerKönig Ludovicus XIII. machte ihn zum General - Lieutenantder trouppen , welche er an. 1615. wider die mißvergnügtenPrintzen schickte. Doch weil seine hierbey geführte conduitenicht allen gefallen wollte, begnb er sich von Hofe auf seine gü-ther, da er an. 16-9. gestorben. Seine gemahlin war Mag-Lalena von Montecler, Frau von Bourbon, von Airon, re. dieerb-tochter Renati von Montecler, die ihm Philippum Ema-nuelem von Laval, Marqms von Sable, rc. gedohren, so an.,640. am schlage gestorben; Henricum, Bischoffvon St. Poläe Leon, und nachgehends von Röchelte; Aegidium und Ur-banum II. hinterlassend. Aegidius, Marquis von Laval, ver-lohr das leben an. 1646. an einer wunde, so er vor Dünkirchenempfangen hatte, Magdalenam nach sich lassend, die an. 1662.mit Henrico Lndovico von Alongny, Marquis vo n Rochefort,vermählet worden. Urbanus II. Marquis von Bois-Dauphin,starb an. 1661. nachdem er mit seiner gemahlin , MargarethaBaranttn, gezeuget Carolum, welcher zu Woerden in der bela-geruna an. 1672. und Jacobum, welcher in Candia an. 1669.das leben eingebüsset. v« big. rle la maifon 6e lVIonun./»rt-s/, genssl. Lall. elalf. II. p. i;c>.
* Eaval, (Antonius 6s) Herr von Belair und Landrevie,war, wie man vermuthet, in der landschafft Bourbonnois den»4. oct. an. izzo. gebohren. Im anfange wurde er lVKirre 6«8Laux L korers in Bourbonnois, ngchhero aber Capitain desParc und schlosses Beaumanoir-Iss-Moulins, ingleichen Kö-niglicher Lsogrspkus. Weil er sich nicht allein in diesem ich.6lo und in der Historie, sondern auch vornemlich in den spra-chen , und selbst in der (flieologla kolemisi» wohl umgesehenHatte, wurde er zu verschiedenen conferentzien mitgezogen , dieman im XVI. Lsulo , um die Protestanten zur Römisch-Catho-lischen kirche zu bringen, in Franckreich angestellet. Nachdemer eine lange zeit am Hofe gelcbet, und unterschiedlichen Prin-tzen gedienet, begab er sich in seinen letzten jähren auf sein schloßBelair, nicht weit von Moulins, allwo er auch ohngefehr an.i6;o. starb, wie denn von seinem tode nur soviel bekannt,daß derselbe allererst in oder nach seinem 8°. jähre erfolget.Seine schriften sind : Paraphrase 6es ssnt cinquante kfeaumes6e Üav16, tant litsrale gue m^lllgue; le xranä Lkemin 6sla vraye Lglise lristoriguemsnr clemontres; tiomelies 6s 8.Lbr^fostome , aves IsZ Lateskeles 6 e 8. Lyrille, trsstnids enkrsnqois; und Oesteins 6e krofsilions nobles <L xubllques.7/rcero« , memoir. tom. XXXVII.
Eavant, oder St. Andrea, eine stadt in Nieder-Kärndten ,an bertt flusse Lavant, davon auch die gantze gegend daherumdas Lavanthal genennet wird. Der Ertz-Bischoff zu Saltzburg,Cberhardus II. hat mit genehmhaltung des Papsts Honorii an.i22i. ein Bißthum daselbst angelegt, und seine Nachfolger ha-ben bis jetzo das chs karronacus deswegen, gleichwie in weltli-chen fachen Oesterreich zu sprechen hat. Doch führt der Bi-schofs den tikul eines Fürsten.
Der Latalogus aller Bischöffe allhier ist dieser:
1. Udalricus von Hauß, von an. 1221. bis 1250.
2. Carolus, bis 1259.
;. Amalricus, bis 127z.
4. Gerardus, bis 1284.
5. Conradus I. von Fonstorff, bis 1289. ward hernach Ertz-
Bischoff zu Saltzburg.
6. Henricus I. bis i;<-9.
7. Werner» s, bis i;-8.
8. Theodoricus Wolffhaner, bis i;48.
y. Petrus, bis i; 66.
ro. Henricus II. Krafft, bis 1 z 87. ,
n. Conradus II. Torer von Torlem, bis 1411.ir. Wolfgang von Ehrenfels, bis 1421.iz. Fridericus Theis, bis 142;. ward hernach Bischofs zuChiemsee. ^
14. Laurentius I. bis 14)8. war nach diesem Bischofs zuGurck.
iz. Hermannus, bis i4Z9.
16. Laurentius II. von Lichtenberg, bis 1446. Er war vor-
her Patriarch zu Aquileja, und wurde von den Vene-tianern verjagt.
17. Theobaldus, bis 14;;.
,8. Rudolphus, bis 1469.iy. Johannes, bis 1489.
so. Erhardus oder Cberhardus Baumgärtner, bis Er
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und schrieb
war ein gelehrter mann -nes über die Bibel,sr. Leonhardus vonPeyrl, bis iz;6.
22. Philippus Nenner, bis 1559-2;. Hercules Rettinger, bis 1570. .
24. Georgius I. Agricola, bis 1572. ward her»"
Seckau.
rz. Georgius II. Stobäns von Palmburg /
war aus Preussen gebürtig, und wun .
dinandi von Oesterreich geheimer REselben als Gesandter nach Polen mw .gebraucht. «vorher^
26. Leonhardus II. Götze, bis 1640. Er war v
Fcrdinandi II. Cantzler. ^rwteN^
Albertus von Briamis, bis 1654. Er^M^^ ^ M
' war >
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HertzEK'"
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28.
vant ein Frauen-kloster, Loretta genannt-
29.
;o.
;r.
Maximilianus Gandolphns, bis 1664-M^ff!»schoff zu Seckau, und endlich Ertz'B«^ ^bürg. ^ , warb ^
Sebastian, Graf von Pötting, bis r6??'
Bischoff zu Passau.
Franciscus Caspar von Stadian. . ^ 5,.^
Carl Philipp, Landgraf von Fürstenberg-
hilf. 8slisb. kmn-6. Larrnr -
poxr. Lariuth. Staat vdn Saltzb. ^
Lavardin, (Johannes) ein Edelmann von/b,, ,;SHdem hause Ranay, Abt von Civile, rc. ßorirleübersetzte verschiedene schriften des Gregors ^6» ^. ^dem Griechischen ins Französische, wie er arm) ' gell)teinischen wercken des Cardinals Hosii und anv^
§avardin, ein adeliches Französisch^ ^Leaumanoir. siecht
Lavater, ist noch jetzund ein berühmtes E t>e>'Rudolph, einer der jchönsten männer, hländischen kriegen rühmlich gehalten ; er w»Meiivc» !sandler an Papst Clementem VII. wegen ami / ,<;>>
neu, an. 152;. Vogt zu Kyburg, und als er" er siab'M"bekannten Cappeler-kriege Hauptmann "^.-„eiir bL-»äPanner wurde, hatte er das glück vonchen partey, den er 8. jähr zuvor in den -v»^
u ivr»v"rrhvlla"
gen mit einem frischen trunck wein beyeinem tiefen graben , darum er sonst HE
sen, errettet zu werden; an. i;;8. würbeKonig Ferdinand in Böhmen, der ihm ü' crt>'.ydie in dem Mayländischen empfangene treuen r>.einen schönen wapembrief verehrt; iner in seinein vatterland einhellig die Burg"^chko ''.rhEstarb darauf an. i;; 7. Er hat unter, ftwe»viel gelehrte und durch schriften beruh,WC p: a> ,1,
darunter sonderlich folgende merckwürblg l' >vclE,,„,sein söhn, oberster Pfarrherr in Zürich -,^tcM ^ .
gener artickul handelt; Heuriccis / dieses.prol. und Verwalter des Stifts ^
Seine schriften sind: I)llp. 6e kebrlbus sssh o-
meutis; 6s Ületallls; 6e lerrce IVIoto; gell)^
dl-etur. Unter dessen söhnen haben sich hsf. bervsA fE^.phus, erstlich krof. und Xsckor zu E
gisse und esinoniLus zu Zürich, starb an. l ourol s g!o^fte plesss sind: Lncl-8osinu8; /Inti-kilkarM ' . ve
ra Lackolioa Lssleüa; Orseio üipsr Lano» »
Xaveril; 6e variis Olkentis L proäigüs »"V:hjco
lrimonio 8acerclotibus s I'onc. Koni.
hibitionein bans tssmis; üsksulio '
Der andere, Henricus, war piof.kM-
Me6. Ooclor in Zürich, und siarb an. ,jche vi t^cv ^/
ihm einen tractat 6s kelis, wie mich ,^z Lb ^ic> ^
6e fksrmis, 6e Lrtheiei6e, 6- fELhc'W
von dessen Nachkömmlingen sind v>ft??„rjcus
sen, darunter sonderlich sein Ä
eher Lomnicus und praÄisus, so E
Rudolphus , sein groß-sohn, der Lm sAe cA li^
aestorben. Es bat iicb ferner von tmi H sen^EkF'
Hannes, krok. klillos. und
ferner von
>nicus,
... der an- ^ 0^
der Nachwelt folgendes hinterlasse»'^/fürn^,w.;etlicbe aelebrte tUfoueseiones. darUM^ V
gestorben. Es hat sich
schicklichkeit bekannt gemacht,, des hint« 'etliche gelehrte vlspumtionss
IInlMT; 6e iltomis; 8clio!a 8urclorM. K Lo>v^xl> Ä
uicroum L fulminum Origias; 6s < A
Zins; Mumbratio Lquarum ^ Igsd>^llt
UketoricL Lsclestasticie. Dessen si ...pgckt'
1710. krof. Ideolog, und starb a ' g ^,1/durch einige gelehrte 6issumr,onss E F-
stelers Mfs. * ^
-f Rudolphus , erstlich krokessm ^hernach krof. UogioK und L»non c kroh
162z. gestorben, war mct)t äonnc DiL-E j im ,,dern sein vatter war FeUr/ w A
' ' ti bruder geiveir«'^, vv»
und besagten Henrici .war Iohannes, krof. paß er
das, >ö oben stehet) annoch zu