Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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631
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^ lav lau

ueue art der Philosophie des Renati Cartesit°h-s1?eich7/ubret. Desselben söhn, Ioh. Jacob, krokest772;. gestorben, hinterließ einen sohn glei-oe» n. sept. an. 1694. gebohren, und an.worden. Im jähr 17; i. folgte er demUlrich in ktlilLL -L^urs Mt. doch wardUmznss.,.le Griechische und Latein, spräche in dem Ovl-^ zu lehren deruffen. An. 17;^. wurde er 8.lind LiinoniLus. Er hat sich bereits durch

'»«li.! «ucli»!, ' lind orationen bekannt gemacht. Übrigensvon obgedachtem Henrico, l'rok. kkyst und Ver-Leg i sss, tn dem vierten grad ab Rudolph, dißmals^'»S>r bL.,"le» Raths in Zürich, und der stadt Seckeiniei-ist David, l'rok. Lkilof. und Verwalterljxn Ol'vn den 21. dec. an. 1692. wurde an. 1718.Nivs -.Histor,/' oazu ihm nachgehends auch die Kirchen-,,»idMedi.Mt d?n,Äoertrauet wurde, bis er an. 17; 1. die kwst7 Cononicate erhielte. Er hat auch schon vcr-«schrickt» NSL undOrntivne8 heraus gegeben. Schrift-^e^tex //e/ver. eom. II. lect. I.

ÜH ^üill ^Udovicus) ward den I. wart. an. 1527. zu Ky-Alter Rudolph damals Landvogt war, gebohren,V^schickt nach Cappel, und ;. jähr darauf nach!^n»d "ll'l Bu^"' begab er sich nach vtraßdurg ,

„ Fagio, Sturmio,Hedione, Daiypodio

worden, reisete hierauf nach Paris, hor-»!,lc. UstAM, Taleum, Turnedum, Lambjnum, Syl-^ V lnit über Italien wieder nach Hause, verheura-

^"ülngeri tochter, und ward an. i;;o. zum,kr-

et N ^^nonico angenommen, in welcher stacion er,Mschk» Mlieb/n 7^4- zur srokeisions Tlreologisu deruffenbis an. i;8z. darr zumLncisticedes Züri-Hk >vvr>a „7 Und obersten Pfarrer in der stadt ernennetMir u^redic, 1,/r den i?. jul. an. 1 ;86. gestorben. Er hat?>d über verschiedene Schrift-orter, und Later-UUe Oommencurios über die bucher .joluiL,^ ^ k>7,^ssoinenon, Lrrsi:, Liklrsr, dlekemise,

ergebe» , und krsslüölsni, Lpos^l^pllu

^Oi ' ^ ^ I ^nrcrii^ic» ^ k

7 7e«7>ii ^lich llillorlam Origin>8 L krogeslkus Oon-

äs Loena Oomini; stlomillas äs Lcc-^7»8l>rn ommumkere Lomewrum sb Lugusti,7um äeLpsekris, stemuritzus, Ls. edirt.'kiiä 7 b,srm. in slogiis p. 20;. iea.

^ eine kleine stadt in Languedoc, nebst

N ds,! z«>n sitze unter dem Ertz-Bischoff vonToulouse.vbigev M Agout in Ober-Languedoc an den gren->vkö,7i- >ueilen vonToulouse ost-und eben so viel«'»q ?"ü,Aärts. In dieser stadt wurde an. 12-2.^siij ^Ni^en ,^?bn.Aragonlen, welcher der Albigenser^ 4r> erg lt.e, ein Ooncilium gehalten; desgleichen7' lzog. ?re^»e alei ele krlt.

-?K bist. äes Lomt. cle Touloule <L me-

^ Oull. LkriÜ.

u, dee i^lhelmus äs) Herr von 1» Boisse, war zu../^offt Turenne den n. jun. an. 16?;. ge-V ^ik-^üfnna ^ Toulouse in der Rechksgelehrsamkeit, setzte er seine studien zu Paris mit>7 'l u, l'lsse fort, und wurde sodann eben daselbst.'väyj,,, 7; wobey er jedoch noch immer einige zeitlti n7t-n7^endcte. Nachdem er von dar wicder-Viktk>, e Ccre - verheuralhcte er sich, und blieb be-aec,». orsich denn auch durch seine gute ei-landschafft Hochachtung erwarb,gelew-Ä "ü- r?;«. mit tobe abgieng. Er besaß^?ü,?.ü»de, ^Ü>Mkeit, verstund die Lateinische sprächess^hr auch in der Griechischen und He-

wandert. Seine schriften sind: iMoirse.. 0»we^,oll lo Lestin cls Trimslcion, trnä. äsö l-. angen; und OonlerenLS clü In Lnble NVEL

, nov. 17;!.

. ...c, Herrschafft in der Wetter-

et ^>e ,77lrd, an einer gegenb, welche der Vogels-. MAon Grunberg und Müntzberg, gele-

n^Wvß, und giebt einer linie der Grafen

7,^» jn 7" ', Tnukann, die vierte vonN V " Laußnitz, liegt;. Meilen von

A Avg , g, üe an den Schlesischen grentzen an dem^ ü^tzvg^d ins aw- ^^on in den Queiß fällt.2^7Iech^o^t:s,ag r, go. ge,etzt, da ,ie dem Schlesi-vffe„° ^o zu Breßlau gehöret, damals aber^»kssSedgAle ln ^üecken gewesen, bis sie an. 1284. vonviim ü»ssAü BvlesiÜ- ^vandendurg, der diesen districtHtzL't einem 0 gleiches nahmens gekauft,"k" ° 7L'3t>?'4v° i F^den umfaßt, auch an. i;i8. von^si^üEüwrdeA' 7?" Brandenburg mit einer ftarckeng>t. iz^enbnch, ^ dleje Ascanische linie der Marg-ansaea^nk ^ - or stadt Lauban viel gutesworden, kam sie an Henrici, Hertzvgs

l a u 6zr

zu Jauer, gemahlin Agnes, Königs Wenceslai IV. in Böh-men tochter, und hernach an die Könige in Böhmen. Die-ser Henricus hat an. i;2o. allhier ein Iungsrauen-klostcr ge-stiftet , welches noch stehet, und sich nach der religionSränderung in der Haupt-kirche, vermöge gewisser vergleiche,das chor vorbehalten, darinn die klostcr - jungframn täg-lich ihre stoms singen , auch von dem Budißinischen voLsnodarinne ingekieidet, und die Priorinncn in diese kirche begrabenwerden. Nebst dieser Haupt-kirche ist die durch den krieg dar-nieder gelegene Franciscanec-kirche an. 1706. zu dem Lutheri-schen gottesdienst wieder aufgebauet worden. Die allhierbefindliche schule ist jederzeit in grossem aufnehmen gewesty.An. 1427. und ;r. ist die stadt von ben Hußtten gantz verwü-stet worden, und bis an. 1415- also öde liegen blieben, da fltsich wieder zu erholen angefangen, und als an. >4;8: KayseeAlbertus II. hier durchgezogen, hat er sie mit vielen begnadi-gungen angesehen. An. i547>ist sie sehr herunter gekommen, daihr von dem Römisthen Könige, Ferdinands I. ihre land-güthekeingezogen, und eine strafe von 10000. gülden gesetzt worden,und ist nicht eher, als nach üderstandenem ;o. jährigen kriege(da sie nebst der übrigen Oder-Lanßnitz an Chur-Sachsen ab-getreten worden) durch den «„ermüdeten fleiß ihrer einwdh-,«er, und die eingerichtete garn-und wolle-manufacturen über-mal empor gekommen, und ob sie gleich an. 16;9.1679. und1696. von dem feuer gar sehr beschädigt worden, so ist sie dochbald wiederum , und mit einigen recht feinen Häusern aufge-bauet worden. 2»/. topogr. 8:,x. super. Grossers Lausitz,k. III. p. 86. keq.

* Laubauie, (Arier äs Magonthier äs) Ritter vom ordertSt. Ludovicr, ein angesehener Französischer Officicr, war imjähr 1641. z» St. Arier m Limvlin gebohren. Er diente an-fangs unter dem Marschall von Turenne in den Niederlanden,ward im jähr 1636. Brigadier der Königl. armem, im jähr1687. Insxeckor vvn der tnfantme, und an. IÜ89. MrestiAläs Lsmp. An. 169;. erhielt er das Gouvernement von Mons,und im ,ahr 1699. das von Neu-Brisach, wie auch in abwe-senheit des Marschalls von Urelles das commando von Elsaß.An. 1702. ward er General-Lieutenant, und im jähr -70;.Gouverneur von Landau, welche stadt er, ungeachtet er in derbeiagerung derselben durch eine bombe, die vor stimm füssen ge-sprungen, das gesteht verlohren, auch sonst sehr verwundet wor-den , an. 1704. gegen den damaligen Römischen König ,Josephum, tapfer vertheidigte, aber doch endlich aufgeben mu-ffe. Er starb an. 1706. zu Paris unvermählt, und seine gü-ther fielen an seinen bruber, Francistum von Magonthier vonLaudanie, der in kriegs-diensteu stund.

Lauheck, ein zerstörtes schloß in der Pfarrer) Zweysimmen indem obern Sidenthal, war vormals eine Freyherrschafft, soan. 1;;;. Rudolph von Strällmgen besessen, der sie mit allemrecht, wie er sie von dem Reich zu lehn empfangen, verkauftean Graf Peter" von Greyertz, einen namhassten feiiib desStandes Bern, der ihm bey allen gelegenheiten zu schaden ge-neigt war; als nun endlich die Berner solchem trotz zuzuse-hen müde waren , zogen sie ihm mit hülffe der Herren vonWeissenburg in biß sein land, und wagten mit ihm einen har-ten scharmützel, dadey er selbst das leben verlohr. Vier jährdarauf an. i;;o. zogen die Berner wieder hinauf, erobertenund verstörten Laudeck und Manuenberg, worauf der ftind ästso gedemüthiget ward, daß er um gnade bitten muste. Nach-gehends wurden diese beyde schlösser dem Edlen Hans vonRahren verliehen,^welcher sie an. 1454. dem Edlen Heinrichvon Bubenberg, Qchullheissen zu Bern, cedirte, bis sie endlichvon diesem letztem kauf-und vergabungs-weise an. 1494. an denStand Bern sechsten gefallen. AI8cc. *

Lauben, (zur) eine Freyherrliche familie in der Schweiß?welche sich vor zeiten von Thuen geschrieben , und die Herr--schasst Gestellenburg, wie auch die thäler, Letschee, Früttingen,rc. besessen. Nachdem aber der Adel in der Schweiß bey deninnerlichen Unruhen genöthiget worden , das vattertand mitdem rücken anzusehen, hat sich Balthasar, Freyherr von Thurn,an. 1400. zur Lauben genennet. Von desselben urenckelnhat i.) Oswald durch unterschiedliche Gesandtschafften sowolals durch tapferkeit, die er als General in dem Cappelischenkriege erwiesen, einen besondern rühm erworben. Sein söhnAntonius hat sich gleichfalls in Gesandtschafften gebrauchenlassen, auch in den Französischen und Italiänischen kriegen alsHauptmann gedienet. Er hat eine beschreib«»«; seiner in dasgelobte land gethanen reisen heraus gegeben, und an. i;86. indem 81. jähre seines alters das zeitliche gesegnet. Dessensöhn, Johannes , und der enckel Oswald sind Landvogte derfreyen Aemter gewesen. Conrad, des abgedachten Baltha-sars anderer urenckel, vertrat ebenfalls die stelle eines Generalsin dem Cappelischen kriege, und ward ein groß-vatter ConradiII. welcher sich als Schweitzerischer Abgesandter in Franckreichaufgehalten, nachgehends aber Hauptmann der Königlichengarde, und Ritter des ordens St. Michael worden. Er hateinen tractat äs Loneoräis kille« geschrieben, und an. 1629.sein leben geendiget. Von fernen söhnen ist Heinrich, Franzö-sischer Cammer-Herr und Hauptmann der garde, an i6;->>Beatus aber, Land-Ammann und Abgejandter an dem Fran-zösischen Hofe , an. iS6z. mit tode abgegangen. Der letztereließ 4. söhne nach sich, davon nicht allein der älteste, gleiches

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