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nahmens, Ritter des ordens St. Michaelis, General^Najor,wie auch Lands-Hauvtmann der freyen Aemter in dem Aer-göw, sondern auch Heinrich, General - Lieutenant unter denFranzösischen troupven worden. In dem XVIII. stxcuw habenfolgende ;. brüderlich hervor gethan: Placidus,Abt zu Mu-ri, welchen an. 1701. Kayser Leopoldus in den Reichs - Fur-sten-stand erhoben; Geroldus, Abt zu Rheynau und Oberst-Feld-Wachtmeister; Beatus Jacob zur Lauben, Freyherr zumThuen und Gestellenburg, Herr zu Hembrunn und Anglickon,etliche mal Land-Ammann des Canlons Zug, so an. 1717. ge-storben« stemm. ?. lll. '
* Laubenderg, eine uralte Reichs - adeliche familie inSchwaben. Deren stamm-vatter war Hermannus, der Rit-ter mit dem goldenen ermel genannt, welcher von CaroloNitgno (weil er ihm in den. Teutschen kriegen getreu«und ta-pfere dienste geleistet) an. 782. mit dem sthloß und HerrschafftLauenberg beschencket worden, wovon er und seine nachkömm,finge hernach sich benamset. Seine gemahlin war eine von
^Neben^dem daß diese familie viele vornehme und fürtref-liche Männer gehabt, sind unterschiedliche auch bey den adelt-chen Ritter-turnieren erschienen, als:
Erpus von Laubenderg, bey dem Gueksischen turnier zu Zü-rich an. n6z.
Georg von Laubcnberg, in dem 14. turnier zu Wnrtzburg
an. ir;z.
Jacob von Laubcnberg, in dem 17. turnier zu Ravenspurgan. rzii.
X. von Laubcnberg, zu Würtzburg an. 1474«
Johannes von Laubenderg, in dem zc>. turnier zu Heidelberg
an. 1481. . ^
Johannes und Caspar, auch der dritte Johannes von Lau-benberg, indem zi. turnier zu Stuttgard an. 1484.
Als diese familie im XVI. Leulo ausgestorben, ist deren näh-me , stamm und Herrschafften an die von Pappns gekommen.Siehe Pappus.
Lauberhütten-fest, war eines von den hohen festen deralten Hebräer, an welchem alle manns-personen zu Jerusalemerscheinen meisten. ES ward gehalten am 1;. tage des monatsTisri, zum qedächtms dessen daß die kinder Israel 40. jährlang in Hütten gewöhnet, ingleichen, daß sie GOtt dem HErrnvor die eingesammelten fruchte dieses jahrs daucken möchten.Die opfer und anderer gottesdienst , so an diesem fest in achtgenommen ward, stehen Xum. XXIX. Sie musten sich auchallerhand bäume und laubwerck holen, und 7. tage in Hüttenwohnen. Dieses hatte GOtt geboten, aber die Jüden ha-ben nach der zeit mehr ceremonicn darzu gethan. Denn siemachten ein büschel von allerhand gesträuche, welches sie Im-lafnennten, giengen damit um den altar herum, und sunqenhosianna; den siebenden tag aber, giengen sie 7. mal herum.Match. XXI. 8. Jot). XII.Ferner giengen sie an dem letz-ten tage in proceßion zu dem teiche Siloah, woselbst sie eine fla-sche voll wasser schöpften, und solches hernach vor dem HErrnausgossen. VII. ;7> ibi in borst Hebe. Pslm.
distert. II. äs ceremonia palmarum stips. 1694.destep. Hebe. IX. 7. de step. Hebe. III. rz.LooN'wr«. Älost L stsron. ant. üebr. IV. z.
Laubius, (Gregorius) ein IVlsdiou«, war zu Augspurg an.»554. aebohren. Nachdem er an besagtem orte den gründseiner studien, unter ansührung Hieronymi Wolsii, geleget,begab er sich nach Tübingen, und wurde daselbst in dem i8.fahre seines alkcrs NaMer in der Philosophie. Hierauf be-suchte er die Französischen und Italiänischen Academien, undwurde an. 1976. zu Pisa voüor der Medicin. Nachdem erin sein vatterland wieder zurück gekommen , practicirte er mitnicht minderm sieiß als glück. Er hat ein in der Medicinsehr nützliches buch unter dem titul: Lala stirgstca heraus ge-geben. Sonst wie er die geistliche schristen und insonderheitdie Bibel sehr liebte, so hat er auch des Lucä Osiandri ausle-gungen über die Psalmen Davids verteutscht. An. 1997. alser eben auf einem Hochzeit-mahl war, ward er unversehensmit harten schmertzen überfallen, daran er nach wenig stunden,die er aber sehr Christlich zugebracht, im 4;. jähre seines al-ters todes verblichen. ^Na»,r, in vic. 6erm. Med.delcrixt. ivled. in tsteatr. *
Lauche, ein städtlein in Thüringen , an der Unstrut, ober,halb Freyburg, doch in dieses Amt, welches Sachsen-Weissen-fels zustehet, gehörig. An. iszi. ereignete sich eine viertel-stundevon diesem ört im may, ein erdbeben, welches die dusche undbäume von einem ort zum andern versetzte. Nach demselbenist in der gegend ein gesund-brunnen entstanden, welcher sichaber hernach wieder verlohren. Thür. x>. 146.
Lauchstädt, eine in dem Stift Merseburg , 2. weilen vonHalle gelegene kleine stadt, nebst einem Amt und schlösse, allwoHertzog Philippus von Merseburg, der an. 1690. in der schlachtbeyFleury geblieben, residirethat. An. 1721. den iz. jan.ward dieser ort durch eine feuers-brunst fast gäntzlich in diegsche geleget.
Land, (Wilhelm) war zu Reading in Berckshire geboh-lten, wo sein vatter einer der angesehensten bürger war. Er
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ward ein Mitglied des LoIIegü St. Johännlb z"
an. 1608 . voÄoi- PkeotogiL. Nachdem er lM öt. AS
dere ämter bedient, ward er an. 1622 . Bsscvon» Dell"'bekam hierauf an. 1626. das Bißthum Bath un
auch in eben selbigem jähre vecsnus der Komm-. ^jähr hernach ward er Bischofs zu Londen, unv « ;i6,2. Ertz-Bischoff zu Canterbury. Weil er AHerstellung der glcichförmigkeit der kirchen m V"'bemühet war, erweckte er sich dadurch viel n" „ ^
kau wol nicht läugnen, daß er einen allzugestümen eifer für die kirchen - ceremomen ven ^jscha> ^kam noch, daß er bey entstandenen zwistM""^ ^König und Parlement sich allzu genau an de^gebunden, deswegen er bald zu ansang ged<mn M po)den Towr gesetzt ward. Folgends klagte ma F,>o> §Parlement sowol wegen andern beschulbiguns 'lich deswegen an, daß er die Englische M" , ^kirche zu vereinigen bemüht gewesen. lOv er ^0»' /Unschuld wegen fblchen anklagen ziemlicher doch, wie der König bey Marston-Moor hi«
also die Königliche partey über den hausten ^ nvon dem Parlement zum tobe verdammt, den ^
zeigung vieler gottesfurcht und grosser1644. den 10. jan. erlitten, ^
Plo^d. bist. okrbo troubles.
la rebell. ä'stnglst.
Lauder, ist ein fluß in dem mittägigen Sch^r ko'E-,aus den gebürgen der provintz Lothiamen v^ Mst, °nach einem kurtzen lauf bey Metlroß, in Tevl" >re>dem flusseTweed vereinigt. Die gegend,s ^tl"fluß lauft, wird Lauderdale, auf Lateinischund ist eigentlich keine absonderliche provmA >stück von der Grafschafft Merch. Die wird w j zM Feingetheilt, die ihren nahmen von den 2-nemlich Lauder, einem flecken mit einer E"
Thirlestaine, bekommen. Vor alters sichd" 7 d"edlen gefchlechle derer Morvills, welche eAm" M'-' ^ ,bischer ankunft, und eine geraume zeit per
Königreich Schottland waren. Nachdem ^
ser familie als ein verletzer der Majestät vj:fiel sein gantzes vermögen, und also' auchder Cron anheim, seit welcher zeit einem vertrag..oder Baillif das Gouvernement darüber ai. ^
Lritsnnia. desto, de lr- Mitlli!^. silu
Laudice, eine schwester und gemahli» des ^ Mche, nachdem ihr gemahl, um noch vor d ^ ivo^kriegs-verrichtungen in Asien dieselbe W
genschein zu nehmen, und folgends st"'-, ZlllNÄrichten zu können, sie verlassen, und la>'S ° pe„. .z„gstblieben, sich gantz dem wollüstigen lebest , ^er unverhofft, da sie geglaubet, er w"J.e n>sseyn, wieder zurück gekominen, suchte ste H„esrichten, ungeachtet sie in seiner abweftnheN Mecniedergekommen, welche» Mithridatesmit grossen freuden aufgenommen hotte. p,e> ^schlimmes vorhaben wurde von einer") - lebe»rathen, und muste sie sclbsten durch fl'tt ,, .gioA,-lik. XXXVII. L. z. , ^,1 MÄ-
thum Halberstadt, sludirte zu Merjetmrg. zl> Oim jähr 1708. Lvlireistor an dem m A E.b.,ile'
an. 1710. Hof-Viaconus, und an.l 7 'i- ,. Ul'dvstzu Dilfurt. Er starb den z°. ,nay an. ^ E. cl-ditstionvs Lxegerico-pr^äioLs; dppsr» st Aev
ticum über die Buß-texke vom jähr 1708^. jst. ^ ftv'arLünX Vor. Test. ad .fud. II. ;9 ^ - de I »„>1
Turrium L Lsmpansrum llsti in stocie > ' j>>
ad Hebe. XII. ° - -- . -,»6. L-?"'
8-r;.
.Leipzig 1706. eine
Lavello, lat. stnstellum oder stovest ^«eM 4Königreich Reapolis in Basilicata, gehör
sitze, so unter den Ertz-Bischoff von vo'"^ pe-'an den grentzen von Capitanata, r-.4, ^jcht a,
Des Bischoffs jurisdiction erstreckt ecc
mauren. delstr. Iral.
dieNE^!viEj^3M
Lauenburg, lat. DeoburZum, diethums gleiches nahmens, liegt an v" ^und Boizenburg, und hat oben am ,
Haus. Sie soll ihren nahmen von ervan paß Mwen oder Lauen, so den ort an. ' ^pancke"/„ihaben. Andere aber stehen "'.chs
Bernhard in Sachsen, Graf zu Asca'" He,iir>^ FFridericus I. nach gedachten H/) versteht" d.jcht"' !!, >vLachts-erklärung diesen strich landes ,bürg abbrechen , und die stttneLm ^burgs an der Elbe, so von be" M,i Zgend^„steNv^^'
anwenden lassen,dahero der ort von^^ d>
Lauter" paß über' die Elbe, VE'den in dem;o. jährigen kr"'gr w s^c.ihnen wurde der ort bereits m dem