Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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633
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? Ä'LN Dänemarck, und nachgehends an. vonTilly eingenommen. Als der letzte

Äu^chftn-Lauenburg, Ascanischen ftammes, an.

^Aen, Uek der Hertzog Georg Wilhelm zu Lune-' ^"enburq devestlgen, welches aber Chur-Sachsen,

L andend,,xg mw dk Cron Dänemarck gar ube em-" Doch wurde die fache müden 2. ersten LausernMegt, ^

_ ersten Häusern in

' mit Dänemarck aber/ welches nicht leiden

-««N>te grentzen neue vestungen angelegt wür-

ehe? >, /o bald nicht thun lassen, sondern der krieg, als bis alles wieder demoliret wurde,rei- VI, c. 44. ckron. LrenienL. opucl

rom. II. x. ?i. , 8 sx. Ich. II.

'Ver/r, holsteinische chronick, kol. 244. coxogr.

" ^ ^ Eucä Fürsten-saah x. 679. Lc.

Hertzogthum Lauenburg, hat gegen mor., Dq„n'?schn,n Mecklenburg / gegen mittag die Graf.

, abendwärts das Hertzogthum Lüneburg,.^ltorin n üi Holstein/ Stormarn / nebst dem Lü--

^vgiein / <7»ormuru / ucv,t

'>>d h. Nebst der kurtz vorher gedachten stabt Lauen,

über gelegenen schlösse Ertenburg gehörenund Aemter Neuenhaus , Frantzhagen,

Schwartzendeck, der stecken Ate'lburg /wie^ d?» ^ läiss/Dhomdam / rc. Ratzeburg, die stadt Möl-^ olem^H(wxj^ Ausser der Elbe wird das land

ßuffch Wackewitz und Steckenitz / welche letzte5 Eichet ' R^ar gemacht worden, bewässert und frucht-bereits vorher erwehnung geschehen / solstaystrs Friderici I. unter andern Lauenburg /ein^EM Löwen an. ngo. genommen / undA Mtaa^I°l)n Alberti Vr6, Grafen zu Ascanien und>''l^?ey dess°„ Httonis zu Brandenburg / gegeben wordennachkommen ist auch dieses Hertzogthum bisMWcistgeblieben / da der letzte dieses stammes, Ju.> hss./ verblichen. Nach dessen tode nun fanden sichM L?^te>, s?mvelenten ein / welche ihre ansprüche aufs?i Avsex, ' Cs waren aber solche die Chur - und Hertzog-Mlich^chsen, hgg Hertzogliche Haus Lüneburg-Zell,Mecklenburg / das Fürstliche Haus An-Hans Holstein - Sonderburg, wie auch>v^p''^HolsteimGottorp wegen gewisser dörftr,des Hadeler-landes die Cron Schweden.>n ^En, Johann Georg III. (welcher sei-°?''verbe,.^" landen nicht nur auf die an. 1671. aufge-/>»eexve/v^ung gegründet, sondern auch hauptiach-lvntzwerschreibung / welche der Sächsischendem Kayser Maximiliano gegeben, undL^,??lhrj.Nysern Carolo V. bey der Hertzog Moritzen zussnss Chur-belehnung / und Leopoldo an. 1660.als Mlget . ) ließ zum ersten svwol zu

wollte / verglich es sich an. 1697. mit. cin^achke,^. und Churfürsten zu Hannover dahin /gross/beyden Häusern erlassen wollte/ doch

m, . OOl*n.,s n kgls

der Braun-

...

^ 2 He so ?"ie bjx /erden, auch bey abgang di ,

M a^vy xjO e lehns-folge gebühren. Mit dem titul

.

r,.-^ Und Zn' Oasi Chur-L-ach,en den llcul uno wa.

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e» / und das vorum auf Reichs-und

>veu? Die Ernestinische linie gründete^rap/!chreibss,/vvn dem Kayser Maximiliano I. in der

wo/^. ^as Ernestinische Haus dem Älbertini-?»>>Z"h^Mig^v^n. Das Fürstliche Haus Anhalt ver»^ ssggÄ von d^lension deswegen zu haben / weü Her-dak' dest>»^ Kayser Friedrich I. müdem Hertzog-M sei,, K /Nlheil Lauenburg sey / bestehen wor-

!>>,?. «w/ Häuss/n^/ baczu noch käme, datz an. 1S78.

Lauenburg eine erb-ver-

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M^ls^get.vorbei,.. ..

,A>lein"0vndorff in dem Hadeler-lande die pvsseßiön^ssch^chte die Chur -Sächflsche armee wider

ai e^ch d/Lvauchte sich Hertzog Georg Wilhelm zuaelegönheil, und depossedirte Chur-V°Tdk,?len A ^em vorwande eines Kreismusschrei-i'»>^ihissO,Dbersten des Nieder-Sächsischen kreises/vvinge, zu verhüte«, / damit nicht unter denl>irrd' "'den, kreis kriegs-unruhe entstünde. Al,^ H«mi/!>^ht bewenden, sondern formirte sechstenChu/Wl den, Löwen her eine Prätension auf">> ^sch^sev dw suchte zwar sowol bey dem Hertzoswerdi-^mlution , weil aber alles auf die lang.

vatter

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<?lsci,?vtst°''Aryöret?^/vge im ändern grad der bluts-vcr-? HK/n, x' 7. «emahlin hatte/ wendete für,^ gewe/onlstwg niemals ein mann-lehen des

Mxx H / sondern blos durch erb-recht an' Tulgx«aOw-Gottorp wollte acht dörftr / nem-vagen/ Goritz, Hecken, Körtelen,

Wallenroda, Wendendorffund Wohldorssunter dem verwän-de haben / daß solche als zugehörungen dero Amts Rheinbeckund als »ermannte heimfälstge lehen anzusehen wären. DerKayserliche Hof nahm wegen der hinterlassenen beyden Prin,tzeßinnen des letzt-verstorbenen Hertzvgs in dem Hadeler-landeden besitz, und delogirte die Chnr - Sachsilche mannschafft.Die Cron Schweden suchte durch etliche Urkunden zu behaup-ten, baß Habest, ein Ertz-Stistlich Bremisches pertinentz-stuckehemals gewesen. Dänemarck nahm sich deswegen der fachean / weil es nicht gestatten wollte, daß auf seinen grentzen neuevestungen sollten angelegt werden. Es schickte auch würcklichan. 169;. ein corpo in die Lamndurgische lande ab ; welchesRatzebnrg bvmdardirle, und sonsten starcke eontribution ein-trieb ; doch kam es endlich zu Hamburg durch verschiedener ho-her Potentaten Vermittelung zü einem gütlichen vergleich, ver-mittelst dessen unter andern die vestungs-wercke geschleiftt werdenmusten. Levinus von Awbeer, im Sachsen-Lauendurgischmstamm-faü. /»,öss. Isi. L. üb. IV. L. 10. Lucä Fürsten-saal zk. III. c. 5. Franckenb. Europäischer Herold.

Lauenburg. Die linie der Hcrtzoge von Sachstn-Lanen-burg hat sich in Johanne I. einem söhne Churfürst Albert, I. zuSachsen und enckel Bernhard,, welcher zuerst die Lauenburg,»sche lande nach Heinrichs des Löwen achts-erklärnng erhalten,angefangen ; denn, gleichwie sein bruder Albertus II. in dertheilung Ober-Sachstn, also hat er den niedern theil davonund Lauenburg zu einer residentz bekommen. Er verschencktean. 1261. das land um Triebus dem Stifte Schwerin, undbefand sich an. 127z. als Churfürst bey der wähl des KaysersRudolphi I. Er starb an. 128;. und hinterließ von Ingeburg,König Erichs in Schweden tvchter, Johannen, ll. Alberti,m II.und Erieum I. Johannes II. befand sich an. i;c>8. bey KayserHeinrichs VII. und an. 1; 14. bey Ludovic, Lsvsri wähl. Undweil ihm die Albertinische linie eintrag in diese rechte thun woll-te, prokestirte er aufdas äusserste darwidex, verglich sich dochendlich mit selbiger dahin, daß die lanber, würde und gerech-tigkeücn auf den überlebenden theil unverrückt verfallen sollten.Dieses geschahe an. i;o8. Worauf er an. 1; r;. ohne kindevvon seiner gemahlin Elisabeth zu haben, gestorben. Sembruder Albertus II. hatte zut gemahlin Annam, Landgraf Ot-lonis zu Hessen tvchter, die ihm gebohren Rudolphum , wel-cher mit Margarethe,, Fürstin zu Wenden, eine unfruchtbareehe führte; und Ottonem, welchem seine gemahlin Elisabeth«,Landgraf Heinrichs zu Hessen tvchter, unter andern Johan-nen, III. gebohren, so in seinem söhn, den, IV. dieses nahmens,verblichen. Ericus I. zeugte mit Elisabeth«, Hertzvgs Bogis-lai in Pommern tvchter, unter andern Ericum II. welcher sichmit Agnes, Graf Johannis zu Holstein tvchter, vermählet,die ihm Ericum III. gebohren. Dieser bekam zu verschiedenenmalen mit dem Hertzoge Alberto zu Mecklenburg zu thun ,trug aber allezeit den sieg davon. Er zerfiel auch mit dem Her»tzvge Wilhelm zu Lüneburg, und verlvhr dardurch einige Plä-tze in seinen landen ; doch wurde die fache durch Vermittelungdes Grafen von Hoya in der gute beygelegt. Er starb endlichan. i4°c. Sein söhn Ericus IV. siegte um das jähr 1400.über die Dühmarsen , nahm den Lübeckern die vormals sei»ncm vatter verpfändete stadt Möllen weg, die er nachgehendsabbrannte; jedoch muste er endlich, nicht ohne Nachtheil, frie-den machen , und starb an. ,411. oder, wie andere wollen,an. 1419. von seiner gemahlin, Sophia oder Catharina, Her»tzogö Magni zu Braunschweig tvchter, nach sich lassend Eri-cum V. so an. 14;;. ohne leibes-erben gestorben; Johannen,,der an. 1414. bey Ratzeburg das leben verlohrcn; Magnum l-Bischoff zu Cammin und Hildesheim, welcher an dieses letztereStift die halbe stadt Hameln, die halbe Herrschafft Homburg,wie auch Grüne gebracht, und an. 14;-. gestorben; ferne»Albertum , Dom-Herrn zu gedachtem Hildesheim; und end-lich Bernhardum, welcher das geschlccht erweitert. Er zerfielmü Churfürst Friedrich I. zu Brandenburg, und machte durchden einfall in die Priegnitz gute beute, die ihm aber durch diebauren wieder abgejaget worden. Nachgehends drungen dieBrandenburger in sein land ein, plünderten ihm zwischen de»Elbe und Netze zwölf dörftr, und warfen auch die alte Ehren»bürg über einen Haussen. Hierauf starb Hertzog Bernhard awder pest an. 146z. von seiner gemahlin Adclheit, Hertzvgs Vra-tislai X. in Pommern tvchter, unter andern Andern Johan-nen, IV. hinterlassend. Dieser hielt so vcst über dem Churfürst-lichen titul und dem amte eines Ertz-Marschalls, daß er nichbeher die Lauenburgische lehn von dem Kayser annehmen wollte,als bis ihm selbiger die Mur-gerechtigkeit würde zugestandenhaben. Allein, gleichwie er in der streüigkeü mit Lübeck wegenMöllen nichts ausgerichtet, also gieng es in ermeldter facheeben so schlecht von statten, vielmehr muste er ein hartes Kay-serliches verbot wider sich ergehen lassen. Sem tod erfolgtean. 1507. nachdem er von seiner gemahlm Dorothea, Marg-graf Friedrichs des ältern zu Brandenburg tvchter, ein vatterverschiedener Ander worden. Unter denselben ist Ericus VI.Dom-Herr zu Cöln, an. r^oz. Blschoff zu Hildesheim, undnachdem er dieses L>tift resigmret, an. «?o8. Bischofs zu Mün-ster ; Bernhardus aber Dom-Probst zu Coln worden. Dieübrigen söhne waren Johannes V. und Magnus II. Der erste-re davon wurde an,eines bruders Enchs stelle Bischofs zu Hü-

besheim;