Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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desheim; der andere, Mägnus II. hatte das glück, die nachkoMsMenschafft fortznpflantzen ; denn seine gemahlin Catharina,Hertzog Heinrichs des ältern zu Braunschweig tochter, gebahrihm unter andern kindern Catharinam, des Königs Gustavi inSchweden , und Dorotheam , des Königs Christiani III. inDänemarck gemahlin; ferner Magnum III. Franciscum II.Henricum, Mauritium, und Fridericum. Henricus, ein klu-ger und glücklicher Herr , gebohren an. 1550. bekannte bestän-dig die Lutherische religion, entzog sich aber, dessen ungeachtet,bey zeiten vom Schmalkaldifthen bände, und wurde an. 1567.Ertz-Bischoff zu Bremen, an. 1574. Bischoff zu Osnabrück,und an. 1577. Lämmiürstor zu Paderborm Er wurde auchzu dem Bißthum Münster gelanget seyn, wo ihn nicht derPapst wegen der religion daran verhindert. Er zog dem entsetz-ten Churfürsten zu Cöln, Gebhard Truchseß, wiewol vergeb-lich, nach Bonn zu hülffe, und starb an. 1535. nachdem ervorher aus eigenen Mitteln das verpfändete Hadeler-land wie-derum eingelöset, und seinem stamm-hause zugewendet. Seinbruder Mauritius war von leibes-gestalt schon, aber dabeysehr hochmüthig. Er diente in den Niederlanden wider dieSpanier, von denen er aber einsmals so in die enge getriebenworden , daß er um freyen abzug bitten müssen. Nach diesemschweifte er lange in der irre herum , bis ihm sein bruder, Her-tzog Frantz , einen meyerhof an dem Ratzeburger-ste eingeräu-met , in welchem er an. 1616. gestorben, nachdem er sich vor-hero mit einer adelichen Dame, Catharina Spörckitt, trauenlassen, die er aber bald wieder verlassen. Der jüngste bruder,Fridericus, so an. 154;. gebohren worden, begab sich in dengeistlichen stand, und wurde anfangs Dom-Herr zu Cöln undStraßburg , wie auch Probst zu Bremen, und endlich Chor-Bischoff zu gedachtem Cöln. Den Protestanten erwies er sichsehr hart, suchte auch mit Vertreibung des Churfürsten Geb,hards von Truchseß zu Cöln an dessen stelle zu gelangen, undstarb an. i; 86 . Franciscus II. gebohren an. 1547. war, wiegedacht, ein söhn Francisci I. und pffantzte durch seine zweygemahlinnen, Margaretham, Hertzogs Philippi in Pom-mern , und Mariam, Hertzogs Iulii zu Braunschweig tochter,das geschlecht fort. Die erste gebahr ihm Augustum, welchernach seines vatters tode, so sich an. 1619. ereignete, die regie-rung angetreten, welche er auch gar löblich geführet, und beyschweren zeiten den dürftigen Unterthanen von eigenen Mittelngeholffen. Er starb an. 16; 6. nachdem ihm seine erste gemah-lin Elisabetha Sophia, Hertzog Johann Adolphs zu Schleß-wig tochter, gebohren Annam Elisabetham, so an. 1665. sichmit Landgraf Wilhelm Christoph zu Hessen-Btngenheim ver-mahlet , nach verzehrtem braut-schatze aber von ihm verflossenworden; und Sibyllam Hedwig, so an. 1654. eine gemahlinihres vetters, Hertzog Frantz Erdmanns zu Lauenbnrg wor-den. Die andere gemahlin aber gebahr ihm Franciscum Ju-lium, Julium Henricum, Ernestum Ludovicum, FranciscumCarolum, Rudolphum Maximilianum, Franciscum Alber-tum und Franciscum Henricum. Franciscus Julius starb zuWien an. i6?4. ohne linder von seiner gemahlin Agnes , Her-tzog Friedrichs von Würtemberg tochter, zu hinterlassen. Er-nestus Ludovicus wurde auf der reise nach Wien in dem dürftAschan bey Lintz von 4. trunckenen bauren an. 1620. erschla-gen. Franciscus Carolns trat anfangs auf die Schwedischepartey, wurde aber darüber von den Kayserlichen gefangen,worauf er die katholische religion annahm, und KayserlicherGeneral-Wachtmeister wurde. Er starb an. 1669. ohne letbes-erben von feinen drey gemahlinnen zu hinterlassen. RudolphusMaximilianns trat gleichfalls zu der katholischen religion inItalien, und nach seiner zuruckknnft nach Teutschland begaber sich in Kayftrliche krtegS-dienste, da er dann an. i6;i. indem treffen bey Leipzig, als General-Feld-Zengmeister, com-mandirt, und den General-Feld-Marschall Tilly aus den Hän-den eines Schwedischen Rittmeisters, der lange Fritz genannt,durch dessen erschiessung befrcyete. Im nahmen des Kaysersforderte er auch an. 1626. zu Luttich die contribution ein, darü-ber aber ein grösser tumult entstanden, in welchem er eine blestsur empsieng, und kaum vor dem rasenden pöbel in sicherheitgebracht werden konnte. Er starb endlich an. 1647. und wol-len einige, daß er mit einer edlen Venetianerin getraut gewe-sen. Von Francisco Alberto ist an seinem orte ausführlichergehandelt worden. Franciscus Henricus erwehlte Schwedischekrieqs-dienste, und erwiese darinnen vollkommene proben sei-ner tapferkeit, weswegen ihm auch von dieser Crone zur danck-barkeit das kloster Marienfließ in Preussen geschenckt worden,«Uwo er eine zeitlang seinen sitz genommen, den er nachgehendsnach Frantzhagen verlegt, allwo er an. iü;8. gestorben ist.Von seiner gemahlin Maria Julian«, Graf Johannis vonNassau-Siegen tochter, hinterließ er Erdmuth Sophiam,Hertzog Gustav Rudolphs zu Mecklenburg, und ClevnoramCarolinam, Hertzog Christian Adolphs zu Holstein-Son-derburg gemahlin. Julius Henricus wurde an. i;8ü. geboh-ren, und starb an. 1665.; von seiner andern gemahlin Elisa-betha Sophia, Churfürst Joh. Georgens zu Brandenburg toch-ter , Fürst Jani Radzivils wittwe, Franciscum Erdmannum,so dem Kayser und der Cron Schweden wider Polen gedienet,und an. 1666. frühzeitig gestorben; von der dritten gemahlinaber, Magdalena Poppelin von Lobkowitz, Mariam Beni-qnam, des Hertzogs Octavii Piccolomini zu Amalfi gemahlin,und Julium Franciscum nach sich lassend. Julius Franciscus

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starb än. i68h. als der letzte seines Hauses,

seiner gemahlin, Hedwig Augusta,

gusts zu Sultzbach tochter, 1.) Annam Mansch» ^,d", §

erstlich Pfaltzgraf Philipp Wilhelms zn NcubE^T^

dessen tode Joh. Gastons von Medicis , Prüften ^

gemahlin; 2.) Francifcam Sibyllam Augnstam' Eß.

Marggraf Ludwig von Baden beygelegt8sxon. lih. IX. c. zo. ;i. lik. I. c. 1;. iy-

c. 4- catal. Lrckiepisc. Lolon. ap- „ ^

6erm. lib. II. p. 16. ^ in cbeoa- rz, lib-?!i.M

eunäem ih. p. 77. äs bello LelZ. äecaa-hil-^^

et-e/i kiü. rmivers. lih, IV. NiederlaN

tom. II. lih. XLVI. O/ÜH Heßische chron. k '

«er. isagoge kiltor. lih. II. Ler/. rer. 6erm- ec> «

_ ^

«er. itagoge kistor. lik. II. Ler/.' rer. 6erm- 00"^Büntings Braunschweigische chronick. Bwtun xjevLc,chronick. im historischen bericht, M

von Lauenburg um Ehur-Sachsen kommen. »im Sachsen-Lauenburgischen stamm-fall' ^

X. k. Lucä Fürsten-faal, p. 68z. 65Lauenburg, eine in Pommerellen arlA D<r ^welche ausser der an dem flusse Lebus 7. meilen v,^, ,E^>ilegenen . eo mit e»>^

. m Haupt-stadt gleiches nahmens, so mit em ^0 vAmte versehen, etliche andere städte nebst mehr« her-

unter sich begreiffet. Sie wird von etlichenmern gerechnet, und hat ehemals den CreutzIhends aber den Hertzogen in Pommern, als , §ezugehört. Als aber diese letztere aussturben , vftchMpublick Polen zurück, worauf sie an. 1657- ^^etretM P »Estrichen tractaten, an Chnr-Brandenburg avg.^ nB F

ledoch mrt vorbehält der belehnung, welchemundlrche recognition eines Gesandten, oh»e,.^, Pkk»andern ceremonien, eingeholet wird.Staats-geographie.

Lauenftem, ist 1.) ein altes schloß »nd bar ^

Ältenberg, indem Ertzgeburgischenkressebevflusse der Möglitz, Dcf/und Geysmgsbach, wLgrentzen gelegen^ und denen von Buna» Zev SßBwaren die zinn-und cisen-bergwercke allh;er E

schloß und Amt in dem Voigtlande auf dertze, an der Lockwitz gelegen, und dem MarE^ M -/denburg-Bareuth gehörig. Ehemals hat o.beEE-

Orlamundezugestanden ,, die es noch an.v0'pE>Em stabilem in Unter-Karndten an den greg HiNt a^M2. meilen von Volckmar. 4.) Ein berg-MU bis soin dem Hannöverischen, davon ein strich m"" . M'

den nahmen führt.

biethe des Hertzogs von Mass« und Carra

-es krregs in Italien, p. 717- v>"'

. eine göttin zu Rom, wt'w jhrekp^,

und fpitzbuben verehret ward, daß sie suw/hF Ü,glück und fegen geben sollte ; wie darin b« Jedv^^ vrschutz-göttin ftsverniones genennet wurden- ^auch noch ehrlichere diener, Massen alle, » run u.,,bergen und heimlich halten wollten , dieben zu verehren. Und mag es wol von ' pa>Ursprung herkommen seyn, daß die dleoe, e .wehlet haben. Ihr bildnis war em stu«und hatte keinen leib. -^^Ü-Stisse ^ ^ ta

Lauffen, eine kleine stadt in dem Ery^^sch'zwischen der stadt dieses nahmens und Bflusse Saltza gelegen. . ^,oß, '^i">'

Lauffen, eine kleine stadt, nebst eM 'U^,, Ex,,,tzogthum Würtemberg , etwa,,mem» , gr 'wärts, an dem Necker-strvm, auf einem h , ^ so^^

Lauffen, ein Bischoff-Baselischesten Lauffenthal, lincker Hand der

ren Aaugenryar, nncrer yano orr - p,emen von demwasser-falldaselbstSeineuem^,

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brücke etwas über die felsen herab fallt. ^Urenmag es wol von den ftdiese landes - gegend z»nui,^wkam es an die Grafen von Thierstem, ^,dieses städtlein zusamt dem dorfthanni II. einem gebohrnen Senn von d A

versetzet hat an. i zz 4 . aber Bischoff^ an dä^geEjiBiNeuendurg, versetzte es nach der Üand^^m e ^M.,^Ramstein, dessen Nachfolger solches aber

gehöret unter die Vogtey Zwingenzri öeinen Meyer und Rath. Dre bürge leb cereme"^, gi ^ansang der Reformation die PapM,,genoK^ftund die reine lehre des Evangeliums ^

1548. als der BWoffihnen das ^

solches rund ausgeschlagen/ hernach Würger ^ rü^ise Ä,'

wiederum einen ver,uch qethan / dieglauben zu bringen, und M diesem ' undwirthshause in die kirche tragen MApen, pi^avÄkSsen, auch auf den predig-stutzl g«,n>oW" ^Wiedereinführung der messe angemah ^.^u,nicht vom Evangelischen glauben ao>-