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an. 170;. ein so vortheilhafftiges lager gehabt, daß ihm wederder Printz Ludwig von Baden, noch der Graf Styrum, auf denleib gehen können. , äs rebns Vin6el. st 246. stell.
Lere. äestcr. urkinm Oerm. ctioroZrsxk. 6erm. c. 10.
Lra'rp«^. 3ntiq. VuI6enst. lib. IV. x. ;r;- , snnsl. 8uev.
6e urb. Xer/e^. tox. Lsvar. Ekle!, kM Chuk-Baye-rifchen Atlas.
Lavinia, oder Lavigna, lat. Minium, ist eine stadt inItalien, so von Aenea 41. iahr nach Zerstörung der stadt Trojasoll erbauet worden seyn. Anjetzo ist es ein klein dorf in Lsm-x>AML 6i st0M3, dem Hertzoge von Cefarini gehörig, 18. Mei-len von Rom und 10. vom Thyrrenifchen meer. Andere haltendavor, daß das alte Lavinium in der gegend gestanden, woantetzv Patrica liegt. Lucas Holstenius hingegen behauptet,daß Lavinium an dem orte, so jetzo Monte 6i Levano genanntwird , zu suchen sey.
Lavinia, Latini, des Königs von Latio, und Amatä toch«ter, welche an Tnrnum versprochen, -aber an Aeneam ver-mählet wurde, und nach dessen tode einen söhn von ihm ge-bahr, mit nahmen Sylvius, weil sie mit ihm in einem waldedarnieder kam, wohin sie geflohen war, um Ascanii, des sohnsAenea, grimm zu entgehen. L/ov. Lta/,«'«»'». üb. I.
AlneI6. lib. XII.
* Lavinius, (Petrus) ein Französischer Dominicaner-Mönch
aus Langres, trat zu Mascon in den orden, war ein guter kbi-lolopbus, Poet, TbeoloZus und Orator, florirte zu anfangedes 16. jahrhunderts, und schrieb: Lnrmsn stls^iscum äs stnti-qnit3te Ilrbis Viennse, so in Johannis 3 Bosco bibl. Vlori-IL.x. 6. befindlich; ?. Oviclli Xslbnis Net3morpkosteon üibrosmoralirows, davon er aber nur das erste buch, die übrigenhingegen Raph. Regius zu stände gebracht, Lyon 1510. in 4. in-gleichen Ostlsinm ü. stocbi noÄnrnum 6iurnumque in Versen ,ib. I?io. in 16. gab auch zu Paris an. I?2I. Joh. Marii LIu-ci 63 tiones 63llis3NSS 'strvj 3 NX<lUS HistvriX heraus.bibliotb. , bibl. str^clic. tom. I. p. 2;. <L ;iü.
, bibl. meä. L inst. sät. XI. p. 726.
* Lavino, ein kleiner fluß im Bolognesichen gebiethe, un-
gefehr drey weilen von der stadt Bologna in Italien. Bey denAlten heisset er Labinius oder Lavinius. , 'L^cpvx.
IV. princ. , instsr. ei. II. n. 67. x. 28;. c>i/M'irn-,
not. orb. ant. II. y. 8Z.
Lauis, siehe Lugano.
Laun, Launy, eine Königliche stadt in dem Satzer-kreisein Böhmen, 7. weilen von Prag, an der Eger, in einer frucht-baren ebene gelegen, ist ziemlich gebauet, und sind insonderheitdre Pfarr-kirche, das Rathhaus und kornhaus daselbst zu sehen.2 »/^. topogr. bobem. p. 42. Ln/t-i«. miste. 6ss. I. Üb. III.c. 7. z- p- 7?- Vogtens jctztlebendes Böhmen, x. io6.
Launay , eine Gräfliche familie in den Spanischen Nie-derlanden, welche man von Gualtero, Vicomte von Launavund Grafen von Retel, herführet, der seine Grafschafften Phi-lipp! Vl. Komgs m Franckrerch, vatter Carolo käuflich über-lassen. Von dessen sohne» hat Guilielm, beygenannt Gelin,um das iahr 1)29. gelebet, und das castell Lamiay Velin denSt. Quintin erbauet; dieses letztem bruder, Herr von Plus-quellec, hat Carolo von Blois wider Iohannem , Grafen vonMontiert, beygestanden, auch nicht wenig contribuiret, daßHenricus in Caststien über seinen bruder Petrnm die oberbandbehalten, wie ihn denn derselbe zur danckbarkeit mitder Gra^schafft Lcmos beschencket. Nachgehends wurde er in der schlacktbey Naiern gefangen , dahero fein söhn die gedachte Graf-schafft verkaufte, um die verlangte ranzion aufzubringen.'Hieraufhaben sich seine nachkommen wiederum in Bretagne be-geben , von welchen eine linie den Gräflichen titul von Carmengefuhret, die aber mit Ludovico abgegangen, welcher desHertzogs von Luxemburg, Johannis, älteste tochter zur ehegehabt, und an. iz86. zu RheimS von dem Marquis von Cöt-mur erschossen worden. Von den übrigen ist absonderlich rumercken Henricus, der nach ansang des XVI. Lculi qelebet.und Dominicum Oliverium hinterlassen , in dessen schwieaer-vatters, Herrn von Lugau zu Madrid behausung der an'152t. in der Macht bey Pav.a von den Kayserlichen gefangeneKonlg Francsscus von Franckretch i;. monat lang arrest gehal-ten. Er stiftete damals die Vermählung des gedachten Köniasmit des Kaysers sthwester Eleonora, und ward dafür in denGrafen-stand erhoben. Er starb ohne männliche erben " seinbruder Petrus aber hinterließ folgende söhne: 1.) Pewum. wol.cher sich bey damaliger unruhe aus Franckreich nach den Mr-derlanden begeben ; 2.) Iacodum, vockorem der Sorbonneund General des ordens kL. kr^äisat. ;.) Adriaminrl welchedke stelle eines Raths in dem Parlement zu Paris bekleidet ^sich aber zur zeit der heil. Mus in Spanien gewendet. 4) Me-trum II. der um alle feine guther gekommen, nachdem er'widevden König Henricum IV. die wassen gefuhret. Der letzte zeua-^ des ^gedachten Dominici Olivetti einziger tochter sAPetrnm Mbertum, Freyherrn von Launay, Herrn von Oi 9seletund Fontawe^KöniglichenKriegs-Rath, Controleur wieauch General-Mld-Zeugmeister in den Niederlanden und Bur-gund , "och an. 16^0. mit seinen beyden söhnen Ale-xandra Jacobs und Petro Alberto floriret; (K) Iohannem, desH. Rom. Reichs Vicomte von Seeland, Ritter des Portu-
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gicstschcn orbcnS, Herrn von MviMnn ^
Grvß-Fvrstmeister von Brabant, welcher Ioya ^cum nachgelassen. stemm. k. III.
* Aaxmav, (Franc. 6s) war zu Angersjähr 1620. gebohren. Nachdem er einigen g" PM' Fsophie und den Rechten geleget, kam erward daselbst im jähr 1680. unter die D")' <>e
aufgenommen. Er stund dieser bedienmig st>rühme vor , bis ihn der König LudovicuS X /- M ^„kzum krokestore des Französischen Rechts am hx alsUniversität ernennete. Er besaß darinn eine ^
erkänntnis, indem er nicht allein alle dahmMisten gelesen, sondern auch eine unbeschr"^.,ter Urkunden, welche er theils selbst aufgeiM.^,seinen freunden Tarin, Lodert, 6u Cange' LM. X q-Menage, und andern bekommen, burchgeMlands-leuthe bedauren, daß sein im jährfolgter tod ihn verhindert, seine häufigen aussE'Französischen Recht und gewvhnheiten gehörige' oon"L^cc'den druck gemein zu machen; da ausser ew" fleüber des Antonii Loyftl Institutes Ooütvm-.sche>i ^ Mund seiner inaugural-oration von den 3^H'weiter nichts zum Vorschein gekommen ;zog^,^Irsire 6u Oroit ste Okäste, Paris 168'«"
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siecvb' „ßS
Wird. , tom. XXI.
« ^, tom. XV. ... , 1"^
^Launav, (Petrus) ein GeleUter des
ein Advocat, hat sich aber sehr aus die xtzeescheinet die mystischen grund-sätze geltebei « Miw ^
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aus seinem tract'ate über das' iooo. jährige-h'', zx'aus seinen Lommenrmiis über die g "
ter dem nahmen Ivnä le Buy 6s lu Pervesehen ist. Sonst hat er noch über die Ep'sichl^ .wf «xdie Sprüchwörkcr, und über den IXcIem>', 7, xovLstische weise geschrieben. Man hat über U "^inlE dÄ- ' ' ' ' 'l. Abendmahl; eine Er
Selbst. I..M AnmerckliW ^ E
träctat über das H.. .
schwere örter der H. Schrift, und Anmer-- . ,
der Bibel, welche letztem zu Genf an. lvv7- jii.x-"worden. Ideal. Ldretienne , ^0" '
Eaunoi, (Johannes 6s) oder lXunojus, „ vvtz 5,BElh.einem kleinen dorfe in der Normandie Pcir'-'., „dS?
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Er studirte die Philosophie und TheoiE Atem fortgang, daß er einen berühmten / ^chor ^Hierauf wurde er Priester, und an. 16;»- ^
stund auch bey den gelehrtesten leuthensondcrheit war er zu Paris fleißig bey deck ^
er zu Rom war, bey dem Luca Holsten's u,Er wandte grossen fleiß an, den ringrE.ditionen zu entdecken. Also bewies er /der ankunft des Lazari und Mariä ,
von dem Dionysio flreopgZiw, als erste'"von der Ursache, warum Bruno der stm^ ,dens sich in die einsamkeit begeben, ruck .xhlengemeiniglich meldet, unter die fabeln V ° E,^l>cr' fl,auch gleich vieler haß dadurch auf sich yeckfort, und wollte auch einige Heilige <Hnd' k'tmustern, indem er sich zu erweisen untMliche in diese zahl setzte, die niemals gewest« ^ ihck^ei' Lif-grosse freyheit nun verursachte er, ,d<w nanst ^Versammlung, so wöchentlich in stmeck " ,veüss äsvon gelehrten fachen sich zu unterrede« / HEJngleichen wurden die exemMria sernck theils » B K ^1bey dem buckdrucker theils weggenommen die McB.Fverboten. So fehlte es auch an denenfentlichen schriften wider ihn setzten ^Dominicaner-Mönch und andere. I" TbLsstzen Dominicaner-orden , indem er denetwas scharf censiret, dessen vertheidig" ^
in seiner tzyoloßia Oräinis strTäicsw I.
Am heftigsten aber schrieb wider thn AgnvLin einem tractat , Hercules Oowwoa ,Protestirenden aber machten sieh m ckE^it,ll.' ?,Ejus hin und wieder abgelegt, sehr ck,e>h deck^h Ftonius Reiserus ein besonders buch " Er st"jus, VeritLtis Tekis, heraus gege / alt rege-den'ro. markst, da er über 77-Kr/wcrd ^viel schriften heraus gegeben / "^.ferstgek / dck ^auf die 70. bücher gezehlt, dre er sind v^,,!,:
in Lateinischer spräche geschrieben sindgen I
sehr hoch ästimiret werden. Unter
striüotelis in Lc^stsmiu Lsrckma ^.^nlicsrck ' .
Lsnonis lexti, <L ^rout 3 stustno sei» 8 ^ .
6s vsro Lutstore ki6ei-krofelstonis, ss-oncst" ,ig
LuAustino tritzui solst; ^ ireM'^' ni ^s,is,
83 Lk 3 Äiouem in 83sr3msnw,kcemt-, wä
rum vslscstu in lejunns Lssrilil-iN ^ ^
Ifltzrorum 6 e Imit 3 tions Lknstr^^ Sgrtd^,. §-^e»^
sommenlitio Ü323ri
krovinciam stppuilii6s vera e
vssermm, und viele andere. S.ond „>E,hoch geschätzt seine tom. VIII. egl. "tu Cambridge in einem volnmme n> >