Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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637
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welches zuLonden an. IÜ8;.

8kk ^ ) Launojus oder I.aunM8, einer

MN den Ref^Mkn m Franckreich, war anfänglich Predi-5 , >n,^em,rtcn zu Sedan. Weil er aber ehebruchbM er ihn deswegen im bildnis aufgehencketbe« Hu der Catholifchen kirche, und bekam ein7>>b!?Pacis e Cathedral-kirche zu Soissons, und eineki»>vvl,' Heraus wandte er alle kräffte an, die rebel-* Vi^ii um»? Darjs zu unterhalten, und war der vor-

^scrMlemen,^ nen, welche sich verbunden, den Präsiden-^ d» Fen vrt , Barnadam Brissönium, zu tödten. Wor-

Mw ?ektzva "erlassen müsse, weil er sonst vielleicht denen ,^bkaDes ?"n Mayenne wegen des dem Brissonio zuge-ließ , hätte gefcllfchafft leisten müssen.

Ä stiiirsFlandern , woselbst er vermuthlich die7 Kdk« ?/ebens zugebracht. Er hat einige bücher her-!''Ä!^ische»s.' Von den Ursachen, die ihn bewogen zuKirche zu treten, wie auch die BeantwortungMvrwu.?' womit er seinem vorgeben nach fälschlich,."sssvffwn Predigern beleget worden.

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i;87- ^/M-rrss«r§, tiitt. äe la

Hv.i.

klein städtlein, zwischen Frevburg und Ar-lch>ve 7 .,^'le der Sana, gelegen, hat eine kirche und° Mder hohe, welches dem Landvvgt zur woh-

?»pvyei wricycv vcm ^unvvvge zur wvy-»>eg „j-^wse stadt mit dem umgelegenen lande führte" Grafschafft, und ward von Kayser Alberto,Lsz 7 »d aia??" Etraßberg, um izoo. marck silbers Ver-di. IM tzxx 'Mvn,h,„ beherrschet; doch hat die stadt an.. derg-k, s Bern einen 10. jährigen kundgemacht.Mztkin Graf Otto von Straßberg der stadt BernN vt.Mil Vvr,M". mit seinen zugehörden , um eine summeI?VMien "^ltung des schlaffes und einiger dahin drenen-

Wie auch des Kaysers und des Reichs rechten.

^ versetzte Kayser Ludwig Laupen um i;oo.AnBaron von Granson ; nach dessen ab-erbs-weise an Freyherr,, Peter von Thurn,Srr,, ^ vfand-schilling nur an das schloß zu for->^ßc>d,^24. hat gedachter Kayser Ludwig vonZ», Nn "Bern erlaubt, auch solches an sich zu losen,A», ^lls ah^d^ien, und auf diese weise kam dieser orl andie aÄV der Kaystr in des Papsts bann ge.MA^Snvvg^l Bern mehr der Päpstlichen als des Kay-L'lg war, versetzte der Kayser die stadt Laupen

hM,«Msv und hetzte den Adel wrder die von Bernendlich die Grafen von Nydau , Arberg,sigx^ ""l Frevburg mit allem umliegenden Adel, inwalM M >m junio für Laupen zogen , wchingeleget hatten. Nachdem nun die beka-« ^! ^>'vffxss^ewahret hatte, und indessen den Bernern7 ,°u Ury, Schweitz und Unterwalden, wieivmAng w.§?Athurn zu hülffe gekommen, zogen sie, u ^"Al)s von Erlach, in allem §000. starck«A? Laupen - - . ,

die ses"'entsetzen / allwo sie um den mit-M rMde„ ,^ 'chlacht gicng nach mittag an , und in zeitMsshe,M»d f„e vorher sehr trotzige feinde mit Verlust

«Nd vvryer,cyr uvhlgc u»,

d»,, ÄaxMe ' (worunter 14. Grafen und sonsten 8°.

wir 7Muden,) aus dem selbe geschlagen, undlia Mx,(< Etem- " Aeuden und frvlocken befreyet, dar-an hat v' Schilling und andere viel geschrieben;!v» K, dabin ^ ^adt Bern Laupen in ihrer gemalt ru-.A alle 6. jähr einen Landvogt setzen.^ri>'Asj^wldch„^wen grossen eigenen Adel. An. i;84.MM gjMr sg,,w Hartmann von Kvdurg bürger zu Lau-der Graf von Arberg sahe, daß es dem^lynn5Ete ej>, " äU den wadsäcken , da das fllber-ge-'li das/ ssas er konnte, und flöhe damit nach Ar-MvKst b^wruchwort entstanden:

vn3 wid-r c^rden zu Bern,

'77'l kriegen gern.

I. ' I,'W r;6. L leg. ^L§rA. chrvn.

UM d . ^ ^ z 24. L I;; 9. Äett/e»-. k. I. x. 26.

ÄÜ' in-

Wort, und bedeutet ein engesi A b^»d k» "id eno-»^5" Enchen aber war Lsnra eine an-'Avnm" j.Een, welche in der wüsten gebauetj AsA q»d' d,x j^wen bewohnet wurden. Es musten aberi> ha? Elvster Lauras wollten, schon eine zeitlangÄA°t>in^. Dcn«^ leyn, und sich daselbst,wohlÜ »i^w frvm^?/bw kamen lauter geübte Mönche,L angegriffen hatten. Sie blie-

'ky Aß ln ihren zellen, aus welchen sie

^Ä^tktel?' und?bw-ätzten; A assen nichts als brvdt,des FEn "tchts, als daß sie stets medi-kirche!°"Ü?^"ds und sonntags aber giengcn

h' kjx'm, """'aoends und sonntags aber Stengen

«ahmen das H. Abendmahl, assenM Key 'a"ndtruncke>, ein wenig wein. Man fin-u>k-r .^rqn n^c urss, eine bey Jerusalem, und' ' w Egypten. ^ ' "

The«.

D« r. z;;. LI.

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6 r. p. 791. 8 sSa»st«c, tom. II. MN. p. 299.

6e noLilitste II. 26.

Eaura, oder Lauretta, eine junge Dame aus Provence,war wegen ihrer gelehrsamkeit und schonheit, insonderheit aberwegen der liebe, so Petrarcha zu ihr trug, bekannt. Sie wareine von denjenigen Damen, woraus die Versammlung dessogenannten Hofes der liebe bestund, worbey curiöse und klugefragen von der liebe beantwortet wurden. Einige sagen, daßsie zu Avignon gebohren worden, andere hingegen , daß es ineiner stadt nahe bey Avignon und in der nachbarschafft des orts,wo sich Petrarcha oft hin zu begeben pflegte, geschehen sey.Ihr geburts-tag war der 4. um. an. i; 14. ihr tod aber begabsich an. IZ48- und zwar, wie man vorgiebt, in eben demselbenmonat, tag und stunde, da sich Petrarcha in sie verliebet habensoll. Besiehe das leben und die poetische getichte des Petrarchänebst seinem drief an die nachkommen, wie auchKill. äs krovense <L c. 65. äe8 kost. kroveng. L

D« bibl. kräng. vit. ketr. Ls.

* Laura, ein gelehrtes weibsbild von Verona, und von ei-ner so unvergleichlichen einbildungs-krafft, daß sie schon in demzehenden jähre viele Sapphische verse mit einem sonderbarenledhafften geiste und prächtiger schreib-art soll aufgesetzet ha-ben. Bey zunehmenden jähre» hat sie viel Griechische und La-teinische reden verfertiget. In der Italiänischen spräche sollsie besondere erfindungcn m ungewöhnlichen Wörtern gesuchethaben; sonst aber von einer vortreflichen geschicklichkeit gewesenseyn. 6/or^. , omcln. bitt. p. Iiz.

Lauragais, lat. Lauri-mus L§er, eine kleine FranzösischeGrafschafft in Ober-Languedoc, worinnen Castclnaudari dieHaupt-stadt ist. Der nähme Lauragais kommt her von dem al-ten schlösse Laurac, welches ehedem bey erstgemeldtcr stadt ge-standen , und davon man noch alte mauer-stücke sicher. Die-ses ländlein liegt zwischen den flüssen Ariege und Agout, inner-halb lauter bergen. Jacobus, König in Aragonien, hat die-ses ländlein an. i2;8. dem Könige Ludovico 8anöko übergeben,von welcher zeit an es bey der Cron verblieben , bis an! 1477da König Ludwig XI. solches zu einer Grafschafft erhöhet, unddamit den Grafen von Auvergne, Bertrand II. äs Is Tour be-lehnet hat, gegen empfang der stadt Boulogne, welche derGraf dem Könige abgetreten. Sein söhn Johannes I«. hin-terließ nur 2. töchter, Annam, eine gemahlin Joh. Stuards,Hertzogs von Albanien, welche ohne kinder verstorben, undMagdalenam, eine gemahlin Laurentii äs Medicis, Hertzogsvon Urbino, welche ihre schwester geerdet, und eine tochter,Catharina, hinterlassen hat. Diese war eine gemahlin KönigHeinrichs II. durch welche Heurath dann diese Grafschafftwieder an die Cron gekommen. Hernach hat König Carl IX.diese Grafschafft seinem natürlichen söhn Carolo gegeben, al-lein nachdem die Königin Margarethe, alle ihre brüder überlebthatte, machte sie eine ansprach auf die Grafschafft in krafftder von ihrer mutier mit ihrem qemahl König Heinrich 11. ex.richteten ehe-.pacten , und erhielte solche auch durch einen spruchdes Parlements zu Paris. Sie verehrte sie hernach dem Dau-phin Ludovico XIII. mit dem bedinge, daß sie ins künftige derCron Franckreich einverleibt bleiben sollte. O« , strosss ^Xoi. , Kilt. (I'kuverZne. l?E/, hiss. L mäm. äü s:,n-xueäoc. ä- /a nouv. clsscr. äs la krsncs, tom 1L

x. zzz.Lc. * ' '

Laura«, (Petrus) ein kunstreicher und berühmter Mahlervon Siena, welcher in gantz Toscana berühmt, und zu an-sang des XIV. Lculi im leben gewesen. Von fernen gemähldensind zu Siena, zu AreW und an andern orten noch viel vor-handen , welche alle von den kunstverständigen hoch ästimtrtwerden. Sandrarts Acadcmie, k. H. iit>. 11. p. 62. *

I./ivkftl'LM, hieß unrer den Kaysern das brust-bild desRömischen Kaysers, welches ein lorbeer-krantz auf dem köpfhatte. So bald ein Kayser erwehlet war, schickte man derglei-chen in alle provintzen, da sie denn, wenn sie ankamen, mitgrossen solennitaten eingeholet wurden. Man findet auch, daßdie krLkeÄl LrLwcio und andere vornehme Kayferliche bedien-te dergleichen bilder vor sich Hertragen lassen, um ihrem amteein desto besser ansehen zu machen. O« II. 2.154.61.6r. p. 79z.

* Laurbechius, (Petrus) ein Ostrogothe, war iin jähr 1628.im kirch-sptel Gammelkihl im dorfe Bark gebohren.. Als er et-was erwachsen, ward er im jähr ,6;6. nach Lincoping in dieschule gethan , und kam , als er daselbst 6. jähre ausgehalten,in das d^miikssium ssegium, darinn er sich dergestalt hervorthat, daß seine mit-schüler fast insgesamt unterricht von ihmbegehrten. Dadurch ward der Bischofs N. Jonas Petri be-wögen , ihn im ,8. jähre in sein Haus zum Imvrmswre sei-nes sohns zu nehmen. Darauf ward er un iahr 1649. erster

mit-arbeiter bey der stadt-schule. Im >ahr rüzr. gieng er auf

einrathen Petri Brahe auf die schule zu Abo, legte sich auf dieWeltwetsheit und Gottsgelehrtheit, horte drey zahr die Artzney-kunst und Rechte, ward im ,ahr 1659. ^chunckus kgLuIrarisLhilosopkisse, an. ,66i. nisZiner, an. 1666. Libliorhecariusässäsmi» , ay, 1667. kroksuor kos1ey8 oräingriris , Weichekrokesslnn er 21. jähr verwaltete, auch 2. jähr krofelftonemIVIatkeleo» excraorclmsrigm dabey versehen, inqleichen znmLroksllors extraorchnsrio klivliLLL und ^urft bestellet, bis erHhh im