Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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638
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im jähr 1681. pgstar in Pickis, und an. 1682. in Lunden wor-den, wo er 15. jähr gestanden, und dabey die academischenämter behalten. Im jähr 1687. ward er Ideolog,« krokessor,und an. I68y. DoÄor , an. löyr. Professor Ikeologi« fecun-äsriu8 und Prediger zu Abo, auch endlich an. i6y6.Bischoffzu Wiburg, und starb an. 1705. den 16. april. Seine schrit-ten stnd : Orstio in Oditum Lsroli Ollstsvi, Abo 1660. in fol.Dissertstio grsäuslis tripsrtits äs Lirculi (^usärsrurs öL veroMunäi Z^Ksmsre säverssb DipsäorW Lopernicum reäivivum ,iliiä. 1661. in fvl. ssr. cis ärts, ibiä. 1662. in 4. äritdmeticsxenerslis cum Istigogs fuccincks äs älsrlicll in geners L k«-äis lVlsrkemstics, 167z. in 8. Lommentsriu8 in LriidotslisDissert. pluribus exkibitus ah sn. 167;. in 4. Dssp. grsä. äsLommunioae düsrursrum in Lkristo pkLäicstionikus perlons-jibus L Lommunicstione läiomsrum, i68y.il! 4. Diss. äsOetpontsrione fiäelium cum Lliriüo, R.efp. .so. äuricols,1681. in 8. Orstio in Lsrmine Dstirio in Loronstionem sse-xin« Dlric« Lleovor«, 1681. in fol. Difp. 8;-noäsIi8 äs kce-nitentis ejufgus psrtibus L cognstis ssse<ckionibu8 , ,688- in 4.

äs Lsuf,8 8sluti8 human«, xr«lertim Orscis Dei

L Älerito Lbritti 8slvatori8. Ungedruckt hat er hinterlassen:kuteum Democriti kebäomsris opers essossum ; Orsmmsti-csm Dingn» 8uecsn« ; Locycloprsäism sstieologicsm; Lom-mentarium äs Oeneslogis Llirilti; und äs metrics Debr«o-IUM koest. Programm. ocst.

conc. funebri. Unschuldige Nachrichten, 1728. p.legg.

*Laurelms, (Olaus) gebürtig aus West-Gothland, warerstlich krokessor Dogicss , hernach DoÄor ssksologi« undProfessor zu Upsal , ferner ksstor primariu8, und LonüstoriikrLie8 zu Stockholm, endlich aber Bischofs zu Westeras. Erstarb an. 1670. den 6. april im 84. jähre seines alters, und 50.seines amts , und hinterließ: 8vntsgms sskeologicum in Hisstund änliches,, 1647. 8peculum Iveligionis ; 8>'nopiin ärti-culorum siäsi; kiäei Ortkoäox» dlormsm ; Vinäiciaa proLenere ülorcis 6ustavi ääolpki; Lritsris Koni llochoris L äu-äitoris ; Oispulacionez 8ynoäsle8 in ärticuios äug. Lonssis.Lstcckistnum cum Ou»üionibu8; Dilputstione8 Dogicss Lsskeologicss ; und Oralionea; hat auch Albani änatomiamksp» ins Schwedische übersetzet, starre, äiar. W-rr»««. tribl.Luigork. p. ;7i. 8uscia litlerara, x. uz. keg. Ls-

merit. sskeol. in rem lillerar. p. 646.

Lauremberg, (Jacobus Sebastianus) ein Rechtsgelehr-ter, wurde zu" Hamburg an. 1619. den 24. nov. gebohren.Sein vatter, Petrus Laurembergius, welcher Nsäicin» Doctorund Professor der Poesie zu Rostock gewesen, und bereits indem uten jähre seines alters gantze Griechische getichte, alsdie ärgonautica und andere in das Lateinische übersetzet, hieltihn gleicher Massen zu den llumsnioribus an , so daß er eben-falls in dem ii. jähre seines alters in beyseyn der Professorinnzu Rostock eine Lateinische oration gehalten. Bey heranwach-senden jähren legte er sich auf die erlernung der Rechten, da erdann sowol zu Greyphswalde als Heimstädt stch sehr grosse Hoch-achtung erworben, worauf ihn N. Simon Hennings nach Cop-penhagen, zu unterrichtung seines sohns, Johannis Ulrich wel-cher nachgehends sslieologi« Doölor und Professor zu Lunden inSchonen worden, beruffen lassen. Allein weil ihm die luftetwas zu hart war, kehrte er nach Teutschland wieder zurück ,da er nach einiger zeit zur krokeiston der Historie nach Rostockberuffen wurde, welche er aber mit diesem bedinge annahm,daß ihm vorher nach Holland zu gehen erlaubet seyn möchte.Er kam also nach Leiden, da sich einige junge vom Adel ihmuntergaben, die er durch Holland und die Akademien vonOber-Teutschland führte. An. 1650. kam er zu Rostock wiederan, da er den titul eines DoStoris der Rechten annahm. An.1659. wurde er Professor panäcÄarum, welchem amte er vor-gestanden , bis er an. 1669. gestorben. Unter seinen schriftensind : Orbis Laccksn8 üve Oratio , in gua lseculi nostri more8isprkeienlsntur; ksnsMricus in punere ääolphi kriäerici Do-sis iVlecläenburgici und Ikemis temerata. /-'rei-cr. rks-tlr.

Eauremberg , (Johann) war ein söhn Wilhelmi Laurem-hergs, krofsssoris Neäicinse und älAlliematum zu Rostock,dessen vornahmen er zuweilen mit angenommen. Anfangs do-cirte er in seinem vatterlande die Poesie und Mathematic, wieer denn in satyrischen versen sonderlich excellirte. An. 162;.aber ward er auf der Academie zu Sora der erste Professor, undgieng daselbst an.i6z8. in dem 68sten jähre seines alters mit tobeab. Seine schriften sind : Lmigusrius; DoZÄriclimics ; Dusti8L ssscreat. L sunä^m. ärithm.; ^oco-ferig; 6romalic«iib.HI.;äritkmetica L älgsbra; Otium 8oranum ; L 6r«cia anti-guL. Hallervordius will ihn in seiner hibliorlissL curiofs nichtfür den aucliorsm des äntiqusrii erkennen, weil er sich abge-dachter Massen Janum Wilhclmum genennet. Lorrz-»/. cls-

fcript. Dsn. cum. ääollsri h^pomn.

. * Eauremberg, (Petrus) ein Dossor Kleäicin«, war imjähr i?8?. den 26. aug. zu Rostock, wo sein vatter damals kro.fessor Msälcin« und älmkefsas war, gebohren. Den gründstlner wlssenschafften legte er auf dasiqer schule unter Paulo^.arnovio, unter dessen anführung er schon im-n. jähre seinesalters alte Griechische getichte , als die ärgonsurica , u. a.jns Latemssche übersetzte. Von zarter jugend an trieb er dieRed-und Tlcht-kmist, nebst der Mathematic, welche letzte eruebst der Perrpatetlschen Philosophie sonderlich auf der hohen

poch

schule trieb. Ehe er noch Rostock verließ,studenten , die älter als er waren, über die äs -edrEAlauch mit ihnen Dilpursriones, von denen etttw „IIm jähr 1608. besuchte er die Universität zu Leisich die gewogenheit Jos. Scallgeri, Carou O

Nach MY ,

die vornehmsten Niederländischen P,eit zu Löven auf, und begab W^hinn ^ >

und Dominici Baudli zuwegereise durch di

sich einige zeit , »»v .

Franckreich, um die berühmtenüleäico8, .r'

tanum und Andream Laurentium, zu spree« ^ niiinicht mehr lebend antraf. Zu Paris maAl ^

Rectano und Joh. Gnario bekanntschafst, hasche 0^»MPreussen als Hofmeister durch andere FranM^ unvward zu Saumur von Philippo Morindo ms v" ^ i»s^,P^genommen; auf dessen einrathen übernahmeines jungen Engellanders, und gieng m» ortiers auf die hoffe schule, betrachtete sodann d.genden städte, und kam endlich nach Tomomner in willens, nach Italien zu gehen, als er ^ pcs 1 zc-tauban kam, gefiel ihm der ort so wohl, d«''süber da blieb. Daselbst ward er durch bitten s ^ ,veick^ ^äemici bewogen, öffentlich über die Mnthemm jeseiu^e ^noch niemand an diesem orte gelrhret hatte» » i6D-kam grossen zulauf. Darauf ward ihm lmM» ggS

fene prokestio kkilofopkica angetragen, die . ^ die

und mit rühm verwaltete. Nachgehends b" ^oE<,„rg'.

gene krokessioaem Neäicin« ssäsorscicX ^ ^ >>t

ihn nicht seine bluts-verwandten beredet, dle^n beY^K

jähr 1614. erhaltene vocation zu einer krotsl h^ her

angehenden Lvmnaüu anzunehmen. Zedm

hielt er die kroksllionem Poefeo8 zu Nostott» Wk

bis an sein ende, welches im jähr i6zy- dM M-

behalten. Von ihm hat man ILßogen

1618. äpparatum pluiicarum, Franckfurt

cuicuram, ibiä. 16; 1. in 4. ^oeriaw ro

cum Llculllpii rem seneralem ärcis bäoä> <° z,

Rostock i6;c>. in 4. Laurum öelgicsrn, " E ,1»

äefcribirur faciüs mstkoäus sä älsäicias l

in 8. änstomism Larporis bumsni, 8^a ^ stO

. Rostock 16,7. in 8. ä1us»n»o'U n, p

in 8. ikoKtt,, msmor. pjiilofopn. gelo

äisr. Stockes anleit. zur hist. der m ^ >

^Laurem/erg, (Wilhelm) starb i" AAlritkemscum und ÄeärcmX, Stadt^?^ jah^/oicH^E'demie 8enior, den 2. febr. an. 1612. dck

und hinterließ: Lotsnockecsm, in 4. gcS' ö- ^

Ire ; Dissertstivne8 äs Lurslione Lalcul> ^ Ls» ^in 8. äs fekri» mslign« petscliislis 'bt»

lNtte, äisr. _ des Ejsts'xlS

Laurens, (Andreas äu) Leib-Mä^u E/rici l V. in Franckreich , welcher sich ^.Äer ^

kannt gemacht. Er studirte zu Paris um ^ pn^ ^ 1^,,die Medicin 7. jähr, worauf er Docwr wm^ ka^jhree /senschafft zu Carcassone practicirte.

Gräfin von Tonnerre nach Hofe, und >vm ch zyM ^

mendation zum ääeäico angenommen, B

praiessar Wider die ckniversitats-ordnung

sem wurde er an. 160z. Leid-Nsäicus ve^ yerE^F'^,

1606. des Königs sechsten, worauferMyiM ,yerm

Er hat viel geschrieben, und sind alle 'Mrus

fürt an. 1621. in fol. ediret worden.

DoÄor 8 c>rbcmiLU 8 , Groß-Prior und G Rcllay?^bens von Ciuny, der aber als BiseM ^ M ,17. jan. seines alters 8 y. jähr verstorbenenckelgewesen. lsrrr. 27. k zr-^.jschoffv^c^'zSf!

Eaurens, (Honoratus äu)war ein bruder des vorigen und Caff ^ d>e o , B »Bischoffs von Arles. Anfangs bekle'dtt Prov Lit/'r.iKneral-Advocaten bey dem Parlementt ''j^^klus^s, bin verschiedenen angelegenheiten probe» ^„nh y m e1586. gab er einen tractat, Heu°r>--°n ge^ B ve ^tcknen König Henricus 111 . seine untertvm Ihrigenlholischen kirche zu bringen suchte- , ,>aa)nem religions-eifer eine reise nach mm Mg"legung er an. i zyo. zu Paris der ^ ^ m ^wohnete. Hierauf starb ihm sewe U,hr>«n pssA

Heck/, ^

Henricus IV. das Erch-Mhnm ru A» put A!

erfolMs e»° „E

er bis an sein anwaltet,sterreich, Königin8a»v. kontjf. ärel.kiov. Lc.

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Er starb aber zu Paris,

^ in Spanien, em^.

* Laurens, (Caspar äu) war lM l^hnel!.^ ec tAls j,der jüngste unter Ludovici äu ffaureu ^ng -gcnd legte er sich aufs Lateinische , « Daram^jnaytb,,^!!'war, an rechts-händel zu treibn - m L>den geistlichen stand , und ward Mt ^vence, hernach zu St. Petn ^nv Tjähr i 6 oz. Ertz-Bischoff zu AAS, auch Wü/diesem amte viel löbliches vernch ^legestder reisenden einen gantz nenen w v