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gegen das volck, und seine schwere auflagen verursachten, daßman sich wider ihn empörete. Er glaubte zwar, daß ihm auchfür dieses mal seine beredtsamkeit würde zu statten kommen;allein es war vergeblich, denn man zündete seinen pallast an,und da er sich salviren wollte, auch schon fast ausser gefahr war,wurde er von einem geringen menschen erkannt, von einemandern mitten durch den leib gestochen , hierauf sein leib mitvielen suchen übel zugerichtet, durch die gassen geschleppet, beyden süssen ausgehänget, und endlich zwey tage darauf von denIüden auf dem felde verbrannt. Solches soll geschehen seynan. iz;;. Es sind noch einige briefe von ihm vorhanden, so-wol bey dem Bzovio in seinen snnaükus wm. XIV. als auchin einem Italiänischen buche, welches den titul führet: krolsnntiLÜs cli Osrite , Petrarca , Loccaccio, L altisri Xobili A
virwail lngsgni. So hat auch Petrarcha ihm zu ehren einItaliänisches getichte verfertiget. Kar-. V
üiltoria. ir> üiblioth. üom. cent. II. n. ;
L^L. purpura äoökaüb. II. p. ;;8. *
Laurentium , eine restdentz - stadt der alten Könige der La-tiner, welcher Virgilius erwehnet, an deren stelle heutiges ta-ges der kleine ort Sän Lorenzo , an der see-küste der LampaZnasti stoma, zwischen Ostia und Nettuno, sich befindet. Anderemeynen, sie habe gestanden, wo -etzo der ort Paterno liegt. Dennahmen soll sie von einem dabey gelegenen lorbeer-walde be-kommen haben.
Laurentius, ein berühmter Märtyrer, war gebürtig ausder stadt Huefca in Aragonien. Da er nach Rom kam, mach-te ihn Papst Sixtus II. zum Lrcüiäiacono, und vertraute ihmdie kirchen-fchätze an , d. i. die zur nothdurft der armen undUnterhaltung der bedienten gewiedmete gelber nebst dem kirchen-geräthe. Unterdessen gieng die Verfolgung der Christen unterKayser Valeriano an, welche auch Sixtum II. betraf. Danun dieser zu der marter geführet wurde, weinete Laurentius,und war betrübt, daß er nicht zugleich mit ihm sterben sollte,Sixtus aber antwortete, daß er ihm bald nachfolgen, und ei-nen weit grösser» kämpf ausstehen würde. Solches gescha-he auch; denn da Laurentius unter andern zu dem Sixto, alsderfelbige zur marter geführet wurde, mit lauter stimme sag-te , daß er alle kirchen - schätze unter die armen ausgetheilet,wie er befohlen hätte, und die soldaten von schätzen hörten,ergriffen sie ihn alsobald , und führten ihn vor den OberstenParthemium, der ihn vor den Kayser Valerianum stellete; die-ser übergab ihn einem Römischen Ritter, Hippolylo, mit be«fehl, ihn wegen den kirchen-schätzen zu examiniren. Hippoln,tus ließ ihn also nach einigen tagen vor sich führen, und ver-langte zu wissen, wo selbige wären. Laurentius verlangtedrey tage, binnen welchen er sie wollte suchen und zusammenbringen lassen, worauf er alle arme zusammen fordern ließ,und selbige nach verflossener zeit vor den Kayser Valerianumstellte, nebst Versicherung, daß dieses die kirchen-fchätze wären.Dieses verdroß den Kayser dergestalt, daß er ihn mit eisernenfcorpionen und mit peitschen, in deren äussersten theilen bleywar, jämmerlich zurichten, und seine glieder durch die folteralle verrencken ließ. Nachdem er solches alles mit grosser freu-digkeit ausgestanden, wurde er auf einen eisernen rost gelegt,und gebraten, bey welchem allem er ungemeine beständigkeitbewies, so gar, daß da die eine feite lange genug gebraten, erden Richter anredete, er sollte ihn nun umwenden, , und dieandere feite auch braten lassen; da solches auch geschahe, sagteer weiter, nun wäre die eine feite gebraten, der Richter sollte eskosten , ob es roh oder gebraten besser schmeckte; hierüber mu-ste sich der Richter selbst verwundern. Laurentius aber gab end-lich unter dieser marter seinen geist auf den 10. aug. an. 261.Der Kayser Constantinus hat ihm zu ehren eine prächtige kirchezu Rom erbauen lassen. kVLär-re,«,, äs coron. 2.
, äs ostlsio üb. I. c. 41. , tracst. 27. in
^okan. Lea lermon. in nativ. 8. s,aur. LaroE,, in gn-nsl. ir. in martxroloZ. Loret-o/r«,, sie xerles. escl. xrimsev.e. y. 20. leg.
* St. Laurentius, Ertz-Bischoff zu Canterbury in Engel-land , war aus Rom gebürtig, und erstlich ein Mönch in St.Augustini kloster, und wurde nachmals zum Priester ordiniret,baß er aber ein Cardinal gewesen, wie einige sagen, ist unge-wiß. Iw iahr 96. reisete er mit St. Augustino und bey nahe40. andern von Rom weg, und besuchte die Bischöffe in Franck-reich , wie auch die Könige und Fürsten im lande, reisete samtden andern darauf nach Britannien, wohin ihm St. Gregoriusbriefe mitgab, kamen auch vor den König Ethelbertum, der sieaar gütig aufnahm, und zu Canterbury ihnen eine Wohnung ein-gab, allwo sie ein heiliges leben führten , und viele bekehrten,darunter auch der Konig M ,ahr 997. den Christlichen glaubenannahm. Darauf wurde an. 598. Laurentius wieder nach Romgeschickt, dem Papste ihre gute Verrichtungen zu hinterbringen,allwo er wieder neue gesährten, und vom Papste viele reliquiender Heiligen, desgleichen amts-kleiber und nützliche bücher, wieauch das llalüum vor den neuen Bischoff Augustinum, den erallda zurück gelassen hatte, mit sich nahm. Er reisete im jähr6oi. von Rom ab » und gab ihm St. Gregorius abermals re-commendations-briefe mit, an die Bischöffe in Frankreich, undan die Königin Brunehijdem, wie auch an den König Clota-rium II. er wurde auch bey seiner ankunft in Engelland mitfreuden empfangen. Und als sich Wugustinus die bekehrung
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der Sachsen und Angeln je Mehr und
ließ, wurde nebst vielen andern St. Laurentwv»yMlAlk
ordiniret, und zwar so , daß er St. Augustino m August,, D
wie dann St. Laurentius noch bey lebzeitcn
endlich im jähr 60g. starb, die kirche St. «Emii,
weyhete. Nachdem er das Ertz-Bißthum wnrcu
bemühete er sich sehr, den Christlichen g^!we?^,,per,^,
und schrieb einen brief an die Britannier uno S zu
inn erste die Ostern auf einerley zeit recht zu
den suchte. Als im jähr 610. St. Melülus / SM»W
den, wegen kirchen-sachen nach Rom zum Pap^ ,jt. M
feie, brachte er einen brief an St. Laurentn»» e>e
nach Ethelberti und Seberthi oder Sava u.
wieder die oderhand behielten , und in einer v / vEchi
Bischöffe schon beschlossen war, Britannien L»
weil sie nichts ausrichten konnten , legte sich
einer nacht in der St. Petri und Pauü kE^yS/' „ü-
gangenem gebäte schlafen, da erschien ihm (-A M M
ihn hart mit Worten und schlagen, weil er M
ter den Wölfen allein lassen wollte, und als er
wunden dem Könige zeigte, wurde selbiger, "h MV Ah
und ließ auch Mellitum und Iustum, solchen
über geschifft waren , wieder zurück beruffem M N
Laurentius im jähr 619. und wurde in der S'° MiE'<>,«,
kirche neben seinem vorfahren St. Augustu'Vgche W'
Forddum in Schottland ist nach der zeit
ren gebauet worden , in welche kein weibsom
Man begehet seine feyer den 2. sebr. ^ yB
äs Lnekul. Lngl. I. p. CaMäe», ürit. P- /
St. Laurentius , Ertz-Bischoff zu DubM'^westlichen theile der inful Irrland geboYren/ '^^s, e ^O.von Königlichem geblüte. Sein vatter, 7
provintz Leinster, und überschickte ihn dem M ' bestr ick'Kildare, ihn taufen zulassen, mit angehang^^hM stelSdem jungen kinde der nähme Conconor sollteAllein , weil ein gewisser mann, welcher von V rch' A.Propheten gehalten wurde, es für besser ^MeygWF^Laurentium nennete, wurde ihm dieser nähme ^auf muste er wegen der zwischen dem KoE.hr EjEss ^seinem vatter entstandenen verdrieslichkeit r. ' ^
sel gar viel leiden. Nach dieser zeit ließGlandilaugh mit grosser sorgfalt erziehen.fts Prälaten wurde er, als er eben 2;. lEhrenan letzt-gedachtem orte erwehlet. Nach es S?auch das Bißthum selber an, allein er >rL,
jungen jähre aus. Hingegen wurde er »am» ^Ertz-Bifchöfflichen fitz zu Dublin erhaben/ ge>nM,^/ !cieiniger angelegenhetten nach Rom zu reist' §,MDer Papst vergnügte sich so wohl über ss 'ser ihm bey seiner zurückreise den titul ei ^n stdurch Jrrland mitgab. Doch als er Irr!» ,Henricoll. in Engelland und dem Kon,se^,jgsbei^,^! ^stiften wollte, wurde er aus erstgemeldtcn ^halten, worauf er in die Picardie gieng ^ ' x,eM1 -8i. den 14. nov. starb. Er wurde von . vü x k»rio III. im jähr 122;. canonistrt. 5«--^'
Laurentius, ein Gegen-Papst, war M >v>o ^Santa Maria Maggiore ürcüiäisconub' 498- -U,
Symmacho, welcher nach AnastaßoU, « ^ dererwehlet wurde, woraus ein grosser tum« stgt n>«^,ge ^entstünde. Damit nun solche spaltung bchg peMte, so Übergaben beyde parteyen Theodo '^yniLh'Ä-'Gothen ihre fache zu entscheiden , "A^f dA"den rechtmäßigen Papst erkennete. L von ^
Laurentius, und wurde zum Bischoff " ^,nd >" .
richtete aber nachgehends neue unruhe a>verjaget. in annal. 'gmter
Laurentius, (Johannes) ein beE PhoM'zu den zeiten des Kaysers Iustinianl, ven sie ^
erwehnung thut. äs Nark. t ^'^phine' Z es ^
Laurentius, von Briangon aus S^chgeMd^e „der Universität zu Valence an. 1 ;;6. uuo ^r eibesten Advocaten des Parlemenls zu Gr .. ie stalandes-sprache ein getichte unter dem >' > ^ «0»
Leye verfertiget. , Mll. cie vs ^„elmevIhncV Ml.
Laurentius von Durham, ?drrstadt dieses nahmens in Engeüand , aU ^ -
sen, also zugcnannt, lebte zu deii st lM^ ^, 1
und hinterließ Lebens-Beschrelbungen ^^,„pem/^c.
auch einige andere schuften, sowm a
bundener rede. ?o//er>. in Appnr. mcr- ft-red»
äs Hill. I-atin. . aroffrs.^e Ästis'
Laurentius, Nellistuns, oou ff",„d verfALhk^l>-zngenannt, lebte in dem X. prs a
in zwey theilen , davon der erste vo. ^strecke.der andere aber bis aus seine zelten i ol
ssripe. LLsIss. c. 120. . .... Bißths^stpi^Aist'.'
Laurentius , von Novara, crsch>cd^^^>>vAi,A,zugenannt, lebte an. 907. Er hst;>.ijocbsca F'
fertiget, davon sich zwey in dA ^
Einige wollen, edaß er nachgehend»