Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
641
JPEG-Download
 

l a u

^ber, daß er mit dem vorhergedachten Lau-^e pn-^o einerley sey» bibl. escl. /c/M»ro».

' ^ ^^Uol. Ltz--F. Ital. 5acr!

ßAe , (Christoph ) ein söhn Pauli Laurentii ,

bk^ßudjen i. ?ertz jähr 1482. gebohren. Den gründs>^'vv„x'7ßte er zu Planen im Voigtlande und Schnee-er auf die Universität nach Leipzig, wo er" hervorgethan, und imjahriöo;. in Na-

v>rte. Am 1604. wurde er zum stsclore der^crg, in wenig Wochen darauf zum Pfarrer

er n^^Dreßdni'fchen Jnspection, bernffem Von

»»

>vi,rd„^ch Dceßden, wo er an der Creutz-kirche via-t i6i, ^0 endlich berufte ihn Churfürst Joh. Georg I.

e»d'?l' 16,,' endlich berufte ihn Churfürst Joh. Georg ..A/? den P Hvf-Prebiger, welchem amte er bis an seinKds,^ rüh^'dec. an. 1658. im 77. jähre seines alters erfol-rrß.? sein? vorgestanden, und insonderheit dem Chur-d,/ >»al ck> N reisen getreue dicnste gethan. Er hatte zumN. Johann Lucii, visLoni an der Creutz-tochter, milderer 12. Ander erzeuget, undMarien Glaserin geheurathet. Er hat voxc>-Loncionem ßrgwlaroriam äs Victoria^ubilckum Drefäenfs, i6;o. wel-bcsch^^^'O. in 8. herausgekommen, ingleichen

,^ubei des ersten grossen Evangelisch. Augspurg.M stehet; verschiedene Predigten in druck gege-

§l s

sp, 7^sum L kuermum, Amsterdam 16)2. Lom-ood, L Ml. ^ n. setri, ib. iü;;. Lxpostüo

l>c>. ' (s/eici-. annal. ecclef. 8axon. k. III.

e!ba ' /Jacobus) war von Amsterdam gebürtig,,> iv. Prediger im 48. jähre seines alters, an.

Seine schriften sind folgende: 6s kurga-

st- ^oannes in Intula Lacstmos foriplit,

än. > ^poIoZeriLU81. LII. contra 8snäLum, ibiä.

Lscssstssi8 HsiäslberZenf,8 contra Lop-

>" 8. Invicst-i Verita8 contra euriäem;24. stoman-e fukävla srga katrsb vetsr68 ,

?»I7^8« täolum Komanum okX^eräeleW. van äs^vli^-iy v v^piesten ksaltera van Lonsventura, Amster-l>c, LxpIiLNrio in I.oca äiiiiciliora Lpist. kauli;

^stik^4tL-^o^x>ki, 6sn. XXXVI. Lonlcientia stslui-v^';?ulp>N3 ^efuitica; kroäiga ssluitarum Ai-^^.univerlslibub' omniz, nullu8, fsmper, Lc.?' Ksntilinm, ^uäs:orum, lurcamm,

'^dam ^ i'ontistciornm xermicrsnäis sc tolersn-in 8. Xotse in 6rotü üppenäicsm äsU>kMl>iRgr, '^M 1642. in 8. vi»iv8U8 LucstarWcua,9lcht ihm aber schuld, daß er Dan. Parcumchgr. Benchems Host. Archen-und

' ßa^or' Christoph) ein Francke von geburt,

KU Gotha, und hernach ftcctor zu Naum-den 0. sept. im zy. jähre, und hinterließIbunngia, Gotha 1704. in 4.>!> ^in?'sters? Ow in Hinringm , Naumburg 1706. m 4.

'"Oltv L Incrcmento in ftermaniii, 1706.l ^7 ^huringiiL Originit)U8, Naumburg 1706.8° vtiug , '^?urg. liccer. n. 7 Y. x>. I ly. leg.

Chr,m. " Duntz oder König von Marocco, welcher0'^ dgs^Men glauben angenommen , und als ein

- entlang allda gelebet hat. Er nennte

^dxl?vlvmäi. Man hat von ihm geglaubt,»>u,?d ein n,?^üljgen Kaysers von Marocco Muleyb??. Achmet Abenasar gewesen. Weil er!s>i-Nte^delchp-'swgen gehabt, sein recht auf die Cronesein oheim Abdalla streitig zu ma-^ nach Spanien, und ließ sich daselbst7. kn,p- mauben unterrichten; gieng darauf nach«D-i,,>diN'eH. Taufeden6. mertzan.r7n. Erstakt?"qi,f!?^.lue Europäerin , und zwar, wie einigedatz^?' welchen aber oft mit schlagen

vL ^

5Sebe ??'indem

M . -

den Printzen, wegen dieser undae^"" ^ sonderlich der Wollust im höch«, Zl^w^chen «,Mn, verschiedene mal eine scharfe cor-V^?^^,"'Uen. Er starb den 2. febr. an. 17;9.

eld-

l^k^raa^öürtil^ktn berühmter Admiral und y«^-S^lli^dee^Uen? ^is Calabrien, und leistete den Köni-sei,i°/>e s"'ausgang des XIII. stsculi vortrefliche^kt f„i>en^apf^Mo. Insonderheit hatte der König Pe-a^jgrxj" vornemlich zu verdancken, daß er mei-sa, doy Ahlin 7 Allsten ward; wie er ihm denn auchSiciliem eine tochter des Königs

2.- Nac?attn/dAAhret, und zur Vergeltung von

l>ln ^.^Nlc>d°' ^oy v vrrryrci

ii. a,?nM5«en s,e? - /^stel t er, als General der Ära.Lia ^e,, Ae galec?-,, ^^. lieg, nicht weit von Malta,Mvy , ^ und 1 ;. tage hernach befochte er

^'^chttgere victorie in der -egend von

>,.-4kk - lrv °"s Ra-I? .^vnige Jacobo I. zwey örter inden^ ??"h Äbricat, verehret bekommen

l a u

641

NeapoliS, gegen 70. galeercn, welche des Neapolitanischen Kö.nigs Cäroli I. von Anjou Erb - Printz, gleichfalls Carolusgenannt, anführte. Er bekam dabey diesen Printzen selbstgefangen, und machte sich hernach mit etnnehmung vieler ör-ter in Italien den erlangten sieg vollkommen zu nutze. Dasfolgende jähr, nachdem er kurtz zuvor die stadt Taranto ein-genommen hatte, schlug er an den küsten von Catalonien, nichtweit von Roses, abermal die Franzosen. An. 1287. den 16.jun. hielt er bey Neapvlis ein neues see-treffen, worinn er ei-nen so völligen sieg behauptete, daß 42. schiffe nebst 4000. ge-fangenen in seine Hände fielen. An. 1298. ward er nach vor-hergegangenen vielen andern glücklichen actionen und erobe-rungeti bey der stadt Cantazaro, indem er allzu sicher war,von einer geringen anzahl der feinde aus dem selbe geschla-gen und verwundet, worauf er sich nach Aragonien retirirte.Von bannen kam er bald hernach mit dem Könige Jacobo II.und einer aus 80. galeeren bestehenden armade zurück, undmachte in Sicilien grosse progressen wider den König Fride«ricnm. Da er aber auf eine kurtze zeit zurück nach Spaniengegangen war, hatte indessen sein vetter Johannes Lauria,welcher mit einer escadre von 20. schiffen das castell zu Patientsetzen sollte, das Unglück, von den Meßinesern geschlagen,gefangen und enthauptet zu werden. Das nächstfolgende jährden 4. jul. attaquirte er mit 46. galeeren, nicht weit von dergedachten stadt Pati, des Königs Friderici flotte, so aus unge-fehr 40. galeeren bestund, und nachdem er vollkommen die oder-hand behalten, erwies er sich, aus raach - begierde wegen derHinrichtung seines vberwehnten vetters, sehr grausam gegendie gefangene. Er starb endlich an. 1 ;o;. den 17. jan. in Ca-talonien, und ward in dem kloster äs Santa-Cruz, neben denKönig von Aragonien, Petrum III. der ihn in seinem leben ab-sonderlich hoch geschähet hatte, begraben. , bist. äs

Mp. Ilb. XIII. XIV. XV. bist. ä'Lsxa^ns liv. XII.

x. ;i?.

* Lauria, eine kleine stadt in der Neapolitanischen provintzBasilicata, an dem Golfo äi Policastro. Nach einiger meynungsoll sie ehedem Ulci geheißen haben.

* Lauriacum, eine stadt, davon die alten Französischen ge,

schichl-schreiber reden ; heute wird dieser orr Loire genennet,und liegt auf den grentzen der Vicecs8 von Nantes, ohnfernvon Cands; oder vielleicht ist es der ort, welcher heut zu tageLirs heißet, und in besagtem Bißthum sechsten in l»em Her«tzogthum Anjou lieget. Carolus Lalvu8 versammelte in diesemLauriaco an. 84;. ein National-Lcmcilium, davon noch sechsOanones bekannt sind. cke ?«»§, 17z 4.

* Lauriere, (Eusebius Jacobus äs) ein Rechtsgelehrter,

war zu Paris, woselbst sein vatter an. 1642. OKirurZu8 beydem bruder des Königs, und das folgende jähr auch beydemHertzoge von Longueville worden, an. 1649. den;i. jul. geboh-ren. Die ersten gründe seiner studien legte er in dem Loilegic»von Clermont, und zeigte schon damals, wie hernach in sei-nem gantzen leben, daß er ein feind von ergötzlichkeiten, hin-gegen aber einer schweren und langwierigen arbeit unermüdetergeben, und vornemlich alles aus den ersten quellen gründlichzu erforschen begierig sey. Nach diesem wietvnete er sich derNechtsgelehrsamkeit, und ward an. 1679. Advocat bey demParlemente zu Paris, in welcher würbe er sich, ohngeachreter sehr wenig vor Gerichte erschien , und die zeit meistens mitstudiren zubrachte, um die Französischen Rechte ungemein ver-dient gemacht, und endlich den 9. jan. an. 1728. im 69. jähreseines alters mit tode abgegangen. Seine schriften sind: äsI'Origine äu vroit ä'ümortillsmsnt; Anmerckungcn über dieOoütume von Paris, nebst einer Dissertation ; dagegen Poquetäs Livonniere in den zusätzen zu des Dupineau Oommemsr.über die Loürums ä'ttnjou eine lange observation gemacht;ferner ein OlolLrium des Französisthen Rechts, darinn erdas register des Ragueau mit Wörtern und annstgrlonibu8 ver-mehret ; Anmerckungcn über des Loistl lnttimrsb cnüwmis-res; und Iraics äe8 Intätsuons L äs8 8ubstiwüon8 contwc-weI1s8. Ausser diesen aber hat er auch zur neuen aufläge vondem Xesusil äe8 Oräonnrmcs8 äs Xeron öc äs Oirarä an.1720.wie auch an. 172z. zu den anmerckungcn über die koeste; äsVillcm das seinige mit beygetragen, und zugleich mit Berroyerdes äu Pleßis Traks8 für In Loücume äs kari8, nebst neuenanmerckungcn, und der Llbliochöqus äs« Loücumss wiederumauflegen lassen. Die 0rä0NNÄNLS8 äs8 stoix äs la troisteme1-rce hat er anfänglich mit Berroyer und Loyer zugleich aus-gefertiget ; nachdem aber nach der ausgäbe des ersten theilsLoyer gestorben, und Berroyer unterdessen mit andern geschäff-re» überhäuftet worden, muste er diese sammlung aufbefehl desCantzlers allein fortsetzen; wiewol dieses zweyte volumen erstnach seinem tobe an. 1729. von Diouysio Franc. Secvusse anslicht gestellet worden, welcher auch demselben des äs Lauriereleben voran gesetzt. ctei 1740. mal.

* Laurimamius, (Cornel.) ein Niederländischer stbetorund koem Lomicu8 von Utrecht, war daselbst Schul-stecior,und starb im jähr 1471- im bss, nachdem er Joh. Beleti,Doctoris Varif Ilacionals äs I)iviM8 Omc>l8 heraus qeqeben »

auch verschiedene poetische wercke, darunter ülile« ckristi»nu8bestem Xsgina und stxoäu8 stve Trsnsttus Mri8 Hubri, wel-ches lauter comodien sind , geschrieben. . Lrllen.

LslE. bibl. Lslg.

Hhh r * Lau-