lau
^'Hid^l^ENtspringt, bald hernach einen kleinen see for->Ä'Ode« bey Kayserslautern, Wolffstein, Lautereck,^77 ei>dli7, Ey« Meisenheim und Drecsodernheim vorbeykA ^ ^ber zwischen Creutznach und Sobernheim in dieMingc in ^ Em fluß in dem Würtembergischen. Dieser„bcm garten des klosters Offenhausen , aus demV >v lam-? Foppenhait in dem thal/ hat;, haupt-quel-itzAe» uier sind §16 crystaü, daher der fluß auch seinensck,Vi,.'Ese quellen machen gleich einen see, uud et-e.N eine unterhalb dessen auslauf treibt die Lauterin Mden in "^ Er zeugt schöne forellen, und nachdem erDvyM? Glossen, verbirgt er sich gegen Marchthal überV'UAhein r)-) Ein fluß, so aus dem gebürge Vogeso ge-/quft, und das untere Elsaß vom Pfälzischenwird sonst auch oft Lütter genennet. Diei^liter . ^g und Lutterburg l^geu daran. *
Uz!' ^ uralte adeliche familie am Rhein, welche an.ii.PH den,1209. zu Worms, und an. i;;7. zu Jn->,/P«"ler beygewohnet. Um das jähr 1400. lebteEÄkWbpn. lnmen sich auch in Francken ausgebreitet.hsZan» k,,'uar Dietrich .1- v. Ooctor; von dessen enckelnk!» ^vrg tzUel^ccht Chur-Pfältzischer, Heinrich Heßischer,d^u^-Mayntzischer Rath gewesen. Johann Ernst,uorhergedachten Heinrichs, Amtmann zu Höchst,Valentinum, ersten Freyherrn von Lauter,«sMii^^whr 1706. die charge eines Fürstlichen Würtz-hg, ^-Lieutenants bekleidet, und seinen stamm fvrt-hHuterb" '. Umbracht, rak. ,8;.
lst 1.) ewe Mne stadt im Ober-Elsaß, eine^ Abtey Murbach, dahin sie auch gehöret.
dem Vogelsberg, denen von Riet-Esel gehö->»>!,.'bvd Alsfeld und so viel von «schlitz , zwischenq.^Wetterau. Allyier wird ein grosser HandelUnd tuch getrieben. ;.) Ein klein städtlein inN ^og^um Glogau in Schlesien. 4.) Eine berg-stadt inMi)°«ULe a»,,^Ue m Böhmen, allwo das beste zinn in gros-^ wird. 5.) Eine kleine berg-stadt in dem
a "v geh^/Ubenhagen, ist sehr reich von silber - bergwer-letzuie^^ret nach Hannover.
^k»s (Johannes) es haben zu einer zeit zwey ge-und ziemliche Lateinische Poeten dieses nah-s" »>v^u,isc>,?'und gelebet, welche bisher gar sehr mit ein«!, (in eine Person sind zusammen geschmoi-^»le^aych^er genaue und besondere bericht aber von bey-von des erstem bruder, HieronymoLv» ^r von Herrn öil. Johann Michael Wild,wohl-^.iheils und Libliotkecario zu Heilbronn, ausstister,-^druckten / theils auch geschriebenen urkun-uuf der Heilbronnischen bidliotheck vor-»r^lgxÄ zusammen getragen , und gütig übersandt: Johannes Lauterbach, ein Lateinischervl^be^kilier^. ° Oxmnoflj zu Heilbronn, war gebohrenSk^°W,^uß,nkben so genannten Sechs- städten, in? (e Laui ^,'den 16. jun. an. Sein vatter wari^ÄUwe>i?"Eh, der sowol als seine mutter von gerin-«k'k^dev, u« y gewesen, welches diestr söhn in seinen Lpi-^ ' >v, !^der);1l Picht undeutlich anzeigt. Unter seinen>r^." er tuPPeste, Hjcronymus, absonderlich zu mer-
l a u
d "e is^fgaP'en Inss7"w'eanmlruö, Grat zu DvyeniÄb? für seine junge Grafen, ^
. diejA^ti ihl?.^bllwpum, von Philippo Melanch^ " "ÄvhA abgelassenen schreiben verlangte, ha^Etkschaff?'"Erbach dahin geschickt, der auck^ infvo^ ?u solchem vergnügen der Hoch""rte, daß ihm sehr viele gnade des
64;
>^v.^cr «j^'Pne, Hjcronymus, avionoeruey zu mer-er ,,P?billich unter die Gelehrten seiner zeit zuN ancb Mt nur den Zrackum M-lgilierii angenom-^kk7 E» .Mich a^Ebsm. krofeckür zu Wien in Oesterreichguv.^ttnar^ ^ ^ Rekkor der Lateinischen schulen zuE Pver gestorben. Daß er sowol^als sein bru-
^ Pvei^E gestorben. Daß er sowol als sein bru-Ä^h/Jgdem gEwestn , bezeugt Gerardus Faustus Lon-? gut?» einem äikicbo diese beyde unter die^ Heliissg^tnische vcrse geschrieben, zehlet; auf derstn-et sich annoch von diesem Hiero-!?^o^g(ten ein schönes Lateinisches Lärmen,
^ V??), ^er sssure-i koeticr, Lllse Lorvinv, Joh.,,, -lucvbxxo coll-lts L A ksulo kubricio ecii-
dxg.ck,- 2 .) ^chul-L>rdnuna einer ehrsamen
Gchul-Ordnung einer ehrsamenK« t>?. sei!?^ Wm bbnthums Steyer, so er als oberster'»em verf?rtm?e ^okmnnes Lauterbacbius
uie -y gA vA!? verferttget.^Johannes Lauterbachiusdsl? h licke?, °da>d Alande zu Liebau seine studien an, und
k^H?,Jt üw^'n oas jähr
Eine sonderbare natürliche Neigung zur'"hr ^49. gieng er nach Witten-«litt^^^dvncm^Etn krokslfuril,u 8 absonderlich Philip-^ i ^Ue, dessen Unterweisung und Umgang
schätzte, und ihm als seinem gros-n: VE mPudüche liebe und danckbarkeit erwiese,aber ks,,.Ekommen, das üuäium.juris anzutre->!!?. Olif n Wieder vergangen; hingegen legte
j>P>e»a'diesThew^oerico und anderer Lrcium buma-og,e,^iß gegen das jähr 1554. AlsF"^lEus , Graf zu Hohenlohe-
wegen zugeflossen ist; wie dann, als er den 22. october au.
zu Neuenstein mit einer Gräflichen Lämmer-Jungfer,nahmens Ursula Schenckel , sich ehlich versprochen , seineHoch-Gräfliche Herrschafft das Hochzeit - fest, welchem etli-che Grafen, Cavaliers und Damen, auch andere ansehnli-che Personen, beygewohnet, zu Neuenstein in dem schloß,auf eigene kosten den 17. febr. an. 1556. ausgehalten, auchdie beyde verlobte noch darzu mit einem guten Hausrathausgesteuret. Hierauf ist er sogleich sseüor zu Oermgenworden, welcher stelle er auch gegen zehen jähre so rühm-lich vorgestanden, daß dadurch der Rath zu Heilbronn be-wogen worden, an. 1567. ihn zum Rectorat des dasigen da-mals noch in fünf classen bestehenden Lvmnslü zu beruffen,welche stelle er auch r;. jähr zu jedermans vergnügen be-dienet. In seiner ehe hat er iz. kinder gezeuget; unter lei-ne zeitliche glückseligkeit rechnete er absonderlich, daß er deni;. sept. an. 1^58. da er noch sseckor in Oeringen war, zuWien von Paulo Fabricio, kssil. L Neck. vocr. §c L^f. Na-tbem. krokeff. neben Elia Corvino und Vito Jacodäo zueinem Poeten feyerlich gecrönet, von Kayser Ferdinands I.aber ihm ein löw zum adelichen wapen vor sich und seinenachkommen eonferirt worden ; zu welcher ehre ihm JohannPosthius in seinen parmM LoseiLi« p. ioi. gratulirt; undwegen solcher Kayserlichen gnade, hat sich unser Johann her-nach öfters koömm iflobilem geschrieben; worinn aber solcheadeliche wapen bestanden, zeigt bemMer Johann Posthiusin citirten pmergis an, p. 140. b. Die schriften, welche er hin-terlassen, (die aber gantz unrecht dem Johann Lauterbach vonNoscowitz, Mo, dessen beschreibung in nächst folgendemartickul zusehen, bisher zugeschrieben worden,) sind: i.)
Or-uia mstriLÄ cks Lsckäribu8 äuüriLL,8 rsciesd-t, cum Isurc,posttcL ornsrsmr Vienn-s, welche befindlich in Laursü ?oeÄLLex L^isreo privilegic, in celsberrimo flrebi-0)-mnL6o Vien-nenü tribn8 nuper Viiis eruckitiltimis, LIiw Lorvino, flognniLsucerbÄLÜio L Vim .sseoksev, in msxim-l Ivevcrenckillimo-rum ?rmeipum, Lomitum, Lsronum , Nokilium se ckoLifl.ümorum kominum kreguentiii summa cum grawlarione col-Isw a kau!» kabricio , Lresaris L ärcbickuLUm flustriL Na-rkemavic», NeckieinX OoÄors, eckita Viennrx i;;8- M 4.r.) Lck kieracem LommonetÄÄio 8alomoni8 xaraxbrafl reck-ckita ex cap. XII. Leeles. Viennse r;6r. in 4. bestehet m»kaus einem bogen. ;.) LpiZrammatum likri VI. in 4. Franck-furt 1,62. 4.) Larmina Zramlawria ack Naximilianum II.Lomanorum LeZem <L Lpigrammava in sjuscksm coronatio-nem. Diese sind in der Hiüoria ex Lermanico per Lcka-mum L Xieolaum klexckenos kratre8 gemellos Latine reckcki-ta cke eleökione L inauguratione Maximilian! Luttrü II. Rom.HeZi8, Franckfurt am Mayn I§6r. mit andern Larminibusnoch einiger berühmter Poeten mit angehängt, sind aber auchvon Simone Schardio seinem c»m. III. lliitorici »peri8 cksLermaniL rebu8 beygesetzt worden. ;.) Opus Liblicum ,verlii elegiaeo <L kubüraris r^ckmis 6ermanici8, welches Pau-lus Freherus nennet Lucbirickion V. <L X. 1?. cum sZuris 6stetratticki8 Lsrm. Franckfurt 157;. in 8. 6.) vrama in
Xuptias.job. .sac. sssink. Lteinacbü Lc. Heidelberg r;8».»N 8. 7.) ch»-r----r°cpi-r, seu Ikeatrum 8axienrise naturalisStraßburg I?8;. in 8. 8.) Liebara Lbristiana, ksslmockiarumsacr. libr. VII. Leipzig i;8z. M 8. 9.) Tr-r-rgr-r«? Übri VIIFranckfurt 1594. in 12. 10.) 8ateIIitium LbrManum Erschrieb auch vslitiarum L LpiZrammatum XXV. Iikr»5 dieaber wegen seinem darauf erfolgten tod ungedrnckt sind zer-streuet worden , von welchen er aller seiner schul - Mühse-ligkeiten , worüber er so oft und viel in seinen exss-rammari-bu8 klagt, befreyt worden, den ic>. oct. an. I?9;. Zu seinensonderbaren ehren ist ihm über dem kirchen-stuhl eines ke-ckoris in der grossen kirche zu St. Kiiian ein schönes epita-pkium aufgerichtet worden, worauf Christi Taufe von Johan-ne dem Täufer im Jordan, auf seinen nahmen zu alludiren,gemahlt ist; Paulus Melissus aber, k. T. L»m. kickae. Libli».tkscsriub Heickelb. <L Lons. külLt. UNd Sebüst. Hvrnmvld,.sur. II. 0. LouliliZnus V^ürtemb. Lomes kalLv. und 8cbo-l-ircks allhier, haben solches epitapbium mit wohkgesetztenund sinnreichen puris jsmbiois sensrüs gezieret. S,oFr«/>z,r»Iah. , von ihm selbst verfertiget, und
rkae«ma/ck, kausMricus kLuterkackio ckiÄU8, beyde N8ct. aufder bibliotheck zu Heilbronn. *
Lauterbach, (Johannes von Noscowitz,) flur. v. vo<ss.war aus einer fürnehmen adelichen fainilie in Meisten, ge»bohren um das jähr r;;o. Sein vatter war BarthoiomäusLauterbach in Gersdorff und Leuterthal, Ober-Amtmann zuRossen und bey etlichen Sächs. Churfürsten Hof-oder Camsmer-Rath, »nassen ihn sein söhn Mggittrum K-,tionum nen-net , dessen grabmaht in die kirche des dorfs Etzdorf gesetzt- worden; seine mutter aber war eine gebvhrne von LiebenEr hatte zu brüdern Albert,,m und Christophvrum, welcherletztere aber frühzeitig gestorben. In seiner lugend legte er ruseinen stndien den ersten gründ m der schule zu Missen, un-ter dem Xeäore, Georg,0 sabnco k. L. und nachdem er ic>.jähr daselbst zugebracht,gierig er auf die UniversitatWiltenberq,allwo er bey Philipps Melanchthon, und dessen tochtermann,-em alten Caspare Peucero, sehr gute fremidschafft genossen!
So.