Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Sodann frequentirte er auch Leipzig, woselbst er bey' Joa-chims Camerario sich absonderlich instnuirt hatte. Seine stu-Lien waren fürnemlich die Poesie und Rechte, in welchenletzter» er es so weit brachte, daß er noch zu Wtttendergin vüÄorem D. 5. promovirte. Jedoch um darin» noch meh-. rere geschicklichkeit und erfahrung zu erlangen, that er einereise nach Paris, Fr. Hottomanno und Hugom Donello zn ge-fallen. Als aber das bekannte blut-bad mir den Reformir-ten bald nach seiner ankunft vorgegangen, hat er sich mit die-sen beyden aus Franckreich retirirt, und ist mit dem letztennach Heidelberg aereiset, auch hernach in Italien gegangen ,die berühmteste stadte und Universitäten zu besehen, welche erin seinen kosmadbus weitläuftig beschreibet. Nachdem ervon seinen reisen wiederum zu Hause angelangt , heuratheteer eine von Miltitz, tochter des bey Christians I. Churfürstenin Sachsen, gewesenen Stallmeisters, deren Mutter eine ge-hobene Carlowitz gewesen, in welcher seiner ehe er ein eini-ges söhnlein, Johann Georg, zeugete, so frühzeitig wiedergestorben. Ob er schon herrliche gemuths-gaaben und rügen-den besaß, so wollte er doch keine charge bey einem Hof an-nehmen , sondern lebte lieber auf seinen adelichen land-gü-thern , auf welchen er an den bronnen , selbem , Wäldern und-üssen mit seiner Poesie, wie er selbst schreibt, in gröster freyheitsich belustigte. Er schrieb auch verschiedene poetische undjuristische bücher : r.) koemata, welche aus LleZUs, Lpi-xrammadbus, Larininibus Deroicis und äppsnäics Dissicko-

rum bestehen, gedruckt zu Wittenbcrg i;yr. in 4. 2.) Iraöts-tum nov. äs ärmis LDitteds, in guo äs P/Troxadva iVlilids LDoötnds äisseritur. ;.) Disput, an Lona Dccleügldca rsÄepossiäeantur ä Laicis. 4.) Lommsnt. äs Lello contra ssurcaslulcipienäo Lonfulione 8e<I°e lVIadometic-e. ;.) kdncixemLliristisnum. 6.) klebilem Lxpugnadonein Lyxantü an. 145z.7.) Oe Origine ä krogressu ^uds Livil. krocessu, ve! Oräinschiäiciado. 8-) Iract. äs optimo kolitirs Oensre. Zu wel-cher zeit dieser Johann Lauterbach eigentlich gestorben, ist un-bekannt. Wann aber von einigen der io. oct. an.'i^y;. zuseinem lebens ende angesetzt wird, so gehört solches mitun-ter die begangene fehlbare Vermischungen der zwey Gelehrtendieses nahmens, dann nicht gläudlich, daß er eben auf glei-chen tag, in gleichem monat und jähre mir Johann Lauter-bachio, ltsÄors zu Heilbronn, solle gestorben seyn.in tkeatr. p. y;r. iuäex ckroa. in bibl.

Lost. *

Lauterbach, (Wolfgang Adam) ein berühmter Rechts-gelehrter , war von Schlaitz aus dem Voigtlande gebürtig, undwurde nachgehends Professor der Rechten zu Tübingen, Wür-tembergischer geheimer Rath , und des Lonsiüorü zu StuttgardDireÄor. Er starb an. 1678. den 18. aug. in dem 60. jähreseines alters. Seine schriften sind : Loncluiionnm koren-lium Lxercitat. 29. LraÄaws äs Ilonorum 8ocietars Lonju-gaii; DisseierML.furls Lommunis L V^üttsmbocgici in Lrimi-nalibus; äs Dpiüola; äs Liäsjussore Inäemnitads; äs 8in-guiari pratrum ^urs; äs ^uramsntir; Dich. chris ssubing. vo-tnm. lll. LompenäiumJuris; LollsZiuin theoretioo-praÄicunijn panäeÄas; <Lc. biogr. bissor. VsdsciX §. 17.

* Lauterbach, (Samuel Friedrich) war den 20. octob. imjähr 1662. gebohren, sein vatter, Caspar, war ein schuhma-cher zu Fraustadt, feine mutter aber Anna, eine gebohrnevon Troyn , aus dem Hause Waldenburg in der PommerischenMarck. Er studirte erstlich in seiner geburts-stadt, hernach zuThoren, endlich zu Breßlau, darauf gieng er auf die Universi-tät nach Wittenberq, hörte daselbst Calovium, Quensteden,Deutschmannen, Mayern, Donaten, Schurtzfleischen, Röh,renseen, Slollbergen, Dassoven, Boccium, Pesarovium,Paschium , unter welchem letzter« er auch äs OperadonitzusDsemommi, I.) utrum polstnt generare. 2.) Dtrum possintDammes in Lesiiss transsormare öffentlich disputirte. Von danöthigte ihn nach zwey jähren der Mangel an Mitteln ins Mag-deburgische in informativ» zu gehen, ehe aber ein jähr vergieng,berufte ihn im jähr 1685. der Rath seiner geburts-stadt zumAuditor«! in ihre schule. Im jähr 1687. ward er Lscca-jsurenü daselbst, im jähr 1691. Pfarrer zu Röhrsdorff imKalischischen, im jähr 1700. Diaconus ludssitutus zu Fraustadt,im jähr 1701. würcklicher Diaconus daselbst, darauf im jähr1709. Pastor am Kripplein Christi und Inchsdor an der schu-le daselbst, wozu im jähr 1717. das Kreis-Seniorat der kir-chen A. C. I. und im jähr 1727. das General-Seniorat der-selben in Groß-Polen kam , in welchem er im jähr 1728. den4. jun. starb. In seiner zweyfachen ehe blieb er ohne kinder-fegen, deswegen er feinen bücher-vorrath an gedachte kirchein Fraustadt , wo er bey seinem ende stund , vermachte.Seine schriften sind t Vita, Lama L kata Val. Derkergeri,Leipzig 1723. in 8. Kleine Frau städtische Pest - Chronick derjähre 1709. und ,710. Leipzig r?io. in 8. FraustädtischesZion,

1b. i?n. in 8. Polnischer Arianischer 8ocimanssmus, ib. 172^-

r?28. in 8. Polnische Chronick, ibiä. 1727. in 4. eine Vor-rede zu Herbergers geistlicher Hertzens-lust und Freude, ib.1711. in 8. pietas LonjuZasss, den beyden Leichen - Predigtenseiner weiber vorgesetzet; allerhand Leichen - Predigten undkarentationes. Er war auch willens Lnalects VVlckovisnsta»Nagnslia 8anguinis Lkdüi, Ng^nslia Dei, Herbergers ge-sammelte Predigten über den Hieb heraus zu geben, wo ran

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er aber nicht die letzte Hand legen können.

Todes - tempel, unlerred. II. p. 127- ^'.^acti >>" 'Ä

* Lauterbach, (Ulrich Thomas) war S" AHM-ÄLi6?4. den 1. mertz gebohren. Sein vatter

und die mutter Maria Susanns, des beruv .

Lansii tochter. Er studirte zu Tübingen, dlsp.m'g

da äs Louäominio Terdtodi cum 8uperrorN pastctt" ^conjunÄo, welche disputation Wolfgang N aiens/Disputativnuni vol. IV. beygefüget ist. Daram.»,^v,reistn nach Franckreich, Savoyen, Genua,dua, Venedig, Ancona, Loretto, Rom, Ä MMÄ'auch den derg Vesuvium, von bannen er zm»» UVenedig, durch Tyrol nach Teutschland g>eng'^ ^spurg, die Höfe Anspach und Bayreuth. ^

nach Wien , in Böhmen, Sachsen , Mar/? A von ^an-er Spree den Brandenburgischen Hot/ " , HM WBraunschweigischen und Lüneburgischen ianv"/ ^ Mgerne Dänemarck und Schweden besucht, wMrlich ^nicht wegen damaligen kriegs - unruhen zu ß^p gicNS^Fneu. Deswegen er über Hamburg nach /

nachdem er sich im Haag eine zeitlang auitz^ FtE.FEngelland überschiffte. Von da gieng erdurch Flandern, und einen strich landes am ^ Wz.»vierjährigem aussenseyn , nach Hause, da er» ^belgischen Ober-Rathe ernennet wurde, dar» v-»Bvon Ost-Frießland beym Cammer-Gerichtete. Im jähr 1686. ward er Doctvr ^uris, «.Kgordem Franckischen kreise zum Cammer-Gerjch^^ c»tiret, welche stelle er auch im jähr 1698. >m ^getreten, und bis an seinen im jähr 1710. Mge ^ i»folgten tod Verwalter. Ihm hat man die ,,4

tung und Herausgabe seines vatters LoUeß" )dancken. Mosers erlam. Würtemb. mm-sogg- . !, all-

* Lauterbeck, (George) ein Doötor stm-gebürtig , war erstlich im jähr i;;i. StadlM,bürg, hernach Mannsfeldischer Cantzler, uv ^ :bachischer Rath, starb im jähr 1578. und im Fow'^j>

buch, Leipzig Vz;6. 1576. ' 57 S.)i 8 l. -^1,'einen Rath oder diener an Fürstüchen.Hv^

rn

ein

buch, von den lehns-fällen; visserenus» '

Cöln rz?8. in 8. Franckfurt 1601. in 8. ^ Muinbvtzung der Platonischen lehre. §. D»'

2;. I^utkeraniim. Iro- .

Schles. curios. I. x. 772.

Lauterbrunnen, ein dorf und W ^

lachen, zwischen sehr hohen bergen gelegene rmit Verwunderung die sogenannte GlaM.^„ße K. yc>!sowol als die waffer-fälle, da sich nemlim ,1. ^

deren wur

sser-fälle, da sichabscheulicher höhe herunter sturtzcn / - sie S( gB

erreichen, sich dermassen zerstreuen/^ haten ilaub anrussben. In dieser gkAsth „och ^

sowolvonden

grossen staub anzusehen,fen-und andere bergwercke,geleget werden. *

lies öerg-schloß unweit der stadt CodE^e'7 «F Ä"ter, welcher bey Coburg in die Jtsch ßtdl „„pt,jiE,-Lautereck, ist eine Chur-Pfältzm^„ß La»/„ll»"'kleinen darzu gehörigen gebieth, an dem i»den Aemtern Meissenheim und Lichtenberg » , M ^

mals eine linie von Veldentz residrrt HM.

La«-rn. « ein L«n,.Pfäi«E?LM»''ld stadtlein in der Unter - Pfaltz. 2.) ^ gestm»

am alten Remsthal in Schwaben ,von Elwangen zugehörig. .

Lautershausen, ein städtlein m si„ß Agrasen zu Anspach gehörig , woselbst vquellen hat. . peM Ayta

Lauterstein, ein alt verfallenes "Äs

Ertz - gebürge zwischen Marienberg , , fl„ß e P

der Pockwe und unfern dem ,rusaM 5 Ä jmLÄ»schwartz - wassers, in einem liefen thm §felsen, davon es auch den nahmen., 5 i-ist ehemals das Chur-Fürstlrche Mein Ajiisen, welches dahero auch das Amt Lm Lanle^Ft. eins städtlein Zöblitz verleget worden. E

mals ein alt stamm-haus derer von E

Msn. p. 20;. feg. L zoi. - BE' ci^

Lautier, (Anna von) Frau von C Sie ^an. 1584- und war von Paris gsdurttg-^ ch

Phlllppl von Lautier, General »der

we Großlots, Königlichen gehe'menA -Adas Latern und alle nette wissem« ll gebumk' .die Mathematic, und wußte sowol '^ ^,4 ^A

bundener rede zu schreiben. ^ t 7 rs-

^ Lautrec, eine kleine st^dt in Langmdauf, einem berge, der vortresiichen^^omts

Castres. Sie führet den tltnl etmr^^

fen unter den Herren von Lang

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