Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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5 tau lax

O« k»r , ttLits clu äomame clnli ^ " L'smre, 2^«/sr^ U /e, La«.

Ik^Utniin ^ Lugano.

' ' en/ss.Sigismundns) war in Samogitien in Po-«n ./?" begab sich an. i6i6. in die Soc. JEsu.'< A er b?». ' i« Vilna in dem 71. jähre seines alters,bc/" Unterschiedenen Lollegüs das amt eines KsÄo-vk, !.ues Vice-Provincials vonLitthauen vertreten.,^kir. 1!!^ i^Lemontimrio LorkoliLL Lecleü-e; Lrsx.

z ^pit ' ^^moriursrio ^srnouLL ; i-riix.

ss s ' uirir. siii^uL OrXLix; ärs Ülulica Lc. Ät'rvc/,

«"A Xiv ,„^u.ort in Guienne/ so an. 1692. vom Königlieh^anz^' °u einem Hertzogthum erhöhet worden ist.*^"""10^ (Anton. Nompar von Caumont, Hertzog von)

M'k

in Schlesien , der im Hertzvgthum Breßlauund Jentz vorbey , und unterhalb Breßlau in

sich^ohann) ein Schottlander, von Edinburg gebür-I^t^Aejü,.., H verschiedene erfindungen im finanz-wesen,AlkNtt, A sranckreich und Engelland grossen Nachtheil>rc^Mdx>.Amniit gemacht. In semerjugend hatte er seinM (,le ke>,,/„ iung, mit spielen / und mit verschiedenen pro-M.^ach^/u.beyfall gefunden , vergebens zu machen ge-fa^vnigs Ludovici XIV. tobe kam er nach Franck-? W ? bey pem damaligen Regenten dem HertzogeSutrjtf schon von vielen jähren her gekennet ha-jähr 1716. errichtete er unter Königli-» »>s» °a„gA'"e general-banque, die nachmals zu einer Kö-5"i»i,i?^e„ Wracht ward, und im jähr 1717. die nach der>^iN »Nan ^(.st-Jndische Compagnie, welche auf denejnl^b der Amcricanischen provintz Loutsiana, und. "er gewisse« am flusse Mißisipi gelegenen gegend°^die ,?("ch ' gegründet war. Von beyden ward^!issV.uudge!vanii in kurtzer zeit so viel, daß er da-Dke^H den ss, ^""kerville in der Normandie, von wel-Ädvn chtjg-(Masiichen titul angenommen, ingleichen 14.A Nn,Md,,^^'ichafften, die kostbare bibliotheck des AbtsN>ib^M,g pn^su'ehe gülher kauffen , und sich über alle massz °"ß di^bgebig erweisen konnte. Weil man nun> „ss lv seid nicht auf die redlichste weise gewon-im jähe 1718. das Parlement vor sich for-da er nicht erschien, befehl, ihn beym köpfehde», ^ ."ber der Regent verhinderte , der dem. ^--teijq-»„selbe im jähr 1719. nebst seiner frau die^<>li!?2edachs ""genommen, im jähr 1720. mit beybehal-h M vvssAU general-direction zum General-Controleurhx."Uqe bE"uckreich machte, von welcher bebienungerder e>^U"g zu nehmen weigerte. Allein alsbie dillets der Compagnie auf die helfte

sover-

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vvlE,""b die bezahlung der banque hemmte,"sah/ Elches den Laws als den Urheber dieser

V">>adenselben dermassen erbittert, daß erdv/beg ss'^ssgesahr gerieth, und ihm der Regent eine, h. "Uste. Endlich als die fachen immer schlim-q/dx Mtc, "'Vss-billets, welche man vor sein baares geld>»r>"hrs^. nichts mehr gölten, so legte Laws

jk">s ng^, ^?c>. seine bedienung gar nieder, und be-Marquisat Effiat zu gehen. Von»I "br-Mm, AM? nachdem vorher allen PostmeisternV". vse,!x^U"uden eher, als 8. stunden nach des't h -stach s/vc zu geben , an die Niederländische grentze^ daAlgeweA "rr eutfernung wurden ihm viele malver-schc,Aj^undeine rechuung von8.Millionen, so"»^""kechu? st-Eeben, gemacht; worauf man die/eine w'. 1 ?nzog, die übrigen Herrschafften seque->r?"gekv/."dlen auctioniren ließ. Er war inzwischenarnw?en, begab stch im jähr 1721. nach Ve,

gross''"" / begab sich im jah

in die banque gelegt haben soll,? viaÄ"3nie. x^ngelland, allwo es kurtz vorher mit der>Mttt «//aufden fuß der obgedachten Franzö-Er, ebensalls ein schlimmes ende ge-ssrj^b xAAch hin^^ hierauf noch an verschiedenen orten

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t,dx!!^lch Wieder neue projecte übergeben haben,

^""fange des jahrs 1729. zu Venedig.- im jähr 1719. nach Franckreich ge-

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a!" ' rü Orkans gefangengenommen,

ss" h ' W/ Cvmpss!« falsche Louis 6'or gemacht

^ /'vq/ , Wvron?^ ^"'st^ Millionen schuldig geblie-> ess coss"' lu feinem gleichfalls sehr ansehnli»

' entstanden, ^/e-nor»-. ^ /« /ie.

SS , 1716. logg-

lust-schloß, anderthalb mei-kN/"d j»°/n ft,d" w wen von der stadt Baden, rn emem^ daas/°."ufzl,hÄ^/" / allwo Kayser Carolus VI. sich.""d durch die falcknerey, mit derdwerttren pflegte, da währender zelt

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die Böhmische und Oesterreichifche Hof-Cantzley auf den nah-gelegenen marckten, jene zu Medling, diese zu Gundermanns-dorff, ihren sitz nehmen muste. Das schloß ist sehr alt, schlechtund klein, und von dem Ertz-Hertzog Alberto III. mit demzopf, gebauet, welcher auch an. 1; 90. die noch stehende kleineHof- capelle fundiret, und hat dieser ort vorher Lachsendorffgeheissen. Diß schloß ist rings umher mit Wasser, und an dereinen seile mit einem vorhös, (an dessen aüsgang des Kay-sers Friderici III. Symbolum L. I. 0. v. und die jahr-zahl1440. zu sehen) an der andern seile aber mit einem thier-gar-ten umgeben. Von dem andern stocke des fchlosses gehet mandurch einen kleinen gang in ein von lauter ausgehaltenen stei-nen ins Wasser zierlich hoch aufgeführtes gebäude, darinnweiland ein dahin geleitetes warmes bad gewesen, so aber vorlanger zeit schon eingegangen. Der dabey ligende marckt istein schlechter ort, darinn ausser der saubern neu - erbautenPfarr - kirche und verschiedener Ministern Häusern nur wenigwvhn-gebäude zu finden seyn. bibl. Vinäob. lib. 11 .

c.;. x>. 2)9. <L c. 8. p. 961. topogr.

Laybach, Labach, Laubach, die Haupt-stadt in Crain,so bey den Alten unter dem nahmen Lmcma bekannt gewesen,von den Teusschen aber Laybach wegen des durchfliessendenschiffbaren flusses Laybach , von den Jtaliänern Lubianir, vonden Crainern Iwblana, und zu Latein I^bacum genennet wird,liegt in einer ebene, ausser daß eine feite von bergen umschlosssen wird , und präfentiret in ihrem lager einen halben mond.Sie hat 6. thore und 2. brücken über gedachten fluß, wie auchausserhalb ;. Vorstädte, in welchen das-ball-reut-und schieß-haus sür die adeliche jugend sich befinden, über der stadtauf dem berge ist das Lands - Fürstliche schloß , worauf derKayserliche Burggraf residirt, zu sehen, welches auf der öst-lichen feite ziemlich bevestiget ist, uttd an. 1515. von den re-bellischen bauren vergeblich belagert worden. In der stadtist das land-haus , darinnen die Crainerische Land-Stände zu-sammen kommen, wie auch die bibliotheck und kunst-cammer,nebst drey zeug-häulern und i;. ansehnlichen kirchen, die mitreliquien und künstlichen gemählden prangen. An. 1006. hateine vest in der stadt und den nahe gelegenen dörfern 17000.menschen aufgerieben, auch an. i;6;. und sonderlich an. 1564.ftarck graßirt. An. i;6i. 1,82. 149;. 1524. i;8z. r6;o.IÜ;2. l66o. und 7<i. hat sie durch feuers-brunst und zu unter-schiedenen malen durch erdbeben grosse gefahr erlitten. An.iSoo. und in dem folgenden jähr, sind allda den Luthera-nern alle ihre bücher verbrannt worden. Es haben auch eini-ge Gelehrte vor etlichen jähren eine Societät aufgerichtet, sosie Lcsciemiam Operolörum nennen. Einen andern orr fin-det man in Crain, welcher Rlein-Laybach genennet wird,und unter welchem ein feiner flecken liegt, Ober-Laybach,H^per-issbaLUln , oder X:iupertu8 genannte welcher vor die-sem eine stadt. gewesen, und z. weilen von der stadt Laybachlieget. Valvasors Crain, üb. Xl. p. 664. leg.

Eaybach, (Bißthum) wurde an. 1461. von dem KayserFriderico III. (den andere auch den IV. nennen) nebst der Prob-stey, Decanat und 10. Canonicaten in der stadt Laybach gestif-tet; zur Bischofflichen tafel wurde die Benedictiner-Abtcy Ober-burg und das bey Laybach gelegene schloß Görlschach verord-net. Valvasor hält diese stiftung nur gleichsam für eine erneue-rung des in der stadt Aemong, so an diesem ort gestanden,ehemals gewesenen Bißthums, davon er unterschiedene Bi-schöffe anführet. Der hiesige Bischofs stehet unter keinemErtz - Bischofs, und ist ein Fürst des H. Röm. Reichs, hataber weder sitz noch stimme auf dem Reichstage. Das rechteinen Bischofs Hier zu sitzen, und die dignitäten zu vergeben, hatPapst Pius II. an. 146;. dem Kayser auf ewig abgetreten,auch wurden die kirchen, so bis dahin unter dein Patriarchatzu Aglar, oder Aquileja , und theils unter dem Ertz-BißthumSaltzburg gestanden hatten , nunmehro aber zum BißthumLaybach geschlagen worden, los und ledig gesprochen , undsolches alles von dem Papst Paulo II. an. 1468- bestätiget.Die Bischöffe sind in folgender reihe bey dem Valvasor an-zutreffen :

r. Sigismund von Lamberg, erster Bischofs, starb an. 1488.

». Christoph Räuber hat zuerst den Fürstlichen titul erhalten;er war zugleich Kayferlicher Rath, General-Kriegs-Lommillsrius und Statthalter zu Wien, allwo erauch an. r;;6. verstorben.

;. Franciscus Katzianer, Freyherr von Katzenstein, starb

an. 1544.

6 .

Urbanus Teptor, ein Crainer, von armen und geringeneitern, war bisheriger Kayferlicher Allmosenier,Beicht - vatter und Hof-Prediger gewesen. Er' hatzuerst den Jesuiter-orden in Oesterreich gebracht, undist an. i;;8. zu Donawerth von einer treppe gefal-len und todt geblieben. . . ^

Petrus von Seebach, em Ritter aus Crain, starb an.

15 6v.

Conrad Glusitzsch, ein Cramer von Karst, zuvor Pfarr-Herr zu Camin, starb an. i;?8.

Balthasar Radlch, ein Crainer von Weichselburg, vor-her» Dom - Dechant und Dom - Prediger , starb an.i;8o»

r.