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8. Johannes Teutscher, ein Crainer von Karst, bisheriger
ärLkiciiscormL zu Görtz, ward zugleich Skallhallerder Jnner-Oesterreichischen provintzen, starb an. 1597.
9. Thomas Chrön, eines Rathsherrn söhn zu Laybach ,
wird wegen der von ihm geschehenen auskilgungder Lutheraner der Lrainerische Apostel genen-net, und soll 4100°. seelen zum Catholischen glau-ben gebracht haben : er starb an. i6;c>.ro. Reinald Scarlichius, einer vom Adel aus Dalmatienund bisheriger Bisthoff zu Triest, starb an. 1640.n. Otto Friedrich, Graf von Buchheim, starb an. 1664.12. Joseph, Graf von Rabatt«, starb an. 168;.i z. Qigismund Christoph , Graf von Herberstein.
14. Ferdinand , Graf von Khüenburg , so an. 1710. Ertz-Bischoff zu Prag worden, an. 1708. aber die Königl.Portugiesische braut nach Lisabon begleitet, und sichdaselbst als Kayserl. Ambassador bis an. 1712. auf-gehalten.
Valvasors ehre des Hcrtzogthums Crain, üb. VIII.
6erm. lscr.
Laymitlgeii, eine alte adeliche und nunmehro Freyherrli-che familie in Bayern , welche in dem Stift Regenfpurg dasErb-Schenckrn-amt besitzet, und schon in dem X. lkc:. bekanntgewesen, wie denn Agnes von Layming, eine Wittwe Wolf-gangs von Prcistng, auf dem turnier zu Braunschweig an.996. erschienen. Ortolphus, Herr in Vorchteneck, lebte umdas jähr izoo. Dessen nachkommen haben sich in die linienvon Amdrang und in die von Tegernbach vertheilet, davonjene abgegangen ; von dieser ward Leonhard an. 1424. Bi-schoff zu Paffau , und Christoph , der an. 16,9. das abge-dachte Erb-Schencken-amt erhalten, hinterließ Achatium aufNeu-Layming, Lindach rc. der noch an. 1676. fforiret hat.Es fforiret auch in Bayern eine familie, die sich Lammin-ger von Albenreuth schreibet, und von der obstehendeo indem wapen unterschieden ist. cls lksmm. k. IV.
* Eayritz, oder Lairitz, (Johann Christoph) war zuHof den 17. febr. im jähr 1654. gebohrcn. Seine eitern wa-ren Johann, Hochfurstl. Brandenbnrgischer Kasten-und Klo-ster-auch Pfarr-und Pfund-Gegenfchreiber und Umgelder, unddie mutter Anna Maria Bäuerin aus Eger. Er besuchte an-fangs das Höfische 6ymn->liuni, gieng aber von da im jähr167;. nach Bayreuth, allwo fein älterer bruder, folgenderJohann George, krokeklor am Kxmnalio worden , auf wel-chem 6ymrmlio er noch vier jähr zubrachte, ehe er nach ge-haltener disputation cls Lrmcniklcib unter gedachten feines bru-ders Vorsitz im jähr 1677. nach Jena auf die Universität giegg.Daselbst bedienete er sich des Unterrichts in der Gottsgelehrtheitdes Musäi, Bechmanns, Bayers, in der Philologie Frisch-muths und Weimari, in der Historie Sagittarii, in der Ma-1hemaric Weige!s,und in der Philosophie Frohns.und Schmids,unter dem er cls 8elemri8 L Lun-. prossriptis disputiret. Imjähr 1679. ward er daselbst MMer, weswegen er sich mit ei-ner disputativn äs Inlignikus üomus Lr-mäsktMrgiLse zu ha-bilitiren eben willens war, als er wegen damaliger in der nach-barfchafft umgehenden seuche nebst andern seiner lands-leuthenach Hause beruffen ward. Kaum war er etliche Wochen zuHause gewesen, so starb der damalige Ksökor des Höfischen(z^mnsln , Langhcnrich, an dessen stelle der damalige Lon-reÄor, Christoph Friedrich Pertfch, rückte, und an dieses stel-le Layritz beruffen ward, welches amt er auch den 19. aprilan. 1681. mit einer rede cls Ir> 1 iAnit>u 8 Oomus Lr-mcicnburAiLseantrat. Im jähr 1686. ward er an Pertfchens stelle kteÄordes gedachten 6ymnas.i, in währender zeit er in seinen krogrsm-inacibn8 ein gutes stück der Höfischen gefchlchte abgehandelt,auch des Amelots äs In Houssaye vorrede über Pauli Sarpiiilitkoriam OonLiIü Iriclsntini aus dem Französischen ins Teut-sche übersetzet, eben wie er hingegen Ochmidii 1r. cls LcraOosiiL ins Französische übersetzt, heraus gegeben, und noch der-gleichen mehr auf befiehl und kosten des damaligen HöfifchenLan-des-Hauptmanns, Grafen von Ronow. Unterdessen verlang-te man ihn zu einem krokellors in das Ovmcmlium nach Bay-reuth , wovon ihn aber die Höfer durch Vermehrung seiner be-soldung abhielten. Doch endlich wurde er zum dritten malezu Pertfchens Nachfolger in der Pfarre zu Selb verordnet, wo-hin er nach gehaltener abschieds-rede cls krivllegüs kalkorum imOvmnaüc, zu Hof im jähr 1690. den 17. febr. gieng. Aber auchvon da ward er an Ich. George Pertfchens stelle nach Wonste-del zum Superintendenten und Oder-Pfarrer im jähr 169z. be-ruffen, allwo er den 19. april an. 17;!. verstorben. Seinemit Esther Catharina Rathelin erzeugte 14.. Ander waren: Ca-tharina Barbara, an Johann Adam Roßlern, damaligenPfarrer in Bircken, von da er nach Gold-Cranach gekommen,verheurathet, so vor kurtzem verstorben; Johann Christoph,Brandendurg-Bayreuthischer Hof-und Justitzien-Rath, Host-Gerichts-Llssstor und Landfchafft-Consulent; Sophia Catha-rina, die gleich den 4. tag nach der geburt, und Anna Theo-dor« , die im 19. iahre ihres alters verstorben; Barbara Ludo-vica, die an Johann George, Marggräflich-BayreuthisthenVo.rmundlchaffts-Rath verheurathet; Johann Jacob, so an.172;. gestorben ; Christoph Friedrich, der Lands-Hauptmann-schafft Wonfledel und der 6. Aemter Consulent und Lssretaüm;
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eburt st»
Adam Augustinus, der den n. tag nach seiner ss sthB
, welche NN
verstorben; Sophia Christiana, welcheMartium, ehemaligen Pfarrern in LantzeLehenthal, verheurathet worden ; Zacha^Marggräffich-Bayreuthifcher Cainmer-OainwU'S , rc ^vor etlichen jähren gestorben; Kunigunda M ^
nach 9. tagen wieder gestorben ; Paul Eug ^0 WXsetor der schulen zu Neustadt an der Auch/.
Wilhelm, so jetzo in Herrnhut lebet. k
17. p. 71. bitt. I-utber. ^
* Layritz, (Joh. Georgius) ein Lutherisch^war zu Hof im Voigllande den 19. zul. umNachdem er zu Jena einen fattsamen gründ in 1gelegt, wurde er an. 167;. krokeüor Üitlor.c LgfMstysiLkrittian-Lrneüiao zu Bayreuth, und an.
daselbst, an. 1689. aber Superintendent zu
Aifch, und endlich an. 1697. Hertzogllch -^ ,Mh U V
Hof-Prediger, Beicht-vatter, Ober-Consisto"« . pe» ^olo'
neral-Superintendent in Weimar, allwo er a» xjnean. 1716. mit tode abgieng. Man hat von
gigm tüttoricam ; Z^noplic. biittorire sticke'
genealogischen Palm-wald, und andere
Isr-s
*Layrvelz, (Servasius cls) Lanomcu»Mämonstralenser - orden, und Abt zu St. > iE Mein voctor in der Sorbonne, thm^ yje
Moussen,Abtey zu St.
Paul
^ ^. äs Verdun seine pr?^ > ^ ^
aber studirle er auf der Universität zu Part»^und frommer Wandel machten ihn bald dev ,beliebt. Er wurde deswegen schon zum A'A, >vMEmacht, da er doch nur ein gemeiner Möncher mit grossem eifer und rühm versähe. A Maiiv - M'.in Franckreich, in den Niederlanden, m TcutlAM-" Emen rc. und richtete aller orten die zerfallene Ast, A,ner Mönche wieder in einen bessern strrnv-gelegenheit sammelte er viele schöne stücke von ^ EA»er hin und wieder aus verschiedenen kloster" » es ckner bibliotheckbrachte. An. 1999. erwehl r'^zchuKt^-niel Picard , Abt von St. Maria, zu setN.Lehr-s^Ä,er fuccedirte ihm gäntzlich an. 1600. Der nM'M ^ stos>velz fieng sobald an, das angefangene wer«fahren auszuführen, nemlich die verderbten' berückche feines klosters zu reformiren. Diesesschwer, und voller Mißgunst; daher P^stcöchte^tnn. Damit er zu seinem zwecke kommen „Mzuerst die Generalen des ordens auf stme nn ^-B sFrancifcuS äs Longprs und Petrus Gösset', "istsaheL.^jaLdie Nothwendigkeit einer solchen reformat Ls St. '»der Hoffnung, daß die verbesserung des kMvece P ßckA,Layrvelz Abt gewesen, einigen ernfluß am " g pack >tenfer-klöster haben, und derselben verbessern^ ihrerwerde, ihm hülfliche Hand leisteten. Wt st Lren^her st,,Haltung führte er die abstinentz, die fastm Fechte L-'Aan bis Ostern, die anfänglich eingeführte ^ sie M ^
kleidung, und andere observantzen, davon ^
nachdem ehemaligen sinn und mre ^
wieder ein. Und da er die vorgebE, .sN'Mis »e-
gebracht, ließ er die veränderten arttckm » ' ^ M >
bulle vom Papst PauloV. confirmtrem ^yje G
Lothriiigen, Bifchoffe von Verdu» , ^sts alles sstjZck
ser Veränderungen aufgetragen. Astern o>e,
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hin nur die A'btey von St'. Mariathringifchen klöstern dieses ordens, st zeit 'angenommen hatten. Da nun von SA !nc -e» hb
ster darzu schlugen, und der General o st,nzuchstxjo^schete, als dieselbe indem gantzen^st^ Grch^^ds ^
LS
schloffen sie sich diese sache bey dem .hangisch zu machen, und ihn zu er umgemeldte bulle Pauli V. zu confirmue ( stverneuen bulle einige seit obiger hinzugeim^ille al>. .^„!zu ratificiren. Sie erhielten auchdieses die nemliche, welche die bekanw--^rve»» 'Estrengen observantz des Prämonstratem ^cket.und die richtschnur ihrer reformation s kioste^ , h«>lgregation begreiffet unter sich bey dre „nv dstt ^und wieder in Lothringen, Franckmch.^^ §0, gzerstreuet liegen. Die directwn über M hreM!immscliste das Capitul dieser reforM^^z, nebst ^Capltul vacirend ist, der Generai-ststs^^z, AockMksdem Capitul darzu erwehlten Ve^r ^„siratenm^est^gregation hat der General des Pram , nnbrecht der Visitation , und darf d Mannehmen, so per moclum sppellu folglich E,!>l^Vieario vor ihn gebracht werden , " ^«acteveu st stgcb ^,,ral-Vic-.rH Ober-Richter, wann La/A. LÄspruch nicht kommen wollen. Der k fej„es a"t
ten. Er nahm in seiner Abtey mss d>e ^poii)
ck«Matincourt, und Didier äs lat.ou