Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
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Xegularium 8alvgtor!s nostri, UNdsi^Ti. ^r der reformirlen Congregation äs St.VannesV> l> des pgewesen. Sonsten sind noch viele manu-v»?°rden ' Layrvel; vorhanden, welche noch nicht publi-

^ ^^ssen doch sehr werth wären. Seine- welche er an. 160;. bey Bernhard äugegeben, ist ein Lommentsriu« über?8ukmi, welcher historisch und moralisch ge-daß er die wahre Mvrale der

ey ja' ,

ij?^ stehet man, da,; er die wahre Mvrale oer

stli den ^^Horum nicht verstanden , und sich noch zuch/s All- I6,^yyungen der Casnisten habe beherrschen las-cj»?^ >>eß er zum gebrauch seiner Abtey einen Lace-/^oy,»„^owm heraus gehen, welches in seiner gattung-tzAch ' ^ «scetisches buch ist.ü ^i a,°N Königreich in dem glückseligen Arabien, nebst^qreu; ^ "ahmens, stehet jetzo in Turckischen Handen.

kot^arim ^ Lazzarelli.

tzxj '' oder Lazzarini, (Domenico) ein Jtaliäner,iv^>.chen und Lateinischen spräche zu Padua ktoksf-V, ^vli sti,,-^Egen seiner gelehrsamkeit und sprach-wissen-lands-leuthen hoch gehalten. Er starb imMx? °k>kch ^n seinen schriften stnd uns bekannt : vefsniioan , Venedig 1708. in 8. ein Lateini-

-u welcher des Faerni strbuli« sentum exj>, äeleciis csrminikulgue explisuti«, Pa-beygefügt ist; eine Schutz-schrift vor Salvini!^l>/?'^den/» Homeri in Italiänische Verse; eine tra-?»> - ^»tt wj^bmen IHM«, welche unter die besten jetziger; es sind auch seine gctichte kürtzlich unter demWhy, l bißn. Lokats OomsniLo La?,2llrini zusammenNe ' Giuseppe Salto hat auf befehl der Academie

?vPadi>'"5.^de zu seinem gebächtnis in derEremiten-Und Ä^^n, welche daselbst 17;?. in 8. gedruckt

. v 2. q.q.L.

bn^ tvk^ ^Kuriä und Marthä bruder, welchen Chri-erweckte, da er schon 4. tage im grabe ge-^tjju . ^adition der kirche in Provence berichtet,de Maria Magdalena, Martha, Lazarus. hinein alten zerbrochenen schiffe nach Marseille

a^e>M°ffs^"'wen wären, woraufman Lazarum zumss?lßhei?^e Obiger Archen gemacht habe. Es haben aberb / vd^ ^v/rsche ftribenten der letzter» zeiten die un-Iii^r az^/linchr die falschheit dieser erzehlung schonA r- ^Msten gründen dargethan. XI. 6- XII.. 1 . k„.. M ckron. fr«se«r. lib. X- lpec.

/.««««/«,, äs com-

^aZäglengs, Ngrtkse L stlaximini in kro-

^ än»- .r , sritica Loti-Karon. —...

^ b'ftoire esclef. ö-ff-raZe, sxersit. kistor.lk.' d>Ds, ejli'§,' 'I- /'"/e. äskstr. Lpostol. §. 17. *

Hgk?Us^u d^ Grlechischxx Mönch und vortreflicher mäh-!lek Theophilus zu Constantinopel mit ru-h?,.' West er wider sein verbot die bilder der Hei-ik ^ HM bef^."/- Als er auch noch weiter fortfuhr, demsch^jzuwider zu thun , ließ er ihm glüendes blech!k? > sthr üb-, ' Ob nun gleich dem Mönche die han-^Yserl^"8erichtet wurden, unterließ er dennoch^Asti ,',^hlte-?^efchl aus den äugen zu lassen. Un-/>>. "bec ^ ^ Christum , welcher nach dem tode des^^>is p^rle des Kayserl. pallasts gesetzet

vdxx^tter-orden, welchen der H. Basilius nmweyx ^gestiftethaben, so aber gantzohne/OrjA Bellay hat vorgeben dörfen, in, nm^1^Lksv»leri^daß^olcherschon an.?,.

il.

k 5^' As, t>,e Christen Wider dle Verfolgungen der! - vtze» , Sadducäer , und so gar der

gelter gewisseste ist, daß der orden erst

Könige Balduino I. zu Jerusalem indi,f Atvn?k,-^w Ashmole will, soll der orden an-»c als Rittern bestanden Haben, die

du » ?."dern ordens-personen

ebenfalls

m T^^iqe^^ beschützten, absonderlich.—

„- »svnd^^pstegten. In ansehung des letzter»0-! / Lk" a« werckwürdig , daß nicht allein intk^iekÄ de^u ", den orden sind aufgenommen

dofp"E, Großmeister selbst ein aussätzigermüssen, bis aufs jähr 125;.V bii^e v^ü^ntio^i v" die Saracenen vertrieben ,b^U^Ung^V- dre Vorstellung thaten, wie ihnenbehalten unmöglich fiele, nachdem alle^ von den ungläubigen er-

a^'eister^'^der endlich die erlaubnis empfien-^ WÜH^'.^S;. b^unden leids zu erivehlen; wie nochdar. cv Ewer besondern deswegen gegebenenMyr "En privii-G übrigen versahen die Päpste denund die Christlichen PotentatenTheil.

aber die

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mit vielen austräglichen güthern. Der König in Franckreich,Lndovicus IX. oder der heilige, welchem diese Ritter sonder-lich in seinen creutz-zügen grosse dienste geleistet, that ihnenvor andern viel gutes, worauf sie sich zu Boigni nahe bey Or-leans niederliessen , so ihnen schon von Ludovico Vll. oderdem jungen war geschencket worden. Damals schriebe sichder zu Boigni sitzende Großmeister die oberste gewalt überalle Ritter des ordens, von welcher nation sie immer seynmöchten, zu , so gar, daß er auch in andern Reichen Statt-halter zu setzen befugt seyn wollte. Indessen, weil die kranck»heit des.aussatzes in Occident sehr abgenommen, und also dieVerrichtung , zu deren sich diese Ritter verbanden, nicht niehrso nöthig schiene, wie in vorigen zetten, auch wol die gesetze desordens, absonderlich in Italien, gar sehr waren versäumt undhindangesetzr worden; so vermochten die Malteser-Ritter denPapst Jnnocenttum VIII. dahin, daß er diesen orden an. 1490.unterdrückte, und mit dem ihrigen vereinbarte. Jedoch warddiese Päpstliche verordnuna in Franckreich nicht angenommen,um so mehr, weil der Konig schon von altem her im besitzwar, die Großmeister zu nennen. Es ist also der orden bisauf diese zeit in diesem Königreich auf dem alten fuß bestanden,und hat noch letztlich, unter des jetzigen Königs Ludovici XV.Minderjährigkeit ein neues ansehen erhalten ; da solcher auf alleweise wieder in seine alte gerechtsame eingesetzt, mit einer schö-nen zahl Ritter gezieret, und selbigem der damalige HertzogvonChartres und jetzige Hertzog von Orleans zum Großmeistecist gegeben worden. Selbst in Italien haben die Päpste PiusIV. und V. dem orden wiederum in etwas aufgeholffen. Gre-gorius XIII. vereinigte endlich denselben mit dem orden St.Mauritii, und machte an.i;?-. den Hertzog Emannel Philibertvon Savoyen nebst allen seinen Nachfolgern zum Großmeister,daher auch Savoyen so viele Commenden in Spanien und Ita-lien vergeben konnte; Franckreich aber, allwo der König Hen-ricus IV. auf den Hertzog Carl Emanuel nicht wohl zu sprechenwar, machte an. 1608. den Herrn Philibert von Nerestangzum Großmeister seiner Commenden, da denn der Papst nachdem exempel seiner vorfahren, so den Savoyischen zu des H.Mauritii orden geschlagen, in Franckreich die Ritter des hell.LaMi mit dem Ritter-orden unserer lieben Frauen vom bergeCarmel vereinigte, wozu König Ludovicus XIV. an. 1664. und1672. noch viel andere einkünfte gethan, und sich an. 167;.sechsten zum Großmeister vorgestellet. Das wichtigste bey die.fem orden ist,,daß die Ritter davon, ungeachtet sie verheurathet,geistliche einkünfte, und sonderlich anweisungen gewisser Pen-sionen auf allerhand Leneücia gemessen können; wie dann die-ses letztere seit der zuvor gemeldten erneuerung des ordens nochweit mehr als jemalen, und zu nicht geringem Verdruß deeGeistlichkeit in Franckreich aufkommet. Die Savoyischen ha-ben ihren sitz zu Nizza, und tragen ein grünes creutz; die Fran-zösischen aber, wie 1 a Roque berichtet, ein achteckigtes göidcneSan einem violet-bande. orar. 20. äs lauä.

Lslilü. itck-'/ck«,, vrlZin. Lguekr. oräin. bistor. orä.

militar. ^rl-»ra/e , äs oräine kerilsel. O, /a lÄttcl-e»

«0» , Ac. , kill. äs franse. Ritter - 0k-»

den. <L Lo»a»«r, äs orä. milit. Lk//?sr>e ätt or-

är» »ro»«//. *

Lazarus, (Petrus Antonius) Ritter von Lateran undProbst der kirche unserer lieben Frauen zu Pavia,starb an. i6;o.den 24. sept. in jetztgedachter stadt, in dem Men jähre seinesalters, und hinterließ einen kurtzen auszug aus den schriftmdes Martini Azpilcueta, Navarrus genannt, und andernwercken, so zu erweckung der andacht dienen sollten. 6l-r/r»r»tkeat. ä'buom. Istterat. k. I. /"rel-er. in clieatr. p. ro;;.

Lazi, siehe Zatus.

Laziardus, (Johannes) ein Cölestiner-Mönch, welcherzu ende des XVI. l-ec. gelebet , und einen kurtzen begriff deruniversal-historie, bis auf an. i;oz. heraus gegeben , welchenachgehends durch Hubertum Vellejum bis an. i;i9. fortge-führet worden. Er hat aber vieles aus einem Franzosen, svdas Lrevisrium Historicum verfertiget, von Wort zu Wort aus-geschrieben , wiewol mit grossem Unverstand, indem er z. e.gleich jenem setzet : der Kayser Sigismundus hat im gegen-wärtigen 1428. jähre, da er doch seine Historie, wie schon ge-dacht , bis auf das jähr 1 ;oz. gefuhret. , äs Hilt. La-

tin. Iii>. III. x. 666.

Lazius, (Wolfgang) ein Teutscher Meäicns, und zugleichein berühmter Historien«, wurde zu Wien an. r;v4. gebohren.In dem 14. jähre seines alters konnte er bereits einen Griechjsfchen sucstorem lesen. Zu antiquicäten schiene ihm die Natureine sonderbare liebe eingepsiantzet zu haben, worinn er auchauf seiner reise nach Italien grosse geschicklichkeit erlanget.Doch hat er sich durch seine historische wissenschafft am'al-lermeisten bekannt gemacht. Eben darum hat ihn der Kay-ser Ferdinandus nicht nur unter die zahl seiner Räthe aufge-nommen , sondern auch in den Adel-stand erhoben, und zumRitter geschlagen. Er starb zu Wien an. oder wie an-dere wollen, an. 156;. das lob eines fleißigen Mannes hinter-lassend, der aber nicht allezeit die gebührende Unterscheidunggebrauchet ; wie dann nicht kan gelaugnel werden, daß ernicht allein anderer falsche und irrige crzehlnngen vielfältignachgeschrieben, und für wahr ausgegeben, sondern auch fürsich selbsten mehrere chromcken und äixlomsm angezogen hat,

Iii die