6 ;o laz lea
die weder vor/ noch nach ihm niemand hat mögen zu sehenbekommen. Deine schuften sind : Lommentsriorum steip.ÜOINSNL in exten5 krovinciis beüo scguistkis eonstimtie ü-bri XU. Lkorograpbis ksnnoni-e ; Decsäes äuss äe vsrisrumt-entium Immigrstiomkn» in lüyriei oeciäentslis trsctum , äeLebus forritec ae keücirer gestis s keräinsnän stomsnorumLege in vngsria , Lobemis L 8-rxonis; Lxxlicstio in stlves-rium Lntiquitstis ist von ihm und v. Lucretio verfertiget wor-den ; äs Oentium Nigrstione übri XII. in 6eneslog. stustris-csm Lommsntsr. lib. II. Lonimentsrius Herum Orseesrum;1 -tbulL Imperatorum in sere extsntium ; Xegni Ilngsrire str-ckilogite übr. Lonjur-rtionis RmsUtsIäenü üb. III. üiber 80-lennitstum trium Loronstionum Ksxlmilisni II. äe üebusViennenbbus, welches vor andern des Lazii wercken geschä-het und gesuchet wird/ rc. ,xrolbpvgr. Üb. III.
bibl. vit. Äecüc. bin. scl-
äit. tsm. II. L III. Lr/Z/ark, steaä. äes Sciences.
, comment. bibl. Vinäob. üb. I. p. ;7. seg. *
s Lazzarelli / (Johannes Franciscus) von Gubio in Italiengebürtig/ ein treflicher Poet. Er war eine zeitlang stuästor stotsezu Macerata / hernach wendete er sich zur Theologie / und wardPriester und ?rsspoütus iVlimnäuIanenüs. Er starb an. 1694.über 8«. jähr alt. Sein werck, welches er Oicceiäe nennet /ist etwas besonders. Es bestehet in einer fammlung vonSonneten und andern kleinen koemaribus, darinn er den Ar-righrni / seinen ehemaligen LoIIegam bey der stets zu Macerata/auf die empfindlichste weise durchziehet; er tractirel ihn darin«/als wann er ein geschöpf gewesen / welches nur aus xsrtibusjmäsriäis zusammen gesetzet wäre. Die Poesie an sich sechstenist so läufig und natürlich / als es möglich ist / und findet mandarinn eine sehr grosse imagination / lebhaffte gedancken undeinfälle. Das gantze werck aber hat so einen obscönen undgarstigen vorwurf zum zweck/ daß/ so viel man sich über diefeine satyre verwundern muß / man auch sich über die pro-fanen und unverschämten redens-arten eben so viel zu ärgernhat. Doch trachtet er / oder vielmehr ein anderer in seinemnahmen, sich in einer präfation über dieses werck zu entschul-digen / führet aber dessen sehr schlechte gründe an. ,
Diistian. Lriticzue.
Lea / die älteste tochter Labans / welche an statt ihrerschwester Rahel dem Ertzvatter Jacob beygelegt worden / undihm Rüben / Simeon / Levi / Juda ,Jsaschar, Sebulon undeine tochter Dina gebohren. XXIX. XXX. leg.sntiq. üb. I. c. 18.
Lea , eine Römische Dame / und Vorsteherin eines frauen-klosters zu Rom / welche zu ende des IV. I^e. gelebet / undeine von denjenigen gewesen / so Hieronymum zu ihrem lehr-m istcr gebraucht. Dieser gedencket ihrer in einem seiner brie-fe an Marccllam mit grossem rühm / und vergleicht ihrenheiligen abschied und begräbnis mit dem ende eines Heydni-schen erwehlten Bürgermeisters / welcher zu gleicher zeit gestor-ben / ehe er noch sein amt angetreten hatte; da nemlich beyder erstem alles vor der welt gering / aber groß und herrlichvor den äugen GOtles / bey dem andern aber herrlich genugvor den menschen / aber vor GOtt und in der that elend undarmselig gestanden hatte. ex. 24. *
Lea / ein fiuß in Engelland / welcher in Hartfordshireentspringet, und hernach zur grentze dienet / zwischen Esserund Middlcscx. In Hartfordshire läuft er bey Hartford undWare oo- bey / und in Esser bey Waltham-Abbey.
Leade / (Johanna) eine bekannte weibs - person in Engel-land , welche sich durch viel schriflen berühmt gemacht. Siesoll sehr viel offenbarungen gehabt haben / wovon auch ihreschriflen vielfältig handeln , welche im übrigen sonderlich dahingehen / daß sie das tausendjährige Reich / so die gläubigen nochauf dieser welt zu gewartet, hätten, bestätiget, und auch dielehre von der wiederbringung aller dinge treibet. Wobey sieviel hohe und dunckele reden führet, und von göttlichen undnatürlichen geheimnissen auf die art , wie Jacob Böhm schrei-bet. Sie hat sonderlich die sogenannte Philadelphische societätzu befördern gesucht, und bekennet selbst von sich in der vorre-de ihrer leichen-predigt-, daß sie kein geringes Mitglied derselbi-aen gewesen sey. Denn auch dieses ist merckwürdig, daß siean. «702. ihre eigene leichen-predigt selbst gehalten, und zwarüber den spruch Phil. I. 21. darinnen sie den im leben Christiüberwundenen und ersäuften tod vorgestellet, wblche auch indie Teutsche spräche übersetzet, und an. 170;. zu Amsterdamunter dem titul : eine bey, lebendigem leibe gehalteneleichen-predigt, oder der im leben Christi überwunde-ne und ersäufte tod , ist gedruckt worden. Wie sie sichnachgehends zu ihrem tode bereitet, und was sich ferner mitihr zugetragen , ist in einer schrift, genannt: der seligen undaber seligen Janä Leade letztere lebens-stunden, welche nebsteinigen ändern tractätlein an. 170;. zu Amsterdam gedruckt,mit mehrern angeführet. Darinnen wird werter gemeldet, daßdieseldige den 19. (z.) aug. an. 1704. im 8isten jähre ihres al-ters, und impften jähre ihres berufs in das inwendige undgöttliche leben gestorben sey. Die schriften, die man von ihrhat, sind folgende: die himmlische woltke; die Offenba-rung der Offenbarungen; item 6. mystische tractätlein , als:-er Henochtanische glaubms-und lebens-wandel mit
l e a
oder der E'Hr
GGtt; die paradistsche geseye,und "ten
gelium; vr^ VLVoder die kirche Davids, und daslomonis; ursach und gründe der Phliac^ ,l.cietat, welche nebst andern angeführet werke» fV^grst-re ihrer letzten lebens-stunden. Arnolds ketz - Küb. XVII. c. 19. tz. ?9- läes Tbeologi-e p-bujus suistsrium, n. 41. 49. <L;8- ^
tonst. p. 412. leg.
Hureun^-E,
s-
Leäna, eine gewisse Athenienfische hure «n ^gerin, welche OI^mp. ÜXXVI. lebte,,wußtemodii und Aristogitonis conspiration wtder »
ti, welche ihrem vatter in der tyranneyund wodurch wenigst Hipparchus, der junger«-erschlagen worden. Als sie nun hierüber gM
wurde, biß sie ihr die zunge ab, damit F
sie wußte, nicht entdecken durfte. Den zu Mdiese ausserordentliche that dermaffen, daß yiss
löwen-statue ohne zunge aufrichteten; das biw« ' «Ezwar, weil sie sichs einiger Massen für eine le°e» xB
person wegen ihrem zuvor geführten sthuub, yoffenbar mit einer bild-säule anzudeuten, »' theile«^ohne zunae, um derselben rühmliche verschwüre ^ Kc.zu erkennen zu geben. Der meister von dim» ' A-crates. /v,«. üb. XXXIV. c. 8- ^-hjre,
Leake, (8ir Francis) von Sutton in Darb'' pergelländischer Ritter, wurde von Carolo i^w^Daleleisteten treuen dienste zum Grafen vonDieser Herr betrübte sich nach dem traurrgeu w ch ettl^E'dermaffen, daß er ein sack-kletd anzog, M ^ fBvor seinem tode sein grab machen ließ , U aeiDAein legte, und dabey sich öfters im gebest usw usE ^ten übte. Er starb aber an. 16;;. auflettsttn^r-Min Scarsdale, und liegt daselbst in der P>hen. Lsron. ^ cheil
Leal oder Lehal, eine stadt in dewMtssvintz Esthen, welcher den nahmen ' ^
Sie war vor alters gar berühmt , unv^c-orde" >
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Die war vor auers gar oeruymr /der Schwerdt-brüder-oder der Schwerdt-rravstiftet worden , brachte es Albertus von ^von Riga, soweit, daß nicht lange hes''U,derderlicher Bischoff allda eingesetzt, und stw ^ersten zu solcher würde erhoben wurde.ten haben die Bischöffe dieses orts mit dew^ gdL ul»'^ter-orden öftere steittgkeiten gehabt. En»
und diese stadt l" 5. just.
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thum gar eingegangen, uno vielegekommen. Le/cb. bist. bivon. .^heu
* Leame, ein kleiner fluß in der Engeln" pstWarwick. Er entspringet auf den ^"^„gbut^ur Nhampton, und fällt ohnfern dem sikckenpEwickische; von bannen läßt er den stecken A stye U»'lest» ^fleußt Leminghton vorbey, und fallt eudstch g gMWarwick in den fluß Avon. „s st L
Leander, von MiletuS, war A Aiß,,^.Ab-schreiber, von welchem man aber ulcvl j.st
bet. OroZk». in Vbsiet. le ^
wst. üb. II. pr-epsr. Lvsu§. ^ /. .,,j
, üb. VI. Lc. Äbyd^'V^ t-?
Leander, war ein junger mensch Ass per E Ml li^cher sich in die Hero verliebt hatte/ ftss^lt. E . vsder andern, feite des Heüesponts si^mjmweu/?nacht-zeit über diese meer-enge r«
sie zu besuchen, welche solchem eE ^mit er den weg treffen mochte. Allempfst .
'".-»st >
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ihrem liebsten zu gefallen ein l>A UNten ^ .
sie auch im tode denjenigen vergesellsch"» ypz, hachem sie sich im leben so genau verv» , >vK,
epist. becoiä.
Leander, ein Bischoff zu SevA einer Agen seiner gelehrsamkeit und gvItselE^errav"" her, Atesten Abendländischen Prälaten- AgentwAchst vin Carthagena , war sein vatter ^
schoff in bemeldter stadt, «»d Snauf den Bischöfflichen sitz Sevr«^ (. -Aep^„ si.bruder. Hermenegilda schickte M Kun«u ^,1 s.-wo er mit Gregvrio Rsgno, so sich adaselbst aufhielte, bekannt wurde, einem A^^gstp'fl'n,,Spanien wurde er von Leovlgstdo,, niederius elend verjaget, aber bald Hern C^hen w s,e ßl
er dann grossen fleiß anwandte ,d Aorii»w"yeM L,pi>ick'ches auch durch ein coücigmumtrieb, glücklich bewerckstclligtt.Er^ocwmToledo bey, und hielt selbst lösten we^.^starb endlich nach der wahrE""^ft«^- ^
LeSerr«-, äs vir. iüustr.