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Lecce , Lezze , lat. filetium, die Haupt-stadt von Otrantoin dem Königreich Neapoli, ist groß / reich / und nebst Nea-poli die volckreichste in diesem Königreich. Es ist em Brschoffdastlbst / weicher unter dem Ertz-Bischoff von Otranto stehet,/kokstz/ärr, äelic. äs I'Itslle.
Lecco, lat. beucum, eine vcstung in der Mayländischenprovintz von Como / an dem untersten theile des arms / der ausdem Comer-see heraus gehet / und dahero auch den nahmenbsZc, äi Lecco führet. Sie ist unterschiedene mal belagert/ undauch eingenommen worden; wie denn die fortification von kei-ner sonderlichen Wichtigkeit ist. Sonsten aber ist es ein garvolckreiches städtlein / allwv sowol wegen des abgedachten sees,als wegen des gantz nahe dabey sich befindenden flusses Addaziemliche Handlung getrieben wird. Schauplatz des kriegöin Italten/p. ;or.
Lech / ein fluß / welcher in der Grafschafft Tyrol an denGranbündtischen grentzen entspringet / nordwärts zwischenBayern und Schwaben hinfleußt, eine leitung, davon durchAugspurg gehet / und endlich gegen Pappenheim über / ein we-nig oberhalb Donawerth / in die Donau fallt.
* Lechz ein kleiner Engelländischer fluß in der provintz Glo-
cester. Er entspringet bey einem geringen orte / welcher auchLech hciffet, läuft nach und nach von norden gegen luden / undwirft sich bey Lechlade in die Thame. , csrte äu ttoxsu-
vie äs XVettlex.
* Lechäum / eine stadt und Hafen / so zu der stadt Corinthusgehöret hat/ und in dem gebiethe von Corintho an dasigem Golfsein vorgedürgc hatte. Es soll heut zu tage Lesteicori heissen.
in vits Lieomenis. tsbul. geogrspk. in klut.
* Lechemch / oder Lechmeh / Lechenych, Leggentch, lat.begioniscum, eine kleine stadt und vestes schloß im obernStifte Cöln/ nahe bey,Lummersum, Cochenheim und Ens-kirchen / 2. weilen von Cöln , z. von Bonn am flusse Erff/ wardim jähr i;oi. von dem Grafen von Inltch geschleift. Le-wV.
a ckron. Lom. cls Älsrck. bey , lcript.
rer. 6erm. tom. I. p. Im iahr i;o;. ward das schloß mitnoch einem thurne beseitigt. lVIsMum ckron. LelZ. bey ?,//o-
, äcript. rar. 6erm. wm. III. p. ; II. Im jähr 1642. warddie stadt von den Weimarischen belagert/ machte ihnen aberdoch viel zu schaffen / deswegen auch die stadt hernach ver-brannt , die thore aber / und was sonst noch übrig geblieben /bey dem abzuge zersprenget und zerstöret worden; das schloßhingegen / ob es wol mit keinem walle / sondern nur aussenmit zweyen / und inwendig mit einem graben / die doch sehrtief sind / versehen ist / ward vergebens belagert. ro-
xoxr. Nogunt. Vrsv. Lolon. p. ;o. Sexfrieds beschreib, derberühmten städte der Welt/ I. 2 z 6. Tromsdorffs accurateneue und alte geogr. von Teutschland / 6. p. ^40. Im jähr1689. ward sie von den Franzosen gleichfalls in die asche gele-get. Tromsdorff/ l. c.
Lechfeld / Lsmpus b^ciorum, ist eine schöne und ebene ge-gend um die stadt Augsburg, durch welche der Lech oder Leckfliestet. An. 9??. den io. aug. haben die Ungarn allhter einegrosse Niederlage erlitten. Tromsdorff.
* Lechsmünd / (Leodegarius II. Graf von) lebte gegen diemitte des eilften jahrhunderts unter Heriberto / dem 15. Bi-schoffe zu Aichstätt / und vermehrte das kloster St. Walpurgisan. ioz4. reichlich an güthern und einkünften. von Falcken-stein / Nordg. alterth. 1 .16. §. 1. p. 102.11.4. abs. 20. §. ^c>.Z9L. Nordg. merckwürd. II. 6. abs. iz. §.p. ;io.
welt-WUNder, p. 8t- snnsl. 8ue-
vioi, k. II. lib. II. e. 2. p. ;88- Er war ein sehr reicherGraf/ und dabey ein guter soldat/ legte aber / als er beynahe 4°. jähr alt war, den degen nieder / ließ sich haar undbart abnehmen / und ward ein Dom-Herr / lebte auch sehrfromm / und nahm die oräines nach und nach und niemalsmehr als einen an. bey Oretstro, cstsl.
bpssc. bxttett. p. 414- 4?8- Von Falckenftein / Nordg. al-terth. 1 .16. l. p. ic>;. II. 4. abs 20. §. ;. p. )92. Was erdem kloster St. Walpurgis vermachte / und übergab/ that ermit dem bedinge / daß die zahl der Kloster-Frauen vermehret /und das klösterliche leben darum fortgesetzet würde / da vorherCanonißinnen darinn gewesen. , I. c.
Von Falckenftein / Nordg. alterth. II. 4. abs. 2°. tz. ,o. p. zy2.Fünf ,ahr vor seinem ende ward er blind, und starb endlichauf einer reife unweit des von ihm gestifteten klosters Gempfin-aen. I. c. Von Falckenftein, Nordg.
alterth. II. cc. Als er den 12. febr. gestorben , soll seine seeleals eine feuer-flamme und gleich einem lichte aus seinem mun-de gefahren seyn, darüber die anwesenden höchlich erschrocken,und davon geflohen. ^«027,E I. c. p. 2; 9.
»»'errci'. snnsl. gerrt. Loic. I. p. 419- Sein leichnam ward nach-aehends in der kirche zu St. Walvurg begraben, und die da-bey verfertigte grabschrift ist in deS von falckenstein Nordg.alterth. und merckw. II. cc. nachzusehen.
* Lechsmünd / (Megengozus oder Megindandus / Meqin,aozus, Megengvsus, Memgosus, Megingardus, Megingal-dus / Graf von) so nach Lazii meynung ein söhn Leodegarii I.nach dem von Falckenstein, Nordg. merckw. II. 6.x. z;2. einsöhn Bertholds ist / und nach einigen auch ein bluts-verwandtervom Kaystr Heinrichen ll. gewesen, ward im jähr ?8s.als Kay-
ser Otto III. den Kayserkichen thron,
den Päpstlichen stuhl besaß / zum Bischoff z»^ ^
Lkron. äuftriae. ap. xese». scripr.
sn. 1014. x. e 48 - , ltemmstogr. I- p- ' „ M .x/
ckenftein/ Nordg. merckwürd. II. 6 . §-sroM^Walterth. l. §. 1. x. 89. Er wird sonst als '»i g'rechter, kluger, barmhertziger und vochEA
mel. Er sorgte mich davor, daß die von AN ^
zeit Papst Leonis VII. gesuchte heiliglprechuna ^
Willibalds im jähr 1004. zu ende gebrachtwa 0 ,
ehren desselben einen vortreflichen cron-leuchler ^ehe machen und aufhängen ; die dabey befinduw E ^bey Gretsero, liivis rurelaribu 8 Lxikett. p- p.Falckenstein, Nordg. alterth. 1 .1;. §- DEhen, zeugen von seiner gelehrsamkeit und euer >>> > ^, lE^iuColomannum, so eine wallfahrt nach dem gyfgeN.,pwollte, und auf dem Wege als ein kundscham^ ^hrund an einen bäum gehangen worden, hat v «isterer schon anderthalb jähr gehangen hatte,und im kloster Melck begraben lassen. .Lkroa-" ^
I. c. com. I. p. 548- Erngandere geschlchte, >0lichen, der vom Bischoffe zu Würtzburg anden,vo
Nordg. anerry. r. iz. i. x. 91. . reev ^
gerühmt, daß er sich durch seine bemuhung W,--rechtigkeit in seinem Bißthume zu befördern, v ,stbe ^und Ungerechtigkeit auszurotten, eine aügemem ^Unterthanen erwecket habe. rewp'o
XV illibMi ,926. von Falckenftein, hatte '
§. 1. p. 90. Als Kaystr Heinrich II. ,.?M>berg zu einem Bißthume zu machen, aber^fand, so hielt er im jähr -°° 6 . zu Franckf" ^'dabey zwar Megengozus auch gegenwärtig raufrichtung des Bambergischen Bikthums "'/ vas vott ^.nicht dahin gebracht werden konnte, daßnigen an Bamberg überlassen hätte,
spuck script. rer. Lrunluic:. tow- t- ^ 0 . 4^'
spuä cie Lr/^-rpre. lcript. rer. Oerm. toM- l' -7
sens Historie bon den Bischöffen zu Wurtzburs^^^
I. c. p. 4^2. S-r/«2/«r , milcsll- Ijl' ,,,sthicke ,0. ,
sä sn. 1007. bey von Ludewig, Wurtzb-b II.x. I°c>7. Hahns Staats-und Kayser-hislAstbitt. corp. meä. xevi, p. 60. Ak-gjchNordg. alterth. I. r;. §. 2. x. 9l. feg. XVjähr 1014. den 28. april den weg aller wewstein, I. L. H.;. x. 92. .g, bk"l
Eechus I. kam von dem kospkorodas jähr Christi 5 z c>. Polen unter W , " ^tzog davon. Denn nachdem die Sclavom^sersScythen entsprungene nation, unter beo ,,
gierung Jsiriam überwältiget hatten, ""LjM P .B Vstiniano gantz Griechenland verheerten, lE pr»Lechum und Czechum aus, unter welchen ^und Bohmen behauptete, der erste aber 110lande der Quaden oder Schlesier und Gro>> ^
sei, successoren in die 1 jähr darinn regA, xslo»-lib. II. ckron. nov. cieler ^ ^ o
L bitt. kolon. ,j„
ihn
van ^ ^
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Lechus II. Hertzog in Polen , war AM ^Croci, so an. 700. zum regiment fle/oMwe^^l. I ^dieses Craci sollte zwar der ältere söhn Craefolgen, allein Lechus II. ermordete ytit bM;vor, er wäre in nachsttzung eines 'v-W-'' chraf r,eH>sturtzet, vergoß auch darüber die bü erlr^^,,s 1 ^^ ^der betrug ward bald offenbar, und ww/ ojnerins exiiium wandern , und das reg'men^„s ' ,0-'
da ober Vcnda überlassen. Es irret VlN . ^
er in seiner Polnischen chronick setzet, r v ^
noch bey seines vatters lebzeiten begange». ^
lib. I. , Lc. AlavEs "Ä i,a
"Lechus, oder Letho, LetzS-AaiifaF^s-vA^Bohmen, so zu ausgange des achten u" ,^ kc>eS VhEM
jahrhunderts gelebet , unter Hertzog de r
than haben, und wegen seiner besondern^ ,^enen^i>el c,is.kriegs - wesen , mit einer an der Op^e
wo sich heut zu tage der Budlßntsche w^, .
ihm deschencket worden seyn soll. ^ „ r 8 l
äils.äe bussc. VIII. § 2. spuä ^< 7 ,Le nen»e''Litze,K,i^
, orig. 8 sx. IV. p. 424-. OI »vere dee V^ ^ äesten der Sorben und Dalemincier, anItznischcrund Lausitzer. ^Ä
Oreeub. I. sog. Was einige, als 'y. ^ ß"
x. iz. Meißn. land-chron. l ^
8 sx. bukst. p. i. üelcript. Ortend. - polt
II. cc. und andere mehr, je-
ner Printzeßin Svatana nut dem b» zugl'führer,Wittekinden dein grossen, bckon'wfeve^M
sten fuß in der heutigen Over-Laufltz^ b-st- ^pck
melden, halt man vor falsch. Zechnw l ^
8 sx. ft,p. x. i4. Einige nennen ihn s
stg-^ähl""AsaderveLc.'Lf