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den XIX. Psalm, machte die pampbrasin über die 21. letz-ten Psalmen , die Bohlius, krokellor zu Rostock, angefangen,aber darüber starb. Zu Königsberg, da er sich etliche jähr äo-cenäo aufhielt, ließ er drucken: Lrammsticam llebraiLsm,Dilp. 8 . in bckajam; Dilp. IN ßob. XI. XII. < 8 : XIII. üilpuk.äs 0 r 3 suloflobi sum karaplirwi espicum XIII. XI V. XV.XVI.XVII. XVIII. XIX. vilxur. 6 - 70- Lptim 3 ni 8 Osnielis äsnomine e I)ei retrogrsmmato; äs ässentuLtions Hebe. ms-trisa, Leiden 1647. in 8. Lärmen I. 3 ÜN. Heroisum äs Lurokoecisa fl3L. ; Psbell^s in sliguot Lspits Lsaj-e; Ls-
dsnam 8 . 8 sripturse, 'in gua rsti'o acssMuum sxpnnirui.Diesen traetat zum druck zu bringen, reisete er im iahr 1647.mit kranckem leibe nach Leiden in Holland, allwo l'Empe-reur, Salmasius, Voßius und Heinsius den druck beförder-ten. Wasmuth, Professor zu Rostock und Kiel, welcher nach-gehends die lehre von den accente» weiter bekannt machte, hattealles, sowol regeln als exempel, aus dem Lededuhr ausge-schrieben , damit dieser nicht sonderlich zufrieden war. Überdem hatte er viel Programms^, Oblsrv 3 tionS 8 LririsL 8 undLxpIiLMionen verfertiget, aber mitten in dem lauf dieser herr-lichen arbeit wurde er von dem Magistrate zu Coslin gestöret.Denn da seine mutter gestorben war, und er nach Hause rei-sete, seine erbschafften zu holen, so hatten inzwischen schoneinige vom Rath alles zu sich genommen, in meynung, Le-debühr würde niemals wieder heimkommen. AIs nun Lede-bnhr das seinige forderte, so ward ihm sehr übel begegnet,worüber er sich so ärgerte, daß sein verstand gäntzlich ge-schwächet wurde. Als er nun in solchem zustande eben in dermitte des 16. jahrhunderts starb, so konnte er kaum so gutals ein armer mann begraben werden, unerachtet er vieleiooo. thaler rechtmäßiges erb-guth hinterließ, welches einigePersonen vom Cöslinischen Rath behielten, und wurden feineherrlichen inEilcripm, als eine neue Übersetzung der Psal-men , eine aufs neu ausgearbeitete Lrumnmtisa Ilebrai-ca ; Lmsnäatio VsrlioiL V. 1 . pifsstoriAn-s; Neu M-ventirte 1>pl liebrMsi, u. a. m. theils verbrannt , theilszerrissen, damit sein gedächknis mit ihm untergehen möchte.Iäniekens gel. Pommerl.
Leden, oder Ledden, ein ffuß in Engelland, welcher in He-refordshire entspringet, von dar durch Glocestershire fleußt,und sich mit der Severn vermischet. Ledbury, eine von diesemfluß benannte stadt, liegt an demselbigen.
* Ledenburg, oder Leedenberg, (Aegidius von) Staats-
Lscrersrius zu Utrecht, und ein freund der Arminianer oderRemonstranten, ward nebst dem Groß - penlionsrio Johannvon Oldenbarneveld, Hugone Grotio und Hoogerbeets, ge-fangen genommen, und in den Haag geführct; biß geschaheim äug. an. 1628. Da er aber kaum einen monat in dem ge-fängnis gewesen, so schnitte er sich den 22. sept. in der nachtmit einem federmesser die gurgel ab. Ehe er sich in diesernacht zu bethe legte, sprach er zu seinem söhn , (welcher ihmseiner acht zu haben zugegeben worden) wo er ihn etwan die-se nacht hörte sich bewegen oder unruhig seyn, sollte er sichdeswegen nicht besorgen, er würde vielleicht wol um noth-durft willen etliche mal aufstehen müssen. Zu gleicher zeitsteüete er ihm einen auf Französisch geschriebenen zettul zu,welchen er ihm wohl zu verwahren befahl; in diesem zettulmeldete er, daß, sintemal er vorsehe, daß man sich entschlossen,ihn durch die folter zu nöthigen, wider seine getreusten freun-de etwas widriges auszusagen, und wider ihn sechsten einschändliches urtheil zu fällen, so wolle er einen nähern weg zuGOtt gehen, übrigens könne man das guth eines todten nichtconfisciren. Also verrichtete er den selbst-Mord, ohne baß es dersöhn gewahr worden, und wurde seinem leichnam dennoch derProceß gemachet. Dasjenige, dessen er angeklagt worden, wur-de bey der sententz. publicirt, und er als schuldig gehalten.Sein leichnam wurde aufden richtplatz geführet, daselbst ineinen sarg geleget, und darinnen unter über sich an den gal-gen aufgehenckt, bald aber wieder hinweg genommen, undnach Zeilen zur bcerdigung gebracht. »»//.
, IIv. X. Ilili. äs la vie L äs 1 a moip ä'OIäsdar-
nsvelä.
* Eederlin, (Joh. Henricus) ein berühmter LliiloloZus,war zu Straßburg den 18. >ul. an. 1672. gebohren. Seinvatter wollte ihn zu fernem handwerck ziehen , und einenfchneider werben lassen; weil man aber einen aufgewecktenköpf an ihm verspürte, wurde er durch anderer Vorsorge an.I68O. in das Lymrwlmm, und an. 1688. in das LaUsZmm'Mllielmie-mum gebracht. Nachdem er nun in diesem letztem2. jähre zugebracht, wendete er sich zu den «endemischen stu-dien, und übte sich sehr fleißig in Umn-mwrMus, desgleichenin der Mathematik, Philosophie und in den Morgenlandi-schen sprachen, inmassen er sich der Theologie gewiedmet, un-geachtet seine Neigung zur Philosophie schon damals stärckerwar. Hierauf begab er sich auf reisen, und ward zu Franck-furt an. 1711. mit dem berühmten Obrecht bekannt, der da-mals an einer neuen aufläge des Jamblichi arbeitete, und ihnbey derselben zu gebrauchen willens war. Weil es sich aber mitdem druck zulange verzog, gieng er nach Holland, machte sichzu Utrecht mit Grävio bekannt, und entschloß sich auf dessen«machen, die edltlvn des Onomatkici Lollucir zu übernehmen,
welche auch hernach mit Kühnst undaus licht getreten. Indem er nun um dreier a HftrEsszu Amsterdam aufhielt, bediente er sich m - und ,spräche' des fernern Unterrichts Wilh. MldE<,>>'
anbey den gelehrten Rabbinen, Jacob Mezw u er aastenSyrischen und RabdiMschen. Hiernachst ve!«m hMhin chx,bere Holländische Academien , da er sich "M r ^ undGelehrten wohl bekannt zu machen nicht versau ^ jiu^ .A,' de bald darauf in seiner abwesenheit zumgio dilkelmicano, und als er eben sich l^r
te, auch zum Lanonico von St. Thomas er^stisterdN'U Allte demnach zu ausgang des jahrs 1702 . von," wurde U^,Brüssel und Paris wiederum nach haust/ un M^ unferner an. 170 ;. zum Professors orä. der Gr> f sichernbräischen spräche auf der Academie ernennen ^ande''-.^,er jederzeit mit sonderbarem rühm und flew von §letzt lernte er von dem jungen Carl Dadiem ' , ouwelchen er an.. 1717 . in sein Haus aufgen»"'das Arabische mit solchem fleiß , daß er den s: ggchvor sich ins Lateinische übersetzte, wurde env^^nun ^NU 8 des , und stürb Zli ^
niersen nnn er irci)
meilen von 'Straßburg, woselbst er sich des machte« ^„ei»diente, den 7. sept. an. 17;?- Ausser dem ,
lkico kollucis hat er des Homeri Ilisäa viS ^ gekE^i,;Übersetzung, die zu Amsterdam an. 1707- Z
lngleichen Vigsrium äs kriecipuib (-rarere Di ^ r,i,ck ÄLriilonium äs ttegio Lsrisrum krinsipMU >
1138 liillorias ans licht qestellet. Von stinm : l", loc»sertationen sind vornemlich folgende zu mera^nek»^Lo-
Observ 3 ti°ns 8 in 6 rM 08 8cnptore8; Obterv- K -!-
nonnulla äctuum ^poitolisorum ; äe Oreec. ^ st/
nim KnpKemlL; äe Umpliz argsnteis U' aestM ,
Ll^peo siLkiIli 8 , u. a. m. Neue Zeit. vd
chen, >718. . in dem L
Ledesma, lat. kleriL, eine kleine stadt mLeon, an dem flnß Tormo, ist wegen ihrer v "^a,aiu^ ^Die liegt ohngcfehr 7. Spanische meilen von bvefl''^ ^hat gute bader, darunter sich eines, nah'veckdet, welches die Dpanier fast für eine uM .^ßiche y
ten. Von diesem orte führet das bekannteLedesma seinen nahmen.
am
Ledesma, (Bartholomäus von) DiAAraü'dÄe vAder provintzQuaraca in America, war S"von Salamanca gebohren. In dem ihatci>er sich in den Dominicaner - ordcn, 0 ^
daselbst an. 1541. den 19. martii, woraus er ^ ^
. PM, -I-
scheu Vice-Konig in Peru, am ^/" 7 , 7 ,irsii>n^''.^iipsk',,--gieng, und die kroksllion der Gottö-gcleM^jg Pv ^über sich nahm. An. - 579 . erhub ihn der^ da«'auf den Bifchofflichen sitz zu Aiitequera, o« .^hedck ^
Zium St. Bartholomai, wie auchchem durch einen Dominicaner die Moral ^ hlwlehrt werden, stiftete. Er starb an. ' „F
schiedene schriften, sonderlich von den Sm
in tke 3 t. Inä. blbl. Hispan. «f. ^pgiliell j>>
Ledesma, (Jacobus) ein Jesu" ^,s uAes 4 »'/Cuellar gebürtig, studirte zu Alcala, / ..hxe M
endlich an. 1575 . den 28 . nov. und
hinterließ
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ten, unter welchen ftib. äs 0lale<ll-Ls e^^
rkoäo ; 6r3mm3ÜLX Inllimrioaes; ^
ssuLitionum iiävsrtüs ULrsciL08 ww- äs.st.guL non ftiLlsnäs; voctrinL LkriMlM^ ^
23 näi lingua vulgari, ^s.Isript. 8oLle!:. flesi
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Ledesma, (Petrus) von SalaM««^welcher an. 1616 . gestorben, vcrschn^' ^
als: äs M 3 gn 0 äluuimonii ^asr» , ^ flb
llnxil >>8 ; äe vivina ksitsÄiolle, ^
Lus. lib. III. s.bibl- ^ ..jsch '/.'l'
Ls.XVl.Ls. , ^ül,mter^KseK<
* Ledesma, (Anton, äs) em j,n ?l- '^,, 1 : ^ ^von Degovia , der daselbst an. ^E bak^Ä^/
ters gestorben. Seine getichte ^ ,
cspw 8 st,iriw 3 le 8 in z. banöeli ge . r
seinen lands-leuthen so viel hoch«E A
den göttlichen Poeten nennen. Aufluß'^n
" Ledrou,JPetrus Lambertus) ^„rde
Huy in dem Stifte Lüttich gebmtlg, >m^„ ,cihr x,osondern gaaben willen bey a'"'^^,ch aAscA.
zum voclors ernennet, ^"^"Machdem er^po«Ä,„PbeologL m Loven bestellet. ivM've
jähre mit grossem deyfall unter
XI. nach Rom beruffen, ««d Lqemach^Khe^Hleckn des Lolle^u äs besonders "xgth ä, 00 «
den Päpsten stund er ebenfalls m v ^ ft'«^,terAoa- ,s-denn dieftlbige in wichtigen dingen >i. u«befraget haben. Als ihn aber C>e ^ rstuel«toribur mit ernennet, welche des