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Vierdter Theil. He - Mc.
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die Ertz-Bischöffe zu Magdeburg solchenE" auf h!' Bohmen auf dem Ertz-Stifke zu Prag; tuW.^reich Oem zu Gran; in Polen auf dem zu Griefen; in(vg?/dm!zi, Arles und auf dem zu Rheims; in En-'^ligions-anderung) auf dem zu Canterbury,Äff-plis, Istere, oder Legaten von der seile, nemlichi°lennM?bt man alle diejenige Carbinäle, welche mit!»d^abq^M'n und einer gar sonderbaren gemalt von demSk>ea?^ireu werden, um entweder auf einem LonoilioLeaAeil dey fouverainen Häuptern eine wichtige an-bvr N» ist ^remonie zu verrichten. Das zeichen solcheradaAhertrg^ "autz, welches sie hernach ordentlicher weife»Ach lassen, ausser wo der Potentat, an den siel» ? »lich in Person befindet. Der Papst giebt es ih-l>!>, kk svix "»entliehen Lorilittorio , woraus sie ohne Verzug^vir ^eycavalcade zu der korra äel koxolo hinaus zie-»k a>lch°^.luruckkunft wird es gleichfalls folenniter dem"Ergeben. Allenthalben widerfahren ihnen^S^n-biw^. shren-bczeugungen, z. e. daß man sie mitei-tzA» ihnen ^ empfängt, daß man sie beständig frey hält,,sswe» sonst ungewöhnlichen rang (als in Fraiick-!"tzen vom geblüte) einräumt, daß sie ihre ad-M^oni ^.^08 und 8udclncnrios haben rc. Wenn sie in eines wortnnen sich allbereit ein Päpstlicher Ge-!iui .i"lvendj/. iv bleibt dessen gemalt, so lange sie darinnenIn collation der meisten geistlichen Benefi-iie mit den Lollstoribus oräinsrüs. AuchZUi^verso» ' sre noch nicht vacant sind , können sie einerW^altth^st wstrviren. Sie haben macht, solche, die we-U j»' h^leidigung der Geistlichen in den bann ver,

s» zu defreyen. Unehelich gebohrne können

M "",3 geistlicher Beneficien vor tüchtig erklären,s» >s, EH>qt > 7 schreibt diesen Legaten zu, daß sie alles zuWeil n,!. nicht ausdrücklich dem Papste vorbehal-?^e^Rttvr!>,.",w;f solche art die gemalt der Uegmorum äsv»ss"l>lch »nd den gemeinen regeln zuwider ist, soAll, „j.? !>ch ^ Häupter dieselbe in ihren landen einzu-5»e kx- Mn angelegen seyn. Der König von Franck-sk» sll wichen Legaten an, man habe denn vorher^sv ^hern i^A darüber eingeholet; auch muß der, wel-"F barzu ernennet, endlich versprechen» daß er^», ^°Ue. "1° es ihrer Majestät gefällig, die Legation ver-e», sscluÄ »achss'eenächst darf keiner diese würde daielbst exer-AhkA hiit, " er feine vollmacht dem Parlemente zu Paris«^jc,,?edificatj.^ehes dieselbe untersucht, und hernach mity 'T >,!illd den^n verificirt, als man dem besten desKö-l,!^l« 0 >^^l er!,^?!heilen der Französischen kirche am meisten^ Serjn^ et. i^egntl mitti, welche von einigen (mitEsters ^ unterscheid von den nächst vorhergehenden)!>?k l>bs^lche r,?^"'"et werden, sind solche Päpstliche Ge-da man sie von dem RömischenI^ches^chiiaW uicht Cardinäle sind, zu welcher würderniiss?" stusgang ihrer Gejandtschafft gelangen.

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_> virLulu sl uncü oder

^ » werden seit dem ^^ ^,ies dlune»

»? L-S 2E°Uci tituliret. Der » "rsch,^^^ ^ ,

^K eig ^sunncii bestehet haupisaclchcv ^^^rbentlicher

E'cher SchNichcr, dieser aber als «»" erklärten

i«Mer, anzusehen ist. diejenigen

päpstlichen Legaten ana, "'Ferrara,

N-vÜ ^dem' zu Zivignvn , M Bvlogiw Legaten

y,erd»?^wt-stüdteu des p^sti ^n g ; aß sie als

? l deren functwn eigentlich dme N, ^^^ndes Papsts die regierungs-geschäM^ ^ ^

äs Ler. eccles. W Lo-

llMttr. äiss. XVM. 0 . l. 7- ^ ^

äe d il-mdLN. tNeneral-

dey der Itömisch.n armll d

^lt>ie,^ Zer in abwesenhert des Genera^ ge-

svnsten unter chm "wen ^ Eal deren

D U' k Ä^Ee. Es vfiegte ^er "der ^ -.^ers,

hN/er stärcke seines her s weil der

^"trugen den "^^^mitjedemGe-ilzus^L ^gentiich das recht hatte, solch D ; legars

k«' Äk?' welches die Römer nenneten. vncr

u«hÄ w»st auch eben dieses bey den Ro ^ gan-"gewesen, deren, welche nn nahm - ^l'hA wchz geschäffte zu verrtch ew vnsch^^^Nvch»°thrg m erinnern. So lange die, waren auch die so genannte ^58 .

wodurch man den Römischen RathSyrrr

SL°lltrn ^ et^— ---

kini»" mvmucycn maiyvyritcu ,

einx^'nen geschäffte halben , in eine provintzV 5'etz/.das jstwgenannte freye Gesandtschafft (libersm. ^Niq^lchtiuig' den tltul eines Gesandten, ohne die^'Ser ' um nur sie allda desto ansehu-

stz ^ ^ milir. liom. II. II. Nrr/c-«,. *

>!> ber^^Ne^dem^m!? Reformirter Ikeologus, war zuK ch>e>i sastm?mler, ^hal äi St. Martmo an.^ kl st^eq ," bi/ 'o^" entsprossen. Seine Voreltern hat-^>vyNeu, unb a^lahren Prediger bey ihren lands-^ "ach HA um dieselbe sehr verdient gemacht.

» euckgclegten academischen studie.i gleich-

falls Prediger in seinem vatterlande, nahm aber darauf an'1628. das amt eines Gefandtschaffts-Predigerö bey dem Hol-ländischen Ambassador, Cornelio Haga, in Constantinopcl an,woselbst er sonderlich mit dem damaligen Alerandrtuischen Pa-triarchen , Cyrillo Lucari, in genaue bekaimtfchafft gerietst.Als er von dar an. i6;7. wiederum nach haust gekehres, wo-selbst mittlerweile die pest dermaffen aufgeräumet, daß unterallen Priestern in den thäten, nur noch 2. am leben geblieben,ward er knltor zu St. Giovanni, und difpulirte öfters sowolmündlich als in fchriften mit den Mißionarien in dem thalLuccrna, ward aber endlich an. 164z. von bem Hertzoge vonSavoyen, unwissend aus was vor einer Ursache, zum rode ver-dammt. So bald er nun hiervon Nachricht erhalten, retirirteer sich nach Genf, allwo er erstlich in der Französischen undItaliänischen kirche das Predig - amt verwaltete , endlich aberdie kroksKon der Morgenländischen sprachen und Theologieerhielt. Er starb an. 1661. nachdem er das Neue Testamentin Neu-Griechischer spräche heraus gegeben. Von seinemsöhne gleiches nahmens siehe den folgenden artickul. »,rnvnumens umhsntignes 6e 1s religion äes Lrecn. ' 62 Sn,bist. eccl. cles eglilss lvellorm. äes VsIIöes. /. , liiK.

ckes äßlises LvsnZöl. cies Vsllees äe Liemont.

* Aeger, (Antonius) ein söhn des vorhergehenden, war zuGenf an. 1652. gebvhren, und erhielt nebst seinem vatter an-noch in demselben jähre das dasige bürger-recht. Nachdem erseine studier, von jugend auf mit brsönderm flctß getrieben,wurde er an. i68<?. in Chanci, und an. 1684. in Genf zumPrediger bestellet. Zwey jähre hernach wurde ihm auch diePhilosophie zu lehren aufgetragen, welches amr er an. 171z.mit einer theologischen krokession vertauschte, worauf er end-lich im ja», an. 17,9. das zeitliche verließ. Er war ein tief-sinniger gletspkylicus, und befaß dabey eine grosse beredtfam-keit, nebst einem trcflichen juclicio. Von feinen 8ermons oderpredigten sind von an. 1720. bis ,728. fünf volumlns herausgekommen, wobey fein ältester söhn , Michael Leger, ksltorzu Genf, versprochen, auch dessen übrige fchriften, als einentractat cke läololstris; Lommentsrium über die Epistel an dieRömer, u. a. m. gleichfalls in druck zu geben.

* Leger, (Johannes) ein naher anverwandter der beydenvorhergehenden, und ein söhn Jacobi Legers, 8'/nä ci der ge-meinde Faet, und General-Conftils in dem thale äi St. Mar-tina , war zu Villa-Secco den 2. febr. an. 16,5. gebvhren.Er legte den gründ feiner studien zu Genf, allwo er auch demPfälzischen Printzen und nachmaligen König in Schweden,Carolo Gustavo, als derselbe in der fee beynahe ertruncken,mit seiner äussersten gefahr das leben gerettet. Dieser groß-müthige Printz wollte ihn sodann mit sich auf reisen nehmen,wozu er auch selbst eine sonderbare Neigung bezeigte. Weilaber Frid. Spanhemius nicht unbillich besorgte, er möchtedadurch seinem vatterlande, welchem er mit der zeit wichtigedienste thun könnte, entzogen werden, wurde er von seinemvatter und vatters drnder, dem obbemeldten ältern Antonio ,befehligt, alfobald, und noch vor endigung seiner angefange-nen academischen studien nach haust zu gehen. Hiestlbst nunwurde er an. ,6;y. den beyden kirchen Prals und Rodoret zumPfarrer gegeben , und succedirte darauf an. 164z. seinemvetter in der kirche St. Giovanni, welche damals die ansehn-lichste in dem gantzen Lncerner-thal war. Nachdem er abersein amt daselbst verschiedene jähre nicht ohne grosse gefahrmit aller treue verrichtet, musst er endlich bey der bekanntenVerfolgung, welche der Marchcst von Pianczza in den Sa-voylsthen thälern wider alle diejenigen, so die Catbollfche re-ligron nicht annehmen wollten, mit einer barbarischen grau-samkeit ausgeübet, samt feiner familie entweichen , nahm sichaber dennoch feines vatterlandes, in dessen nahmen er ein ma-nifest aufsetzte, und an unterschiedliche Höfe versendete, nachMöglichkeit an, und wurde diernachst an. 16; 5. von allen ge-meinden als deren General-Deputirter zu den tractaten nachPigncrol abgeschickt. Als auch nachhero der Hertzog von Sa-voyen dem daselbst getroffenen vergleich vielfältig zuwider han-delte , und nicht allein dst gemeinden der versprochenen ruheund gewissens-sreyheit keineswegs gemessen konnten, sondernauch Leger selbst bey seinen amts-verrichtungen in steter to-deö-gefahr schwebte, wurde er an. ,66,. von neuem an un-terschiedene Protestantische Höfe, als zu dem Churfürsten vonder Pfaltz, Landgrafen von Hessen, den General-Staaten,und andere mehr abgeordnet , um dieselbe von dem gegen-wärtigen zustande in den thälern etwas genauer zu unterrich-ten ; welches aber der Turinifche Hof so übel empfand, daßderselbe in seiner abwesenhert aste seine zu St. Giovanni ge-legene güther in den gründ verderben, fern Haus schleife», undan dessen stelle ihm eine schand-sanle von weststm Marmoraufrichten ließ. Weil ihm nun hierdurch die Hoffnung zur Wie-derkehr qäntzlich benommen war , so nahm er endlich an.166,. den vielfältig wiederholten beruf zu einem Prediger ander Wallonischen kirche m Leiden an, that über doch m ebendiesem jähre, seinem vatterlande zum besten, eine reise nachParis, und schickte um eben diese zelt den Waldensern eineansehnliche collecte, welche er vor sie M Holland gesammelt,worauf er an. 166;. um deren Willen noch einmal eine reisenach Genf unternahm , sich aber sodann wiederum zurück

nach.