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Vierdter Theil. He - Mc.
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nach Leide» verfügte. Die zeit seines todes ist nicht bekannt.Die übrigen bisher erzehlten Nachrichten aber hat er selbst ver-zeichnet hinterlassen, in seiner ttilkoirs Zsnersle äss Ltzlilesäes VsIIees cie llieincmt, welche er zu Leidenan. 1669. in fol. heraus gegeben, äclcl. /E ri«-

, tom. III.

St. Legerius, Bischoff von Autun, war ein FranzösischerEdelmann aus einer vornehmen familie / welcher von seineneitern , da er noch sehr jung war, zu ansang des .VII. lLLulian Clotarii II. Hof geschicket wurde. Dieser Printz untergadihn der aufsicht des Bifthoffs zu PoitierS , welcher ihn anfangszum Oiscono, und nachgehends zum tlrckicliscono, seinerkirche machte. Hierauf wurde Legerius zum Abt von St. Ma-raint gemacht , und 6. jähr hernach schickte ihn die Königin Ba-tildis in währender Minderjährigkeit des Clotarii III. zu demBischoff von Poitiers, da er sich dann bey den vornehmstendes Hofes so beliebt machte, daß ihm das Bißthum Antun auf-getragen wurde. Als an. 666. der König Clotarius mit tobe ad-gieng, versammelte sich der Adel, um den Chlldericum II. aufden thron zu erheben, ohngeachtet Ebroinus sich heftig darwi-der setzte, als welcher die Crone Dieterico, Childerici jüngstemsöhn , zuwege bringen wollte. Dieser Versammlung wohnteSt. Legerius mit bey, und vermochte die Reichs-Stande, wel-che Ebroinum zum tobe verurtheilten, dahin, daß sie ihn nurin die Abtey Luxeuil in Burgund einschlössen. Nachgehendshatte Chilbericus St. Leqerium bey sich am Hofe , weil aberfeine tugend und rechtschaffenes Wesen einigen Hofleuthen nichtallerdings gefallen wollte, so verleumdeten sie ihn bey dem Köni-ge, welcher ihnen nicht nur gehör gegeben haben, sondern auch,wie man sagt, nach Autun gekommen seyn soll, St. Legeriumumzubringen. Als dieser hiervon Nachricht erhalten, machte ersich bey nächtlicher weile aus dem staube. Allein man setzte ihmnach, und brachte ihn vor den König , welcher ihn sodann ineben demselben kloster, worinnen Ebroinus war, einschließenließ. Als aber nicht lange hernach der König ermordet worden,so ereignete sich an. 679. eine grosse Veränderung in dem Reiche:denn Ebroinus wurde unter Dieterict regierung wiederum inseine vorige würde , und St. Legerius änfs neue in sein Biß-thum eingesetzt. Nachdem aber Ebroinus sich bey Hofe vestgesetzet, war er auf raache bedacht, und schickte einen Officirermit etlichen soldaten hin, ihn in seiner stadt zu überfallen, undsich seiner zu bemächtigen. Die bürger schloffen zwar die thorevor ihnen zu; allein der fromme Prälat wollte die stadt um sei-netwillen in keine gefahr setzen , und ergab sich dahero selbst frey-willig in der feinde Hände, welche ihm alsofort die äugen aus-stachen, und in ein kloster einschlössen. Zwey jähr hernach ließEbroinus den Bischoff St. Legerium und dessen bruder den Gra-fen Guerin nach Hofe holen, und klagte sie vor dem Könige an,als solche, die an Childerici tobe mit theil halten, woraufGuerin zu tode gesteiniget, .dem Legerio aber die znngeausgeschnitten wurde. Endlich, weil Ebroini haß gegen Lege-rium unversöhnlich und unauslöschlich war, ließ er ihn in einemwalde, so in die viosces von Arras gehöret, ermorden.

2. orstob. AnnsIsL kr-ML.

Lege-städte, (Reichs.) werden in Teutschland folgende vie-re , Nürnberg , Augspurg, Franckfurt am Mayn und Leipzig,genennet, weil die von den Reichs-Ständen bewilligte Römer-Monate von den benachbarten kreisen dahin geliefert, und vonden Räthen selbiger städte gegen quittung empfangen, hernachaber von diesen letztem weiter zu des Reichs angelegenheitenausgezahlt werden müssen.

Legge, eine vornehme familie in Engelland, welche vonlangen zeiten her ihren sitz zu Legges nicht weit von Tunbridge,in der provintz Kent, gehabt. Aus derselben war ThomasLegge, welcher um die mitte des XIV. lTcuII Sherif zu Lvn-den, wie auch zweymal Lord-Mayor daselbst gewesen. Seinsöhn, Simon, zeugte mit Johanna Clavering, Thomam,welcher von Margaretha Blount ein vatter Wilhelmi wurde.Dieser begab sich in Irrlanb, und zeugte mit Anna, einer toch-ter des Lords Äermingham von Athenree, Eduardum, welchervon seinem unverwandten , Carolo Blount, Grafen von De-vonshire, damaligen Lord-Lieutenant von Inland , zum Vice-Präsidenten der landschafft Mounster gemacht ward. Seinegemahlin, Maria Walsch, gebahr ihm 6. söhne und 7. töchter.Der vierte von den söhnen , nahmens Johannes, starb erst an.1702. in dem 108. jähre seines alters , und hinterließ eine zahl-reiche nachkommenschafft. Der älteste söhn, Wilhelm, ver-suchte sich, unter dem Printzen Mauritio von Oranien, in demNiederländischen kriege. Nach seiner zurückkunft machte ihnder König Carolus I. anfangs zu seinem Cammer-diener, nach-mals zum General-Lieutenant von der artillerie, und in wäh-rendem innerlichen kriege zum Gouverneur von Ehester und vonOxford. Der König Carolus ll. erklärte ihn, nach seiner Wie-dereinsetzung, aleichsalls zu seinem Cammer-diener, und zumGeneral-Lieutenant von der artillerie , ingleichen zum Schatz-meister und zum Ober-Aufseher derselben. Er verheurathete sichmit Elisabeth , deren vatter der Ritter Wilhelm Washingtonvon Packington, die mutter aber, Anna Villiers, eine schwe-ster des berühmten Georgii Villiers, Hertzogs von Buckingham,war. Sem tod erfolgte den 1;. oct. an. 167c,. in dem 8;. jähreseines alters. Aus gedachter ehe wurden ihm gebohren : 1.)Georgius, von dem unten; 2.) Wilhelm, welcher Ehren-Pa-

ge bey Carolo II. und dessen Cammer-diener z NA".

IacobiII. regierung, Gouverneur von KMgw ^E'^

ward , und ohne rechtmäßige leibes-erben mu ^;.) Maria, verhenrathel an den Ritter HenAUtzVx> desRibston, General-Lieutenant von der artillerie » perheE^Wilhelmi III. geheimer Rath; 4-) Sulcm-'L' DestM.an einen Esquire, nahmens Thomas Bulon-Georgius , ward nach und nach Commanvcu §§»

schiffen, Stallmeister und Cammer-Imicker bmaligem Hertzvge von Aorck und nachmaligemgelland, ferner Gouverneur von Portsmomv',^ ^tenant von der artillerie, Gcneral-Feld-Zeugm „lirgeheimer Rath, und an. 1682. in ansehung > , ei»^'

vatters Verdienste Pair von Engelland, mit dem' derDartmouth. An. 163;. ward er als Admiral ^ ^

Englischen flotte abgeschickt , die in Asm» uesger zu demoliren. Der König Jacobusdie würden eines Stallmeisters und emes G '^^ver>>Meisters , sondern machte ihn auch zum Om .liehe» reg' Ab,Towers zu Landen, zum Obersten des KoE ,688-ft'von fusiliers, zu seinem geheimen Rath, und»» 7 Si„g?niiral der Englischen flotte. An. 1691,schuldigter correspondentz mit Iacobo II- m .^eM strich'gesetzt, allwo er auch drey mvnale hernach »" jshr ^Mk'se plötzlich starb, nachdem er sein alter a»^ 4 - D Mund mit Barbara, einer lochter des Rittes» < ^zeM-von Adbots Bromley, einen söhn und 7 -tEgche e»''i So»söhn, nahmens Wilhelm, succedirtein der'^^^»Dartmouth, und ward an. 1702. geheimer R»^ der-5^gin Anna, hernach einer von den Commnl St»»sHtiss.cien und colonien, und den jun. an.mrius. Seine gemahlin Anna, eine lochte" ^sey, Heneage Finch, hat ihm gebohren V an- ^. 4. -2.) an. 1704. Heneage; z.) an. 1708. Hem»- „»

ram. ü/ II. n. 117.

Legge, oderLeggs, eine alte und vorn^vEk^den Edlen zu Venedig, welche zu ausgang ^ r. bs» F'so wenig Personen bestund, daß nicht "'Eä,e»edavon am leben waren. Sie hat untersttm^ .von St. Marco hervor gebracht, als an- /.

1522. Iohannem, der solche würde erkam ' xzuandern Iohannem, welcher auf gleiche ^ e'lM.lA.an. 1556. Priamum, und an. 157;. Ander "hes Ahannis II. Benedictus cla Legge war zu amg. .

Ii llroveöitor in Istrien. V ,,

vorn. cle Venfte, p. - 77 - 844 - ^ ^fsse

TL6IO - war bey den Römern eine gew'^ „oKals wie heutiges tages regiment; »N-„nicke »'^»1»den sogenannten brtgaden unter demwerden, wie die Lodorees mit den batalllo ^ari»» ,,,tenwar sie zovo. bis 4000. mann , bis >iv^eerhöhete. Jede legion ward m V'

welche dann auch mit der legion starcker ooe xund zwar so , daß gemeiniglich so viel yuLotzvite, als tausend in der legion gewest» , KNl

von Vribunis angeführt, ausser daß >» ^

ro8 oder.General-Lieutenants, unter lssh » porEche / ^0»ten gemeiniglich jeder legion einen Leg»' Haupu^Eboi'''den I'ribunis kamen die Oenwriones ddc glimmt

welchen der vornehmste Lrimipill hatte»» Ke

sie nicht mit einander vermengen möchtesecu»»ogn»»»fchnahmen ; einige nach ihrer ordnung,

re von den orten, da sie stunde»,oder von sonderbaren begebenheiten, »>»' /ll//"

Mlnsrrix. , ste milit. ftoM- I-

E, cis milit. ftom. * . .«y

XN.X„,.L,Ä--'Ä

Legisten, waren im

lenigen,

N, waren im XII. xm- L.chc eE ^iit'^s,l> '

welche das JustiniamM

den sie in diesem verstände den veLreu»" Decrec»» vc>» ^il^che über das vecretum OrLtiani und v eschen Päpste lasen oder schrieben, entgeh»fteculo aber wurden sie durch diesen »»»'oder denjenigen Rechtsgelehrten, ^ ^ mit ktM^ytctAjäAsehe und Römische antiquitäten, u'^'schte»/^ch'A^maniora zum gründe ihrer »uslegu»^ V^eE^c»-,^Von dieser zeit an haben sie bey nahe,"»» a»gAgeändert, eine besondere secte zu foAAansang stammet von Jrnerio her, zwM^jß E^L»kennzeichen überhaupt darinnen, ^ublich^Äjchke'lund I»,mimisch,» R,chl- Mi- »« 7« »i, I s - 'durchgangen, tmnuttelst aber, "^"«rechtsgel^che»^teinischen spräche, noch andere den» Nhewissenschafften sich bekümmert. M„dige lAAes»Aft Lzwar unter ihnen geschickte und very ^ u»»

dennoch wegen Unwissenheit der H st xftlarM's ^

Rechts abgeschmackte und Aschen »E ol)»ebracht,und insonderheit die aV^.MenK»»^,, d»Ä.

bigen enthaltenen Rechte der ^zogt s

auf die verfassnng der heutigen St»»«'; »^th»» »cs L

insgemein'der Gibellmischen vs^ycrgls^/g!>l^s-yM-imrey elnanv^/,scher

sie nun zwar in der barbareyder lehr-art und meynuuge»

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