Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Jrneril absterben entzweieten sich Bulga-LMrjst^, ^ui,s Gosilis, und wurden des erster» anhängergka- ^ern ^o^andern seine aber Gostaner genennet; wiewolMk.hcil schwacher als jene gewesen, und von ihrem>>» o °chd unterdrückt worden. Irnerius erklärte^letze von stück zu stuck/ Azo hingegen schriebtzss) 'vftches er 8ummsm nennte / wiewol er vonfL5>k>iiis "'chl der erste erfinder gewesen / «nassen ihmdes (v^vn dje bahn gebrochen gehabt. Accursius aberlehr-art durch seine glvssen wieder ein / wel-G?ch»ie>l meisten gefolget sind; daher auch die Legistenß ein ,^c»rsianer bekommen. Bey beyden inethodenci^'piz sxtz^"pssächlicher fehler / daß sie nicht sowol geivissei,?„!r' vls vielmehr übel zusammenhängende son-wodurch sie die Rechtsgelehrsamkeit derIkh?.^<l entzogen / und dem gedächtnis allein un-

der ^' auch die schädliche und zugleich ungewisseltG, Sie opinione auf die bahn gebracht ha-

»ich.^e ehr», ?/ehr hochmüthig/ und legten einander so hoch»sr»s.A>ie n^'-utul bey, welche die Humanisten nachgehends°>li>! Hlbiarr? -verlachet. Gleichwie sie aber wegen unwis-Sk>dMten durchgehends in grossem ansehen lebten /^ ^alt wit lesen und urtheil-machen ein ungeheures^>- gk'" Baldus durch die einzige m-neriLm äs 8ub-^ r ducaten sich soll verdienet haben,

wterp. , in äisl. äs lkuälorum ra-

ff iih s oxiik. xkilol. Lolässsi n. 6. c?o«cr»r, seäk.dkssSleyb ' ) ,2. O« in VOLL ssZltiX.

d^??llbertus) einAeäisue, lebte an. 1210 . und.ene schriften/ darunter sind: LompenälumLguarum L 8pssierum; äs sss Äerks-

pV.7

> trz^ s/wperum

» . , äs tusnäa Vslewäme. Kz/rxi-or.

, äs ssript. Asä. La/r«, L Trt/e«!, äs isr.

d-T-igo, 7

w yL Lesniscuin , eine kleine und bevestigte stadt an/^'"etiauischen landschafft Veronese.ej^ Johannes) ein Rcchtsgelehrter und Canonist,siec d familie zu Mayland entspr

!>-

i« dev Ä Iwuilie zu Mayland entsprossen. Er ver-r '^Igff^rb ,,.Ehken auch die Philosophie und Mathema-m Bononien an. i;8r. verschiedene schriftenü V5; a'/da sind: 8uper L1ementini8; äs Oenluraivrani c?esräi6ko LcclsliLliico; äs sloris Lannnicis;i? wv-sslesigllicorum Llumlitate, Lc.

Nd0ö,' ^-».rksatr.

Petrus)

ein söhn Betri 1s Gros, des Königsam iü66. zu Paris gebohren. Da er noch»L' daß * - zeigte er bereits solche netgung zu seines vatters

ri. jähre den ersten preis m der Kontg-dra^sffffi N davon trug. Dieses metster-stuck ist noch m2ler Academie zu sehen , und stellet m Ka--.el.e5d<° wie er mit '

den seinigen in die arche gehet.... vier schuh lang ist/ versprach viel/

kffnff^öni üw der Ar. äs Louvois / damaliger Aufse-LbienLSngebäude, nach -

?e lnöass^" geoaube / naai Rom / um sich in sei-vj^v>eit ^^Vollkommenheit zu erwerben. Er kam

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daß ihm wenige jähre darauf die

.wercke zu machen anvertrauet wur-

. siev>^»e andern mit-meister alle selbsten beken-» >Evnd dx?v kunst bey weitem übertreffe. Der ?.über d-^?vacini/ zwey Jesuiten / hatten damals. ^bcgleichen wercke/ damit man ihr Lolle-cs vbn ej,,j^wnnelen seine fähigkeit / und gaben ihmMl'Kvatij Mn blidern, die zu beyden feiten des altarsgestellt werden. Dieweil aber die miß-vicl)t ixjN bey den künstlern meistens so groß ist /tz,/kgso des andern arbeit ohne vorurtheil zu scha-ika-Ivvs, Me dieses in geheiin / und «vurde die ar-Ek, dSvdt. 'v bald sie fertig »var / eingepackt / und nachdar «vurde es auch wieder/ als wa-"gt worden / nebst andern dergleichen stü-Ä Da es angekommen / wurden alle die be-

V.vEv, vwe dieser kunst verständige männer zusmn-undverschiedene meister-stücke in beyseyn>>k ^.leihg ^ o.ebx,, vesichtiget; man liesse sie hernach ihre mey-sonstsielen dieselbe einhellig (auch dieje-M'Ser ^esieMtvlderle Gros eiferten) darauf/ daß sei-iv^^ses ^fuhren aber erst hernach / daß er der' »»k? ihys^^vten Genuesischen stückes gewesen.^!t^s^Ug er?'e.galltze arbeit selbiger kirche anver-Pzz?vEnsten-u^vedavon / daß seine bilder mit un-s^j 7 >vv.!>?wer gezehlet wurden. Nach der Hand^. >, Ävn?kr q»..si"dern treflichen stucken seinen antheilUtdjA^ggwerden das schöne Kss-rslissdes H.C>ders' andern altar des LoUsgü kkomnni ste-V Knolle > v.» ^lome Visrat.8 , das grab desber vle schone sterbende lkstua des seligen

ltzere da?^ovwiat der Jesuiten,, davon A.

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L'

inss^gey, ? Nwdell hat, anderer bilder und fta-^S^Undj^tera« "Me m den kirchen St.Petri, St.^ bew.,', 1 ^^ 3acvbi rc. stehen, und von alle«,

^Ust-Aunderl werden. Er starb aber ziemlich»ckhert «m;4. jähre seines alters zu Rom

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den 9. may an. 1719. da er eben noch eine grosse arbeit süßAcmrs Lsssmc. im project hatte. Übrigens «var er ein schö»ner und wohl-gewachsener mann, aber etwas melancholischentemperaments , wesrvcgen er sich auch seine kunst mit solchemernst angelegen seyn ließ, daß er darüber mit dein stein-schmertzcn belästiget «vard, und denselben schneiden zu lassen -sich nach Paris verfügen muste. Dieses geschahe nicht langevor seinem tode, daraufhin er obgcmeldtes werck übernahm,««nd darüber starb. Er hat sich zweymal verheurathet, undAnder hinterlassen, nemlich zivey töchter und eine» söhn. Sei-ne zweyte ehefrau, mit welcher er den söhn gezeuget, war einetochter des Ar. Houaste, Directorn der Academie, welche deeKönig in Franckreich zu Rom unterhaltet. , Diät.

Lehal, siehe Leal.

Lehmailn, (Caspar) ein sehr künstlicher edelgestein - undglas-schneider, welcher diese kunst wieder von neuem erfunden.Er war in grossen gnaden bey Kayser Rudolpho II. welcher ihmauch ein stattliches Privilegium dieser kunst halben an. 1609.mitgetheilet hat. Sandrarts Academie, k. II. lik. m. x. 746*

* Eehmann, (Christian) war zu Königstvalde, all«vo seinvatter A. Theodosius damals Prediger «var, im jähr «6n.gebohren, und besuchte die schulen zu Halle , Gubcn undStettin, an welchem letzter» orte er endlich in das k-eäaM-gmm Kegium illustre ausgenommen «vard. Im jähr lü;;.wollte er auf die Universität ziehen, muste aber auf gutbcsin-den des Ober-Lonlistorii zu Dreßden seines vatters 8 ukststmuszu Elterlein «verden, nachdem derselbe von dem Kayserlichen-General Holcken fast tödtlich gehauen, sei«« 8ukstiruru8 abergar erschossen worden. Diesem amte stund er bis ins jah«?1678. vor, da er als kastor nach Scheibenberg kam, und da-selbst im jähr 1688. den n. dec. das zeitliche gesegnete. Sei-ne söhne waren , Christian, von dem die folgende abhandlung,Emanucl , und Theodosius , Dock. ,jur. so anfangs strocurstovin der Ober-Lausitz «var, hernach im jahr167y.au den Mer-seburgischen Hof als Hof und Justitzien-Rath beruffen ward«Er schrieb Historischen Schau - Platz der natürlichen Merk-würdigkeiten Meißnischen Ertz - Gedurges, welchen sein söhnChristian nach seinem tode zu Leipzig 1699. in 4. heraus gege-ben. Sein Lateinisch carmen vom städtgen Schwartzenburgist in Schöttgens Ober-Sächs. nachlese St. VII. n. 7. zu fin-den. Groffens Jubel-Priester-hist. Grossers Lausitzischemerckw. IV. 1;. x. 171. Ls/c-e»-. merit. Theolog, in rem lid-

rersr. x. 147.

* Eehmann, (Christian) ein söhn des vorhergehenden glei-ches nahmens, zu Scheibenberg im jähr 1642. den 2. dec.gebohren , «var Ooökor Theologie , wie auch Superintendentund kostor primsrius zu Freyberg, und starb an. 172;.den 28. oct. im 8i. jähre seines alters, nachdem er ;4. jahvim Predig-amte, an zweyen orten als Superintendent ;8. jähegestanden, und unter anderm blomenslLtorem AinistrorumLssIellL vioecel>8 Ilnnkebsrgsnstis geschrieben, und seines vat-ters Ertz-Gebürgischen Schau-Platz in ordnung gebracht, undheraus gegeben hatte. Man hat auch göttliche führungen , de-ren er von anfange seines lebens bis zu seine,n im Hohen altererfolgten ende gar sonderlich genossen, theils sonst bey ver-trautem Umgänge mit demselben angemerckt, zusammen getra-gen von A. Theophilo Grabnern , Dreßdeu 172;. in 4. Semsöhn, Christian Gottlob, Rathsherr und Advocat zu Frey-berg , schrieb TrsÄMum äs Oikcio 8nperimenäenti8 in LIs«Äoratu 8axoinT , Chemnitz 1725. in 4. Sein anderer söhn ,Christian Ehrenfried , «var Oockor Aeäicinse , und starb imjähr 1712. den i;. jul. zu Donay als Feld-Aeäisus der Säch-sischen trouppen in feinem ;o. jähre.

* Eehmann, (Christoph) ein gelehrter Teutscher, lebte imjähr 1612. als Stadtschreiber zu Speyer, machte sich durchdas schöne Lkronison 8xirsn5s, Francks. >6l2. in fol. 1662.in 4. klorilegium koliticum , welches zu Lübeck 16; y. in 8.lvie auch hernach im jähr 1647. in 12. gedruckt worden; äsLsse Ksli8ioni8 Lcls. puklivL L orisinLlia, oder Reichs-Hand-lungen, Schriften und Prorocolle über die Neichs-Constitutiondes religions-friedens, in drey bücher abgetheilet, so zu Franck-furt 16; 1. in 4., 1640. 1707. und 1711. in fol. heraus ge-kommen , auch in Corlrici Lorp. ^ur. xukl. rom. II. befind-lich , «vie auch die OommeMsrivZ in auresm LuIlitM bekannt.Wiewol einige von diesen letzter«« nichts wissen wollen,

er«;, bikl. Kilt. Zl/o/e»-. kikl. .jur. xukl. I. P. 260. 5egg.

* Eehmann , (David Theodor) ein söhn abgedachten Chri-stian Lehmanns des jünnern , war im jähr isgs. den 19.mertz gebohren , und besaß ein gutes geschick zu allerhand kun-sten und wissenschafften , «vie er denn die music, rnahlerey,und allerhand mechanische künste bey neben-stunden lneb. Erwar über dieses nicht nur der Gelehrten, sondern auch hexEnglischen, Italiänischen und Frarrzosischen spräche kundig,von denen er die letzte vollkommen wohl redete und schrieb.Im jähr 1711. «vard er kroksllor extrsoräm3riu8, und imjähr 171;. Professor poslsos oräirmriu8 zu Wiltenberg, undstarb an. 171z. den iy. sehr. «m 29. jähre seines alters,als er eben voökor TKsologiL werden, und nachmals Holl-r«nd Engeüand besehen wollte. Von chm hat man etliche I)i«iputLtiorie8 , als : äs Ll^peo IlLviä-8 ; äs blummie sepulcrs«Ukus; äs Lamkons Aolitors; äs HorolvLio llekall z äs Or-

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