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ke piÄo, ksu äs 6entibu8 pulcstrituäinem asseökgntidu« pertuet um L piötursm ; äs Opposttione fufpsöks; äs Lslibuskoetawm tragisis; wie auch progr. und Orst. äs küilof. 8i-rienlium; äs scerbioribus koetsrum pstis und äs krLmiizkoetLrum. Er war auch mit einem wercke äs koetis viviniLoäicis Interpretibus beschäfftiget, welches er aber nicht zustände gebracht. Sein leben hat Theophilus Grabner Latei-nisch und auch in Teutschen versen beschrieben. Gel. Zeit.17.6. p. 8- um. äskunct. litt. per femestre
prius 171;. inö/lsscell. Pips- rom. I. p. ;86.
* Lehman», (Michael Theoph.) war zu Leippa in Böh-men im jähr i6n. gebohrcn , und wurde im jähr rä;4. Pre-diger zu Speyer bey der zum Teutschen Haus gehörigen Ste-phans-kirche , das folgende jähr aber zu Monsheim an derPfrieme. Von hier kam er im jähr »6,6. nach Franckfurtam Mayn , als Professor der Poeste und der Hebräischenspräche bey dem shmnssto, und ließ fich hernach vier jährebey der Schwedischen armee zu einem Feld - und Hof - Pre-diger gebrauchen. Er war auch eine zeitlang Vicsrms des Pa-storats bey der kirche zu St. Nicolai in Hamburg, bald dar-auf im jähr 1648. Gräflich-Mannsfeldischer Hof-Prediger undSuperintendent zu Schraplau. Endlich kam er im jähr 1648.als Pastor xrimsriuü lübüituws nach Zittau, und im jähri6;r. wurde er daselbst würcklicher Pastor primarius. Er starbim jähr i6;6. den n. aug. und hinterließ geistliche Lalualia;Buß-spiegel, u. a. m. Grossers Lausttzische merckw. II. 8-x. 6;.
* Lehman», (Ioh. Christianus) ein Nsäicus, war zu Bu-dißin oder Bautzen in der Ober - Laufltz , jallwo sein vatter,Elias , philolopklT und Nsäisinss Ooistor, ingleichen Chur-fürstlich-Sächstscher Leib-stlsäisu« gewesen, den 16. jun. an.167;. gebohren. Nachdem er auf dem Zittauischen 6>mnaf>odie nöthigen gründe in den wissenschafften qeleget, verfügte ersich an. 1694. nach Leipzig, und hörte allda die berühmtestenPhilosophen und Aleäicos, worauf er an. 1696. die lVlagi-stsr-würde erhielt, an. 1698. aber fich zum f-csnmico, undan. 1699. zum voistors lVleäicinss erklären ließ. Nach diesembekam er an. 1707. die professionem Institutiouum jVleäicar.exrrsoräinarism , und wurde sodann auch an. 1710. kk^stoseProfessor, oräinarius, da er denn in der philosophischen Fa-kultät an. 1711. als Assessor auf gewöhnliche weise besitz nahm,und folgends auch derselbigen 8enior, ingleichen der Acade-mie veoemvir, und des grossen Fürsten-LoUsgü LoIIegigmswurde; wobey ihn auch noch die Kayserliche Academie derblsturi-e Lurioforum an. 1712. die Königlich-Preußische So-cietät der wissenschafften aber an. 171;. zu ihrem Mitglied er-wehlet. Er starb , nachdem er das Decanat in seiner Facul«tät fünfmal, das Rectorat der Universität aber viermal ver-waltet , den 19. >an. an. 1719. Er war ein mann , der sichdas o-meine beste sehr angelegen seyn ließ, zu dessen aufnahmer auch selbst bey allerhand angestellten versuchen von seinemeigenen vermögen einen grossen theil aufgewendet. In derg-werckS-sachen besaß er eine besondere einstcht, desgleichen eineungewöhnliche kännknis von vielerley physikalischen experimen-ten, wie er denn auch eben deswegen zu ansang dieses steculidergleichen in gegenwart beyder Könige in Preussen und Däne-marck, wie nicht weniger nachher» in beyseyn des damaligenKöniglichen Printzen und nunmehro regierenden Königs in Po-len Augnsti Ul. und ferner vor dem Rußischen Czaar Petro I.anzustellen befehliget wurde. Seine fchriften sind : Beschrei-bung des Berg-bohrers; Beschreibung einiger neuen Puch-wercke; Universal-holtz-spar-kunst; Zusammen-ordinirung derGradier-Häuser; Dissertation^; Programmes ; u. a. m. prs-
* Lehman», (Ioh. Jacob) ein gelehrter Professor der Sit-tenlehre zu Jena, war den 17. oct. an. rsgz. zu Erfurt ge-bohren. An. 170z. fieng er an die akademischen studien zutreiben. Nachdem er an. 1707. NaZister worden, machte erverschiedene kleine reisen in Ober - und Nieder - Sachsen , woer sich in Leipzig, Halle und Helmstädt mit den Gelehrten be-kannt machte. An. 1703. gieng er nach Jena, da er lehrteund disputirte. An. 1712. ward er stäjun,stu8 der philosophi-schen Facultät. Er schrieb neben verschiedenen dissertationen:P^0ta8 A prXk. in ^ost. Lmo8 Lomenii unum necessarium;Anleitung zur Staats-klugheit; Art, die Moral zu erlernen ;ssrurina feu kilanx puropg-. Da er also seine gelehrsamkeitgenugsam gezeiget, so wurde er im jähr 1717. zum ordentli-chen Lehrer der Sittenlehre ernannt. Er schrieb ferner unterandern: Odlsrvationss in kstilof. Luääei; und starb den 29.nvv. an. 1740. Gel. Feit. 1741. n. II-Lehnt», ein ehemaliges berühmtes kloster in der Mittel-Marck , nicht weit von der stadt Brandenburg, welches vonOttone l. Marggrafen zu Brandenburg, an. n 80. erbauet,an. 1542. aber eingezogen, und in ein Amt verwandelt worden.Es liegen viel Churfürsten und Marggrafen darinnen begraben,deren corper zum theil in die Dom-kirche zu Coln an der Spreetransferiret worden. Brandenburgische Staats-geogra-phie, k. l. p. 200.
Lehst, oder Leest, ein ansehnliches geschlecht in dem Her-tzvgthum Mecklenburg und in per Marck Brandenburg, wel,cheö sich schon vor langen zeiten auch in Pommern ausgebrei-
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tet. Es scheinet, daß die adeliche familie von LeeMmern eines nahmens und Herkommens mit Vene«
Christoph der jüngere von Leesten florirte nach .MiuÜLsuli auf dem Hause Warthau im Mecklenvurawar ein vatter Christophs lll. auf Krenzcstn, ^ IlA,-burgischen Kriegs-Oommissarü; dessen tochttr 7« ^
nachdem sie Ehren-Dame bey der Hertzogm N Mail, .W.gewesen, an den Schwedischen General-Feld-Mst ^tfen Johann Christoph Königsmarck, vermaoFriedrich von Leesten, Herr in Warthau, stör W. Aj,als Fürstlich-Mecklenburgischer Cantzley-D,(fJ, -starb Georg Heinrich von Leesten als Fur^^s g„sscher geheimer Rath ; um welche zeit auch emer ^.anümtlie als Chur - Brandenburgischer geheimer ^
wesen. Pommerland.
Lehften, ein städtlein unweit Lauenstein
sthen grentze, gegen das Voigtland undzum Fürstenthum Altenburg, und zwar des HAÄ vo»sen-Saalfeld antheil, gehörig. Den nahmen half.Mec»"nen oder dem schiefer, davon ein berühmter bruwLeibnitz, siehe Leubnitz. «.„M
Leibnitz, (Gottfried Wilhelm) ein welE»ssor und , auch nicht minder einer der ^ M .ge-xkor. und sslatkemsticorum , welche je gelebt /zu sagen, ein mann, der Teutschland auf alle wEmacht hat, ward zu Leipzig an. 1646. gebohrcn ^
Friedrich Leibnitz lVIorslium Professor und derf perriub war , und wo er zu seinen studien, so^°;M,deNschule, als dasiger Universität unter Iac. jaA(!
machte, nachdem er seinen vatter schon imalters verlohren, aber dagegen mit desto EM ei>>>Fseiner mutter, Catharina Schmuckin, welA« ,vK Liit
ztglschen prokessorem ,suri8 zum vatter gehabt , er ^ Zlt
worden. Von Leipzig gieng er^nach
und Weigelium, und
Leipzig ward er an. 1664. NsMsr, legte sich ^e-^ernst auf die Iurisprudentz, hielt zwey Vrl?"Ar i^"äitionibu 8 , und ambirte den Doktor-grad,7^ Vieeiniger widrigen anstiften versaget wurde, ssLAehrte;sehe Philosophie nicht mit gehörigem respect ve ^^ Bnran seine jugend zum vorwand soll gebrauMgieng er nach Altorff, disputirte äs ess'bvspromovirte mtt höchstem rühm, so daß ihm ÄA, A Mk
ilosäsmi-L prokessionem ^uris extraoräw»
Er schlug es aber aus , und kam st» d "Mayntzischen Staats-Minister von Bo-n vu?^huE^e ^seinem Herrn an. 1670. die bestallung elM .
Revisions-Raths auswürckte; welches thn do.Ahell" ,ln einigen Churfürstlichen geschässlen, nE' gehe" h>elwegen dem jungen Boineburg nachcher sich schon allda aufhielte, und welEM ^r<s L'er §mann zum Gouverneur geben wollte.ihm grosse Versprechungen unter der beding y,« ^ e >
Catholische religion annehmen sollte, ^we da^p 'gebens, und Leibnitz, welcher indessen'Atz, N"ge beförderer, den Churfürsten von Mtessz,-von Boineburg inner wenig zeit verwhA ^ ^
sich, nachdem er verschiedene jähre, ^ pen
in Engelland zugebracht hatte, an. '676. A MAM ,tzog Johann Friedrichs zu Braunschwelg ssA - E,„er Fürstlicher Rath wurde. Desselben bru^^tzleA^i' ^
Ernst August, machte ihn zum geh?L^ zu ^ '
nicht nur die Gelehrten sich um peinebewürben, sondern auch die höchsten H"^ §er ^gewogcnheit und gnade zugethanlus Vf hat ihm die würde eines ReichE wEA. eU i»von Engelland, und Czaar von Mostan A^cusmen Raths, der König in Franckretch per Afgct^ ^le in der Academie der wissenschafftenPreussen
stern orte durch die Polnischen -durch die eingerissene pest verhindereaber ist sein rath dißfaüs
jedochan 7'W
feinem lande gemachet hat, 'losten l^Äyen V
Er starb endlich unverheurachet 7 nM Atz < Fk
den 14. nov. an. 1716. nachdem er ^„e L« ajii-'fast um alle theile der gelehrsamkeit a^ „ nuMMAÄungememe weise verdient gemacht '/Acht anN M-<bare gedancken, und die eben nicht ^
nicht nur einen grossen und weit aus- ss / °sondern auch zu einer solider,, EA peN wes
ser mann nicht vollkommen getrom.