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Vierdter Theil. He - Mc.
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sein söhn Czencko Howara, als der letzte seines geschlechts,gieng an. rüg;. in Schlesien mit tode ab, und hinterließ vonr. gemahlinnen keine Ander. LaLL«. exlc. rer. kok. Beck-ters htsi. Howorr. ?. I.

*Leipe, (Berthold von der) ein söhn Heinrich des I. oderjüngern, und bruder Zdenkons, war an. r;;7. Probst zu Wi-scherad in Prag, und Böhmischer Oberst-Cantzler, schrieb sichauch als ältester seines Hauses, ob er wol geistliches standeswar, Ober-Erb-Marschall, sintemal dieses damals die höchstebedienung im gantzen Königreiche war. Im jähr 1)42. ver-pfändete ihm Hertzog Hans zu Steinau seine stadt und schloßGor oder Jauer, mit allem dazu gehörigen lande, wiederkäuf-lich vor 8°oo. marck Böhmen oder Wer - groschen PolnischenWerths, sich aber ausdrücklich dabey ausdingende, daß er diestadt Jauer samt dem lande bey. seinem leben noch geruhig be-sitzen , nutzen und behalten, und dieses erst nach seinem todeals ein rechtes Pfand ohne Hindernis an ihn fallen sollte, auchversprach er ihn dabey gegen männiglich zu schützen. Imjähr i;45. i;47> wirb er schlechthin ohne wettern deysatz unter-dem nahmen Berthold von Leipe angetroffen , und hat überdieses der oberste Lands-Hauptmann in Mähren bey der Über-schrift vor ihm den vorzug, da er doch vermöge seiner würdenächst dem Könige und dem Btschoffe zu Prag der oberste imKönigreiche gewesen, und sich so gar von GOttes gnaden schrei-ben können, und auch geschrieben hat. Ob nun das treffen inPolen, bey welchem sein bruder Zdenko unglücklich gewesen,Ursache daran sey, und ob hernach einige aufhebung der äm-ter oder eine besondere demuth dazu anlas gegeben, kan mannicht gewiß sagen. Was er vor die kirche St. Nicols zu Ra-tay gestiftet, ist bey Balbino ereäk. volum. IX. zu sehen. Weilauch dieser im jähr 7,49. eine stistung vonCzenkon anführet,darinn sich dieser Ober - Marschall des Königreichs Böhmennennet, so schliesset man daraus, daß er damals schon mit tobeabgegangen seyn mag. ereäk. IX. 6. Becklers Howor.

hist. k. I. üb. III. c. 7 . §. ;. tegq. p. 82. leg. e. 2. §. I. p. 86.feg. Diplomat. 8obemo-8ilss. spuck cks /.««ieÄvA. religg. rns-nulcript. ckiplom. tom. V. p. 614.

' Leipe, (Berthold Bohubud von der) ein söhn Johann-sen lll. und Magdalenä von Wartenberg, war im jähr 7; 90.gebohren, und verlohr beyde eitern sehr zeitig. Doch folgte erstinyii »alter in dem Erb-Marschall - amte nach. An. i6n.ward er von Matthia I. als er die Huldigung in Schlesien ein-nehmen wollte, als Königlicher Vvrschneider und BöhmischerOber-Erb-Marschall zu seiner degleilung verschrieben, undihm anbefohlen, sich aufs beste dazu zu versehen; darauf warder auch noch in eben diesem jähre bey dem deylager desselben zuden angeordneten turnier-und Ritter - spielen eingeladen. Ineben diesem jähre ward er von Carln, Baron von Teuff, mit al-lerhand Vieh beschenckt. Vor sich hielt er zu Crumau in Mäh-ren einen prächtigen Hof, und hatte einen vortreflichen mar-stall, cameele, lüchse und andere fremde thiere und vögel, auchherrliche lust-gärten. Als an. 1617. König Ferdinand II. übernacht daselbst blieb, ward er auch Königlich daselbst bewirthet;da ihm aber schuld gegeben ward, als ob er im jähr rürg. denBöhmen in erwehlung des Pfaltzgrafen Friedrichs beyräthiggewesen wäre, ward er aller seiner ämter, würden und Herr-schafften, welche ein ziemliches betrugen, entsetzt, und ob er gleichmündlich und schriftlich darthat, wie er an der angesponnenenbeschuldigung unschuldig wäre, auch vom Kayser an. 162;.völlige Verzeihung erhielt, so blieb doch dasjenige, was er ein-mal vcrlohren hatte, wo es war, und bekam er nicht einmaldas Erb-Marschall-amt wieder, und starb endlich an. ,64;. beyseinem stief-bruder Adam von Waldstcin, Oberst-Land-Hof-meister in Böhmen, auf dem schlöffe Skalitz in Mähren, gleich-sam im elende. Xtt/e»-. itin. 6erm. p. 184. Tenyels monati.unterred. 1699. p. 2^2. Becklers Howor. hist. k.I.' üb. 111. c. 8-z. 27 . lbgg. p. 76s. segg. c. 9. §. 7. feg. p. 767. leg. L. 9. p.rgr.

Schles. curios. x. ;c>2.

* ^eipe, (Daniel von der) ein söhn Zdislavs, des erstenstifters dieser linie, war ein geschickter , kluger , beredter undfreygebiger Herr, und an. 7148. Dom-Herr bey der kirche St.Viti zu Prag, ward aber nach dem tode Bischofs Ortens da-selbst, vom Hertzoge Uladislao, auch allen Ständen, Herrenund Rittern, geist-und weltlichen standes in Böhmen vor dentüchtigsten zu dieser würde gehalten, und dazu erwehlt. Aufsein einrathen vermahlte sich gedachter Hertzog nach dem todeseiner ersten gemahlin im jähr r7;,. aufs neue. Im andernjähre darauf schickte ihn dericlbige mit ansehnlichen geschenktenzu Kayser Friedrichen I. ihm zu solcher würde gewöhnlicherMassen glück zu wünschen, bey welcher gelegenheit er sich beydem Kayser selbst nebst seinem Herrn in grosse gunst setzte. An.

7'? 7 . reifste er mit dem Hertzoge auf das beylagcr gedachtenKaysers, und fand vor dem Kayser solche gnade, daß er sichnicht einbrechen konnte, ihm anzuzeigen, wie er sich an denMaylanderii, welche ihm nach dem leben gestanden, zu rächenm willens hätte, mit dem beyfügen, baß er nebst den übrigenStanden innen Hertzog zur beyhülffe bereden möchte, wovorer auch diesen seinen Herrn zu einem Könige machen, und ihmund seinem Hause Budißin nebst dessen zugehörde schencken, underblich zueignen wollte, begnadigte auch zu dessen Versicherungdenselben mit allerhand Königl. zierden und rechten, vor ihn lind

seine nachkommen, und warddie deG^IbenauM^st^^ftlif

unter andern auch durch ihn,BischoffDanieln von 7.tigct. Er brachte darauf auch seinen Hertzog vay ^sengeschehenenantrageingieng. Darauf^sin s,ihm nach Italien, und erlangte durch seinen vorw ^ nE ^gewisse stadt, als er an den Kayser zurück ge>aviel, daß ihr auf den fall, so sie ßck) wider °feindlich erklären wurde, alle schulderlassenl^^Oches auch hernach geschahe. Als hernach die ^falls um gnade ansuchten , ward er als gemei v'^bekam auch die crone, womit der Kayser wadiA"hatte, in seine Verwahrung, und ward vor m y,„, 1 7wandte bemühung vom Ertz-Bischosse zu Pss ^

sehr kostbaren leuchter , der noch aus demstörung Jerusalem genommen seyn sollte iauch seinem Herrn dadurch eine summe grloev " ,^ge-vor die angewandte sorgfalt von denMaylänver zog) ^>i>auf ließ ihn Uladislaus, ob er gleich wieder z»noch bey dem Kayser, der ihn auch in hohe» ev s-wegen seines hohen Verstandes, guten auffuhrm» ^wissenschassren ungemein liebte. An. ir so. »ao LE'.

dern auf befehl des Kaysers die Huldigung ft,ber

schen städten ein, und gab ihnen Statthalter, v» M»»

widerspenstige Mayland endlich zerstöret warv-ihn der Kayser zum Könige in Ungarn, unddarüber, daß er sich so lange bey dem Kayser >zu so wichtigen Gesandtschafften gebraucht w".^ege"wohn schöpfte, ritt er ihm dennoch auf dem r"gärn entgegen, und empfieng ihn gantz fteunm»gehends an. 7166. ein zwiespalt unter denzog er auf Vergünstigung seines Herrn muss BRom, und brachte durch seine kluge auffabrlwv^spucürichtigkeit, worauf er den Kayser bis nach atete, und sich wieder beurlaubte. An. n 67- E

einige unruhe in Italien, die er aber bald >,1»n.

auch kurtz daraufin selbigem lande seinen E M

ist noch von ihm zu mercken, daß er die RelM^vchESWBbois in Burgund, an. -157- M Bamberg »ndAxg E'7 58. zu Regenspurg, und an. 7759. r» s

den, auch den Reichs-tag zu ErfurtDijon im jähr 7762. und die geistliche versn^st parM ^

da im jähr 7767. besucht habe. Unter

andern

tigkeit kan zeugen,, daß er im Mayland^-,^einen theil des Böhmischen kriegs-heers n"» WIndessen erstehet man seine klugheit vorneu^^r runach seinem absterben das glücke Uladisü" ^ ^

worden. t

p. 248. 2;7. 777c». XIII

ü. II. üb. VI. x. 77. Loleslsvia §- Ik. 1 . üb. II. c. 7. p. 47. Isgg.

sel

. per

* Leipe, (Heinrich von der) beygenawMer -söhn Hermanns, und ward erst Stativs >va^pdarauf Land - Cämmerer in Böhmen. ^ '

.... ..Llten^MS

er einige zeit von den Prägern gefangen ^der auf freyen fuß gestellet worden, mu ^^,nl>sckVDe

auf freyen fuß gestellet....

welche im jähr 7,10. im nahmen ^erKayser Henrici VII. söhndie Böhmische Crone, lPrintzeßin zur gemahlin antrugenKönigliche braut bis nach SpeWsehr herrlich , brachte es auch om" hiiv'-,^

im jähr 7 z 10. theils durch gemalt,daß sich Prag erklären, und den Ko»Mvor „,,P ^sen muste. Als sie sich nach diesemen-^ Kon^ ^

et worden, «öhnm^Wße^ jV-im nahmen der ^

)hn, Graf M

, und iugle'Z be^,,A^c

antrugen. D» oe ftkS,t bis nach Speyrv / .xyalte^ Mbrachte es auchvarck

gelagert hatten , war er beständig uM^.

mit einem schusse aus einem arm

...

tödtlich verwundet. Im folgenden^deM

Königlichen crönung, und zog heraack^ jm >ab ,die Mährischen räuber, begleitete ib» "14- ^ h»

7,7z. nach Nürnberg, undim iahr 'nack ^rancksurt - m?it» roa er »n Ws. ^berM .,„v

ttn, und verhielt sich in diesemAls nachgehends der König die

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ward er zur VergeltungStatthalter in Bohmen gemachet- .^^ §aM yich^Eren-stelle aber zog er die KomB^hniggefalle dergestalt an sich , daß der ^gebe» M lS^li>

behielt, und sich nach Lutzeldurg, zu SeE^^v'^ h-

Sonderlich hatte er auch d^ KoMS^ anEftoAy v<^so auf seine feite gebracht, ^ ^ voW^,,mack a,sgüther nach belieben zu gnwachss"2de''!/<>d^

te. Er ward auch wegen seiner anw ^ anM^ck^ Mjtverdächtig, und so gar bey dem M-W so ^ F0i>^ fMihm Nach dem leben stunde , welMv ^ b

fand, weil er den Ertz-Bischvn »u