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Äde,n,v verfolgte, und so gar vor dem Papste verklagte.
un>> "^"'rathen gieng nachmals der König in Böhmenn weil er sich vor ihm keinen Reichs - tag zu
Wgetrauete, denselben zu Einbogen aus. Als, ward er im jähr iziz. den 2;. nvv. aufhschaff/in Verwahrung gebracht, wodurch seinen°^te, ,„.^ge!ralt gerühret ward, daß sie sich auf die sei->rA iu den!« stcherheit begab. Endlich aber griff sie den-UiAichz, ^rffen, u,,d suchte durch deystand Ertz-Hertzog^eich seine defreyung zu befördern; darauf>v°Ä"S Unterhandlungen psiog , und ihn gegen ver-' er ^upt-schlöffern, darunter auch Ziktau war,belehnt worden, im jähr 1,16. wie-stellte. Es entsponnen sich aber bey desfolgenden jähre neue Unruhen, da derR ^vrden n Mayntz als Böhmischer Statthalter hinter-zj^liiu hj war, wobey es einige mit dem Könige, einigeV^trvss'; ^ch ward im iziö. jähre ein neuer ver-ßch ,'st» svkn auch mit dem Könige völlig ausgesöhnet,hiuNch tvg, j Hunrich zum Unter-Cämmerer gemacht. Obkr ^e» unü ^ whr r; 19. neue zwistigkeiten zwischen der ver-Hk>> gierenden Königin hervor thaten , bey welchenlüchl.»nd ^ bartey hielt, so ward doch auch dieses vergli-^st»»endlich im jähr izro. wo er nicht viel-leg» so eben im jähr 1; 29. gestorben.
^ I^OY. , Lolssl. III.
n Okron. Luise ftez. III.
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bist. k. I. üb. II. c. p. 6;. fsgg. üb. III., comment. rei. üulal. III. 48. VI. 8-^ kcripe. rer. Lukat. rom. I. ?. I. p. 2; 4. leg.
yd^^uko oderCzenko, Cznieck von der) ein söhnsteu, z>..^es jünger», und bruder Bertholdi I. warM,, bruder Böhmischer Oberst-Erb-Marsihall,
indem kriege gegen KönigCasimirn in?>l, ^N a^stHe kriegscheer, ward aber geschlagen, undM.^»gh^ngen, wodurch fein gantzes qeschlecht dermas-b-ali/ch einjgL^th, daß es hernachmals genug zu thun?l>k,, «udere ^ Waffen wieder zu erholen, da es doch zu-A dv!^- reichthum und ansehen übertraf. Im
?.Vn-^ru n,.a ^ er etliche zins-leuthe der klrche zu Ra-i^iggen. Darauf zog er im jähr i;?4. mitt d-^'kRom zur Kayserlichen crönung, befreye-
^ Rückwege mit beyhülffe eines Herrn von
>i»? Aus"; Pisa von der augenscheinlichen le-
s^tschS aeschi^^n er darauf zu Pietra nebst andernN C-, sb heen^L"'' und herrlich beschencket ward. Erv L "uSqA,^ iahr die wegen der Böhmi-sA» Are d^I Mte goldene bulle, und stiftete in eben
ev"'' vag 4»»., »». ... .....
t!k"°!)e!/»sni<,/,^ustlner-kloster zu Crumlau in Mähren,V? >u> k, söhne ^?ß des stifters oder Wohlthäters die-Sky! ^°fler fast,, erben' so ste in armuth gerathen soll-visey !?hr!,„st^ec jägerey lebenslang unterhalten wur-L lixs. Am Mk?' wird er auch alS Ober-Cammerer an-k'kS / Utt^e Ivea?« '?6o. unterschrieb er noch eine Kayser-eines mit dem Reiche getroffenen tau-i,Ie ^vlef?,« - ^ auch noch in andern Urkunden dieses Kay-^ Weil man aber noch in diesemms Erb-Marschall antrift, muß er auch>«s ^ l 's- L«/^m >ahre gestorben seyn.
Ü>->d >5 Hl. „ . p. ;o-^ Becklers Howor.
I.>LL
D;'?' l. logg. p. 86. segg. L. §. I.. lllom, miscell. npuä ,le L^ae-rvrZ. religg.' I IX. p. 699. , nneLilot. bitt. nc
Livb
der ^deiin, eine in Schwaben, 2. meilen von
h^elchx ^vnau gelegene kleine stadt ,
nebst einem
üv hie«,"- Riedh'eim den Ulmern an. 14z;. ver-
dffwurde an, r;r;. von den trouppen,
»' aufruhrjschx dauern geschlagen, ausge-
V;>a ^gernietster, vom Schwäbischen Reichö-
W eme berühmte stadt in Meiste« . und ^^A«<;ieik ' weichen man das Ost and nem « stucht-«edene und Parde, m emer schon Dreßde« ,
ist weilen von Halle und sr . wallen
^ guten mauren, breiten ^eöb arjeistenbnrg
kim von den 4. ständen dezaMlführet sie auch bey vers oölligiret
unter den städten , ^
» prvtvcoü. Den anfüM ^ ^ich-
dies?», den Sorben - Wenden »..^stehenden lln«
gah^^iwn ihr von den häufig heruwst ) alsL« Lwzf, welches in ihrer ' war sieejffA ' beygeleget. Um das ^ her Tent-M^vji^^onsehniichkeit gediehen , st^rm ^^r und^ V m^cius an dem ort . ^^cvbv in eh-hörnen stvffen , eine kE O- ^ regicrungv^ven M , und an. 927. unter
des KayserS Lenrict I. war sie eine von den Wenden bevestigteund mit graben und mauren wohl-verwahrte stadt. Gleich-wie sie aber durch ihre drey messen, welche im frühling,herbst und neu-jähr daselbst pflegen gehalten zu werden,und svwvl an. 1268. von Marggraf Dietrichen als nachgc-hends an. 1496. an. 1497. und an. izc>?. von dem KayserMaximilians, und an. 1547. von dem Kayser Carolo V.mit ansehnlichen Privilegien, sonderlich aber der Niederlageund stapel-gerechtigkeit, begnadiget worden, in den erwünsch-testen flor gekommen; also hat zu derselbe» aufnähme diran. 1409. gestiftete Universität nicht wenig beygetragen, in-dem sich wegen der zu Prag über des Hustens lehre, odernoch viel mehr wegen der Mehrheit der stimmen auf dasi-ger Universität, welche man nur den Teutschen , so sie bis-her gehabt, entziehen, und fürs künftige den Böhmen zu-legen wollte, entstandenen Uneinigkeit eine ungemeine anzahlstudenten unter anführung eines Schlesiers, Johann Hof-manns , der hernach aus einem kroleilore Bisthoff zu Meis-ten wurde, von dar hieher begeben, welchen MarggrafFriedrich der streitbare, nachmaliger Churfürst zu Sach-sen , nicht nur allen guten willen erzeigen, und sie mitWohnungen und andern zulänglichen unterhalt versorgen ließ,sondern auch auf zureden Vincenüi Bruneri alsvfort rathswurde, eine Universität in dieser stadt anzulegen , und zudem ende Päpstliche privilegien auswürckte. Man beliebte,die allhier studirenden in 4, nationen , die Meißnische, Säch-sische , Bayerische oder Franckische, und Polnische oder Schle-fische einzutheilen , und, um alle zwietracht und ämulationzu meiden, jedweder so viel recht und ansehe» wie der an,dem beyzulegen. Der Bisthoff zu Merstburg wurde zum Lsn-cellario perpemo der neuen Universität ernennet, welcher Vor-zug auch noch heutiges tages den postulirten Lcimimürsw.rikus des besagten Stifts zustehet, die bey solennen Promo-tionen ihre stelle durch einen krocancellsrium , der von derFacultät ist , vertreten lassen. Der Ueökor LIü^niÜLus beyder Universität wird alle halbe jähr, nemlich auf Georgtiund Gallen-tag - aus den 4. nationen, der Sächsischen,Meißnischen, Fränckischen und Polnischen erwehlet , wennaber Georgii-oder Gallen-tag auf einen sonn-oder fest-lag fällt,geschiehet die wähl den folgende» rag. Die Universität hat6. Loüegis , das ksnünum, ?etrinum, grosse und kleineFürsten - das rothe und Fraucn-LoÜLzium. Es sind auch se-hens - würdig die beyden biblischesten, der Universität aufdem ksuüno , und des Raths auf dem zeughaufe, welchewöchentlich 2. mal zum öffentlichen gebrauch eröffnet werden.Sonsten hat auch diese stadt vor andern orten des Chur-fürstenthums Sachsen den vorzug, daß das Oder-HofGe-richt, so dieser lande höchstes tribunal, und vor welchemauch der Lanbes-Herr in Cammer-sachen belanget werden kan,seit an. 1488. nach combiiiirung des Meißnischen und Thü-ringischen Hof-Gerichts, anherö versetzt worden , welches desjahrs vier mal seine schienen hält; daß seit an. r?4,. eingeistlich Lonlistorlum oder Kirchen - und Ehe-Gerichte allhierangeleget zu finden ; daß auch das weit-berühmte Rechts-Lol.legium der Schoppen-stuhl nun über ;oo. jähr allhier ssoriret.An. i r6<;. wurde allhier vou Marggraf Heinrich dem erleuch-teten die lheilung seiner lande unter seinen ;. söhnen vorge-nommen ; dergleichen thestung auch an. 148;. zwischen Chur-fürst Ernsten und seinem bruder, Hertzog Albrechten, wiederumgeschehen ist. Was die übrigen begebenheiten dieser stadtanlanget, so ist absonderlich die grosse zusammenkunft derProtestirenden Stände an. 16; 1. zu mcrcken , welcher dieChurfürsten von Sachsen und Brandenburg nebst vielen an-dern Fürsten in Person bcygewohncr, wider des Kaysers Fer-dinandi II. edict, vermöge dessen die nach dem Passauischenvertrag secularistrte Stifter und klöster den Catholischcn wie-derum sollten eingeräumet werden , zu berathschlagen. Nichtweniger ist der Convent von an. 1519. merckwürdig, aufwelchem zwischen voNor Carlstadten, voöior Luther» , undauf der Catholischen feite Oo<lkc,r Ecken ein religions-gesprächangestellet worden. In den kriegen hat sie mehrmals eingar hartes ausstehen müssen wie sie denn bereits von demKayser Henrico l. den Svrben-Wenden abgenommen, und mitTeutschen besetzt worden. Nachdem sie nach des KavsersOttönis III. tohe an. 1022. von dem Kayser Henrico II. demMerseburgischen Stifte verehret worden, ist die stadt ziemlichruhig geblieben, aber als sie an. n?4. Marggraf Conradzu Meisten durch einen tausch wieder an sich gebracht, kamsie in den darauf erfolgten innerlichen landes-unruhen viel-mals in grosse gefahr. Ja weil sie sich an.-rn- durch Ver-hetzung einiger rebellischen von Adel wider Marggraf Dietri-chen ihren Erb-Herrn aufgelehnet, ihm auch an. 1216. ziemlichharte friedens - conditioncn abgenothlget , nahm dieser mithülffe des Kaysers Friderici II. die stadt folgenden ,ghrs mitlist ein , ließ selbige plündern, die mauren medmeisten, und
ihr alle freyheiten nehmen - auch z. schlvsser, welche sie inskünftige im zäum halten sollten, anlegen. An. 126z. such-te sie Hertzog Albrecht zu Braunschweiq, welcher der Her-tzvain Sophien von Brabant partey hielt, einzunehmen;allein die bürger und Marggraf Hemnchs des erleuchtetenbefatzung rniiiirten durch einen unvermnthetrn ausfall unteranführung Rudvlph Hchenckens von Bargika seine gantzev armer,