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Vierdter Theil. He - Mc.
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armer , bekamen ihn selbst samt unterschiedenen andern Fürst-lichen Personen gefangen, und waren also die Urheber desanderthalb iahr darauf geschlossenen sehr vortheilhafften frie-dens. Gleiche tapferkeit hat auch diese stadt wider des Kay-sers Adolphi besatzung erwiesen, welche sie zu ende des XIII.Lc. glücklich verjaget, nachdem fle deren joch etliche jährertragen müssen. Nach dieser zeit ist sie gar lange keinemfeinde mehr zu theil, auch nicht einmal belagert worden,weil man sie allezeit in guter Verfassung gefunden. Indem Schmalkaldischen kriege aber wurde sie an. 1547. von demChurfürsten, Johann Friedrich, mir grosser macht bela-gert; doch konnte er sie nicht erobern, weil, wie vorgege-ben wird, die vornehmsten unter feinen Officirern ihre Lin-der und besten fachen darinnen hatten. Doch an. i6;i.mahnte sie das traurige exempel der stadt Magdeburg ab,dem Kayserlichen und Chur-Bayerischen General , Grafenvon Lilly, langen widerstand zu thun; daher» fle sich den6. sept. an ihn ergab, wiewol sieden i;. sept. nach demohnweit davon auf Kayserlicher feite unglücklich adgelauffe-nen treffen, durch accord wieder an den Churfürsten kam,hingegen den 22. oct. des folgenden jahrs dem Hcrtzogevon Friedland aufs neue sich unterwerffen muste. Allein,als die Schweden die Macht bey Lützen gewonnen, wurdedie stadt durch einen unvermutheten Überfall von den Säch-sischen eingenommen, und das schloß muste sich dssrch accordergeben. Doch nach diesem wurde sie an. i6;;. von demKayserlichen Feld-Marschall Holcken so lange geängstiget,bis sie sich wiederum an ihn ergab; allein weil das schloßsich tapfer hielte, ward sie bald wiederum verlassen. An.I6;7. wurde sie von dem Schwedischen Feld-Marschall Ban-ner vergeblich belagert; aber an. 1642. von dem GeneralTorstensohn eingenommen, da dann die Pleissenburg nichteher als an. i6;o. wieder in ihres Landes-Herrn Hände kam.An. l6yo. wurde hier von Chur-Sachsen, Chur-Branden-burg und Braunschweig eine müntz - conferentz angestellet,und der sogenannte Leipziger fuß dem Zinnifchen substitui-ret, vermöge dessen die marck feines silbers in 2. drittel,1. drittel und i. sechstel stücken, auf 12. rthlr. in 2. gt.stücken auf 12. thlr. y. gl. in einzeln groschen auf 12. thlr.in 6. pfennigern, dreyer» und Pfenningen , auf i;. thlr. inder müntze gesetzt wurde. An. 1710. wurde den Catholischenauf dem schlösse ihren gottesdienst zu halten erlaubet, nach-dem auch vorher die Reformirten solches im Amthause all-hier zu verrichten freyheit bekommen hatten. Sonsten sindauch hier zu verschiedenen zeiten , sonderlich in den jähren146z. i;o;. 1521. 1529. und l68<r. gefährliche seuchen ent-standen , daran ihrer viele aufgerieben worden, in

orißin. istps. ckron. istps. ropogr, 8axon.

tup. Kilt. kutker. ^ reb. Liisc.

snnal. Lax. xroär. Msn. Lc.

Leipziger, diese adeliche familie in Ober-Sachsen undMeissen theilt sich in 2. Haupt - linien, in die Beerwaldi-sche und in die Zwetauische. Jene besitzet die güther Beer-walde, Wildenau, Wippersdorff Freywalde und andere indem sogenannten Beerwaldischen ländlein, welches ein klei-ner district von ohngefehr 2. bisMeilen ist, und im Säch-sischen Chur-kreise zwischen Hertzberg , Schlichen und zwi-schen Jüterbock lieget. Die Zwetauische linie besitzet m demAmte Liebenwerde, und bey Torgau die güther Zwetau,Klitschen , Friedrichsdorf, Wieder«», Heyde und Znuzsch-rviz. Hemrich von Leipzig, sonst der Schwaryburger oderSterner genannt , hat sich an. 1294. in dem damaligenkriege zwischen Marggraf Albert dem unartigen, und zwi-schen dessen beyden söhnen Friedrich und DietzmanueN alsHauptmann tapfer verhalten , und insonderheit Fürst Eber-harden von Anhalt, einen alliirten des gedachten Alberti, desnachts im lager bey Dommitsch überfallen , und hernachzur Macht genöthiget, ihn auch in die flucht geschlagen, undendlich gesanglich eingebracht; worauf er von dem Landes-Herrn zum Ritter geschlagen , mit einem land - gliche beyLeipzig und mit einem neuen waven begnadiget worden,darum ein springender fuchs , auf dem schwantze mithahn-federn bestecket, zu sehen. Sein ältester fohn gleichesnahmens , soll Schloß-Hauptmann auf der vestung Pleissen-burg zu Leipzig worden seyn; von dessen nachkommen wirdCünrad in einem document äe an. 1,4g. als zeuge ange-führet. Johann ist mit Churfürst Rudolph zu Sachstnan. ,41;. zu Costnitz auf Dem Loncilio gewesen. An. 1486.hat Christoph von Leipziger als Chur-Sachstscher Rath undLandvogt floriret, und Unterschiedene Ambassaden verrichtet :wegen seiner getreuen dienste ist er von dem Churfürstenmit dem vorgebuchten ländlein Beerwalde beschencket wor-den ; wie aber solches nachgehends unter Chur-Brandenbur--gifche Hoheit gediehen, kan man nicht mgen. Zu aus-aang des XVI. stec. ist Georg von der Zwetauischen linieChur - Sächsischer Hof-Richter und Land-Rath, und Wolfauf Wesenig Chur - Sächsischer Ober-Forstmeister gewesen;von dessen söhnen ist Heinrich Chur-Sächsifcher Haupkmannder Aemter Torgau und Liebenwerde worden. An. i6ro.war Ernst auf Beerwalde und Wilden Messor in dem Hof-Gerichte zu Wittenberg, welcher, gleichwie Georg auf Wip?

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persdorss seinen stamm mit etlichen söhnen for^p^ MVor etlichen jähren wurde Gottlob Hieronywu.^jMrfä,tewitz aus der Zwetauischen linie Königlich -Chur -Sächsischer Hof-wie auch AppellnE:« -Rath zu Wurtzen. tkeatr. Lax. Sw

von Würtzb. Münsters cofmogr. x. ?88- . ai>H

Leir , wird für einen alten Britlifthenden. Man sagt, daß er eine stadt, nahmens „„vche das heutige Leicester seyn soll , aufgebauseiner zwey ältesten töchtern gemahlen vertrievc' -^gste > ^nipo aber, einem Gallischen Könige , der ' c lv»^.ter sich beygeleget, wieder auf den thron v

gmpirit. LuropT. O« ' .

LngU-e. .

Leiria , oder Leria , eine stadt in der ^ „iiter ^prooiiitz Estremadura , nebst einem BlWMwk BErtz - Bischoff von Lisabon gehörig. sse, ^kleinen flusse, ohngefehr eine meile von der ^

stabt Tomar. , ckällL. äe korwZst. ^

Leißnig, Leißnick, oder LeisniZ , in L,

nemschloß und Amte an der FreyberglMn ^ vo"7./^sen, 6. meilen von Dreßden und eben ss§rt A.dem Churfürsten zu Sachsen gehörig. D» ^ dK> zlinahmen aus der Wendischen spräche H^L, al,äst de>"so viel als eine schöne ane bedeutet ; io" aehablHenrici Lucuxis zeiten einen Burggraft"der an. 94;. mit in der Macht bey Herrwie denn Graf Wiprecht von Groitfch , ^.!^s ,

nahmhafft gemacht wird. An. 1192. hat GUß,1ELeißnig das kloster Buch gestiftet, und die «hezu unserer Frauen demselben gefchencket. M zF"feinen nachkommen Graf Heinrich solchem pje/.»^ MWiderwillen erzeiget, haben dessen Schutz-Er-r, Evon Sachsen, Friedrich, Wilhelm mid BaltA'obert, und es zu permutiren den besitzt A pB Walso soll es an. i;6;. an das Haus SE^E^zu lehen gegangen , gediehen seyn. Wie 2 i>°"

nlg, schloß und stadt, Marggraf Wilhelm, ^,e ^

sabeth , zum leib-guth verschrieben wordenvorhandene ciiplom« bezeuget. In148;. zwischen Churfürst Ernst »ndvon Sachsen wird wieder eines besonder" gs 1 „ vLeißnig unter Hertzog Albrechts theil gedacv ^ige erLiese Burggrafen abgestorben, und h/., MucgS^.L,Fl.>lassen, dahcro nach absterben des letzte"^

nis, dieses Leißnig mit der incorpomtm ^

nigk an. i;;8. an Hertzog Georgen ru Oa^flstein^MTr.fallen. Das schloß Heißc eigentlich cd-

gantze ort ist an. 17°°. im feuer aufgega-'S,und Schwedische Staats-Lantziev; k- MF-f-^ ^

8sx. ürp. p. 126. proär. Ml"' ME

8sx. tkestr. k. III.

an. mc>. ils^. Kilt. k. V. p- ^ pck ^ jl^

* Leißnig, (Alexander, BurM^söhn Burggraf Georgens I. so in se"'^jcgen ^M ^diren auf der hohen schule zu Lewüsihernach an den Königlich - BöhmiM" Ahe zu ^0 ssmifnachdem mehrentheils in diesem Ko"E, «

wiewol er bisweilen auch im IoaL'Ä« M U

Hirn genannt, das lange zeit geleg^ pauenradsgrun, jetzo Joachims - that, "'Ar ^ Ätlgen, daher um das ,;i 6 . iahr die Mowachsen. Als auch bey dem baMNhxxntr ^jähre die berg-leuthe daselbst unruhe "" -hnen / ^ E>M

te er mit rath und that friede u., r w^

sie wieder zum gehorsam. Sonst w" ^ p,c ßw „i 0^ter, ein kriegerischer und tapferer H^.hxe ^ ^gegen die Türcken zeigte. Im "k,,' reulerest ^ er/land. Im jähre führte, er die ^ wob"schoff zu Meissen. Im ,514. Me a" ^

lagerung Dam in Frießland b^b-n'IoaEglichL, j,er auch das schloß Hauenstem bev

u m Frietzlano ^oaw':.,t>i,ey.,

schloß Haueiistem b-v ^

Sonst wird von ihm gemeldet, bcg/L folSM 'j;tem bedachte sich nicht in den MAg, p/chmit nicht sein geschlecht zu wettlam^^die einzeln Personen gar zu arm w^^ sei" M DÄihn nachgehends, da er aeschen ' .^,scharen gbecnur einen einzigen und dazu UN'/^ er la"» parte^s

nur einen einzigen und dazu ^ er pavhätte, zu spät gereuet. Von lewe^^y i,ningleichen mit Mvartzen haaren.' groß . ss^„i> Ä,hen gewesen. Sonderlich s^Aches 0»^^

weicher damals etwas lmgewohm« ^ ^ Dra^„;gemacht haben. Von geberden ^ A

dern erschröcklich gewesen gestm", st^eb

me .spräche gehabt, und dabey -

gemuthe aber war unerschrocken. . j-N"

r;28. auf dem schlösse zu Penig