Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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673
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Simon) war zu Lutheri zeiten Mßiker ?iu-Ie,o X ^fliUnd ein geschickter Poet, richtete aberhif^.er d-p ' °urch herausgebung seiner LviZramMstum ,Academie, und sonderlrch Lutherum,auch den Churfürsten von Sachsen undN n,Mer 2 Hassen satyrisch angriff, viel unruhe an. AISkommen sollte, warb er flüchtig, und begabU-M dem Ertz - Bischoffe und Churfürsten von

V? teieai^' r« Wittenberg aber ward er auf ewig cmngestvrb ^ ^ endlich im jähr 1550. zu Chur in

8ecLe»st. bik. Pulk. III. §. 6z. n. 27.

^s^>, ^vetiz.

r,vi!>k, "ae ebene und fruchtbare insul auf dem Lr-Sie k^^acien nord-und dem berge Athos west-^»!>,?hie!1e ,.^ren nahmen von der vornehmsten göttln, dieein A' .der die einwohner ihre tochter opferten. Die^vhUaben ^Lsehes volck, sind die ersten gewesen, die sie be-v»!> waren vor dem nur zwey stadte darauf," Myrina, und ein beruffencr Labyrinth, der-

"vch drey andere, nemlich in Egypten, in Cre-

ZU finden gewesen , wovon den letzter»»Aeden V bat. DieLemnier haben zuerst das waf-^»1,, ,,, )'"den, welches vielleicht den Poeten gelegen-

Ul^Se>vyÄ agen, daß Vulcanus, als er vom Jupiter voms^ikk??» de>, ) worden, auf diese insul gefallen sey; und!? cin^,'"^hnern wohl aufgenommen worden, einehabe. Wiewol andere den Ursprung die-U dr^?Uf d-!^lt, daß zu alten zeiten auf dieser insul und? m E gestlx des berges Mosychlus feuer - flammen

^"d. Derort, wo VulcanuS niederge,SesL'vie d,n>. !?^re krafft bekommen haben, schlangen-bissederbereits Philoctetes zurzeit des Trojanischen,A mit nutzen bedienet hat. Bacchus

sthutz-götter dieser insul, nicht aber die Ve-v" die Äspsipyle.) Als die Argonauten anlände-d Ufxx "ffchen weiber, die ihre männer getödtet hat-Zehren "sd wollten ihnen mit gewafneter Hand dasL < E, ,?1s <re aber sahen, daß es nicht ihre feinde,U^kdi^terd^" «„anderes volck war, liessen sie dieselbenversprechen, daß sie bey ihnen schliefen.

genug, und liessen sich diese neuenvr, .'daß der insul und ihrer Wirthinnen dermas.

gantzen expcdilion nach Colchos darüberV sie y'"? nicht Hercules, der auf dem schiffe ge-^dieAdessen gestrafet, und eines bessern erinnertIiiAh^laz " ward die insul hierdurch wieder bevölckert.

haben Lemnos bewohnet, nachdem sie von?deM»» ^E/brein lande, das um den berg Hymettus, Menj^Mwben worden. Diese ffüchtlinge suchten. Am-«? in rächen, und nahmen die gelegenheit

feyerm'^nstsche srauenzimmer zu Brauron dasSie machten einen Hinterhalt, und fien,c geh«'"«t eine gute anzahl, die sie mitnahmen und^^E ^er,v,Weten, die aber ihre Ander nach ihres vat-Und ihnen wider die ächten Ander des?k ^ leaA^gen beybrachten, den sie bey aller gclegen-dasÄ^usammen rottiren wider dieselben an°"-?law7.l>nd co« ^Pelasger endlich vor ralhsam befunden,>^hle «/hat f^'wubmen sämtlich umzubringen. Auf die-d, ber, f-,? «ne grosse Unfruchtbarkeit, mit der die^Sk^ldja^>t,vo„^undheerdenbelegten,und dasOraculs ^^^h« vac^.' Mn, daß sie den Athenienfcrn satlsfa-n,«'wg . AIs sie nun zu Athen anfragten, was siei, ben hes«,?Wl, wiesen sie den Gesandten einen im

hH'Mten, wiesen sie den Gesandten ,t kil, fachen wohlbesetzten tisch, und be-

>2 .^lem tische 'ähnlich sähe. Al-

' vx si- ^.^«cn, sie sollten ern Mn-n

e^ Eliten ein solch land von ihnen be-

k^sidls ^Wno6 - nvrd-winde in 24 stunden aus ih-wurden. Dieses war so vielder nord-wind denen, die vonL-schenKacks entgegen gehet. Allein als Mil-bvch au^^°H^"m bezwungen hatte, kam erlande nach LemnosVH^eii gürten sim das versprochene land. Die

leinen Myriner widersetzten sich, aber^lA gUen konnte »- " ^ leiner mächtigen flotte eh^>sKe, s^e damasj^nelms Nepos erzehlet es etwashj^Ecken Äern vor Anwohner von Lemnos nicht

Theil.

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«7ibMÄ-b«mus wurde des Königs Ekici XIV. in Schwe-,AdethroA^' hatte aber dabey das Unglück, daß er beyli," lein leb?« uicht allein um seine güther, sondern auchtli^un, am. Unter seinen schriften sind r Lxplanario 8imi-

äe' kruÄibus lierkisgue in 8. kiblüs äelumun-

ri?>'b>tivn«^l^8 ^aturre Ülikaaulis üb. IV.; cis Habiru L

^orporiz lib. II.; cie Vita cum Laimi L Lorpo.- - -.-

" ^its- inttituencla lib. I.; äe Mrologia; cis

^ "fwiao äe äe konelto llnimt L Lorporis Oble-Mulgoe cle Lrugslitsce L Vic-e rullic-e DignicatS.wg. Lelg. in vit. IVlest. 6erm.

gevla^-"^ Ale insul ist vor dem^gewesen, daß auch ein jeder ein-

wohner jährlich eine gewisse anzahl liefern müssen, wie sie den«' auch die krähen sonderlich verehret haben, die ihnen hierbey gu-te dienste geleistet. Die Türckcn nennen heut zu tage die insulStalimene. <Oie hat unterschiedliche feine Häfen umher, unterwelchen der vornehmste Mudro heisset, welcher auf der süd-östlj,chen feite der insul lieget, über welchem eine stadt stehet mit ei-nem noch ziemlich guten castell. Der erdboden dariün ist durch,gehendü eben, und hat gute weyde vor das Vieh. Aufder nord-östlichen feite wird die terra LgillÄta gefunden , welche wegenihrer krafft die wunden zu hellen und gisst auszuweiden, sehr be-rühmt ist. Vor dem Candiotischen kriege hatte diese instil in die;o. Griechische dörfer und flecken, die alle wohl bewohnt wa-ren. Anjetzo aber sind deren nicht über 20. welche nöch darzugantz arm sind, und wenig einwohner haben. Diese instil warbey den Alten sonderlich deswegen in ruf, weil die Polen vorga-ben, daß Vulcanus vom Himmel herab auf selbige gefallen sey,welches durch einige unterirdische feuer, die man von dem him-rmel angezündet zu seyn vermeynte, verursacht worden seyn soll-Muctevar, ein berühmter Saracenischer General, verlohr an.916. nahe bey dieser insul eine ansehnliche flötte. An. 1457. ris-sen die Genueser selbige den Türcken wiederum aus den Hän-den. , Nahe bey Mudro ist eine stadt mit einem mäßigen tastest,so Türckische bcsatzung hat. An. 1662. eroberten die Venetianevdiese insul, und ruinirtm alle veste Plätze darinnen. Sie liegt 8-Teutsche Meilen judwärts von Lembro. ?/,». lib. IV.

VOLL in 8olinum, Lc. ^

, (von dem Griechischen Worteine wiese) ein nähme, welchen die Heyden gewissen Nymphenbeylegten, denen sie die aufsieht über die selber unb wiesen zueig-neten. psntb. m^ck. p. 180.

jssemss, eine kleine prövintz in Gallicien in Spanien, darin-nen Monflierre cle Lemos die Haupt-stadt ist, in welcher die Gra-sen von Lemos, so sich 6e Castro und clo Portugall nennen , ineinem aufeinem berge lustig gelegenen pallast ihren sitz haben, anwelchem berge unten der flutz Cabe vorbey fliesset, und sich dar-auf in den Minho ergiesset. Imhof, von Grands in Span»,k- ;c> 4 >

Lemos, (Francistus äs Castro, Graf von) war aus demvorher erwchnten geschlecht entsprossen, und seine gute eigen-schafften waren ihm beförderlich, daß er schon in seiner jugcnl»zu den höchsten ehren-stellen gezogen zu werden anfieng. Eegelangte nach und nach zu der würde eines Präsidenten von demRath von Indien, eines Vice-Kdnigs von Neapolis, und einesPräsidenten in dem Rath von Italien, welchen ämtern insge-samt er mit allgemeiner zufriedenheit vorstund. Endlich, da ercinsmalö auf dem wege von Madrid nach dem Escuriai gegenden König Philippum III. sich etliche unbescheidene reden ent-fahren lassen, fiel er in Ungnade, und ward in das KönigreichGallicien verwiesen, allwo er auf seinem schlösse Monsuerte semleben zugebracht. /««» cke , commenr. lobre ei Lo-

mineo c. 6l.

Lemos, (Thomas äe) war aus einer alten adelichen sami-lie zu Rivabavia in Gallicien an. i;4?. gebohren, begab sich inden Dominicaner-orden, und legte sich mit grossem fleiß auf dieTheologie. Er hat sich sonderlich in der bekannten streitigkeit äsLuxilii» 6iLri-e hervorgethan, und bereits an. 1594. zu Valla-dolid wider die Molinisten disputiert. Da er sich hernach znNeapolis auf dem GeneralrCapitul seines ordens befand, er-warb er sich durch eine disputation, so er über des heil. Thomäund Augustini lehre von der gnade hielt, solchen beyfall, daß manbeschloß, ihn nach Rom auf die deswegen vom Papst angestell-ten Versammlungen zu schicken. Hier widersetzte er sich dem ver-gleich, der von selten der Jesuiten und von einigen andern vorge-schlagen ward, und disputirte gegen sie mit solchem Vortheile ,daß sie alles versuchten, ihn aus Rom loS zu werden, deswegenihm der König in Spanien ein Bißthum anbieten muste, so eraber ausschlug. Hernach brachten sie es unter der Hand ggpdahin, daß ihn sein Ordens-General wieder nach Spanien zie-hen hieß. Aber der Papst Clemens VIII. unternahm diesen be-seht , und wollte, Daß er zu ausmachung des gnaden-streits znRom bleiben sollte, worauf er die fache der Dominicaner in dmangestellten Congregatronen hauptsächlich vertheidigte, bis deik26. sehr. a». 1606. da die letzte Versammlung gehalten ward, Wie-wol er auch hernach, da er sein leben slls Minerva Mit einemjahr-geld vom König in Spanien in der stille zubrachte, noch be-ständig fortfuhr in schriften wider die Molmtstischen lehren zustreiten, bis er den 2;. aug. an. 1629. verstarb. Die von der'partey der Dominicaner , oder den Jesuiten zuwider sind, sa-gen, er habe sich in diesem streit überall so wohl gehalten, daßnach dessen endigung der Papst sowol, als der König in Spa-nien ihn mit derBischöfflichen würde bedencken wollen, so er oberabgeschlagen. So soll er auch überallwider st»ne gegner Vorthei-le erhalten, und insonderheit den k. Valentia wegen einer ver-fälschten stelle des Augustini bis auf den tob beschämt haben.Diß alles aber kehren die Jesuiten und chke freunde um, die denk. Lemos blos vor einen unordentlichen schreyer gelten lassen,ihn durchqehends als den überwundenen vorstellest, und das,was die beschämung des k. Valentia betrtft, gar läugnen. (steheValentia, Gregorius von) Man hat von dem k. LeMos kg»twpliLM OrstiD, tnglelchen eine bnnnnLm Lorigreg-N. cle Lu»xilüs, welchen sein leben vorgesetzt tst. Sonst können auch nach-

LU gest.