674 l e m
gesehen werdet ; ALr«r, Kitt. LonZr. äs äüxiliis. T'I'eoäa/«-L/ktr^e^E, Kitt. controv. äs Luxiliis.
* Lemovier, oder Lemover, nach Crusio Schwäb. chron.
k. I. lib. I. L. ;. l>. 14. und Spangenbergen Mannsf. chron.
i;. p i;. Leimover, oder Lemover, Lemgover, lat. ksmo-vii oder kemobii, ein Suevisches volck, so vor reiten an derPoMmerischen küste neben den Rügen.gewöhnet, und vonTa-cito äs morib. Oerm. 4;. Unter die volcker gesetzet wird, dieWider die gewohnhcit der Teutschen runde schilde und kurtz ge-wchr führten, auch ihren Königen sehr gehorsam waren. NachAlthamerN Ickol. in Isc. spuä Icripk. rer. 6erm.
tnm. I. p. ;4- Crusio und Spangenbergen 11. cc. sollen siein Liefland gewöhnet haben; nach Friederborn ckron. 8rs6n.
l. p. 2. Cluverio introäuctt. geogr. III. 2. und Micrälio Pom-merl. I. i y- p- i6. aber zwischen der Penc und Ucker in Pom-mern. Die meisten aber halten es mit Cluverio 6erm. smig.III.wo er seine vorige meynung ändert, und setzen sie inPommern und Preussen zwischen die Wipper und Weichsel,in die gegend Stolpe, Lauenburg, Butow, Herle, Putzig undDantzig, da der fluß Lebe und die stadt Lauen- oder Lebenburg,Welche auch Lemburg genannt, gefunden wird, u. v. g. m.Noch von den vorigen einwohner» dieser gegend zeugen sollen.Danckwerkhs beschr. Schleßw. und Holstein, I. 7. p- 4?.
Pominerl. I. 19. p. 16. feg. nocit. orb.
Lntig. II. ?. p- ;8.>. origg. komer. §. 5. apuä
komersri. äiplomst. x>. Iunckers anleit. zurmittl. geogk. II. I. p. 102. nocit. vetc. tlerm.
popp. 11. 2. §. 2i. p. 79. Von Bünau, Teutsche Kay-ser - und Reichs-hist. L. I. üb. I. p. ,9. Von Falckenstein,Nordg. merckw. II. 1. §. 7z. nor. 6. p. g;. Ludewig,Würtzb. gesch. schr. vorbereit. VI. p. 76. not.
sä k. I. Tsciti. sä I. c. Es muthmasset aber
Danckwerlh, daß die (Ikones als nachbarn der Lemovier in-er gegend Dantzig mit unter die Lemovier gehört habenmöchten. Doch da er die Gothen oder Gothonen und die Gy-thoncn von einander unterscheidet, welche hingegen andere voreins halten, kan Man ihm, so lange die gegenseitige meynungnicht genugsam widerlegt, und als irrig bewiesen worden, nichtso schlechter dings beyfall geben. Was den nahmen der Lemo-vier anlanget, so holet ihn Prätorius orb. dock) III. 6. vondem Worte kemovi oder gluckseligkeit her; andere aber mey-nen, sie haben ihn von dem siusse Lebe. D,//,,»«»-«,, 1. c.Es hält auch Micrälius I. c. p. 17. davor, Tacitus habeleicht vor Lcboner, Lemover fetzen können. Sonst ist merck-würdig, daß man bey keinem weiter dieses volcks gedacht fin-det , als bey Tacito, man mäste denn vor welchebey Strabone VII. p. 290. bey gelegenheit derjenigen völcker,welche sich Maraboduns unterwürfig gemacht hatte,vorkommen,lesen wollen. c?a/Ä«öo«r,i, sä k. I. , I. L.
III. p. 6;9. I. c. I. 8. p. 7. Wo dieses volck
nachgehende! hingekommen, ist gleichfalls noch nicht ausge-macht. Nach Danckwerth I. c. mag es m-it seinen Nachbarnden Gothen, die weiter landwärts ein gewöhnet haben sollen,fortgezogen seyn, und also seinen nahmen verlohren haben.Nach Cluverio 1. c. p. 640. möchte Tacitus entweder in derbenennung dieses volcks gefehlt, oder dasjenige nachmals dennahmen der Heruler angenommen haben; weil man keinen an-dern sitz vor die Heruler ausmachen könnte, als denjenigen,welchen die Lemovier tnne gehabt hätten; auch die Herulerhernach immer als geführten und bunds-genossen der Rügenangetroffen würden. rker/E, 0,7«.
und von BünaU, II. cc. Hingegen meynct Abel inTeutsch, alterth. 2. §. ;. p. 1.82.. den sichersten weg zu gehen,und halt davor, eS sey hernach weiter gegen osten in Lieflandgerückt; in welchem sinne vermuthlich auch Crusius, Span-genberg, und Althamer an oben angeführter stelle zu verstehen.Diese meynung bestärckt Abel weiter dadurch, daß ein schreib-fehler im nahmen vorgefallen sey, und für ksmovü, üsvonioder kevonii m lesen wäre. Man kan ihm auch hierinn um soViel leichter beyfall geben, da nächst dem, baß Micrälius schonvor ihm dergleichen gedancken geheget, auch Althamer glei-cher meynung gewesen zu seyn scheinet, der nähme Lebe undLebenberg im schreiben eine änderung leiden , und der Latei-nische nähme Lieflands ebenfalls daher seinen Ursprung haben
Mag.
Lempta, ist eine Afticanische wüste in Zaara oder Libya,nebst einer stadt gleiches nahmens, /.eo L äelcr.
Lemsser, oder Leonlninsser, lat. I-eonis bionstterium, isteine grosse, alte und lustig gelegene stadt m Engelland an demsiusse Wye in Herefordshire, in einer fruchtbaren gegend.Sie hat unterschiedliche brücken über bemeldten fluß, welcherhindurch läuft, und ist wegen ihrer feinen wolle berühmt,so Lemster-Ore genennet zu werben pfleget. Leerte//, äeliv. äs1s 6rsnäs - Lrstsgne.
Ärmster, oder Lempster, (Lord) in Engelland. Diesertitul ist an. 1692. auf die familie derer Farmours oder Fer-mours gekommen, welche auch Ricayds genennet worden, undihren sitz in Orfordshtre anfangs zu Somerton an dem flußCherwell, zuletzt aber zu Tursmore, ;. weilen davon, genom-men. Richard Fermour trieb eine zeitlang h-ndlung, und
l e m
setzte sich ucichgeheiids zu Esion, allwo er von den eländereyen, inglcichen von andern güthern, er-..»
stattlich lebte, auch vor andern sich überausSein eifer vor die Catholifche religion draclm,ihm in seinem alter Henricus VIII. alles das jetnw^ ^ ^
ließ. Nach etlichen jähren, die er in grosser anu Arnicht geringer gelassenheit, zugebracht, reMM>" ^ gabdus VI. ungefehr den dritten theil seiner guthM "zu einiger ersetzung des übrigen, noch etliche iw.. „ach u ^Nicht lange hernach bat er seine gute freunde zn i>^^ M ^nahm als einer, der bald sterben würde, avimuund gieng darauf in-sein bät-zimmer, allwo u" ^ntcabner weile kniend und mit aufgehabenen Handen ^
Anna, einer tochter des Ritters Wilhelmer i.) Johannem, von dem unten; 2.)TYsm' ^chem die linie derer Fermours von Somertonhat; ;.)Hieronymum, welcher ohne leides-e?'Johannam, verheurathet an Ludovicum, 40 ^ ^
Baron von Turvey; ;.) Mariam, verheuraw" ^Ma»^Richard Knightey von Fawsley; 6 .) N- verE'^ylies,-Ritter Luci von Cherlcot. Der älteste söhn, ^^teu^ »BRitter von dem Bade, starb an. 1571-Mathildis, einer tochter Nicolai, Lords E
Harowden, ;. söhne und ;. tochter. Der am>gius, ward Ritter, brachte seine jugend ,memNiederlanden zu, allwo er unter dem PrE» erjagt«Wilhelms, die waffen führte, that nachmals, e ^ dielich bey jähren, eine reise nach Italien , "nb S eioE ^zeit, nach dem epempel seines groß-vatters, Kör>'^,>
art zu Eston; wie er denn auch unter andern ^ M Bcobum I. wie auch dessen gemahlin, sehr stau""te. Erstarb an. 1612. in einem guten altM '^zMaria, einer tochter und erbin des Ritters ^ « heu Msöhne und 8. tochter gezeugt. Von den Ulaiiv/
Agnes Thomam, Vice-Grafcn Wenman m -L^berls^ Nria anfangs einen Schottländischen Lord/^^n ve> F«qvhar, nach dessen tobe aber BarnabaM, ^ jhB . ^
mond in Jrrland. Von den söhnen su^.V Elis-ibf'ste, Hatton, ein Ritter, welcher erstlich^mn^^ftrs»
e'<»ve^
sich verehlichte. Er starb an. 1640. an einen' ^ el^dem er aus seiner klitsche gefallen. Aus ver ^
ihm 5. söhne und 6. töchter gebohren WM
tochter, Maria, heurathete den Ritter, C^o ^hn-Grafen Spencers von Northampton ander» ^insl'8,jel> L,,söhnen wurde der andere, Hatton, bey A „no> Wales, Carolo II. Major zu Es
tzen von Wales, Carolo II. Major zu PV'^ crem g-^ii)1Ü44. da er nur 19. jähr alt war, m /" mitford.. Der älteste söhn, Wilhelm, schlug/.,
Der älteste söhn, Wilhelm,dem Könige Carolo I. welcher ihn zum zu // »>jEne escadron von seiner cavallerie setzte i/i-achiE M ^Printzen Cammer-bedienten machte. A>s ' peEliche partey unten lag, blieb er dennom ^^ufleteresse der Stuartischcn familie zugethan,seinem vermögen, wie auch auf andere a^^gttlNl/stehen, worinnen ihm seine tugendhaffte ^ ft^yli^chch ! ->lne tochter Hugonis Perry von Lonvew^
Er starb den 14. may an. 1661. worauf w^erWilhelm, succedirte. Dieser ließ ben^sitz s,chst Er.Eston von gründ aus neu aufbauen, unv^che»lichen zierrathen viel alte Römische, Nufti^,üi tit«
sche statuen von weissem marmor daselbst a M dem ^ ye ^
den 12. april ward er von Wilhelms u - ^^ch''- vo",DkLords Lemster, zum Pair von Engellau^d sts
thete 1.) Johannam, eine tochter Au^plg
ren hat; 2.) Catharinam, dre A«
Lords Poulet, mit weicherer MariaM, Klinge,Mis ,den Baronet Johann Woodhouse vo^ OsElclstA A;.) Sophiam, die sechste tochter . ftt
von Leeds, eine Wittwe Donati, Lords^ ThoN'chjlV»''gende Ander gebühren: (i) an. V(4) M1704. Wilhelmum; (;) Catharmam«
0/ II. p. 126.
Lemvicus, sihe Lymvicus. gzoiu
ein fest, welches Kchhneu^mures oder seelen der verstorbene» '..^,§cht,grk s^,g(Wward schon von Romuli zetten her .L aufd'es^csecle seines erschlagenen bruders Ren^^^ >v?rversöhnen und begütigen wolle» -. uuE
ses fests zuerst von Remo ' sto« ver^r
ge in kemuris, und die seele" ^morden-
qehends ksmures sind genennet ^hörcn l ch dschEckl
sten ceremonien, so zu dlcsew kcst ^iMEbenesdaß man bohnen auf dem, altar ve p^storomeynte zu hindern, daß dle seele" M^gespew M,^h,in ihre Häuser zurück kehren, und a> u g
ten. Es ward dieses fest den f'// vareu y F
maji gehalten, und alle d-ese tage' ^^chtenman es gar nicht vor gut hielt/