Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
675
JPEG-Download
 

l e n

läss. IN. V. v. 479. 6« civ.

kom. 67»-«/^»,, s^nt. Deor. VI. p.

Del.

2ls.

Ov^,

(v.' U. ;z, *

sA den^Z-' ^?llr ein fest, welches das Atheniensische land-en vderi^^° iuehren feyerte. Es fiel in den Monat ko-se M e,n zu ausgang des herbstes. Bey diesem fe-

Äe7 ">s v,c zuyorer zum lacyen zu oewegen, um 10

»x>> »»hm,« sest hauptsächlich der frölichkeit gewiedmet war.v lvorin?^ es von einem ort zu Athen, nahmens I.e->»»>. selbst» " ein tempel Bacchi war, und wovon dieserLlMi, ,„j.^en zunahmen I.enXus bekommen hat. Es wirda ^--r-V/en/ Wie es scheint, ssnibrolia genannt. L/,s/. ^,r-i!>> bczic Or^L. ker. *

A Ansehet, eine Woywodschafft in Groß-Polen,Zii, Mg, ^oywodschafften Kalisch, Siradien, Sendomir,districte begreiffet, nemlich Lenczicz, Bre-Die Haupt-stadt Lenczicz, lat. DaneieNm,am fluß Bsura, und hat eine citadeüe auf ei-Dieser ort ist io. meilen von dem fluffe Warte,^ , ^fern°k 'O weit von Gnesen und meilen von War-^'81. An. i6;6. gieng er fast gantz im feuer auf.§»k lochen allhier eine Versammlung gehalten, welche die

Ul gute ordnung brachte. An. n88. hielt man

amn^VEunft, und beschloß darinnen, SaladinumM^egat"Mk«ffen. An. 2291. hielt allhier Petrus, deskg ^ - hie,, ^onLilium, und Fulco, der Ertz - BischoffvonA,>» ."?!> ftadt eines wider Conradum, den Her,

«Mer an. 1240. und noch ein anders an. 1246.M,U>N den-^5 willen, gleichwie auch an. 1258. wider»N»vu sr.,N^'N, Hertzog von Schlesien, welcher dengefangen gelegt hatte. An. i;8;. ka-'ir> ", allhier zusammen wider den Hertzog von

IV. Johannes Laski hielt an. i;2;.undwider Lutherum. Um gleicher Ursache^>e,, § auch allhier an. 1547- und 2;;?. zwey 8^noäi

clslLr. kolon. Zeillers beschreibung von

!») welcher auch in verschiedenen memoiren^auNlewenÄ Werden pfleget, war ein söhn und enckelk, Cv»^! -Präsidenten zu Dijon, welche getreue diener^ Agr^Mwesen, und desselben schütz genossen. Die.

^üL„ "/angs Parlements-Rath zu Dijon, hernachI^tN vvn ^or und erhielt durch Vermittelung Henri«^v„de, eine stelle im Königlichen Rathe. Wäh-Us l'.Faris im jähr 1648. war er einer von denkÄeS^S. koliee L äes kinances, und sollte

4l?^r >,j!l^wbassador nach Venedig geschickt werben,l ^ flieng, indem in eben selbigem jah-

v^i, nM b^?>cus II. von Sonde, und dessen bruder undd°Ä,,ves Hofs in verhafft genommen wurden,vL>ij?^ük,^'swen befreyung auf verschiedene weise zus,,^yA»>id>?.'uar. Mser vergebens gesucht hatte, diev cA Hertzogthum Burgund, wovon der PrintztK, Chantt,^ ^ar, zu einem aufstand zu bewegen,die wohin sich die Printzeßin mit ihrem

Au Nilt i/A des Printzen begeben hatte, half deniha^a uach Montrond, und von da nach Bour-

^ ktAauit den Hertzogen von Bouillon und von, grvss^Ane beredtsamkeit/ hertzhafftigkeit und

>vm lest ai,f -Dienste that, das Parlement und daS.'Md° ^stden^rttMe erlM, ihnen geld verschaffte,Ä^U, ?en Pxj'^panlern als einigen Französischen Herren,>kt>hAle staMtz? geneigt erklärten, Handlungen pflog.

?Ä^gess°',^'rch d^vnlgircye völcker eingenommen, hatte er-V> cü" zu w-^ardinal Mazarin der Königlichen mut-icihr ^n, die ihm überaus grosse Hochachtung»>pl»ni d^selb, ward er von dem Printzen vonr u"en aufs neue mit dem Hofe zerfallen war,

>

^kthWudet

VZ

r..^ ?>nd schloß daselbst einen dem Prm--A^u pW tractat, hielt sich nach der zeit theilsu,w ,^ theils in Spanien in dessen ange-Nach ^awnach schliessung des Pyrenaischen!?ln^ 2 ^tzst,,D'Erelch zurück, und starb. Die von^t/°luein?^ich,^woire8 von den innerlichen Unruhen,hEtziI?deu jZ/ und sonderlich in Guienne um IÜ4Y.- >4^igArau^en geaussert, sind erst im jähr 1729. in'k. ^drL^llen. ^gekommen, und enthalten verschiedeneI, * *8« ^w. üs Oir. cls tom. IV. p. 247

^ tom. IV. x. ;«8. Gel. Zeit.

den I.^^s gebohren, kam sehr jungHE»übxx °tdens.le,,^ Domlnicaner-orden' «nd brachteH .»'A handle Mass-« einen grossen nahmen zuwege,gtosie arbeitsamkeit vieles beyge-/°Uder,^arb ^ Ar lange das vergnügen seiner zu ge-sÄ »Uf die wenAd- seines alters 8;. jähr. Er" »»L'^ivö e.'. daß ^x^rcke Augustini gelegt, welches ihnM^U, A'Johanns ewe vollständigere edi-Colliers heraus geben konnte; er""" Theil ^uLulk,nisni8 zu arbeiten,

len . 67 ;

welche in zwey bänden in folio, der eine an. i6;6. der ande-re aber an. 166;. zum Vorschein gekommen sind. In die-sem werck hat er alle ksnreiwE Augustini zusammen gelesen»An. 1661. hat er in zwey andern bänden in fol. eine erkla-rung aller spräche in der Bibel, die von diesem karre ange-zogen werden, heraus gegeben, unter dem titul LibliorumLugultinianorum. An. 16;;. hatte er schon in 4. eine derglei«chen Bibel aus den Operidus St. Bernhardt unter dem titul:8. kernarcii äbbadis Liblia, edirt. An. 1657. NNd i6;y. kamenin der nemlichen art in drey bänden in 4. die Liblia 8 . Iko-MT /iguillslis heraus, worinn gleichfalls die biblischen jprüchedieses LlLkolaüici, deren er sich aus dem Alten Testament be-dienet, enthalten sind. Man weiß aber nicht, aus was Ursacheer die spräche des- Neuen Testaments nicht auch ausgezogenhat. Sonst hat man noch ein curioses werck von ihm, wel-ches er Hikoriam zrencralem omnium 8keculorum nennet,worinn er der merckwürdigsten geschichte, die sich seit Christigeburt bis auf seine zeit, sowol in der kirche als in dem weltl.stände zugetragen, gedenckel, und dieselben auf alle tage in demjähre richtet. Sie kam zuerst an. isgo. in drey bänden in 12.heraus, an. 1684. aber gab der smkor eine vollständigere edi»tion in sechs bänden. 88. orä. kk. krseäicat. com. II.

* Lenfant, (Jacob) ein berühmter Reformirter Isteologusund söhn Pauli Lenfants, welcher zu Chatillon in der Isisäs krsnce Reformirter Prediger war, aber wegen widerruf-fung des edicls von Nantes Franckreich verließ, und zu Mar-purg in Hessen im jähr 1686. starb. Sein söhn ward zuBazoches in der landschafft Beausse im Hertzogthum Orlcansden iz.aprtl im jähr 1661. gebohren, und studirte anfangszu Saumur unler dem berühmten Jacobo Capello, in dessenHause er war, und von ihm gantz besonders geliebet wurde.Darauf gieng er nach Genf, und von da in gleicher absichtim jähr ,68z. nach Heidelberg, woselbst er das folgende jährdie stelle eines Caplans bey der verwittibten Churfürstin vonder Pfaltz, und ordentlichen ksttoris bey der Französischen kir-che erhielt. Als aber im jähr 1688. die Franzosen in diese ges-send einfielen, sahe er sich gezwungen, sowol feinen dienst, alSauch die stadt zu verlassen. Er kam also nach Berlin, allwoman ihm im jähr i68y. eine Prediger-stelle bey der Französi.sehen gemeinde auftrug, die er auch ;y. jähr lang verwaltete»Nächst diesem erhielt er nach der zeit die stelle eines Hof-Pre-digers bey der Konigin in Preussen, Charlotta Sophia, nachderen tobe ihn ihr gemäht, König Fridericus I. zu seinemCaplan und Ober-Consistorial-Rath annahm; worauf er auchein Mitglied der Englischen Societät äs propZMnäa undder wissenschafften zu Berlin wurde. Im jähr 1707. that eeeine reise nach Holt« und Engelland, muste auch vor der Kö-nigin Anna in Engellanb predigen, und hätte können bey der,selben Hof-Caplan werden, wo ihn nicht die liebe zu innergemeinde abgehalten hätte. Sonst unternahm er auch imjähr 1712. 171;. und 2725. einige reisen, und sonderlichdie letzte nach Schlesien , um allerhand Nachrichten zu seinenhistorischen wercken zu sammeln. Er starb endlich zu Berlinden 7. aug. im jähr 2723. nachdem ihn einige zeit zuvor einpaar mal der schlag gerühret hatte. Kurtz vorher, als der letzt-verstorbene König in Polen, Augustus II. in Berlin war,träumte ihm, daß er predigen sollte, und als er sich entschul-digte, er wisse nicht worüber, zum tert erhielte: Bestelle deinHaus, denn du must sterben , Es. XXXVIII. i. Ob er nunwol sonst nicht abergläubisch war, so eilte er doch von dersel-ben zeit an sehr, sein unter Händen habendes werck vom Hußi-ten - kriege zu stände zu bringen, und der ausgang bekräfftigte,daß dieser träum nicht vergebens gewesen. Er hat sich zwarim jähr 270;. verehlicht, aber keine kinder gezeuget. Sonstbefaß er eine gründliche einsieht in die Theologie und Historie ;war im Umgänge sehr angenehm ; in geselljchasst niemals zor-nig ; aufrichtig und gutthätig; gegen jederman dienstfertig undliebreich, und ein feind alles eigennutzes und zancksucht. Un-ter seinen häufigen schritten sind nachstehende: (Moire äs I»kapesse Zeanne, 2694. Haag 1720. in 12. zwey bände; Xemar-.gues lur ls ^ournsl äes 8sv-ms äu mois äs msi 2721. eäit.ä'Lmüerä. 212 scher äu klouveau leüsmenr äs Airs. Lesulo,bre <L I>snssnc, in der bibl. Oerm. tom. III. n. 6. keponlo äs1'Aureur äu koggiAua ä uns brockurs venus äs karis lous IsUtre äe ttemsrgues liir le koZgisna äe Nr. I.enksiic,lkl der bibl.6erm. tom. IV. krettrce lur In Lible, Hannover 2727. in 8.I/LIoguence Lkretienne äans I'läes 6t äsns la krsrigue parIs k. k. Lisbert äe 1 s Lompsgnis äe ^elus, nouvells eäi-tion, oü 1 'on g joint les Xemsrgues äe Nr. I>enlÄnt, Amster-dam 2728. in groß duodez; Gründliche Vorbereitung die bü-cher N. Testaments nützlich zu lesen, aus dem Französischenübersetzt, nebst einer vorrede Johann Lorentz Mosheims, Leipstzig 27)0. in 8. TrsäuÄion äu bl. leltsment avee äes liemür-gues, welche er mit beyhülffe des Nr. äe Veausobre verferti-get ; ihrer beyderseits Einleitung zur lestmg der H. Schrift istauch ins Englische übersetzt worden; koMn2, Amsterdam2720. in 8. krälervstik oontrs la tteumon 3 vec le 8iese äsHome, Amsterdam 272z. m 8. vier theile; 8ermor>s liir äi-vers Texte» äe kLcriture 8te, Amsterdam 1728. in großoctav; Dissertation Nr eette tzueüion : 82 l'^ckszors L kla-ton ont eu eonnoissanee äes livres äe Nolse 6t äes kropbe-tes; D'limoesnce äu LatsekiNre äe üeiäelberL » Amsterdam

Llt » 272z«