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Vierdter Theil. He - Mc.
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zeugen in dem vergleiche des Abts zuHeilsbronn mit deMGrafenzu Truhendigen. Der letztere wurde ein vatter Krafftens undConrads III. die sich an. 1-29. als besitzere der bürg zu Neuen-Muhr mit Ulrichen von Mnhr vertragen. Der erstere vermach«1e dem kloster Ahehausen bey Oettingen viel güther, und Wa-zendorff übergab er dem kloster Heilsbronn. Sein söhn GeorgWaran. i;6r. zu Bamberg, und von dessen söhnen Hans,insgemein der reiche Hans genannt, an. 1,92. zu Schaffhau-sen auf dem turnier. Krafft der jüngere, und ein bru«der des vorgebuchten Georgens, war Burggräflicher Nürn-bergischer Minister, und starb an. i;59, Dessen tochter Hed-wig ward Aebtißin des klosters Zimmern in Schwaben; seiner. söhne aber, Heinrich und Conrad, stifteten 2. Haupt-li-nien, die Neu - und Alt - Muhrische.

Die Neu-Muhrische linie fieng Heinrich an, der ein groß-vatter worden Heinrici des jünger», des Teutschen ordensCommenthur zu Eschenbach, und Sigmunds, der Chur-Bran«denburgischer geheimer Rath gewesen, an. 1427. nebst an-dern von Adel den kauf-briefMarggraf Friedrichs zu Branden-burg , als er die bürg zu Nürnberg der stadt Nürnberg verkauf-fet, als zeuge unterschrieben, und an. 1462. verstorben. Seineyckel, Veit, der an. 148;. zu Anspach, und jahrs daraufzu Bamberg auf dem turnier gewesen, ist ebenfalls Chur-Brandenburgischer geheimer Rath und zugleich Hauptmannzu Neustadt an der Aisch worden (von dem hernach.) Des-sen söhn , Friedrich, Chur-Pfältzischer und Marggräff. Bran-denburgischer Rath, hat an. diese linie beschlossen.

Die Alt - Muhrische linie erbte nach abgang der vorigendas Ritter-gnth Neuen-Muhr; selbige hat vorgebuchter MassenConrad angefangen. Von dessen söhnen ist Wilhelm an. i zys.zu Regenspurg, Reinhard und Hans an. 140;. zu Darmstadt,und Kilian an. 1403. zu Heilbronn auf dem turnier gewesen;Conrad II. aber, der älteste söhn, hat allein das geschlecht fort-gepflantzet, und ist ein vatter worden Ulrichs, der an. 1480.als Hoch - Teutschmeister zu Mergentheim verstorben, undConradi III. der an. 1462. mit tobe abgegangen, und 2. söh-ne Krafft und Wilhelmen hinterlassen, jener war an. 1484. zuStultgard, und jahrs darauf zu Anspach auf dem turnier.Sein fohn Hans Wolf, Chur - Pfältzischer Rath, hinterließWolf Friedrichen, der ohne erben verstorben. Gedachter Wil-helm aber war an. 1470. Marggräflich - Bayreuthischer Rathund Ober-Amtmann zu Bayreuth , welche chargen auch seinsöhn Christoph erhalten , der ein vatter gewesen Hans Wolfs,Marggräsi. Brandenburgischen Raths und Amtmanns zuEmbskirch, dessen söhn Joachim Christoph, Ober-Amtmannzu Burgthann, an. 1581. ohne erben abgegangen, und GeorgWilhelms, Fürstl. Brandenburgischen Raths und Ober-Amt-manns zu Uffenheim, der an. 1588. verstorben, und WolfChristophen und GeorgErckinaern hinterlassen.Jener war Fürst,lich-Brandenburgischer Cammer - Rath, Ober - Amtmann zuUffenheim, und ein vatter Hans Georgs, Ober-Amtmannszu Windspach, Joachim Christophs, Fürstl. Brandenburgi-schen Hof-Raths, und Ober - Amtmanns zu Wassertrudingenund Georg Friedrichs, von dem unten ein mehrers. Seinsöhn Friedrich Claus, der Francktschen Reichs - Ritterschafftortes Altmühl Ritter-Rath, starb an. 1668. ohne erben.Vorgedachter Georg Erckinger aber, Fürstl. Brandenburgi-scher Rath und Ober-Amtmann zu Bayersdorff und Erlang,wurde ein groß - vatter Johann Friedrichs auf Ober - Stein-Roß - und Stübach, dessen unten gleichfalls besonders ge-dacht wird. Seine söhne waren Erhard des orts Steiger-wald Ritter - Rath , und Erhard Gustav des orts AltmühlRitter-Rath, davon der letztere ein vatter Christoph GustavsWorden. gsneal. nob. kam. cle Lenterssseim.

"Lentersheim, (Veit von) war ein söhn Sigmunds,Marggräflich - Brandenburgischen Raths und Amtmanns zuWassertrudingen., und diente dem Chur-und Fürstlichen Hau-se Brandenburg als Rath,. Feld-Hauptmann und Amtmannzu Neustadt an der Aisch über 50. jähre, diente auch Kay-ser Maximilianen I. in den Französischen, Niederländischen,Schweitzerischen und Venetianischen feldzügen , reisete mitMarggraf Friedrichen zum heiligen grabe, und ward im 1496.jähre nach St. Jacob bey Compostell geschickt, errettete Kay.ser Maximilianen aus einer lebens - gefahr, und ward deswe-gen mit Vermehrung des wapens begnadiget, und mit demschlösse Wald oder Treuburg beschencket, auch nebst seinem ge,schlechte in den Freyherr« - stand erhoben, welchen titul aberweder er noch seine nachkommen angenommen haben. Im jähr1; ro. reisete er mit Marggraf Georgen auf den Reichs-tagnach Augspurg, war auch im Ritter - orden Sr. Mariä Brü-derschafft zum Schwanen, und starb tm iahr den 2;.febr. Von Falckenftein, Nordg. alterth. k. II. c. I. abs.;;.

§. 4- P. 122.

* Lentersheim, (Wolf Christoph von) zu Alt-und Neuen-Muhr , war ein söhn George Wilhelms zu Grossengsee undOber-Steinbach, und erbliute das licht dieser weit im iahr154^. diente den Marggrafen Georg Friedrichen und JoachimErnsten zu Brandenburg über 54. jähre, zog an. i;66. mit 12.pfcrden in Ungarn wider die Türcken, ward daraufAmtmannzu Horneck, weiter zu Uffenheim , denn geheimer und Cam-mcr - Rath, auch der Marggräfin Hofmeister, und erhielt an.i6io. wegen seiner 50. jähre lang treu-geleisteten dienste das

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kleine Amt und schloß Wald zu lehen, und starbden n.apr. Von Falckenftein, Nordg. alte iabf §. 4. x. i L2. seg. Locl. chxlom. n. 404- U' ^

"Lentersheim, (GeorgeFriedrflchvo^zuEu^Muhr, war ein söhn Wolf Christophs, Marggr ^ ^-enburgischen geheimen und Cammer - Raw.„xchreM Mlicht dieser Welt im jähr 1588. den 24. febr-^pa, Fnach fast alle Königreiche und Staaten »1 gchilv Axjähr i 6 n.als Cammer-Juncker in Marggraf^ M ^zu Brandenburg-Anspach dienste, imjahr^ ' BE' ^Chur-Pfältzischer Rath und Pfleger der Aemm 's,und Temesberg. Im jähr 1626. war rr D,

Hofmeister zu Anspach, im jähr rsz i. geherwMarschall auch Cammer-öirsÄvn und Ober-A starbdoltzburg, im jähr,6jy. zu Schwobach, ss erster Mim jähr 1654. den io. mertz als ältester »nv

Von Falckenftein, Nordg. alterth. k. U-

r-"r- .-in sob«? ^'

* Lentersheim, (Johann Friedrich von) e > pcoWilhelms von Lentersheim, war im t«hr bi» „Fgebohren, studirte zu Altorf, stund vom iayre ^ ^aEz;-.in Kayserlichen und Spanischen kriegs-dienm» / § jab^»^Pfaltz - Sultzbachischer Cammer-Juncker bw^chfchen^M,darauf Rath und Hofmeister, weiter derRitterschasst orts Stcigerwald Rath und melck^.W'^und im jähr 1670. Ritter-Hauptmann; hie ».bestallung er dritthalb jähr das oire-ssoriuln » ^78- ^ ^

freye Reichs-Ritterschafft geführet, und un

,ul. gestorben. Man hat von ihm eine abhauv ,

krivileZÜ 8 blvbilium liberorum L immeäisw

Nürnberg 1667. in 4. Er schrieb es erstlich "^ells ^ ^tion, die er im jähr i 6 ;o. zu Altorf unter herau»^^-vertheidigte, hernach im jähr 1668. verweh" aEEben diese findet sich auch in Bürgermeisterstom. I. p. ;7I. segg. und ist auch vor einigII.in 4. aufgelegt worden. bibl. "

log. Von Falckenftein , Nordg. alterth. ^

§.t. P-lr;. ^leinÄ^

* Lenthali, oder Lanthall, (WilhelmRechtsgelehrter in dem Lollegia von Llncoln^^ a«-

zu Norfolk im jähr 1591. gebohren, urw des ^dem nachmals sogenannten langen Parlewew -vge Carolo I. selbst, zum Sprecher vorgMssss schleA^^erwehlet. Der Konig aber halte es mit ihmfcn, weil Lenthall ein in den Reichs - han ^ allÄ?Ml>^,

schwacher und forchtfamer mann war, der

stärckste feite lenckte, und durch sein bezEpartey viel Nachtheil erweckte. Deswegenwel, daß derselbe bey dem im jähr chA z>iM

neu neuen Parlemente abermal zum Spf, ^jgkeiienNach Cromwels tode muste er bey den rwm^l vcc^dem Parlemente und den Ossiciers der arm" l Mleiten ausstehen. Der König Carolas II-erw ^ystliA^.worauf er im jähr 1662. starb, nachdem seyddaß ihm seine vorhergehende auffuhrung ' , to-n.

, memoir. csm/'/enr ^ t

* Lenthila, der vornehmste abgott der A ,

dieselbe in ihren Häusern eine gewige mwo sie ihm brennende lichter aufsteaem

woher er komme, wissen sie nicht, dock) " , zukst? ,ein gewaltiger Herr sey , der er ihn/!iel

Wenn icmand em ungluck hat, suchrr peM sie v> ^ „

opftr. zu. versöhnen.. J^jemand k'L

kranck, so geloben sie vor dessen lrbeu L xemenschen zu geben, welches auch, so U maM-rden, gehalten wird. Stirbt er aber, w M,rv eweiß, er sey nicht genug geehret worden j„gefragt, so erscheinet er nicht anders , ^b geE Meb D,

Königs gestalt. Sie fangen auck)»M0 ^.>voll,ck^.

ttgkeit an, da sie ihn nicht zuvor dicken ^or U chchverhinderlich oder schädlich seyn; weil m v ^^hu,b° se-ile ihnen zwar nicht helffen, aber d ,) ili. ?'

Von Mandelslo, Morgen!. reise-be,A^^^^

Lentienser, vder Lentier, lat.se"", per zeiein Alemannisches volck, welches .,n

jahphunderts nach Marcellmi XV-4-

layxyunveriö nary Äiar>.run» ,

in vielen Kawen um den Boden-see undZ^en>äN^,.A,,^von wannen sie dre

tzen gewöhnet, von wannen sie vss^'Mllw ^ gc-'L-l,licien, Rhatien, und Helvetren unautv ,vM s

und mit grossen armeen im tewc un^ «W-,

llch von einem Könige angeführet wurden, ^ taEchl

tiani zeiten einer, nahmens Prtarms, '^ per

berühmt gewesen, welcher sti>>eLenM"^. abckbis siebenzig tausend über den NSem md ^ bev^s'''hatte, daß er von den Römische» Gene Horb.^,e.

welches nach einigen Colmar, nach an x,.

Elsaß ist.geschlagen und getödtetw Vdck^l.^z.dewig, Würtzb. geschicht-schr.Il.p- "

Nordg. merckw. II. i. §- 67. p- 6eM-. j>-

k. I.!Ib. VU. e. ;. x. 146.