Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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681
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leo 68r

8 i7?auf«eb^' ? 7 v?.ist sie fast aantz abgebrannt, doch baldMgx sgedauet worden, preuss. und Brandend. Staars-

Ä I^enria, ein fluß, welcher in dem obersten theil

an den untersten grentzen des Hertzogthums Reg-^ki« und bey Bersello in den Po fallt. Schauplatz^ '»-ltaljen,x. 4; 8.

^Eeo; - Zapfte.

!v °°»Rn^wein der H. Leo oder Leo der grosse genannt,W^-taae «gebürtig, und saß auf dem stuhl 21. jähr weni-l»S . ' N eulich voin 10. may 440. an, da er Sstlo III. suc-»vcb» 7 ' april an. 461. Vorhero wurde er an. 418.

war, nach Africa geschickt, daselbst dasUZ überk^ die Pelagianifche ketzerey von dem Papst Zo->»>A»o dnä Hierauf verwaltete er unter dem Papst

aus eines visconi ben der kirche zu Rom, undi»b Und g,Mnckreich, wohin er an. 419 - gereiset war, Are-slh/Ihn°,, oMum, zwey Römische Generals, mit einanderTb, eTdernffen, der kirche vorzustehen. Doch dieses ge-betrübten zeit, da die Morgenlandische kircheUnNanUManer, sonderlich die Africanische durch die Aria-

und die Abendländische durch die PelagianerE vxrnnruhiget wurde. Diese letztere, so von den

Und verjagt wurden, kamen an. 44;. häufig zuin.. vekenneten sich äusserlich zur Römischen kirche,unterschied, daß sie nur das brodt, nicht aber

,s

EiklickfÄdmahl empfangen wollten, weswegen Leo an!>- Di-r ^n beseht ergehen ließ, diese leuthe als ketzer an-

Unheil nun abzuhelffen, hielt Leo an. 444. es9 un^ >.uuft wider die Manichaer, in welcher selbige ver-

u„d tz-ul wwer b>>Ä'auuL^.wegen

^ u-"»Nun, ubgefaßte urtheil durch den Kayser

er di-i vllzogen ward. Durch Prospernm llguitsni

bekr^^lummer der Pelagianer! welche er selbst inNnMe, widerlegen, und machte denielben zu seinem

1 .- - ' ^ ..

vst'>"ud In Zweite brach auch Eutyches mit seiner ketzereyRsAuuiost'vde an. 44z. aufdem OonLilio zu Constantino-ch ss Wiewol er nachgehends selbige durch ein mör-^haltp« ^ultthätiges Loncilium, welches an. 449. zuUi eh" wurde, beschönen ließ, dessen acka Leo durch einvawstlbigen jähre zu Rom angestelltes zernichtet,Mix °°,^vngn« 5 ^ro sowol bey dem Kayser als bey dem Bt-^»»'/llein n "unopel Flaviano vor ihn eine vorbitt eingelegtMien hau > 0 U>urde von Eutyche und seinem anhang in deniUsamnV.^ llichte zwar ein allgemeines Concilium inpsig-? ^i>alc^»" bringen, doch vergebens. Auf das Lonci-schickte er zwar seine Legaten , allein er wi-7 >I I» Cvns.^uls einem von desselben schlüssen, wodurch der

- a. ^Muvpei gleicher rang mit der Römischen gcge-0 " laljre r Ooneilium wurde an. 451. gehalten. Im

verivh^vg Attila, nachdem er in Franckreich eine grosseL'v cigsz vnrchJtalien,und verheerte in seinem marstchel>'"rr kMqea-n 'chste. Als er nahe an Rom kam, gieng

- »Ut^ dadi'.^und hielt eine so nachdrückliche rede vor ihm,^M?chuien a,^wegen ließ , wider Rom nichts feindliches2 »>u deränk-, s nun seine Generals über diese schleunige^ kxstt ßchV^ung ihres Herrn erstaunten, und ihn fragten,

.^vch nach dem willen eines pfaffen richten wollte,r^> 7 ^N rwin!! 'vort: daß er unterdessen, da Leo mit ihma-s!? °u Bischöfflicher kleidung neben ihm stehenLesF folgen ü?vet, ihn zu tödten, wofern er dem gegebenen, 5 >d^bivsixAvllte. Allein hiervon urtheilen nicht wenige,0 , >n,ü ^ vgsi p.vel sey. Als dieser Papst von einem beschuldi-dahxx^?us Chalcedonische Loneilium nicht billigener des,ss?vsEutychis irrthümmern gewogen seyn mü-ii wie die Bischöffe,um diese aufläge von sich

V'dez'A und hernach an den Kayser Marcianum, an»/^..^ghs^LUlcheriam. Nachdem Gensericus von Eudo-^te seibn,. ntiniani wittwe, ins Reich geruffen wor-' die 455. Rom, und, nachdem er seinen sol-^ siadt zu plündern preis gegeben,brachte es Leo

und errettete z.

khk^ch kjxl/v sie nicht in brand steckte

! ^9. nnk"' ^ß sie nicht geplündert werden durften.>»Ne>, M, °°- an. 461. Sonsten hat er viel prächtige kir-tz?»I orlch,ebene ceremonien angeordnet. Seine

. ^,^stere o„^v^rlLrio ällumrionis suce 8ermons8 IV."i Oaii^!.vem tage der einweyhung gehalten zu seynH!,, I-: st . llleemolMig VI.; cle ^ejunio clecimi

Lomini X.; äs LpixksnlÄ Oomi--I'!^sch2.' XII.; La. 1'rskksni8L0MrsLuty-

kvE^bey, ^-Sonsten legen ihm einige auch nochä - cle Vocsrions omnium Osmium lib.

Werck-k^uclem äs isumilitsts Lkriliisns; La-andern mal Quesnellus an. 1700.e-7°. NE. Ilb. II.

Ä' Lc. äs lcript. SLLi-

>Ltv,,'^rr ^.7^, bitt. äu 8 . Leon. o-we. L^/..V- a>?" Sici, ^ 'Ek. seit. 8 . Leon.M. O» Lc.^li SuhrAl- einq^'/"Vvedirte Agathoni, und wurde den^Hen 0 GleichEr war gelehrt/und in der music^väo M Hner wähl bestätigte er die ^ voniu t-vnstantmopel, und schickte eine copie

davon nach Spanien. Es sind 5. briefe unter seinem nahmenvorhanden, welche ihm aber Baronius, Binius und andere ab-sprechen, weil zumalen der erste dieser briefe vorgiebt, der PapstHonorius sey in dem irrthum der Monotheisten verstorben, undalso rechtmäßig in den bann gethan worden, welches die Catho-lische IlleoloZi nicht gerne zugeben. Jedoch ist einer,eits der irr-thum Honorii aus den Archen»scridenten leicht zu erweisen»und andern theils die gründe, aus welchen man diese briefe demLeoni II. absprechen wollte, so schwach, daß verschiedene gelehr-te Catholische Illeologi, und unter solchen auch äu Pin sich fürdie andere und alte meynung erkläret habe», nach welcher maudiese briefe zu allen zeiten Leoni zugeschrieben hat. Er saß nur10. monat und 14. tage, und starb den 28. jun. an. 684.

In vic. LoM. Lms». in annal. ll. e. 68z. L 684. Oar-e. D»

Leo III. ein Römer, wurde nach Adrians I. den 26. dec. an»79;. erwehlet, und zwar noch an demselbigen tage, da sein Vor-fahr starb, weil das gantze volck sehr viel auf ihn hielt. Seistvatter hieß Asuppius; weil ihm gedachter Massen das volck sehrgewogen war, zog er sich dadurch den haß und neid einiger vonAdrian! anverwandten auf den hals, als welche sich grosse Hoff-nung gemacht, zu dieser würde zu gelangen. Dahero fielen sisihn bey einer proceßion gewaltsam an, stachen ihm die äugenaus, und schnitten ihm die zunge aus dem halse, welche er abernoch in derselben nacht durch hülste der heiligen Apostel,gleichwie auch das gesicht, wiederum soll erlanget haben , wie.Anastasius berichtet.. Allein andere sagen mit besseren gründe,daß er nur mit schlagen übel zugerichtet, und in das gefangnisgemorsten worden. Doch er entkam durch hülste des Römi-schen volcks, und begab sich zu Carolo M. so damals zu Pa-deeborn sich aufgehalten. Nachdem Carolus die sieche eigent-lich vernommen , schickte er den Papst wiederum zurück, mitversprechen, daß er bald nachfolgen wollte, ihm hülste zu schaf-fen. Als er nun an. 800. nach Rom gekommen war, ließer alles aufs genaueste untersuchen, da denn der- Papst alleböse thaten, deren ihn seine Widersacher beschuldiget, von sichablehnest, wodurch die aufrührische Geistlichkeit wieder zu ihresdevotion gewiesen wurde. Nichts destoweniger aber bat Leofür sie, und crönte hernach Carolum N. zum Kayfer in Oc-Aden!. An. 804. that der Papst eine reise in Franckreich,Carolum lVI. zu besuchen, welcher ihm sinnen söhn entgegenschickte, und hernach selbst hinzog , und ihn bey Rheims em>-pfieng, von bannen er ihn auf das schloß Crecy führte, um da-selbst die heil. Weihnacht-feyertage zuzubringen. Nachdem sichnun Leo 8. tage lang allda aufgehalten hatte, gieng er wiederzurück nach Rom. Kaum war Carolus M. an. 814. gestorben, sostengen des Papsts feinde aufs neue an wider ihn sich zu rottiren.Als er nun zu seiner stcherheit einige von densilbiqen hinrichtenließ, wurden die Römer dermaßen erbittert, daß sie unterdessen,da er zu Rom kranck lag, seine fchlvsser auf dem lande plünder-ten. Bereits vorhero an. 8c>y. bestrafte er die Spanische Bisschösse, baß sie in dem Nicanischen glaubens - bekänntnisse dasWort klioqus hinzu gethan hatten, und ließ auch deswegen indie St. Peters-kirche zwey silberne tafeln anmachen, worinndas besagte bekänntnis ohne die worte 61 ,'ogue sowol in Lateinsals in Griechischer spräche enthalten ; ließ auch solches ausglei-che weife in den Archen absingen. Es finden sich unter seinemnahmen iz. Episteln in dem VII. rom. Loncil, ?. III. Endlichstarb dieser Papst den n. jun. an. 816. in vir. konr.

in vit. Lsrol. HI. in Luäov. l'io.

in Leone III. Lara«, nnnal. L. L. 79;. feg. Oave. P/aini-lliK. äs« Iconoclaff. *

Leo IV. ein Römer, succedirte Sergio IL den 12. april an«847. Es wurde seine ordination von dem jan. bis auf den 12«besagten monats aprilis verschoben, weil deswegen noch kein!befehl von dem Kayser cingelauffen war. Nachdem er nun Veitstuhl bestiegen, war er besorgt, die stadt Rom zu repariren, undinsonderheit den theil bey der St. Peters-kirche. An. 849. ver-einigte sich seine flotte mit der Neapolitanischen, und schlugdie Saracenen. Desgleichen ließ er auch eine stadt 10. weile«von Centumcellä, welche die Saracenen ruiniret hatten, wieder-um aufbauen, und nennest sie Leopolis. Platina sitzt hinzu, daßer allen Layen verboten, unter währender messe in die kirche hin-ein zu gehen, wie auch, daß er das creutz, welches der KaysevCarolus der sogenannten Lasilic-x OonltaritinmriT geschcncket,und welches hernach der darzu gehörigen cdelgesteine beraubetworden war, überaus kostbar auszieren lassen. Zu dieses Papstszeit soll Ethelwulphus , ein König in Engelland, sein Reich den»Römischen stuhl zinsbar gemacht, und den sogenannten Peters-pfenning eingeführet haben. Er starb den 17. julii an. 855»nachdem er 8. iahr,monat undtage gesessen hatte.

L /Var»». in Leone IV. in ckron. in onnuL

Leo V. von Andria, succedirte Benedicto IV. an. 906. wasaber nur 40. tage lang Papst, gestalt er von Christophoro,welcher sich des Papstthums mit gewatt anmaßte, ins gefäug-nis geworssen wurde, t)« mit. 1 in

cssron.

Leo VI. ein Römer, succedirte Johann! X. welchen bisMarqgräfin Marozzia ins gefangms werffen ließ. Er besaß denPäpstlichen stuhl nur 6. monat und 1 ?. tacw, bis zu ende deS927. -jahrs, und wurde rm ansang des folgenden lahrs gleichesgestalt gefangen gesetzt. Platina bemercket, daß die PäpstUcys