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Vierdter Theil. He - Mc.
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authoritak zu dieser zeit wegen des Übeln Verhaltens der vorigenPäpste in grosse Verachtung gekommen, dahero ein privat-manngelegenheil genommen,sich der Päpstlichen würde mit gemalt an-zulassen , welche vermeffenheit Leo sich dermassen soll zu hertzengezogen haben, daß er vor bekümmernis gestorben sey.in skrcrn. Korn. Lräex»'. lib. III. c. ir. Sä»"«», in LiiNAl.

Leo Vll. ein Römer, succedirte Johanni XI. an. 9; 6. undbemühete sich, den Mönch-stand zu Rom wiederum einzuführen,zu welchem ende er Odonem, den Abt von Cluni, zu sich ho-len ließ. Er regierte die kirche z. jähr, und starb an. yzy. Manhat;. Episteln von ihm, so sich in dem IX. tomo LonsilioruMbefinden. Lara»,«,, in snnsl. LÄve.

Leo VIII. wurde von dem Kayser Ottone an. 96z. in einervetjämmlung der Bischöffe, die deswegen zu Rom zusammenberuffen worden, erwehlet, welcher auch zugleich Johanne«XII. absetzte. Zur danckbarkeit gab Leo den Kayftrn macht,Päpste zu erwehlen, und die Prälaten zu investiren. Allein nach-gehends verjagte ihn ermeldter Papst Johannes XII. aus Rom;und nachdem dieser Gegen-Papst mit tobe abgegangen, erwehltedie Clerifty und dasvolck Benedictnm V. Allein der KayserOtto, nachdem er die stadt durch Hunger erobert, setzte Bene-dictum als einen solchen, der sich mit gemalt eingedrungen, ab,und schickte ihn gefangen nach Hamburg. Leo starb den 17. apr.an. 96;. Lea o/ke»/'. ?/«?,»», <Lc.

Leo IX. aus dem Gräflichen Hause von Dagsberg, hießzuvor Bruno, war Bischoffzu Tüll in Lothringen, wurde aberdurch den Kayser Henricum III. zum Papst erwehlet, und den;. febr. an. 1049. eingeweihet. Er hielt zu Rom und Paviaeinige Lxnoäos wider die Ninonisoor, gieng nach dem Pstngst-feste zum Kayser nach Cöln, stellte ein Loncilium zu Rheimsan, allwo er den Hertzog von Lothringen, Godofredum dentapfern, mit dem Kayser wiederum versöhnete, und machtealso dem blutigen streit ein ende, welcher zwischen dem gedach-ten Hertzoge, mit dem es der Graf von Flandern hielt, undden Häusern Elsaß und Luxemburg geführet worden. Als eran. io;o. wieder zurück nach Rom gekommen, hielt er daselbstein Concilium widerBerengarium, und an. 105;. schickte erseine Legaten nach Constantinopel, um einige irrthümmer derGriechischen kirche zu verdammen. Bald darauf reisete er nachWorms, sich mit dem Kayser zu unterreden. Allein er wardvon einigen trouppen der Normänner in einem gewissen schlöffegefangen genommen, und nach Benevento gebracht, auch vonbannen nicht eher los gelassen, als den rr. may an. 1054. Erstarb hierauf den folgenden 19. april, nachdem erden Päpstl.stuhljähr, r. monat und ;. tage besessen halte. Er hat un-terschiedliche Predigten,Send-fchretben und Oesrecsls« hinterlas-sen. Platina setzt hinzu, baß er der kirche zu'Bamberg einentribut von 100. marck goldes nebst einem meisten Pferde erlassen,und an dessen statt von dem Kayser Benevento bekommen habe.Desgleichen erzehlet er auch, daß er einstens einen armen aus-sätzigen mann vor seiner thür gefunden, worauf alsobald aus-gesprenget worden, daß es Christus selbst gewesen, welcher un-ter der gestalt eines armen menschen erschienen wäre. Fernervermochte er auch den Kayser zu Constantinopel dahin, daß erdas heilige grad zu Jerusalem wieder anrichten ließ , welcheszuvor durch die Saracenen gantz verwüstet worden. Wiber-tus hat sein leben beschrieben. HgeLerr. äs vir. illuttr. c. 152.

<L Le/iar»,. äs lsriptor. escles. O« L 2 e»e L«E , in vit. kotttik. Lara». in nnnsl. LÄve.

Leo X. succedirre Julio II. an. i; 1den n. martii. Seinvatter war Laurentius äs Medicis, Haupt der FlorentinischenRepublick , und seine mutter Claricia Orsina. Ehe er Papstworden, führte er den nahmen Johanms von Medicis. Jnno-centius VIII. sein unverwandter, machte ihn zum Cardinal,da er nur 14. jähr alt war, und im ;?sten feines alters wurdeer Papst. In seiner jugend waren die berühmten leuthe AngelusPolitianus, Demetrius Chalcondylas und Petrus Aegineta,ein Grieche, seine lehrmeister gewesen, Picus Niranäulsnusaber, Marsilius Ficinus, Johannes Lafcaris, ChristophorusLandinus und andere mehr seine vertraute freunde. Unter Ju-lio II. befand er sich fast stets bey den armem, und als er nundessen Legat war in der schlacht bey Ravenna, wurde er daselbstan. i;i2. von den Franzosen gefangen. Allein er wurde unter-wegens von den bauren errettet, als er eben nach Frankreichqefuhret werden sollte. Hierauf brachte er es mit hülste derSpanier dahin , daß er nebst strner familie in Florentz wiederaufgenommen, und der verlohrnen gemalt theilhafft.g ward.Nach verfliessung weniger monate starb Julius II. da er denndurch das Verständnis der jungen Cardmale, die sich verbundenhatten, einen aus ihrem Mittel zu erwehlen, auf den Päpstlichenstuhl kam, und wollen einige dabey sagen, als ob die alten dar-um auch mit eingestimmt, weil sich kurtz vorher eine fistul,die er an einem heimlichen orte hatte, mit grossem gestanck ge--fnet, daher sie ihm kein langes leben zugetraut. Bey seinererönung muste alles mit dem grösten Pracht zugehen, und ließer sie eben an dem tage verrichten, an welchem er das vorigejähr bey Ravenna gefangen worden, ritte auch das pferd, daser damals gebrauchet. Nach der erhebung auf den stuhl,ließ er das Lateranische Loncilium, das von seinem vorfahrenwar beruffen worden, noch 4. jähr fort halten. In dieser zu-sammenknnft wurde -es Papsts Hoheit über alle Loncilia gesetzt,

und die 83NÄ10 krogwgtica in Franckreich, welchedem Römischen stuhl ein dorn in den augenwa ,erkläret. Zwischen den damals in Italien kn ^ ^ Eteyen wollte er neutral zu seyn scheinen, doch Yi» .. ^ gm ^mit Franckreichs feinden, wiewol Ludwigzu gewinnen, dem Lateranifchen Loncäw um«abschaffung der pragmatischen Sanction Host« ? vcjstoihm auf gewisse mäste ein bündnis machte.richtete dieses Franciscus I. ins werck,mlt dem „ zuBononien ein bündnis schloß, und das C.E^auge. An-brachte. Jedoch das bündnis währete MM hrach ernachdem der Papst lange auf zwey achfeln l

lich an. i;ri. öffentlich infeindseligkeiten g^"^ch sog^Mwozu er sich mit dem Kayser verbunden , wardaß er Parma und Placentz wieder an den-"brachte. Als er eben über das glück seiner uuo ^

Waffen die gröste freude empfand, fiel er In elm beygebestarb den r. dec. an. 1521. allem vermuthen uam, Mii.tem gift, nachdem er 8. jähr und 8. monaw » Mis.regierung ist auch wegen der, durch Luther»«' ^ W'Mfangenen Reformation höchst merckwürdlg , 7^ -Ns

las gab, indem er zu folge des von dem Lateransgemachten Schlusses alle Christlichen Potentaten » >rwider die Türcken anmahnen, und zu dem eno ' ^ dau',hc>iunter diesem vorwand, adlaß predigen ließ , W veli« Mablaß-prediger etwas zu unverschämt machte«/ „ gaos xFdie äugen öfnelen. An Leone selbsten konnte M AMis

mercken, wie es ihm allein ums geld undgion zu thun wäre; maßen er so gar eine ostc« ^ch bA l»t-aus den indulgentzen gemacht, und selbige > ^, E-bt»'dem an gewisse Personen überhaupt verkauft ^selbigen hernach, so gut sie konnten, wieder st»" pjlilis A Moder verhandelten, ja auch gar, wie G'E.chftli ii"gegen einander darum spieleten. Wasaus^^ ^r^der-Teutschland bis ans meer konnte gelöste wer« Hred«'zum voraus des Papsts schwester, Magdalena«schencket. Dieser Papst wäre auch im übrigen pT tzFfchwendung, jagd, comödien, den 'eyery „ge.fern weit mehr ergeben, als es sein stand A,gifliE§jUan.i;i7. der Cardinal von Siena vor, ihm w"» Elassen, welches aber bey zeiten entdeckt, ""A/ „nvleben gestraft ward. Er war ein prasM«. ^

Herr, und sonderlich ein beförberer der « ^ ^ »o

schafften, wie er denn auch selbst wohl stud>rt ^n ,will man ihn beschuldigen, daß er falsch 3° f

der religion nicht viel gehalten. ' Al. ^ ^ .

IN jpüus Vit 3 . (FttrL'FEriw. Ilb. ^ hkk

»Fa,, snecäotes äe klorence liv. VI. s>- 2^

Leo XI. von Florentz auS dem Medicetstb^M^A ^Groß-Hertzogs von Tofcanien Haust, war ^jM ^und wurde den i. april an. 1605. da er iM" ^zum Papst erwehlet, starb aber gleich dennats. O« Kr»r«^ , kLL-

* Leo, der erste Papst dieses nahmens/s^^atter^

4. jahrhunderts gelebt haben, sonst aber ""h,ct wA ,zr. Aund deswegen nicht mit unter die Päpste,Wassoll. Auf einer geistlichen Versammlung " moitot,ihm unter andern Bifchoff Hilarius zu A'hm ewe'haben, deswegen auch der Papst verboten, An >voA, Azuraumen. Da sich nun Per Bischoff ^'Ascheerde rst des HErrn rc. auf die blosse erde 8^ als

worden

erde ist des HErrn rc. auf die blosse erde 8^ als

so Hoch in die höhe gestiegen , daßer hAM Ae (A-gesessen, soll der Papst dermaßenw-^oen seyn, daß er gesagt: Ich «'ÄAr löw^y. ^ g.worauf Hilarius geantwortet: Aber nicht - ^stocb^ j,me Juda. Doch gleich darauf sey der Papa» w- ^

Juda. Doch' gleich darauf sey der cow^,—Kgiän gpuä scripk. rer- 6cu« i-e

Lompilstio cvronolog. spuä'x. 1071.

Morgenländische . arich/A,

»iewol^äetLii,

Leo I. der altere und grosse genannt, ^

anstatt Mgnus den zunahmen

de nach Marciano durch Afparis, eme 4^7-nopel, Vorschub, Kayser, den 7- feb^Mhener ^c, ^!>seiner erhohung muste er, nach vorher M , zuNsV^ii,

,einer eryoyung mu,re er, nam ««"H-iuM,gedachten Asparis söhn, nahmensnach der damaligen benennung, i""/ geben,^ ^

ihm seine andere tochter Leontia zur chren, rAyetlAFauch das Haus Asparis noch mit mehrerrA^ HerAp,, ^dem dessen 2. andern söhnen Patrww HierüberBürgermeisterliche würde ertheilete. ^ glaubw,^ -W.das gemeine volck einen aufruhr , weAye» , iiE E

religion würde nicht geringen anstoß t. ^ Ar'a^,FEr

mit der zeit auf des Asparis famstw, '^ch ^Ahenbsrey zugethan war, kommen sollte. ^ nacks^ be>b Mte es, und benahm diese furcht, als jhiu na M> ^und seinen söhn Ardaburli.m, deranb^ü^>^

gestanden, hinrichten lassen, wobev A^ U at> e'^ii>^ris, Patrrctus, schwer verwundet oa ^jxver auaber seine ihm zuvor verlobte rocy»