Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
683
JPEG-Download
 

Aarc

l e o

zejsUiW, den söhn Antonii verheurathet hat. Zu«»>n er das ebict seiner vorfahren wider die

Ne„ Ehalcedonische Lonciüum zu bestätigen. Des-ßk >! k>» auch willens , zu beförderung des kirchen-frie-ij- fk ihui^Eineiu Loncilium zu halten. Allein der Papst LeoÄ 7?ß desfalls schon genug wäre, wenn man nurer g„^balcedomschen Loncilii beobachtete. Ferner^ kciie. grosse zurüstungen zu einem kriege wider dieSk!i> Mrii, commando über seine armee Bastlisco,

V ^äe, -x, ^">ä druder, welcher anfangs zwar guten fort-->kn,>>«ch,r,^Kude zur see schlüge, und Carthago eroberte,illAit gai, sich mit gelbe bestechen ließ, und Genserico gele-dk»,v»»nKaystrliche flotte zu verbrennen, welche in>r-?Gar Kiffen bestund. Auch sollte er sich hierzu vons.Mer Massen haben verleiten lassen,in der Hoffnung,eherMilche macht so sehr geschwächet, wurde er sichV^pg^ ven thron schwingen können. Nichts destoweni-ihn der Kayser, und vergnügte sich den-s-kip !>nWchus, einer stabt in Th.

Im ^»ss'Lwus, einer stabt m ^hracren, ms elend zu ver-Machen sendete doch Leo eine aridere flotte wider Gen-von Edessa und Marso dem Jsaurier,W»? diesi,,, «^r von dem Occidentalischen Kayser Anthe-iiltz« l»,d «!,s/rieg dargegebenen trouppen die Vandalen oftsie <l„„ch>ervberung Tripoli zu einem frieden zwang,dar-«k»,^beijxb, j.^le bedtngnisse annehinen musten, welche demilrj, vorzuschreiben, so an. 470. geschahe. Mit

^«>1,,^/ erschlagenen Aspars war Leo nicht so glück-et Eurtz nach dessen tobe Ostrys, einer seiner Offi-

oncus, ein söhn des Triarii, dessen sthwe-^«,5^acieV^ gehabt hatte, zu den Waffen griffen, ward fasti»k°N Okc^ch sie verwüstet, und so gar ConstantinopelUlffn, aber Zcno und Basilicus sie von bannen"Nnten sie doch nicht gedämpft werden, bis manWtai<?usix/;'klnen sehr schimpflichen frieden mit ihnen ein-halsen ^'^irch dann den Bothen, so sie auf ihre feitena^^^Iich;ooo. pfnnd golbes versprochen, dembeben der erbschafft Asparis, auch das Genera-?^ ^>v,,^skrliche armeen, fowol als über die leib-wachtLeo starb bald hernach zu Constantinopel an.pbi>d^dl,H^ 7 - jähr und 2. monat regieret hatte. Er gab' lind „ welche sich in dem Locüce ^ulkiiüaneou krbnuete einige Archen. üb. XXIX.

üb. I. lle kello Vanci. ckeckr,««,, in- ''ttörrr«/ L Lackkack. in ckron. tom.

ÜK ^ lli

^ svl,^"6ere zugenannt, war Ariadnä und Zeno-ff? Levnis des ältern enckel, welcher ihn

feines alters, zum üuguüo oder Kayserli,Er lebete aber darnach nur 10. monate, und!k W ? wegm ihn auch einige nicht mit unter die zahl»>>»N°^ede!i', ss"",ge geben vor, daß ihm sein vatter Z,eno!>?k A a»d^'/?a»ut er selbst zur regierung kommen moch-„ish/uipten, es hätte den jungen Herrn seineM^ie» "V bey leben erhalten , und nachdem sie ihnjl/N JlisimAkeren lassen, ins kloster versteckt, allwo er bisnil^ 'N'Llll aelebt. Allein es ist diß einer fabel

l e 0

"M Zeiten gelebt. -.. ...

b,unk ist, baß dieser Leo keine gar gute nei-I. i^u»reiniMb in den jungen jähren, worinn er ver-tz'"wte,t gar sehr ergeben gewesen. c?a»ck,ck. l/ä»»-.

^ ^ LgA'ackor. in cffron. Mre-

buch I 5 suru 8 , von seinem vattcrlande ge-!vs>vz^°i,l r)^„ bdosio III. als welcher auf vernehmen,V aufgabt, allwo er der armee vorstünde, zumkk,/hc,T°rsse„ worden, die regierung, zu dere,, erV^kcr^?°ffer b„7.blcht tüchtig war, freywillig abdanckte, undV" Z>, Hierauf wurde Leo den 2?. martii an.

^i>ia-" TgU bufang seiner regierung wurde Cvnstanlino-^ Lkile,?vMu,-nb ^b belagert; nachdem diese zuvor Perga-^ ^t»,'ber K.' Allein der Kayser erhielt unterschiedlichesi'°"beriich zur see, und schlug sie letztlich vorff 'ahx d,,,.^lt über ein jähr, oder, wie einige melden,?i°i?ffii'a, il ihe-I?or gelegen waren; nach welchem sie noch5 ließ durch stlirm-winde verlohrcn. Den

ei!,^.^ ik'nen svhn Constantinum crönen, ver-'Set er - gegebenes edict, dem versprechen^ d-?e di^bey ^uden, so ihm das Kayscrthum vorher>i , gethan, alle bilder-verehrung, und ver-

?>i s' e», ^ ^eegyx^/e verfertigten und anbäteten, worauf^iMij^estg,! M i!. i„ l,ann that. Dieses erbitter-°)k I" xx eine grosse flotte ausrüstete, um Ita-

locken Grean?' Welche aber durch ein stürm - weiter! ihn gleichfalls auf an-

« V>, 7;r s,^bbcr vergebens; dannenhero er in el-

y,„^ibmmelten Lxnocto alle bilder-sturmerK^V^ied^bers s^^ffv Griechenland, und etliche insutn4 k>N??^ ?5^ww^ vvrher abgefallen, wurden aber noch^klegx„. bkn, da hingegen die westlichen provm-^ > dem Orientalischen Reiche gäntzlich

' ^Se r^?u»il an - lch starb dieser Kayser an der wassnachdem er 24. iahr 2. monate, lelnen söhn Constantinum Loxronx,

68z

mum zum luccslsor hinterlassend. Leckn, äs lex Ttst. IN lins?a»/. Dr^eo». üb. VI. c. 47. feg. in Lregor. II. LIII.

Leckre«. 6:c. *

Eeo IV. Lbararus zugenannt, succedirte seinem vatter Con-stanttno Loxronxmo, den l4. sept. an. 774 » Er war gleichfallsein bilder-femd, erklärte seinen söhn Lonstantinum zum L^tsr«,oder Nachfolger im Reich, sttllete den von seinem bruder Nicesphoro erregten aufrutzr, und schickte denselben in die stadt Eher-fona ins elend. Er half zur dekehrung Telerici, des Kvmgsder Bulgaren, trat in ein bündnts mit demselben, gab rhm sei»ner gemahlin Irene nahe anverwandtin zur ehe, und machtedenselben zum Lstricio. Hieraufschlug er;. Saracenische Für-sten in Syrien, und erlegte 6000. Araber. Er regierte s. iaheund 6. monat, und starb den 6. sept. an. 780. an einem hitzigenfleber, nachdem er vorhero aus thörichtem Hochmuth eine vonjaspis und andern edelgesteinen besetzte crone, welche der KayserMauritius zur ehre GOttes in der Sophien-kirche gewiedmet,daraus genommen, und auf sein Haupt gefetzet, wobey die jcri-benten nicht ermangeln, seine sogleich daraus erfolgte kranck-heit und tvd für eine offenbare Göttliche strafe und raache aus-zudeuten. üb. XXIII. Ac. *

§eo V. Lrmenus zugenannt, war Bardä des katricii söhligund wurde an Michaelis HsnxabN stelle gefetzet, welcher dasKayserthum nach dem mit der Bulgaren Könige unglücklich ge-haltenen treffen von den aufruhrischen soldaten abzutreten ge»nöthiget wurde. Doch nachdem er vernommen, daß es seinemGeneral dem Leoni aufgetragen worden, welcher damals derarmee in Orient vorstünde, schickte er demselbigen freywillig dieKaystrliche inligma zu. Hierauf wurde er von Nicephoroj demPatriarchen zu Constantinopel, mit allgemeinem frolocken desvolcks den ir. jul. an. 8iz. gecronet. Der ansang seiner reqie-rung war ziemlich mißlich, und hatten die Bulgaren überall dieoberhand, nahmen Adrianopel und Arcadiopel ein, belagertemauch so gar Constantinopel, bis er endlich einsmalS einen grö^sen sieg über die Bulgaren erhielte, nachdem diese ihren tapfer-sten anführer Crumnum durch den tod verlohren hatten, wo-durch es bann endlich an. 8-7. zu einem frieden kam. Nach die-sem machte er sich wider die bilder-verehrer, setzte den Patriar-chen Nicephorum, welcher selbige vertheidigte, von seinem amtSab, und erwehlete Theodosium an seine stelle. Der Papst Pa-schalis I. that ihn an. 8i8. in den bann, wie auch alle diejeni-gen , welche der bilder-verehrung zuwider waren. Allein erkehrte sich so wenig daran, daß er vielmehr daS auf dem vomihm versammelten Lonciüo zu Constantinopel wider dit bildeeverfaßte edict mit allem ernst exequiren ließ. Endlich wurde eran. 820. am heil. Weihnacht-abend in per schloß-capelle von ei-nigen anhängern Michaelis des ftammlenden, welchen Le»nach den feyer-tagen aus dem wege zu räumen gedachte, und all-bereit ins gefängnis gesteckt hatte,ermordet, durch welches Mittelselbiger ihm in der regierung succedirte, nachdem solche Leo 7.jähr z. monat und 14. tage verwaltet hatte.

ö/o»ck«,, (Lc. *

Eeo VI. der weise oder kbilolopüus genannt, war Kaystrvom i. martio an. 886. bis den n. junii an. 911. Sein vatterwar Basilius der Macedonier, welcher ihn an. 870. durchIgnatium, den Patriarchen von Constantinopel, crönen ließ.Theodorus 8amabarenus, ein gewisser Mönch, hat auf diesenHerrn einen haß geworffen, weil er ihn bey seinem vatter nichtohne ursach der zauberey beschuldiget. Dieser stellte steh beydem Leone an, als ob er sein gar guter freund wäre, und ver-trauere ihm, er hätte etliche feinde, die ihm nach dem lebenstünden, weswegen der junge Printzseiner ermahnung zufolgeallezeit einen dolch in seinen stiefeln verborgen, bey sich trug.Allein hierauf gieng der Mönch zu dem Kayser, und gab denPrintzen an, daß er willens wäre ihn zu ermorden, und zu sol-chem ende allemal einen dolch bey sich trüge. Basilius glaub-te diesem Verleumder, ließ daher» seinen söhn an. 88;. beymköpf nehmen, des vesten Vorsatzes, ihn hinrichten zu lassen, wel-ches auch vhnfehlbar würde geschehen seyn, wofern nicht derRath und das volck seinetwegen um gnade gebäten hätten.Darauf schenckte ihm der Kayser zwar das leben, ließ ihn abergleichwol ins gefängnis werffen, und zwar, wo einigen fcriben-ten zu trauen, so wurde er selbigen noch lange darum haben si-tzen lassen, wann nicht eines tages, als Basilius mit seinenvornehmsten Ministern ein grosses banquet angestellt, ein papa-gey, welcher in dem Kayserlichen gemach so viel vergeblicheimercclüones angehöret, folgende Worte über der Mahlzeit aus-gesprochen hätte: , das ist: ach! ach!

Herr Leo! Bey Vernehmung dieser Worte erstaunete die gan-tze anwesende gesellschafft. Als nun der Kaystr nach der ur-sach dessen fragte, sagten ste ihm, daß ein vogel sie jetzo ihrerPflicht erinnert hättej daß ste nemlich mit dem elenden zustandedes Printzen ein mitleiden haben sollten. Dle>e Worte nahm Ba-silius zu hertzen, und untersuchte die fache, deren sein söhn an-geklagt worden. Da er ihn nun unschuldig befand, stekete erihn wiederum auf freyen fuß, und ließ ihn, als er bald hieraufstarb, hinter sich zum erben des Reichs. Nachgehends setzteLeo Photium, den Patriarchen zu Constantinopel, seinen ehe-maligen kra:ceprorem, ab, und ließ seinem falschen ankläger8anmb»reno die äugen ausstechen. Daraufführte er krieg mitden Ungarn und Bulgaren , aber ohne den gewünschten end-zweck, Massen ihm sonderlich Simeon,der Bulgaren Fürst, gross

sen