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anhänger gewesen, hat er dieser Leontins nicht seyn können,welcher wider diese stete geschrieben hat. So kan er auchnicht der Cyprifche Leontius seyn, welcher bis an. aro. gelebet,da hingegen dieser Constantinopoiitanische an. ü<-8. dieseszeitliche gesegnet hat. Wahrscheinlich ist es , daß dieser Leon«tius eben derjenige gewesen , welcher äs äuplici Xarura inLkriitn contra krxrskn iVonopKvlltarum nebst einer difputa-tion wider einen Arianischen kkllolopkum geschrieben, davonin der Kanstrlichen bibliotheck zu Wien das manulcripcumzu finden ist. öeFarmi». äs scriptor. eocles I^o/Ü«r, äs Utlior.Lrres. üb. IV. s. 28- O« ?r», «Lc.
Leontius, ein Athenienfischer kkilost>pkii8 zu ende des IX.iLculi, hatte eine schöne tochter, die er dabey in allen gutenkünsten und wissenschafften erziehen ließ. Weil er nun meyn-te, daß sie wegen ihrer sonderbaren eigenschafften, ihrer schön-heit und gclehrsamkeit halber gar leicht ihren unterhalt fin-den würde, machte er ein testament, und verließ all sein guthan seine beyden söhne. Die tochter Athenais war mit dieserväterlichen Verordnung nicht zufrieden, und damit sie wi-der ihre brüder recht behalten möchte, addreßirte sie sich andie Printzeßin Pulcheria, wodurch der Kayier Theodosius siekennen lernte, dem sie so angenehm vorkam, daß er sie zur ge-mahlin und Kayscria machte.
ff Leontius k>2antinu<i, ein Okronograpku8, von dem manglaubt, daß er ums jähr Christi 920. auf beseht Constantinikorpl^rngsnetX, die leben der Constantinopoliranischen Kaystr,Leonis ürmenü, Michaelis öalbi, Theophili, Michaelis sohns,und Michaelis, Theophili sohns, welche vom jähr 8i;. bis 867.regiert haben, in 4. büchern beschrieben. Man hat dieselbeohne vorgesetzten nahmen des verfertigers mit Fr. ComdefisiiLateinischer Übersetzung Griechisch unter den 0oncinuatoriku8Tkeopkanst, Paris 168;. in fol. Auch schreiben ihm einigeVitam llalilli lVlaceäonis zu, so ebenfalls Comdesisius übersetzthat; wiewol dasselbe in Allatii Cvnstantino kor-
pKyrogenstiL zugeeignet wird; unter welchem nahmen es auchBärth. Nihusins 165z. in 8. mit Allatii Übersetzung heraus ge-geben. kikl. 6r. V. n. 7. p. )49. n. II. p. 451.
leg. , äs liilt. Or. IV. 2t. p. 499. , protrext.
x. 14. 46.
* Leontonices, (Johann) hat eine Übersetzung der Psal,
men mit seiner vorrede zu Straßburg 1524. in 16. heraus ge-geben. Das werck führet den titul: begreiffet aber
auch anderer Heiligen, als, Annä, Mosis, der drey t'naben,Zachariä, u. s. w. lob-gesänge, wie auch das 8ymbolum Ltka-nalisnum. Unschuld. Nachricht. 1722. anh. 1041.
Leopardus, (Paulus) von Jstmderg in Flandern, warwegen seiner wissenschafft in der Griechischen und Lateinischenspräche in dem XVI. steculo berühmt. Er hat zur aufnähmebesagter sprachen durch seine lLmenäatlons8 nicht wenig bey-getragen , davon die erste äseas kurtz nach seinem toöe, dieandere aber lange hernach durch Vorschub Iohannis Gruterian das tages-licht kam. Im übrigen war er so gar von derehr-begierde entfernet, daß er lieber in einer geringen schule zuWinorbergen, vhnweit Dünkirchen, sein leben zubringen ,als Königlicher l'rotsllor der Griechischen spräche zu Paris wer-den wollte. Er starb an. 1967. in dem 57. jähre seines alrers,ausser den 20. büchern abgedachter Lmeiiäarionum, Vitab LLLkreiab Lrlltippi, viogenib , vemonaktib, üemoiiksnib undfflp-chtis in die Lateinische spräche übersetzt, hinterlassend.
Kilt. Ilb. Xkl. kikl. tzelg. cv,,««!-»». epilt. ;y.in appenä. kikl. ckoills. ü-»//. jug. äer Oric.
elog. äss kom. ssvsns tom. I. <L III.
* Leopardus, (Ioh.) ein Ertz-Bischoffder Maroniten inder ersten helfte des 17. jahrhunderts , war aus dein Domini-caner-orden , und zu Rom in dem Marouiter-tloster erzogen.Es gedencket desselben Faust. Naironus, äs orlgins, nomlneSS religione lffawnicsrum, p. I2l. und leget ihm einen Ara-bischen tractak, dessen titul: Vinäemla 8»c,amenrorum, bey.
kikl. kreeäic. tom. II. p. 7? 4-
* Leopardus, (Ioh.) ebenfalls Ertz-Bisthoff der Maroni-ten, aber von dem vorherstehenden gantz unterschieden, hat, wieNaironus, 1. c. erwehnet, verschiedenes äs ffiäs L Keliglonsorrkoäoxa geschrieben, ingleichen, wie Abrahamus Lccksllsn-lis in Opere : ffut^cklus katriarcka tklsxanär. vinäicatus, undzwar im inäics auktnrum Naronitsrum, n. 4;. anführet, äs
OontraäiÄionikub älLorani, Arabisch. , kikl. kr^ä.
tom. II. p. 754-
* Leopold, der erleuchte, erster Marggraf zu Oesterreich,stammte ab von den Grafen von Bamberg , nach andern ir-rig von den Grafen zu Lengefeld, nachmaligen Hrrtzogen inBayern ; strixt. üultr. ällst V. und ward wegen seinessonderbaren und unermüdeten eisers und hertzhaffljgkeit vomKaystr zum Marggrafen gegen die Ungarn verordnet.
annul. Lojor. V. 2. tz. 476. , klung. Lucä Fürsten-saal , x. 76. Kilt. äalibk. IV. 8- p- 176- hjff,
gensal. krins. 8ax. s»p. pries. n. i;. feg. Den ansang seinerregierung setzen einige in das 928. andere in das 9;». und wie-der andere m das^g. andere in das 9;;. jähr. Lucä, I. c./-r-L. l. s. §. -7. Er hat auch nach Lucä und Metzgern, II. es.die landjchafft 5;. iahe lang mit solcher großmuth und güte be-
l e 0
herrscht, daß er daher den nahmen des erleuckA ^Er starb aber im 994- jähre den i->. i»l. zu ^^^usbey einem spiele, dem er den 8 . jul. zum V'M" ^
unversehens mit einem pfeile geschossen ward- ffl. p ^
cra/o§. sp. Isript. rer. LrunlulL. I. p-'
sbron. IV. p. 78 . spuä
L-ivir-rl. I. c. n. 18. 21. Es irret sich Md
lit. III. 12. p. ö 4 . wenn er meynet, daß es bey e ^hen sey; manmüste denn wollen, er verstehe . 1.nsm ein Ritter-spiel oder turnier. Wie auch - ged«"^z>fberichtet, soll er auf dem berge bey Mclä drey ' »
brechen, und den ansang zu einem weltlichen ^.Chor-Herren haben inachen lassen. Ux-rv. c.
* Leopold, der tapfere, ein söhn MarE^Oesterreich, und enckel, nach andern irrig ur-c"henden Leopolds des erleuchten , war ei» Mlegte unter seinem vatter die merckmale semer 0 „z
Otto VI. ;2. , rbron. ü
bist. poln. Ili. 12. p. 646. W-ew° 8ihm zwey Personen machet, bm- ^s^j,
kill. gensai. ?rias. 8sx. stip. xrMi. 'jähre nahm er den Böhmen wieder ein im«nem vatter entrissen gehabt hatten,genbergo Mannsfeldische chrvn
er ein üu«,'7j',,n)eg,ZK»-1, mit
..171. p-
säal, p. 8i. Da auch kurtz darauf die Ungarn >n^zchM.^gefallen waren, und sich desselben fast stuntztcn, entriß er ihnen nicht nur diese Ia»MM hE'.jiB'v'alters, sondem erlegte auch ihr Heer aus u L'/M
tcn ^ ^.,, ..
v'atters, sondern erlegte auch ihr Heer auf
dVz/H 1. c. Spangenberg, 1-c. i?l- Lss
W.en. chron. III. -. p.Lucä, I. Er ^ 'v-L,l-
zu Melck erweitern und begaben. Luca, >- jähre
dieser Marggraf durch den frühzeitigen im
tod verhindert, daß er die regierung nicht w' gst ,7--
konnte. OttoI. c.
und II. SS. Spnngenn i.
p. 17;. snnal. Ilujor. V. 7. V 7 -
und Lucä, II. cs. c)esteree'v i
"Leopold, der schöne, Marggraf^Ti.chiest'A.falls ein enckel Marggraf Leopolds bes.eUei isöhn Ernsts des strengen, war mit Kaystr ^ aE.tcr Itha vermählet. Lucä Fürsten-saal, ?-» EtzL jis>bist. 8ali8b. IV. 8. P.Z 77 . An. l° 77 - schLnchezu Melck ab, und setzte Benedictiner - A°', ven V
Lucä, I. e. p. 8;. An.,081. und in den folE m'vAn'l»,,er krieg mit den Böhmen, war aber unglucku«^selben nach vorhergegangenem scharfen tE' s« gs/.,zugleich grosse deute überlassen.
apuä. mild. tom. I. 0. V.
1082. apuä ?er. rsi. Luttr. tom. I-
ic>8i- p- 264. ö. LroA^?l>r,t , ^
O^o». spuä rsr. Osrw- k jo .
0/«Lo//«i, kill. pokc. IV. p. ;o;. /V 2 . ä> - ^t- ^
Lui 5 . tom.I.i.19. Lucä, l.c. ^ 77 'c. 6 <ä'Ü
mse krag. skron. ll. apuä
,»>»
e»>
x. 2054. Er starb aber an. 1096. SLwartz < y,-.stc'
küt. polic. 12. p. Ü46. Wc»" vstbV^s, ^
habe auch einen creutz-zug gethan, mag ^ Von^
Von Cosma kragenil, I. s. und Bcrloiv ^
er irrig Ludolph genannt. ^ - pes he>''A.r, ^
" Leopold, ein söhn Marggrafwegen seiner multer Agnes, Kaystr Helm' stt> b,,«
bruder Kaystr ConradS III. erhielt an. - ^A M» o«Hertzogthum Bayern, dessen er HertzoE» E' ^, 7verlustig erkläret hatte. »7"« co-, /
OuslÜ8, apuä strlpt. rer. knm'w ^
804. cls Oueläs, ib,ä. ^ row- sti. ^,/'
c?z,^o». Letz. apuäscript. rer.
Kilt. ffriä.III. lwp- 7
Oerm. p. 9.
tt^. !. e. p. 2;. Otto/>/ss«Z. ckron- Vll- . Lvw .
»rr gpuä ^ l. ?-k'^j.
Vinäobon. II. 8- p. 6r i. karor", km^ . gojoc-
ckron. p. 279. rio-k^cl V.^lS
p. s98- Spangenbergs Maunsftld. ev 8'^M^
Buna», leben Friedrichs I. p. °^7rstewst'.Äy>st-?c>! ^
^u8publ. 1 .16. s. 11. p. 449. Luca jcrct
Sachsif. alterth. I. §. 2;. p. rzz-dsq.,^ nicnb ^lius, Kilt. pollt. III. 12. p. 647. äberm H n>tht/ ^ldnem vatter berichtet. Er fäumete sich a ^ ,wt s pereinwohner des landes, theils mit EV »„rer aw7^ MAe»!den fuß zu bringen,und bemächtigte sim dara"A„ per> V!ligen hauvt-stadtRegeuspurg, der
muste aber daselbst, nachdem er "Ehre EÄK a?et ,.Ffruchtlos zurück ziehen. Im folgeube» t KM ^ ^rich den weg aller weit, stm brudM v> r,i, H"^het 7 ->>>^
sich nunmehro feines hinterlassenen ^ U pst ,
des Löwen, an, kam Hertzog Leopold » „
hals, und zwang ihn , nach einem ^ 79 - ^
zu ergreiffen. >/oEt-»r ^"^Kroß-Drll- ^,fahck/?rrr^!II. cc. Fellers geneal. hist.dcs Grvtz^ pyra t e
sts, i°. V 2. p. 1;. 1.7nd anders a"o
tzog Leopold in Regeuspurg ein un