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den 16. may gebohren. Anfänglich besuchte er die schule zuRedsWitz, und kam an. 1660. auf die berühmte land-fchule zu Re-genspurg , wo er sich vier jähr lang aufhielt, und sich, um sei-nen eitern nicht zu viele Unkosten zu verursachen, mit informi-ern behalf. An. 1664. zog er von Regenspurg auf die hoheschule nach Wittenberg, wo er sich fünf viertel jähr aufhielt,und nebst der Wellweisheit der Rechtsgelehrsamkeit oblag; dar-auf zog er im folgenden jähre aufeinrathen seiner eitern nachLeipzig, wo er die Kühleweinifcben kinder zu unterrichten be-kam, und die erlernung der Rechtsgelehrsamkeit nach vermögenabwartete. An. 1668. gieng er von Leipzig wieder zurück, bliebaber nur noch einige Wochen zu Hause, und kam zu seinem Vet-ter dem Kayferlichen Rittmeister, Wolf Leopold von Löwen-berg, der ihm nur ein viertel jähr nach seiner ankunft nebst deraufsieht über dessen Haus-wesen, auch die fortführung seinesweitläuftigen brief-wechsels und mitversehung der Montecucu-lischen Cantzley anvertrauete. Weil er aber ausser den kriegs-biensten, die ihm doch nicht anständig waren, keine beförde-rung zu hoffen hatte, fieng er an. 1674. wieder an, sein studi«ren vorzunehmen, und zog deswegen mit bewtlitgung seinereitern, da er nunmehr so viel vor sich gebracht hatte, daß ersich davon einige zeit auf hohen schulen zu unterhalten getrauete,nach Jena, und bediente sich besonders des Unterrichts ErhardWeigels, Johann Friedrich Krebsens und Felix Spitzens, un-ter welchem er auch cto ,fure Nilitiarum disputirte. An. 1678.ward er beyMarggrafChristian Ernsten zu Brandenburg-Bay-reuth Hof-Raths - 8scrMrill8 , und verehlichte sich an. 1630.mit Dorothea Rosina, Simon Schwalbens, Brandenburgi-schen Lehn-8ecretarü tochter, mit der er aber eine unfruchtbareehe führte. An. 1696. ward ihm der tilul eines Raths, und an.1702. mit beybehaltung des Hof-Raths-Secretariats diewürck-licheHof-Raths-stelle zutheile, worauf er an. 1704. auch zumLandschaffts-Rathe ernennet ward. An. 1712. ward ihm vonMarggrasen George Wilhelm anbefohlen, die Ober - Pfältzi-schen streitigkeiten ferner zu besorgen, dagegen er der ordentli-chen Hof-Raths-verrichtungen wegen seines hohen alters undabnehmenden krähten in gnaden erlassen seyn sollte. Eben die-ser Marggraf erklärte ihn an. 1722. zum würcklichen geheimenRathe, daß er sich nach beschaffcnheit seines hohen alters indieser bedienung in vorfallenden Verrichtungen bisweilen ge-brauchen lassen sollte. Es bestätigte ihn auch an. 1727. Marg-grafGeorge Friedrich Carl darum, und enturlaubte ihn überdieses wegen seiner so lange treu-geleisteten dienste von all-undjeden Verrichtungen. Er starb aber an. 1770. den 18. jul. nach-dem er 49. jähr und 8 . monate, weniger fünf tage im ehestande,52. jähr aber und drey Wochen in Fürstüch-Brandenburg-Bay-reuthischen diensten gelebt harte. Man hat von ihm einige lebenseiner vorfahren und verwandten, ingleichen eine Nachricht vonder Pfarre, dem Diaconate und der Adjunctur zu Nebwitz immanuscripte. Longolms, Gelehrten-gefchichte des Marggraf-thums Bayreuth.
* Leopold, (George) v. .L. ein söhn Christoph Leopolds,war um das jähr 1600. zu Eger gebohren, und ward mit seinembruder zugleich bey dem Ikekkor zu Eger in der kost gethan. ..Nachmals besuchte er die-hohen schulen zu Straßburg, Tübin-gen, Bafel, Padua und Paris, disputirte auch im. jähr 1627,zu Tübingen unter Christoph Besolden, äs llekionibus, undzu Basel an. l6;i. pro kummis in utrogus ^ure bonoribusdt privilegiis Lonieguenciis , cle Lxceptionibus. Nicht weni-ger reisete er nach Italien, Franckretch und Engelland , undlegte sich auch auf erlernung der Italiänischen , Französischenund Spanischen sprachen, die er denn sehr wohl verstund. An.1628. ward er vom Grafen Crafft von Hohenlohe gegen ioo.thlr. besoldung und kost zum b'ecremrio angenommen, wielange er aber in diesen diensten geblieben, ist unbekannt. Nach-gehends trat er bey dem Wild-und Rheingrafen, damaligenSchwedischen General, als Rath und ^ecretäripL in dienste,und ward an. i6;8. nach Schweden verschicket; da er denn sei-nen weg von Straßburg aus durch Wien, Prag, Dreßden undBerlin antrat, von dar er vollends über Stralsunb nach Schwe-den übergehen wollte. Man hat aber nachgehends weiter nichtsvon ihm vernommen, und ist unbekannt, wie oder wo er ge-storben. Er hinterließ eine schöne bibliotheck, die aber meisten-theils, weil man sich dieselbe nach den umständen damaligerzelten nicht sicher fortzubringen getrauete, an. 1640. um ein sehrleichtes einzeln verkauftet ward. c/»rv.
* Leopold, (George) war an. 160z. zu Redwitz gebohren,hernach aber Richter und Bürgermeister in Redwitz, starb an.1676. und hinterließ eine chronick von Redwitz im manuscripte.Er soll sich auch viele mühe gegeben haben, daß der Evange-lische glaube in Redwitz erhalten werden möchte. Mit Bar-bara, Gregor» Dietels gastwirths daselbst einiger tochter, dieer sich ehelich beygeleget hatte, zeugte er Christian, Branden-burg-Bayreuthischen geheimen Rath; Johann Georgen den al-tern, InlpsLkorsm zu Redwitz, und Johann Georgen den jün-6^n,D^Lonuni zu Redwitz, der an. 1697. gestorben, und sei-nen söhn George Alexander», welcher zuvor in Jena stubirekhatte, «m 1698. jähre im amte zum Nachfolger gehabt. Die-ser war an. 167;. de„ 2;. jul. gebohren , und ward an. 17^2.Superintendent zu Wonfledel, lebte erstlich mit Cunigunda Ca-tharrna, Christoph Friedrich Pertschens, Ikekkoris zu Hof, toch-ter, die an. 1724. gestorben, hernach mit Sophia Catharina,
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Jchmn P»»I «-«Id»,
der ehe, und hat verschiedene schuften ^rauo-k^ein »S,der H. Dreyfaltigkeit, den vernünftigen r st AM> ,,
1717. in 8. Unvorgreifliche Gedanckcn von der vcu
ik. eoä. in 8. und eine Jubel-Predigt von aru Stil,
1718. in 4. Aus der ersten ehe hatte er unter an „ 7^.
gestorben, zwey söhne: George Samuel», slleo ^
den ; i. aug. der im 17^7. jähre im aug.
gestorben, und zu Jena an. 172;. üo ^lmm-c ^e/ ^
in Lonveriione kagsnorum scikibenilis VUP»
George Friedrichen, gebohren an. r7°;> ,^,7.^ 0^
verschieden. Aus der andern ehe lebten an. Ghalis A , FDorothea, gebohren an. 1727. den 1. sept. Gelehrt"Alexander, gebohren an. 17)4. Longolm»/.schichte des Marggrafth. Bayreuth.
* Leopold, (Johann) war an. 1546.. ö" AusterOber-Pfaltz, wo sein vatter Erhard Burgerw vaE^,,,bohren , und besuchte erstlich die schule m ^darnach aber die Land-und Fürsten-schule liE-iFsvon bannen er fast nach 7. jähren auf die hohegieng, wo er sich zwey jähr mit allem euer am. ^x,viy .Ho-heit legte. An. 1563. ward er als Caplan nE^.^fen, und that am Thomas-tage seine , S
verehlichte er sich mit Barbara, Sigmund A iv
Meisters und Gerichtschreiders zu Re^vltz lock voll der iz. kinder, als 10. söhne und;. kdchter^7 " ^'
emvcr, ais 10. ivync unv;.
.. enckel und einen ur-enckel erlebte. Von jebey seinem absterben noch 6. und zwar viere ^ zll-^ crals Gerichtschreiber zu Kill in Oesterreich, um e lls^..teich. Er starb endlich an. 1624. den 22. <w gillian. 159?. noch Pastor daselbst worden, und Meve g' Eviertel jähr und vier Wochen gcführel, auch v» M N'Elebet hatte, daß etliche mal an einem tage er, ^ lerev ^stoph, der nach ihm Caplan, auch noch ' ,sqang,rer daselbst worden war, und sein enckel Wnach ebenfalls Caplan daselbst worden, aufget haben. Man hat von diesem Johann, ^ jaltar, Leipzig 1657. in 4. Grossens ,
* Leopold, (Johann Christoph) ein 7. mab AE!Jnspectors zu Redwitz, ward an. -68°. den 7 el>>^ te»
studirte in Jena, und verfertigte daselbst au-' er-Nischen Neu-Jahrs-wunsch an seinen b ,
drucke übergeben, und hat ausser dem eu"s, . reistTeutsche getichte verlassen. Er that darum el^burg r i
gärn, Oesterreich, Mähren, Schlesien, Bra^^,Me >
Sachsen, Francken und Schwaben, und gehE^1710. mit Anna Christina, Bernhard Losten», ^und Cantzlers zu Oettingcn tochter, eW^
hardcn, der bald wieder verschied; Sophiarn^^^th eDanielHarrers,Hof-Raths-Registrators zu^^) Tloy Ä,
die an. i 7 ? 7 > den 7. sept. verstorben; LinA
an. i?n- Johann George Leopolds, ^griotteN' ^ M x,liebste; Christianen und Magdalenen Chm^ jetzig,, Ezvon denen die erste frühzeitig verstorbeneinem jähre und an einem tage mit .Aoii ebc'slh,
ster, Joh. Friedr. Samuel Martio, Oom- der
beygelegt worden ; Johann Christian DaLft-edAe l<schon verschieden, und Johann ^hee
ren an. 1721. den 9. iunii, derschule zu Hof besuchte, gezeuget hat. )7)" allgem',h,ll/'v,zu Kirchen-Lamitz, welche stelle er an. ^ L""
im 1728. jähre den 13. febr. den weg aller w^>,,var^. ^- liebste schon an. 1727. den n.jnl. voranEAsS^golms, Gelehrten-gefchichte des Marggr l ^ ^„n Aie» '
" Leopold, (Johann Daniel) ein sobn,^„ckel^^ d^
Jnspectors undPsarrers zu Redwitz, ,varg"- s.hrgewesenen Bürgermeisters an diesem ^
2-. sept. gebohren,ward an.1698. zurzur Caplan-stelle dahin beruften, undMan hat von ihm : Disput, äs velanaa
-^aell^^i, ll^!?
" Leopold, (Johann George) e>n .^"Ai gALMeisters zu Redwitz, war an. 16;-,. d"ward gleich m seiner kindheit fleißig A "vgra"^c-als er etwas erwachsen, im 10. jähre ftmAoppeiidel, zum damaligen fteckor Woffgang ^olsse'U ?sehr E,,p
zum dasigcn Superintendenten Maftw W , zeiren' yll ' xthan. Weil aber die damaligen HA
lich waren, kam er zu seinem veft^ligen Stists-Prediger zu Himmelseron
zeit sehr weit in der Lateinischen und O«
te. Hierauf erhielt er zu NegenspMg -nianou , ^,ll ^
ron. Pfaffenreuther, gegen 2. stunde« ^ a"^ chchte kWohnung und gutes unterkommen. gelehrig
der gantzen land-schule daselbst durch .,1tage ausgebäten hatte, war er doch " ^r«erlaubtenlustbarkeitcnzu bedienen,i.^^dieses "g^ll.lieber auf bücher-lesen. Er übte steh ^ ^,jt dlffschule nicht allein mit reden, sondern a
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