Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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«I, leo

^ unker dem keÄors smerica El!a Ehin.stelle aus dem Huttero , äs Invocstlone ; das^ik I ^8e<ien der dasige Superintendent selbst seine

Eym 'ssstte, unter dem koNore Christoph Wieder überiklie ' i-ttn. IV. und endlich zum dritten male äs sichl>>ik 5 die in ikeoloaia. Da ihm hierauf seine

A'A^ule zu verlassen, und seine wissenschaffteastzi d ^riec,,i.>v" fortzusetzen riethen , nahm er in einer gebun-V' »ab rede äs fsuäe LbcoloPL zu Regenspurg ab-spAAf dj- M iahr 1649. nach Hause, .im folgendenSo.,!,, .schule nach Jena. .Daselbst horte er in deni>l>Anau^^rium öffentlich, Paulum vlevogten besonders,Aeü der Z? Johann Frischmuthen; in der Weltweisheit undAMch Mvuunft-lehre stahlen; in der natürlichen Gotts-'"chrn , unter dem er auch äs Objscto Nets-V' Un^o ^>isputirte; in der Natur-lehre Zeisolden öf«Ä!.!'»chn^,?^forrn besonders; in der Sitten-lehre Stend-^iuA Ksclor zu Rudelstadt; in der Historie Christ,«..^'"chgehends General-Vuperintendenten zu Al-Johann Ernst Gerharden, nachmaligen krokes-> und in der Gottsgelehrtheit öffentlich Joh.

»A besondersCnndifium, und verändern Mu->E hakte ^"llich als besonders. Als er nachgehends inöle Hohe schule zu Straßburg zu besuchen, ward-urp^ch°n seinem vetter Stephan Leopolden , Jn-d»sMl>n. iz^witz, die Substitutcn-stelle angetragen, welche?!,7>Mrak*'^ch vorhergegangener beruffung vom Rathe"»8 ^ die Er hatte aber diese stelle kaum ein jahr beklei-»!lir.?ag qg,.,chche Herrschafft zu Brano von ihm begehrte,As ?kichtx„?E mhr durch völlig den qotlesdienst in ihrer ca-welchen dienst er auch, als von Redwitzitlkj?chahe ^^^llliget wurde, nebst der Adjunctur acht jährdiesem ward er an. iü6r. vor andern zur^erb^-iahe Alle zu Selb beruffen, und verwaltete selbi-

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5 djz? des Darauf berufte ihn der Räch zu Redwitz nach

Ne. stin^Aoctors Stephan Leopolds an dessen stelle, dieAche-Mer " 4 . mertz des 1701. jahrs erfolgten tod beklei-did.Achi^rgemeIdten disputatione» hat man auch emige?!>ÄMitk-»ihm im drucke. An. 16z?. hatte er sichAr d ElliderbUie gebohrne Albertin beygeleget, mit der4. s!>n^!Me, als : Johann Georgen, gebohren an.der im siebenden jähre mit tobe abgegangen;

«!>r!?)>ahrc "Au / gebohren den 1. may an. 164 g. der nochk V-M. d-^chorben; Wolf Heinrichen, gebohren an.1661.?tz>ikAn.is< "u folgenden jähre erblaßte: Johann.Pauln,AE' ii„d A' der im is-8. jähre als Richter in Monchderg"tens^Via Catharinen-, George Alexanders, Su-l„ g»p 5 ^bonsiedel ehelichste, und Johann Georgen,Uvkg°?Hti<Wwltz ^hinterließ, welcher mit Elisabeth Regina,Kle-.,r geb»U "eopolds tochter, in der ehe lebte; Johannr »?e>ia an. 16Ü7. so im i§88. jähre anfder hohenAr M- >veNA?r Joseph Friedrichen,gebohren an.1669.Ad > Anst als kupfer-stecher in Äugspurg gewefen,m'A Hinterlassener söhn Johann Christians«, zu E^uophen, gebohren an. isgo. den 7. may ,7», A de„ "^ehen-Lamitz ; Annam Barbaram, gebohren. °ckob. die rm jähr 1679. Christ. Fried. Pert-' Magdalenen Cakharinen, gebohren an.K' 0 ck,A Zu Mdchre erstlich Element Weigelio, vact. öleä.Allla ' lVlv^ "Abeim; nach dessen hintritt aber Georgeund Stadt-I'kvkao zu Windsheim;M-pd?Mre UMam, geoaHren an. 1671. den 9. aug. die.Abrecht Anton Söffingen, Aeä. Dock. und' gchAAubach, beygeleget worden; und AnnamLAt. A.febr^^an. 1677. den ,o. may, gestorben an.

wonach,, ^onst hat er von seinen bindern 2;. enckelAl ^ ""b, Gelehrten-geschichte des Marggrafth.

,^^phan) ein söhn Wolfgang Leopolds, via-Ve «»Olch daselbst an. i 6 rz. den 17. aprrl gebohren.i, Lk Ä,die lugend an zur schule gehalten , und an.IsIchKiie Ad-schuie zu Hof geschicket. Von dar kam erA"^,bach, und endlich auf die land - schuleV P Levpy.^o er zwey jähr lang auf Unkosten seines vet-V' u,A.chgeheiA /- fi- f- und Rheingräflichen 8 eLrecsr»,H>A °jaheL besuchte er dte hohe schule zu Straß-^i^arAufließ x/dleser reise die vornehmsten ftädte im Rei-hAj ach auf der hohen schule zu Altorf nieder,

beruffA '644. jähre zum Stifts-Prediger nache bekn^' welchem amteerjähr vorgestanden.

de^w er den beruf zum Jnspectorate zu Red- -

stV antrat, wiewol ihn MarggrafChri-

«c e"Achtet.^yrcuth, des öftern bittens des Rathsi>! ÄciiA an "?Mn folgen ließ. Zum ersten male vcr-wit Margarctha Dorothea, Chri-

>" W°°l!-d-k « 4 L: K.

Eli-der land-

^llkn ^ u ^ ^6. mit Anna Maria Frobemes.

Er st^ayr^,..gewesenen Superintendentens und Hoftg„ Wittwe, von der er aber keine kinder er-7 ». den sept. und hinterließ an Drif-

ten : ksntalogiÄln sacram, Nürnberg 1642. Neu-Jahrs-opferyach dem erempel Noä, Hof 1652. 8rrsnam Lmblemari,Lsm ex Vibone birecbielis, Nürnberg 1662. auch viele Predig?ten. Wie sehr er auch in ansehen bey den Gvttsgelehrten ge-standen , kan man unter andern daraus sehen , daß ihm Schec-ken sein llreviLkium Luüsckignum zugeschrieben; davon auchGeorge Alexander Leopold in der zuschrist der Judel-ftsts-Pre-digt an. 1717. gedencket. Longolius, Gelehrten-geschichtedes Marggrafth. Bayreuth.

* Leopold , (Wolfgang) dessen groß-vatter Johann, Pfar-rer zu Redwitz, der vatter aber Christoph, gleichfalls Pfarrerdaselbst , gebohren an. 147;. den 12. oct. gestorben an. 16;;,den zo. jan. und die Mutter Barbara, Johann ScharffenSBürgermeisters daselbst tochter gewesen, war an. 1598. den r.nov. zu Redwitz gebohren , und ward von seinen eltern zeitigzum studiren angehalten, auch 6. jähr lang bey dem llector zuEger in die kost gethan. An. 1618. disputirte er zu Jena unterMichael Walthern äs Orw Lnim« rational^, und ward zuWittenberg Itlsgilier. An. 1620. ward er, weil sein vatter we-gen des hohen alters seines groß-vatters die Pfarr-stelle erhaltenhatte, an seine statt zum Caplan beruffen, und verehlichte sichan. 1622. mit Barbara, George Daubenmerckels, bürgers undgast-gebers daselbst tochter, mit der er Stephanum, Stifts-Pre,diger zu Himmelscron, hernach Pfarrer und InspeÄor zu Red-witz , Annen, Johann Christ. Schöniqers, Pfarrers zu Bern,stein, ehelichste, Cathartnen , erstlich Johann Heinrich Tun-geraues, Castners zu Streitberg, hernach Wolfgang Erhards,Superintendentens zu Culmbach ehegenoßin, und endlich Wolf-gangen , der unter dem nahmen Leopold von Löwenberg vorsich und seine nachkommen in den Adel-stand erhoben worden,gezeuget hat. An. 1628. ward er nebst seinem vatter in das elendvertrieben , .und lebte hernach erstlich zu Münchberg, hernachzu Oelsnitz, ward auch nebst seinem vatter zu ende des folgen-den jahrs, als Chur-Sachsen Eger eingenommen hatte, aufsneue wieder in sein amt gefetzt. Doch da die Kayserlichen inder mitte des i6;2. jahrs Eger abermals erobert, musten beydeaufs neue fortziehen; da er denn im 16,2. jähre den 26. jul. zuMünchberg gestorben. Longolius, Gelehrten-geschichte desMarggrafth. Bayreuth.

* Leopold, (Johann Friedrich) ein lVleäicus zu Lübeck, wo-selbst er am 1676. gebohren, und zum vatter gehabt AchillemDan. Leopold, studirte zu Altorf, that nachgehends viel reisenin Italien, Engelland u. f. f. dabey er denn fieißig die Gelehr-ten besuchte, so daß er 26;. Gelehrte zehlen konnte, die er ge,hört und gesprochen. Als er an. 1700. zu Basel Msäisin-evnÄor worden» ließ er sich nach seinen reifen in Lübeck nieder,sammelte ein schönes Museum von raren fachen, führte einenweitläuftigen brief-wechsel, und trug das seiniqe zu den lVovi«litter. Msn8 sssltk. bey ; starb aber frühzeitig an. 1711. den 4.may , und hinterließ : Dilp. Insua. äs lllce; klelstionem 6pi-llolicsm äs ltinere luv 8uecieo , Londen 1720. in 8. Und Üi-üorism nstursiem ^sgriX im manuscript. 5^7-2 , /leben.Imkec. ,

' Leopold von Löwenberg, (Ludewig Joseph) ein söhnWolfgang Leopolds vonLowenberg, Waran. 1678. den ;idec.' in der Kayserlichen residentz-stadt Wien gebohren , undward von seinem vatter, der sich nachmals zu Regenspurg häus-lich, niederließ , Privat-Iufoem-Itonbus untergeben. An ,68;aber ward er mit zugebung eines Privat-lnlorriEoris nebst sei-nem bruder nach Bayreuth geschickt, und der aufsicht des nach-maligen geheimen Raths Christian Leopolds anvertrauet. Daaber an. -688. von seilen Franckreichs ein einbruch am Rhein,ströme und in Francken erfolgte, ward er durch feinen vatternebst feinem bruder wieder mit nach Regenspurg genommen,da er denn zwar beständig noch privat-information genoß, aberdoch zugleich die berühmte land-schule daselbst besuchte, auchbey feinen Lehrern und sonderlich dem ke<stor wegen feinerfähigkeit und freistes grosses lob erwarb. Hierauf ward er unterder aufsicht Licenr. Dillens auf die hohe schule nach Leipzig ge,schickt, da er sich sonderlich des Unterrichts Riccini und ande-rer im Staats-und gemeinen Rechte bediente. An. 169;. abergieng er nebst seinem bruder mit einwiüigung seines vatters aufdie hohe schule nach Halle, wo er Strycken, Thvmasium, Hof,mannen und andere hörte, auch den Ritterlichen Übungen Seistsig oblag. Nach geendetem studiren gieng er auf reisen, undbesähe verschiedene städte und länder in Teutschland, Italienund Franckreich, hielt sich auch an verschiedenen orten einigezeit auf, machte sich ungemein fertig in sprachen und Ritterli-chen Übungen, und erwarb sich durch seine gute etgenschafftenund aufführung bey vielen hohen Personen grosses lob. Nachzurück gelegten reisen besuchte er seinen in Marggräsiichen dien-sten stehenden bruder zu Bayreuth, und machte sich zugleichbey dem Marggrafen Christian Ernsten so beliebt, daß er ihnim febr. an. -7°--. zu seinem wurcklichen Cammer-Juncker,und weil er lust zum kriegS-leben bezeugte, ,m may zum Cor-net bey der garde ernannte. Da auch bald darauf der krieawegen der Spanischen Cron-folge seinen ansang nahm, unddie fetndseligkeiten an. 1702. wurcklich mit der belagerunq Lan-darr angefangen wurden, hatte er yrerbey gelegenheit, feinetapferkeit zu zeigen. Unter andern kam er bey dieser belaqerungin einem ausfall, da ihm der fernd an mannschafft weit überle-gen war, zum schlagen, und ward wurchlich gefangen; wußte