Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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' und mit abstrafung der halsstarri-M?^s°nen « "ch wiederum ersticket. Wiewol einige be-G ^lie„ der Nachstellung wider den Kaystr lvsft-re--glauben , daß sie sich nur berathschlaget,!k» ^ « ""ü:r ohne männliche erben abgehen sollte,

E 'hn, Ungarn veste setzen könnten. Doch, demi»b- ' dj, , die Kayserlichen nahmen hierdurch gele-bt, Sey, uii^^dlätze in Ungarn mit Teutscher mannschafft^ abxp >,uderau die Catholische religion einzuführen,u,„ °uderlich, da man mit den Protestirenden nicht^ '"ley seibst^ug - ein gefährlicher aufstand fowol von Ca-"e aAll den Protestirenden verurfächet wurde.

HsijAiiet li«'^us Töckely glaubte, daß seines vatters schö-H , >vvrd„^echter weise von den Kayserlichen wären con-. Haun/ ?^weynte er genügsame Ursache zu haben,»lsik?!d ßch a-^^-Malcontenten aufzuwerffen, und würde^ x/lNer Waffen haben, wofern ihm nicht seiner Mi-l>cl, d°!j-E°pfWen, man müste den Kaystr nicht aüzuhartR ' oyen, damit, wenn es mißlingen sollte, mande wieder versichern könnte. Mittler zeit ver-, st.,. wlt in den krieg zwischen Franckreich undcrfn?,? "lcht ohne schaden des Reichs bis auf den» s- Niemägischen friedens-schluß fortgeführet

tod?st hatte der Kaystr hiernebst das glück, daß« ""d ^des letzten Hertzogs in Schlesien zu Brieg,

^ Georg Wilhelms , ihm dessen lande"ist." bey N derselbe auf seinem tod-bette die religions-n? Sk kaun!" Kaystr wehmüthigst ausbat. Allein derM»eZteuni Niemägen geschlossen , als FranckreichK'Miw wons-Cammer zu Metz, vermittelst deren esD n/> gkosiÄ" ^^"t Rheins von dem Reiche abziehenU>, Ä bey 2-,.,aufsehen in dem gesamten Reiche machte.MZSenöMen-kneg an. iü8;. noch darzu kam , fand,, kg ej« 0 ^, mit der Crone Franckreich an. 1684. zu»ebsstillstand zu treffen, und ihr die stadt"^ , >yj. occupirten zu überlassen. Die Turcken,

^i d^b dey y^Dachc, in die Ungarischen Unruhen gemen-Q d//ndiqu«0'Nly in ihren schütz genommen, giengenrost"" ^ stiüstands-iahre an. 168;. mit einer ar-?V?^iu,°'^'""nn jähling vor Wien , berenneten dieauch, der tapfern gegenwehr deseytzu"dkenberg ungeachtet, diestlbige in die äusserste""d Q." ver König in Polen, die Churfürsten von>, 1, Aastest" ' der Hertzog von Lothringen und der>xU de„ 7^ wit der Christlichen armee zum entsatz an-^ »eichten Tzstvt. einen vollkommenen sieg Wider den erb-

h/is,! ble ^1 einem abermaligen treffen bey Barckan,V "ick!" auch !,''^,f das Haupt geschlagen wurden, gleich-LM ,! bess^? ""-^684. den 9. jul. zwischen Waitzen undi>Ie„ yst"d ga^gleng. Nachdem nun Gran , Vicegrad,»y^se gss^vtza an die Kayserlichen übergegangen,hA il^^lede! "p? Ofen, huben aber den i. nov. die« auf, und bekamen hingegen, nachdem sie

str.estt st"r,n hatten, an. rüg;. den 19. aug. Neu-uyt„den n. stpt. Eperies, und an. 1686.

i,!' stiliey, äfst dem nachbauen gerieth der König in Po-z y Herko/^"^n in grosse gefahr, woraus er aber>e» ^rv. vn Lothringen errettet wurde. Hierauf

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commando des Churfürsten von Bayern

bey"b anE^'n- Diesen folgten auch Segedln, Funf-«/Mtz g,/r. äst, Plätze. Als hierauf die Kayserlichen an.

e ebe,, '^">en herrlichen sieg wider die Türcken beyM ü>° Slückl^^lde, auf welchem die ungläubigen

li,.^ älückiifk"' '"de, auf welchem die ungläubigenststc» "d bey „7. gefochten, erhalten, gieng auch Esseck,den das gantze Königreich <sclavvnien denV^e w^benhs,"a»den. So wurde auch die stadt Clausen-

dy^veys^Len, um den Kayserlichen gute winter-

j^^di^unge^!." v°lstß genommen, und die vestung

«kk.^oyM lahx Übergabe genöthiget. Am allermeistenVS-f" >" Una^»"^ die crönung des Ertz-Hertzogs Iosephi1>el dx,.j"st Merckwürdig worden , sonderlich da ausV' d, gk Punct, vermöge dessen die Unterthanen

!> V"rL°"3azsm '""Hn ergreiffen konnten, hinweggethanuN^tnhl-Weissendurg, Lippa, Illock,. k" den, ergaben sich an. iü88. HieraufBvsm^dachten jähre ein herrlicher sieg bey derbefochten, und Belgrad mit stürmen,^die Ob nun gleich der Konig in Franck--Rh jy LeÜenungernsahe, selbige durch unver-

Ne ?' y^et d-?x5 Reich zu hemmen suchte, wurde doch. l>li??"ee . der ss,°.„"eg wider den erb - feind eifrigst fort-, "^>ck ak,<! Franckreich durch die Chur-Säch-l^cke^ Hai-'?" vcrw-^-"' So unterwarfen sich auch die, der eines jährlichen tributs von

Kayserlichen botmaßigkeit, und dieDauben ^/?mmten ihn aber, weil ihre tracta.

lin'^e^,Dauben lyn aoer, weu iyre rraem.

rszy ^sttzt waren, nicht erhalten. Vielmehr^ ^ryy^' von dem tapfern Printz Louis von Ba-st erobern« wieder bey Nissa geschlagen,

' zeit ""d Widin in Bosnien streif«

"tz zu Hertzog von Lothringen die

KaysersÄIs!!' ""p Chur-Brandenburg jagterswerth und andern Cölnischen pla-

tzen. An. 1690. den 26. mart. wmde auch Canischa nacheiner langen bloqnade zur Übergabe gezwungen, nachdemvorhero der Ungarische König Iosephus zum Römischen Kö-nig erwehlet worden. Das folgende vom jähr war nicht soglücklich, indem nicht allein die Tartarn durch ihren einfaü inSiebenbürgen grossen schaden verursachten , sondern auchNissa, Semendria, Widm, Lippa undGriechisch-Weissenburgan die Türcken übergiengen. Doch wurden sie von Esseck wie-der abgewiesen, und das folgende jähr von dem gedachten PrintzLudwig von Baden bey Salankemen aufs Haupt geschlagen,gleichwie sie in Croatien Brod undGradiska,und an.i692.Groß«Waradein in Ungarn verrohren. An. 169z. muste sich auch dievestung Ieno in Ober-Ungarn ergeben, vor Griechisch Weissen»bürg aber wurde bey herannahung des Türckische» succurseSdie belagerung aufgehoben. In dem folgenden jähr 1694.wurden die Kayserlichen von den Türcken in ihrem verschantztenlager angegriffen, sie konnten aber nichts ausrichten, hingegenmuste sich die vestung Giula den Christen unterwerffen. AmRhein - ström fuhren die Franzosen noch immer in ihren Unter-nehmungen fort, doch wurden sie von dem Kayserlichen Gene-ral.Lieutenant, Printz Ludwig , der immittelst aus Ungarndahin gegangen war, und das ober-commando in dem Reichüberkommen hatte, unterbrochen. An. 169;. ward die ve-stung Casal in dem Montferrat nach einer kurtzen belagerungden Franzosen abgenommen , und der Churfürst Friedrich Au-gust in Sachsen führte als Generalißimus der Kayserlichen ar-mer in Ungarn von seinen eigenen trouppen 8000. mann dahin.Ehe er sich aber noch mit dem General Veterani conjungirmkonnte, wurde dieser an den Siebenbürgischcn grentzen ge-schlagen , dabey er sechsten, nachdem er vortrcfliche proben sei-nes Helden-mnths abgelegt, geblieben. An. 1696. belagerte derChurfürst von Sachsen Temeswar, welches aber der TürckischeSultan in person entsetzte , darüber es unweit Olasck zueiner scharfen action kam, darinnen von dem feinde über üooo.von den Christen aber in die ;ooo. mann geblieben. Hieraufzogen sich dieTürcken zurück, und nahmen an der Sau Moravizahinweg, verlohren hingegen in Bosnien Uranogra; und andereTürckische schlösser. An. 1697. verbrannten die Türcken, sodurch eine neue rebellion in Ungarn zu grossen Unternehmun-gen angefrischet worden, Titul, wollten auch Segedin hin-weg nehmen, allein der Printz Eugenius von Savöyen atta-qurrte sie an der Theiß bey Zenta in ihrem verschantzten lager,eroberte dasselbe, und schlug die Türcken auf das Haupt. Sofort wurde einige mannschafft nach Bosnien abgeschickt, wel-che die Haupt-stadt Seraglio verbrannte, und das land aus-plünderte. So nahm auch der General Rabutin Vipalankaan der Donau weg. Endlich erfolgte der friede mit Franck-reich zu Ryßwick , krafft dessen Straßburg samt dem Elsaß anFranckreich überlassen, dagegen Brisach , Philippsburg unddie Kehler-schantze an den Kaystr und das Reich, und Dinantan den Bischofs von Lüttich abgetreten, den ehemaligen reu-nionen renuncirt, und Lothringen an seinen Herrn wieder ein-geräumt werden muste. Worauf auch an. 1699. durch Me-diation von Engell-und Holland ein friede zwischen dem Kah-ler und der Ottomannischen Pforte auf 2;. jähr geschlossenworden, da denn gantz Siebenbürgen, ingleichen alles ero-berte in Ungarn, Sclavonien und Croatien dem Kaystr, hin-gegen Belgrad und Temeswar und derselbe strich bis an dieTheiß und Marosch, wie auch ein kleines stück landes zwi-schen der Donau und der Sau bis an Salankemen der Pforteverbleiben sollte. Doch währte der friede in Europa nichtlange. Denn weil der König Carolus II. in Spanien an.1700. den 1. nov. ohne leibes - erben verstarb , und daraufein lestament zum Vorschein kam, in welchem er den HertzogPhilippum von Anjvu zum succcssorn ernennete, dadurch aberdem Ertz-Hause Oesterreich so viele Königreiche Wider recht ent-zogen wurden, gieng der krieg aufs neue an. Franckreichbesetzte Mayland und die Niederlande mit seinen völckern,der Kaystr schickte, nachdem er vorhero durch seinen Gesandtenzu Madrid wider das testamcnt protestiren lassen, unter demPrintzen Eugenio seine trouppen nach Italien, des Hertzog-thums Mayland als eines Heimgefallenen Reichs-lehens sich zubemächtigen, welcher auch an. 1701. erwünschte progressenmachte, die Franzosen aus dem lager bey Carpi trieb , Casti-glione einnahm, und aus Cremona, obschon da der auf diestadt selbst gehabte anschlag zuletzt fehlte, und die Kaystrlicheden schon guten theils inne gehabten ort wieder verlasse» mustcn,dennoch den Marschall von Villeroy sechsten gefangen weg-führte , und gar vor Mantua rückte, auch die Franzosenalle von ihnen an dem Oglio besetzte örter zu verlassen nö-thigte , und in einem Haupt-treffen bey Luzzara überwand. >Löwürde auch mit Engell-und Holland, ingleichen mit Portu-gall eine genaue alliantz geschlossen , darauf die erster» an.1702. bey dem Hasen Vigos in Galllcren die silber-flotteruinirten, und zum theil wegnahmen , und an. 1704. die im-portante vestung Gibraltar eroberten. In Teutschland er-klärten sich die Churfürsten zu Coln und Bayern vor Franck.reich, gleichwie die übrigen Stande vor den Kaystr. Wes-wegen an. 1702. Kaystrswerth und Landau den feinden mit ge-malt abgenommen würden, da hingegen Chur-Bayern dieReichs-stadt Ulm mit list ernbekam. Nach diesem muste Mem-mingen, Lauingen, Kempten, Kauffbäuern und andere pässean der Donau von Ulm dks nach Passau der Bayerischen bot-

mäßigkeit