dem Wischen Franckreich und Enqelland qe-!Ä'i iiarck «^nichts anders anzusaugen wußten, 40°°°.,-Mx -Elsaß, und verheerten alles , was ihnen unternmsten aber nach einer zeit von vier Wochen,Fürsten und Stände ihre kriegs - machten, 1 " "»!<>», ''MN, und Kayser Carl IV.selbst mit einigen kroup-land wiederum räumen. Nach verfliessung«»ö. kamen diese räuber von neuem, undcheka>.M'drung eines Herrn von Coußi, einem söhn»w, § Oest-!?^" Leopoldi von Oesterreich tochter Agnesemde--C 2 ^M-„„MischeAcrgöw zum Unterpfand des versproche-!»v ^Üte versetzt worden seyn, welches Pfand nundes in Franckreich müßig stehenden kriegs-volcksgzRche und in besitz zu nehmen verhoffte. Die Oester->2 '"ustenals die benachbarte länder im Elsaß und Aer-dk»? cher ^ viel leiden, und geschahe von dem Hertzoge
idkNengUEem widerstand, ausser daß sich seine leuthe intz .5 thaten . l»"d schlössern enthielten. Die gröste gegen-land-leuthe in der Schweitz, insonderheit diedi», ^ dey Frauenbrunn durch einen nächtlichen über-VMchseinen harten streich versetzten, wornach sel-M oas vinu dem Aergöw wieder herab ins Elsaß, und wieMn land gantz ausgezehret hatten, ferner in Franck-qxf' ohne daß im übrigen der von Coußi irgendwoüm-M tzMet. ^ eben diesem jähr erkaufte Hertzog Leo-Adolphs von Montfort die Grafschafft Feld-dj- ßülden , und von Alberto, Grafen zu Wer,»k>,7>c>hrxß,^FchafftenPludentzund Heiligenberg. Imfol-^ ein mrnier zu Basel, darüber der pöbel ei-
, .»g,7-' »vvli^egte, aus ursach, weil einige davon, welchel>k^?aren»e, < wie sie meynlen, von gewissen Edlen vor-^ worden. Wobey dann der Hertzog selbst. Hkq>>L>itj;o,ly' ledoch noch glücklich über Rhein in die klei-«N-MfftanV, Wiewol nun der Rath und beste theil derdes Unfall so wenig theil hatten, daß sie die
lhei,s Landes , so bald man deren mächtig werden7», dvn, "w leben, theils mit verbannisirnnq bestraften'
>« sser kpMngiich der Hertzog deswegen die stadt von!>rL^». Ufallen zu machen , liesse sich jedoch zuletzt noch
b:-S. '^
!^eMdva^l,/ i;79. verpfändete ihm der'Kayser Wenceslaus
ihm x"l Schwaben vor 40000. ducaten. An. l;8c>.ätze« 'b Venetianer die stadt Trevigo mit den nahe gc-er sie ihn auf ihre feite bringen möchten,m" be,aa""ch mit loooo. mann diese stadt, als sie vonM t sie «!!! ^urde, entsetzte, und sich schwören ließ,Mcaten^chends bey erfolgtem Schweitzer-krieqe vor
gedachten Carrario soll abgetreten haben/ dsa tupft a,,s >7):,^»:?» «>nNii>Ik n^n ssinem briidr!
> -0 U1N, >. aus Italien erhielt er von seinem bruderz?dx,M>lqvd" ausserOber-und Unter-Oesterreich alleLvdgev^uberließ. An. i;8;. verfiel er in den krieg«^tha,^ klaa,/>^' wovon die vornehmste ursach war, daßÄß"!!» m h^levon Lucern hätten ihm verschiedene seiner
>rn»dftMgen7"^°" angenommen, uns >oicye a>>o innems? >»yMveru«'va hingegen jene zusamt allen EydanossenW^SNde,, den Hertzoglichen bedienten und al-^-a§»exf 1 Mei empfangen halten. Es ward zwar an-'ädte ." "elung des damals sehr starcken bunds der-beqeb-« H^v-Teutschland, worein sich auch die^esi,!v ejne, 5 ! batten, ein anstand getroffen , brach aber^ach !»?Ä^mmenen krieg aus, und kam den 9. jul.
q^Ihlachr. Da dann den Hertzoglichen (wor-vÜ?each^^ldel aus dem gantzen lande) den grö-Mit jk«! daß sie m voller rüstung von den PferdentNE^hg^nlantzendasgefecht zu fuß unternahmen,vd^ Wen die Eydgenossen, so meist nur ih-kj»iss,°ch kurtzere spieffe hatten, und dabey ohnedt,^^if^cltj^sen Vortheil; aber als einer aus ihnen , nak,-
E^Nnte ^ahl spiesse oder lantzen , so viel er de-> "rv ö'vn ( lltit aller gemalt seiner arme zusammen) vabcy zugleich mit vielen wunden durchsto-^M,!.ha»ffxn ,?och die übrigen in selbigem augenblick inGv ?'hrer,und benahmen ihnen also auf einmalA !'»d iWuen-fMen Waffen. Weil auch die Herren von^ kyech,^ und schweren rüstung sich bald ermüde-te!' sMg, daa^lche die Pferde hatten verwahren sol-Mitia a. - lache Übel ausschlagen wollte, mit" ^ - ?er tapf^gerissen waren, erlag da eine nahm-
Iev ck Nebe« ^oeueurye, und lonverncy HertzogA^ei«°^ild°xj!,vielen Grafen, und ward hernach mittdMter ^n,qk,,„ >gen zu Köniq-felden im Aergöw beqra-ÄMMssi, Weich! uHlridis, Hertzogs Barnabonis zu May-MÜLrn^u ebr^ lich an. r;6z. vermählet, gebahr ihm^Mär»«vm de,^)^6en, Fridericum mit der leerenMi,,-liessen, ^lernen, und Leopoldum den dicken^ «, Aher gleichfalls von den Schweißern bey
-V. ' Ärj^ roen. es>ren;y«ienel. Os Lao.
-.Luggers ehren-spiegel. /)-Loo.
L<^untz^.Ertz,Hertzog zu OesterrM'
du E.?assau, auch nachgehends Regen ' sclne« «'HeZogs Caroli zu Grätz, welken lym ' ^^ia^vc?'«H^tzvg Albrechts w Bayern t
^ Scharrn hatte. Nachdem er Vss venmv aTheil.
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wissenschafften zu Gratz erlernet, wurde er an. izyg. zum Lonäzutor, und bald hernach zum Bischofs zu Passau ernennet.Nach dem tobe Caroli, Cardinals von Lothringen , wurde erauch zum Bifthoff zn Straßburg postuliret. Nach diesem be-gab er sich an des Kaysers Rudolphi II. Hof, bey welchem ersich so wohl zu instnuiren wußte, daß er auf einrathen seiner Mi-nisters nicht nngeneigt soll gewesen seyn, dem Bifthoff Leopoldszur Böhmischen und fvlgends zur Römischen Crone zu verhelf-fen. Gedachter Kayser schickte ihn an. 1609. nach absterbenIoh. Wilhelms, des.letzten Hertzogs zu Jülich, Eleve undBerg, als es sich zu gefährlichen weitläuftigkeiten wegen dererb-folge dieser lande anließ, dahin, selbige fb lange in sequestra-tion zu nehmen, da er dann der vestung Jülich sich bemächtig-te , welche ihm aber das folgende jähr wiederum aus den Hän-den gerissen worden. Er hielt sich zwar einige zeit mit seinenvölckern in dem Stifte Straßburg auf; allein Marggraf Joa-chim Ernst von Brandenburg, und die mit selbigem vereinigteProtestirende Fürsten suchten ihn auch daselbst auf, und musteer dannenhero, wollte er anders nicht alles rutnirt sehen, mitdem gedachten Marggrafen einen vergleich treffen , vermittelstdessen beyderseits armem das Stift zu verlassen verbunden wa-ren. Solchem nach zog er sich in das Stift Passau, und warbneue mannschafft, unter dem schein, solche wider die Jülichi-schen lande zu gebrauchen, die er aber nachgehends in Böhmenführte, an. i6n. die stadt Prag plötzlich überfiel, anchdieklei-ne feite würcklich eroberte. Dieses that er aber, damit er demKayser Nudolpho II. wider seinen bruder, den Ertz-HertzogMatthiam, der ihm die Ungarische und Böhmische Crone abge-drungen hatte, wieder darzn verhelften möchte. Allein beyannäherung der trouppen Ertz-Hcrtzogs Matthiä, muste er sichzurück ziehen, woraufendlich die fache zu einem vergleich kam.An.i Soy. trat er mit den ;. geistlichen Churfürsten,dem HertzogeMaximilians in Bayern, und andern in die Catholische ssiZus ,und nach dem an. 1618. erfolgten absterben seines Vetters, desErtz-Hertzogs Maximiliani, ward ihm die Tyrolische regie-rung aufgetragen , darzn noch an. 1627. das MarggrafthunrBurgau kam. An. 1619. machte ihn sein bruder, der KayserFerdinandus II. zum Statthalter in den Niebcr-Oesterreichi-fchen landen, in dessen abwesenheit er auch die residentz - stadtWien wider den Grafen Heinrich Matthäum von Thurn, wel-cher mit dem Böhmischen kriegs-volck bey. damaligem aufstandedes landes wider den Kayser dafür gezogen war, defendiret.An. 1621. bekriegte er die Bündtner, und wollte sie zur Catho-lischen religion zwingen , er hatte auch bereits Unter - Engadinund Prettigau bezwungen, und da es sich in freyheit wiederumsetzen wollen , aufs neue unter sich gebracht. Doch, als erweiter um sich greifst» wollte, hinderten ihn Franckreich, Sa-voyen, Venedig und die Eydgenossenschafft nicht allein hieran,sondern das erstere zwang ihn auch das Veltlin , Prettigau unddie Grafschafft Chiavenna abzutreten, und als er den kriegmit frischen trouppen erneuerte, wurde an. 1626. das Veltlinindes Pavsts Hände als eines vsposttsriigeliefert. Vorheroführte er an. »622. eine armer wider Graf Ernsten von Manns-feld ins Elsaß, belagerte Hagenau, und zog wieder ab; doch,da die Mannsfeldischen völcker aus dem Elsaß rückten, gewanner diese stadt, wie nicht weniger Speyer, Germersheim undWorms, und ließ hierauf seine völcker bey der Ligistischen ar-mer, welche Heidelberg belagert. An. 1626. reisete er nachRom, resignirte seine beyden Bißthümmer, wiewol in sa-vor seines bruders sohns , Ertz-Hertzogs Leopoldi Wilhelmt,und vermählte sich mit Claudia von Medieis, des Groß-Her-tzogs Ferdinandi I. zu Florentz tochter, und Hertzogs FridericrGuidonis Ubaldi zu Urdino wittwe, mit welcher er zu Jn-spruck, allwo er seine residentz nahm, in beyseyn von i;c>. Gra-sen und Herren das beylager hielt, und mit ihr FerdinandCarln ; Sigmund Frantzcn, Bifthoff zu Augspurg und Trient;Mariam Eleonoram, so jung gestorben; Jsabellam Claram,so Hertzogs Caroli Gonzagä von Mantua, und endlich Ma-riam Levpoldinam , so des Kaysers Ferdinandi III. gemahlmworden, zeugete.. Erstarb an. 16;2. den ;. sept. als er sichauf einer jagd erhitzt hatte, ö- ael-r/. inkist. noftri temp. T'z-r«-Lr,ro^>. tom. I. II. III. IV. sssFr,/ Oesterr. lorbeer-krantz. *
Leopoldus wilhelmus, Ertz-Hertzog zn Oesterreich,Bischofs zu Passau, Straßburg rc. Hochmeister des Teutschenordens und Gouverneur der Niederlande, war ein söhn Kay-sers Ferdinandi II. und Mariä Annä, Hertzogs Wilhelmi inBayern tochter, die ihn an. 1614. den 6. jan. gebohren. Erwurde gleich anfangs dem geistlichen stände gewiedmet, daher»ihm auch der Papst Urbanns an. 1625. die Ertz-und Blßthum-mer Magdeburg und Halderstadt gegeben, wrewol er die ersterewürde in dem an. iSzz. zu Prag aufgerichteten frieden an denHertzog zu Sachsen , und Halberstadt durch den Osnabrücksscheu frieden an Chur- Brandenburg mederum abgetreten.An. 1626. erlangte er durch die Vermahlung semes Vetters,Ertz-Hertzogs Leopoldi, wie vorher erwehnet , die erledigtenBißthümmer zu Straßburg und Passau, die Abteyen zu Mur-bach und Lüders, und hieraufan. 16;?. das Brßthum zu Ol-mütz, an. 1641. die wurde emes Hochmeisters vom Teut-schen orden, und endlich an. 16z;. das Bißthum zu Breßlau.An. r6;y. trat er das Generalat über Kaysers Ferdinandi III.feines bruderS armee an , eroberte darauf Chlumnitz, Königs-arätz und andere von dem Schwedischen Feld-Marschatt Ban-Nnn mev