Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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nier in Böhmen eingenommene örter, verfolgte diesen bis nachSachsen , und ohngeachtet er sich in Thüringen mit Französi-schen/ Lüneburgischen und Heßischen trouppen conjungiret,gieng er ihm doch weiter nach / und nahm Härter ein. Ja, alsfolgends an. 1641. die feindlichen völcker bis nach Regenspurggegangen waren / und sich da herum durch die Ober-Pfaltz indie winter-quartiere verlegt hatten, folgte er ihnen gleichfallsdahin / sammelte feine armee so stille zwischen Jngolstadt- undRegenspurg auf der andern feite der Donau/ und kam ihnenhernach mit solcher geschwindigkeir auf den hals / daß sich Ban-nier / der die Schwedische armee commandirte / niemals, ingrösserer gefahr geachtet hat: Wie er dann über Cham in Böh-men / und sodann durch den Bohmer-wald in die Laußnitz inhöchster eil rücken muste / auch allem ansehen nach, mit derdamals sehr geschwächten armee gäntzlich zu gründe gegangenwäre / wo er nicht den paß bey Prießnitz noch eine stünde vorden Kayserkichen / welche ihme durch einen kürtzern weg alldavorzukommen gehofft / erreichet hätte. Doch kostete dieses dieSchweden ihren Obersten Erich Schlange / welcher noch vorChain zu Neuburg am wald, mit;. regimentern zu pferde,vom Ertz-Hertzöge ereilet / und sich nach einer dreytäqigengegenwehr auf discretion zu ergeben gezwungen ward. Wie-wöl viele meyntem es wäre hierinn von den Ertz-Hertzoglichenein fehler begangen worden / daß sie sich so lange vor Neuburgaufgehalten; weil sie sonsten den General Bannier selbst /noch vor völliger sammlung feiner armee zu Cham hätten über-fallen können / auch nachgehends bey Preißenitz unfehlbar wür-den ereilet haben / wo sie sich nicht mit dieser kleinigkeit aufge-halten. In besagtem jähr 1641. eroberte er Eimbeck / giengan. 1642. wider den Schwedischen Feld-Marschall Tvrstensohnnach Schlesien / und folgte ihm durch die Laußnitz nach Meis-sen / allwo es den 2;. oct. bey Leipzig zu einer blutigen schlachtkam / darinnen die Kayserlichen den kürtzern zogen. Hieraufbegab er sich zwar der kriegs-dienste; weil aber die Kaystrlichearmee in kurtzer zeit ihre besten Heer-führer verlohre»/ nahm eraufs neue an. 1645. das Gencralat an / entsetzte Brtnn in Mäh-ren/ gieng daraufnach Schwaben und Francken / und nöthig-te die Franzosen / die daselbst eingenommene Plätze wieder zuverlassen. An. 1646. trug ihm der König Philippus IV. inSpanien die Statthalterschafft der Niederlande auf/ weswegener «dermal die stelle eines Kayserlichen Feldherrn ablegte.In solcher qualität nahm er an. 1647. den Franzosen Armen-tieres / Lens / Landrecy / Cortryck und andere platze weg / ver-lohr hingegen Wern, und nach dem an. 1648. unglücklich ge-haltenen treffen bey Lens / noch einige andere örter. Als sichhierauf eine innerliche unruhe in Franckreich anspann / suchteer solche auf alle weise zu unterhalten / und böte sofort dem Par«lement seine hülffe durch einen feiner Edeüeuthe an / nahmauch 1 a Chapelle/ wie nicht weniger Ipern und St.Venant ein.So stund er auch an. 1650. dem Marschall 6e Turenne / so sichwegen gcfangennehmung der Printzen von Conds und Contyöffentlich wider den König in Franckreich erklärt / mit ziemlichermannfchafft bey / da er zu seiner Versicherung die von dem Priiitzvon Conds innen gehabte vestung Stenay empfieng / auch Gui-se und Chastelet / wiewol ohne das schloß / eroberte. InChampagne nahm er Rhetel und Mouffon weg / verlohr aberRhetel und la Chapelle wiederum. Hingegen zwang er an.1651. Winoxbergen/ an. 1652. aber Mardick/ Gravekingenund Dünkirchcn zur Übergabe. Ob auch gleich das folgendejähr Mousson wieder in Französische Hände kam / so eroberte erdoch Rocroy/ muste aber an. 1654. die belagerung vor Arrasmit grossem Verlust aufheben / wie auch Stenay / Clermontund Quefnoy und an. 16;;. Landrecy , Conds und St. Guis-lain in Französischen Händen sehen. Worauf er an. i6;6. dieStatthalterschafft über die Niederlande abtrat / nach Wien rei-fere / und Leopold! / feines bruders sohns / crönung zum Königin Böhmen beywohnete / auch sich zu Breßlau in sein Bißthumintroduciren ließ. Nach seines bruders des Kaysers Ferdinan-di III. tode, trat er die vormundschafft über die hinterlassenePrintzen an / und begleitete an. 1658. den König Leopoldumnach Franckfurt / allwo er zum Römischen Kayser erwehlet undaecrönet worden. An. 1662. verglich er sich als Teutschmei-ster mit den General-Staaten/ und brachte zu diesem orden aufsneue die Commenthurey zu Genierten in der Meyerey Her-tzogenbusch gegen erlegung 40000. gülden / wiewol mit dem be-dinge , daß kein kloster daselbst gebauet werden / und die Refor-mirte religion in dem damaligen stände verbleiben sollte. Indem besagten jähr 1662. erforderte er die Land-Commenthursund Räthe des ordenS nach Wien / und nahm mit deren ein-willigung zum Logstjutorein der Hochmeister-Würde den Ertz-Hertzog Carl Joseph an. In den letzten jähren seines Hebenswar er ziemlich unpaß / hatte aber dabey em sonderbares vergnü-gen an allerhand raritäten / absonderlich aber an gemählden /wie er denn die Königlichen Engellandischen schildereyen, so nachCaroli 1. enthauptung distrahirt worden / guten theils an sichgebracht. Endlich starb er an. 1662. den 20. nov. in dem Biß,thum Straßburg, und ließ Frantz Egon, Grafen und nach-mals Fürsten zu Fürstenberg / in den übrigen Stiftern aberzugedachten Ertz-Hertzog Carl Joseph zu üiccellvrlbu« nachsich. rior. 6erm. bist. nokri temxoris.

sä sn. 1642. leg. Schw. krieg.

äs reb. Lues. Lucä Schles. chrvN. <Lc. ^ *

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Andere Fürsten r

Leopoldus

terefeiner linie /...

vi / welchen ihm seine gemahlin Elifabetha / geo^)grästn von Zweybrücken / an. 162;. den 2. ' ^

Seine jugend brachte er mit erlernung der wm g». 'Ritterlichen exercitien zu, und folgte feinemin der regierung nach / welche er mit vieler gMv iW' ^;o. jährigen kriege führen muste / indem diewegnahmen. Doch in dem Münsterifchen von»de er wieder in die Grafschafft Veldentz eingesetzt^ K auch NA^zeit an er sein land in gutem ruhestand genoß' .Wstein vec^absterben seines Vetters Georgii Ottonis Mit Lutzv' ^te. Allein im alter verfiel er ebener mästen brachtsche Reunions-Cammer, welche ihn fast umalles er aer auch sich die meiste zeit zu Straßburg aufhieu- zDder ^Ilch an. iü-4. den 19. sept. gestorben / und stw . g,eM K-Könige in Schweden in seinem testament vermaw ^ ohne ".z,.in demRyßwickischen frieden an Chur-Pfaltz' M ^

theil der hohen Prätendenten, übergeben worden ^ pE'Mdie andere Chur-linie ausgegangen war,/ ma»^ge prätension/ weil er um einen grad naher w", schc» w sei-zu Neuburg; allein weil hier nur aufdie stM »belehnte der Kayser den letzter» mit der Chnr-w» SolMM,ner gemahlin Agatha Christin« / Graf Philipp ^Hanau-Lichtenberg tochter, welche er sich an- t Mne^ja j>Ihatte er;. söhne und fo viel töchler; allemnoch alle vor ihm / von den töchtern aber trat M> alhsiiUder Carholischen religion / weil sie von dem ^hljft d^che<u

gehalten, Elisabeth« Johanna, war eine gewa^grafen Johannis zu Mörchingen, die dritte aber /ist unverinählt. l^lloss. HaMv

1699. , U. k. -erchEA"

Leopoldus Eberhardus / und Leopold»?.^ ll)mHcrtzoge zu Würtemberg - Mümpelgard : >berg.

Leosthenes, ein Atheniensifcher

. . , rkn Aiycnlennscyer es-».beredt

Mitbürger nach Alexandri stl. tobest, st. pjestlU^vi ^

selbe zogen / Antipatrum schlugen / und thu ^pf 0 stEsich in die stadt Lamia einschließen muste. e<nt>" MLeosthenes diesen ort, wurde aber st. st-wurf davor gelobtet, als eben die gröste MM ggte n MstGriechenland durch dieses mannes tapftrken ls'

ge seine alte freyheit wiederum erlangen jp ^ward hierauf zu Athen von dem Redner Hlw X»chen-rede herrlich heraus gestrichen. Drsa-r«.

5 «,^/, Lc. *

Leotychides / ein Fürst und nachmaliges Kgchota / aus dem gefchlechte der sturvoontiaar" er.ir^Eder König Demaratus die Printzeßm PercE dich". ^ ^then gedachte, weggenommen hatte, verde°d-^gte , ^

sei,, daß er sich mit dem König Cleomene vere« e ^5

hin brachte, daß Demaratus abgesetzt wurvM Mwand, daß dessen vatter Aristo einstMwe^^zuj^auch sein söhn wäre, weil er in der that "'^f Le°A„edie weit kommen war. Wie man nun yu ^ a»,als den nächsten von selbigem Königlichen 7 , giengerhoben hatte, rüstete er also eine stotte aus ^ / .g

Klein-Asien, und half dem AthenienstfcheUIb,blgeu^eg Ä,die Perser bey Mycale schlagen, an eben dem pevMardonius, der General von Lerpts armeeMck gBPausania und Aristide, den AthenienWch yjest-nschen Generalen , geschlagen wurde.. Naw^ hM ^> , sv»schirte er in Thessalien wider einen Kowg ^^ anÄ^i El!Hanse; da ihm aber eine grosse stimme §ei^ haul-ggMySde, ließ er sich dadurch bewegen, wE "^01,5 a ^Als man ihn,hernach deshalben vor An teMpel^h-tteLb,wurde er genothiget, seine zuflucht «n ^in der stadt Tegea zu nehmen, allwo er n ^ vor ^söhn, mit nahmen Zeuxidamus, wE^ per

daher fuccedirte ihm ftin enckel Archlban^ * Hot^'!^

Ist). VI. <L VIII. "b- Etzglg ' ste

AeovigildusoderLewigildus , ^^juba' !,gp^Spanien, nach seinem bruder Lnwaooe ^an. 568. die Cron übergab, war Athauag^ stävA^yAi^an. 572. Cordova nebst aizdern ansthu,^hatte zwey gemahlinnen. Mit der erst er 'w e gjcrllM^

Hermenegildum und ReccareduM / we,^ ^ b^^lnebAo^

Vers Liuvä tode an. 57;. zu s""" ^Waner; HvBLzgr'nahm. Alle diese Printzen warm KönF^f.^ //aber, nachdem er sich mit Ingonbu,^ ^ verl Ap,,pi llbr ^reich Sigeberti tochter, vermahlet hw^^eovlgll^^,gle- ,,1den die Arianische lehre; btcsts ^mlä"btg^bec 6 ^Massen , daß er nicht assein ble recW'»^^,dern auch diesen seinen söhn m

diesem jähre selbst starb , nemllch a> V

Nischen rechnung an. 624.

bist. strana. lro.