Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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761
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daß er zu dem Nußischen Groß-Fursten ubekgwng,»/' de>-Mis Iohannem Saversinsky, Woywoden zu Tro-ern Sigismundo fälschlich angegossen hatte/ durch

allen A? massacriren ließ. Er that nachgehends den Po»M «nx.^ß"nlichen tort, und nahm an. 1514. Smolensko, "ß utw x orten ein; doch als Basilius ihm das gedachteMndjn-« dazu gehörigen district versprochener Massen nichti? ags,,,A^vÜte/ suchte er sich mit dem Könige in Polen wie»0? aW Arien, welcher darauf einen von seinen Räthen anmit der instruction / daß er ihn der KöniglichenNl-ck, Wem eyd versichern sollte. Allein derselbe hatte dasA densM Aden Russen in die Hände siel , worauf man so-mski in ein hartes gefängnis legte, darin» er eineAbhalten muste / ob gleich der Römische Kayser'Ms I. und des Groß-Fürsten gemahlin, so des Glins-_AKter war, inständigst vor ihn intercedirten.dMe„h,,er aber steh von dem Katholischen zu dem Griechischenss^aßlii gewendet / erhielt er die freyheit, und nachL,> dva, die vormundschafft über dessen unmündigePrin-j» Jetten ? ^ sich unterstund, die hinterlassene Wittwe wegeni» ^ ' tedens zu bestrafen, ward er , als ein verräther,

«-Allen gefängnis verdammet, barmn er, ehe ein jähr

d A. , siin leben beschloß. L. S. ä- e«mm.

8sx. §»»"«,>. annal. pol. lik. VII.v^telo ^^kron. Noscov.

»A in Fk/,Fne alte adeliche und nunmehro Freyherrliche fa-der?^t>, deren stamm-tafel Bucelinns mit einem-mo-ß^^in zss^efehr um das jähr 1480. gelebet,

ansänget,E»Lintelo

"Nasi um vav inyr 14s«. yricorr, »man!

>r^ NlgxM-vatter worden Eberhardi von Lintelo zu derV?, dA' ovn dessen ur-enckeln der Freyherr von Linkemder a»-Ach ansang des XVIII. lseculi als Präsident imHe« ^a»a-"oral-Staaten von Holland sioriret, und sich an.!>, 'Wöchentlicher Lnvo^s an dem Königlich - Preußi-

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iteminat. k. I.

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V >velM Liternum, war vor alters eine kleineivi^agsaAder Neapolitanischen ste-küste, zwischen Cuma?»!>>,.des Vulturni an dem Tyrrhenischen meer lag.l°Iq,Ä sieb brachte daselbst die letzte zeit seines lebens zu,Ach allda begraben. Auf seinen befehl wurdenstin grab gesetzt: InArsts pstria ns guiciemEchter^d. j. undänckbares vatterland, du hastmeine gebeine. Weil nun an. 445. die-Vandalen qantzlich zerstört worden, und nurgev>°^ «tlebcn, welcher des gedachten Scipionis mo-

H V gewVe- ""^cn, welcher des gedachten Sclpwnis mo-V^?chr A/ allwo man von der erwehnten inscriptiontga/s v^dasWort kacris lesen können, so nennet man^Asen vrt nicht anders, als ssorrs äi karr!». Oe-

HLz.'

!^Ka.^-siar>,oin städtlein und schloß in der Wetterau gegenv^"t>ausen jenseit der Nidder gelegen, ist schonM ." 1 er f^' svlvha »an Habsburg bekannt gewesen, und bey

p. rv.

MkAk KgnsA,'""ruhe im Imerregno verwüstet / nach diesemHka-AferkA '. Eaubnis an. 1289. von denen von BuchesUgMiechAM worden, zu welchen sich noch 7. andere ade-, A^estllet, und eine Ganerben-gesellschafft daselbst"a aber nicht mehr als ;. noch übrig seyn.

^Llltruv Hessenl. x. iSi.

Mel8?b Rvn^^erin) ward an. r^yz. Xeäkor der sthule zuE^eÄleit b^"/ und büßte in dem brande, der die stadt

' "lel ein. An. 1702. ward er von demA IY.X ^vlnin,,n!.^en zum i'rXpolito der sogenannten Kö-' b. ' bald darauf zum krok. Ikeol. excrs-

A»l>te,!wA"" Professors Llogu. oräin. beruffen. An.

r-rc König zum Bischoffe von Wiburg in Iüt->'vvraäfA dero Beicht-vatter und Professorsd»>ehe h wi.A- ' 7 ;r. den iz. mertz verstorben,

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sskeol.

.. . . . und ei-

^egr/ä^weck, eine ung'iäubliche menge vifpuwrio.-.AA- SchAÄeAkeil hinterlassen. Unsch. Nachricht.^ e schrlften sind: VinäieiL pro O. lVlalii 1)3.' Coppenhagen 1692. in 4. 8peoi-IN ^u§uü. Lonfeis. MVÄN3"^reil'isrlo , Ikiä. 1692.

>kss ksMoorom , ik. 169;. in 4. cle koix-

A4 .1 ^orornm, fpeciatim I). pnuli lipostoli,E ksulinL ex 1. Lor. XV. ;2.

änglise Hutkersni22ntis feu cls Lon-.^h^>lt^?0ntsmAA' LUM 0. öl-iiii Lxercitü-

-V8eg , llberg m Lonoilii öoräraesni in 6allia, ibicl.

^ jg ^ ^ M 4. keliguiD Ineenäii Lergenlis, Cop»

frv»' ^ 7 vs, j ' ^peeimen protkeoriT ssbeologiese gene-A A llllsrekin ? 3 ulo amicis, ib. 171;.r,^ .^^guiis vsriorurn Virorum äoäkorum>>><< '. i-^Aes A^ringH ssksologia 8 so-cM cum?r^-

« 4 ^irrittismtmo L Lommercio cum

s? Orst. cum Preef-Nions, ik.

.puf^n,k>MolicX äs feleÄiorikuS Lruäitorum^'^4. AE8cr,'n.- sb intericu vinäicanäix,

'> .AAsriA r Hleronymi Geller. Coppenhagen8».^ 1^"' llugenkagii in Lccleliam Oanl.' ^^roa» ^varurienriz llcsmis, 170z. äs

l i n 76r

Neriä8 LvanßeHcoium in Histonarn kecleststtieam; äs isseri-tis Oaiiorum in 8tuäium I-exicograpkicum in prrefsr.gä ksltteri8 upp 1 em. I.. I.. Flensburg 1716. in 8. Neleremgrn Oritioa 4.sä lelöätiors X. ss. loea, Coppenhagen 1716. und 1720. in 4.NlAÜi smica Velitstiä epissolsris cum Paulo Infanrio, cumkrsefat. Coppenhagen 1718- in 4. Mr>fn vissertariones lleaäs-mic-e cum krrefat. Hamburg 1719, M 4. (8dl. Zeit. i7?r.p. 240. 148. leg. ;88. Ungedruckt aber fand man nach seinemtobe: Oubis vexata X. 1 . plufguani 40. cum pnef.cione ässsleritis Oanorum in 8tuäiüm Liblieum ; Xarmonism Lonfsf-iionis Luguitanse 6c ssngliosnL; Lissert. äs issu tiistoriw Lc-cleliassic-e in sskeologicis; Lompenäium sskeologi-e sskeors-lico-praÄicse; äe Orrkoäoxi» Lvangelico-Hutkerana incer Lr-rorum extrema ubigue meäia; Leliciss Orstorum Üanorum,cum prsefatione äe Neritis Usnorum in I.icterg8 kumaniores»ticta l^ittsraria ex manuscriptis; Hikori« I.oZicie kreviarium.

Sonst hat man von ihm eine vorrede zu Suaningii schrtft tI.. L. 8enecse sskeologiam naturslem conremplgtivam in locoscommunes äigestgm, Coppenhagen 1710-. in 4. ingleichen vorSchallers Ifggogen krammsticam, ik. 1717. wie auch vorBirchero äs Lulm öovis, Odensee in Fühnen 1717. Er ver-sprach auch eine neue aufläge von Turseüino äe ksmeulis.Gel. Zeit. I7N<P- 240. ;48. fegg. ;88. feg. Unsch. Nachr.

i7;i.p. ;22.

Lintthal, eine gemeinde und Pfarr im land Glarus, zu»hinderst im grossen that gelegen, dahin auch das dörflein Mattgehört.

Eintz, sonst Motsihori, (Johannes) war ein sehr kunst-reicher stein-uttd bildhauer, von Trient gebürtig, auch feinerkunst-erfahrenheit halber zum bürger von Zürich angenommen,als er aber einem Schultheiß einer berühmten CaihoNschen stadtder Eydgenossenschafft einen stattlichen pallast erbauet, nachge-hends aber der bezahlung halber mit demselben in zwistigkeit ge-rathen, hat selbiger ihm fälschlich das verbrechen,der Röm. reli»qion in discursen zu nahe getreten zu seyn, aufgebürdet,weshal»ven er im may 1554- zum schwerdt verurkheilt worden, wel-chen marter-tod er einfeits standhafft und gedultig erlitten, an-dern theils aber besagtem Schultheiß, einem damals ,ung-ge-sund-und starcken mann vorgesagt, daß er als ohnbefugter Ur-heber seines todes ihm intagen nachfolgen werde, so auch inder that also erfolgte. Hstting. Helvet. kirchen-gesch. L ikiä.autk. cit. *

Lintz, lat. I-incium, die Haupt-stadt in Ober-Oesterreichan der Donau, allwo eine brücke hinüber gehet. Es ist einegrosse wohlgebaute stadt, hat ein schönes und grosses schloß,darauf ein Kayserl. Lands-Hauptmann residivet, eine Universi-tät , und grosse Vorstädte, auch jährlich zwey berühmte märckteum Ostern und Bartholomäi. Allhier ist das Land-hauS, dar-inn die Ober-Oesterreichischen Stände ihre Zusammenkünftehalten , und der Landschaffrs-Präsident, welcher allezeit eineraus den ältesten Grafen ist, nebst dem Landschaffts-Vireüore,seine Wohnung hat. Als an. 1429. der Türckische Kaystr So»lymann vor Wien kam, versammelten sich die Kayserl. trouppenallhier. Zu Ferdinandi II. zelten wurde diese stak t von den bau-ren belagert, welche eine armee von 400SS. mann zusammengebracht hatten, und mit vielen canonen versehen waren. Al-lein es wurden ihnen viel stürme abgeschlagen, da sie dann mitgrossem Verlust die belagerung wiederum aufheben musten.topogr. Lustr.

Lintz, eine kleine stadt in dem Ertz-Stift Cöl», an denlufer zur rechten Hand des Rheins.

Einum, ein kleiner ort in der Mittel-Marck Brandenburg,2. meilen von der stadt Ruppin, allwo sich die Königl. PreußischeHof-statt öfters mit der auerhan-pfaltze zu belustigen pflegt.

St. Linus, gebürtig aus Hetrurien, soll einer der erstenZischöffe zu Rom gewesen seyn, seine Mutter aber Claudia ge,rissen haben, welcher, wie auch des Lini selbsten, der Apo»el Paulus gedencket, 2. Tim. IV. 21. als welche Epistel vonem Apostel zu Rom geschrieben worden. Man hält gemeinig-ch dafür, daß er dem Apostel Pctro gefolget, ja dessen Vicg-us und Loschuwr noch bey dessen lebzeiten gewesen sey, wie->ol die succeßion der ersten Römischen Bischöffe sehr verworren,nd vielen zweifeln unterworffen ist. Pearsonius hält dafür,aß er von an. bis 67. die Bischössliche würbe besessen,lndere glauben, daß, nachdem die Römische kirche von denlposteln Petro und Paulo fundiret, sey Linus an. 6;. odev4. von ihnen zum ersten Bischofs daselbst verordnet worden,nd habe nur eine kurtze zeit diesem amte vorgestanden, indemenoch beydes Apostels Petri lebzeiten, oder doch bald nacheyder Apostel marter-wde fein leben emgebußk. Man hüt vonfm zwey bücher, äs kslliope ketri L psuk, welche ihm aberufs wenigste, wie sie heutiges tages vorhanden sind, fälsch«ch beygelegt werden, wie auch die gelehrtesten unter den Ca-iolischen einhellig gestehen. Iib. IV. säverf. kLress

Ivrptia«,«,, kreref. 27 - tlO'Atl. mlror.

ik. II. contrs Donst. in Kino. sä sn.

9. , äs lLnpt. ecclel. 6c ätz ssomsn. pkntif lib-

X. c. 9. älnsrt. äs tuccestion. ssomsn. pnntif.

äisssrt. äe koMk. XciMLnor. prim-er. fuecess»««,, in eoä. spoer. X. Le.

S ff r LiNttS