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Vierdter Theil. He - Mc.
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vatter in dem Worcesterischen Bißthum Cantzlcr, wird eben-falls wegen seiner wiffenfthafft in den antiquilaten und derchronologie, auch einer besitzenden anzahl rarer alter muntzengerühmt. msm. pour I'IuK. äs 1s Orsncls - liest,

vitr. klinü. kill. ä'Lnglet. *

Lloyd, (Nicolaus) ein gelehrter Engelländischer sthilolo-8»s, welchen viel unrecht mit dem bekannten Bifchoffzu Wor-cester, Guilhelmi) Lloyd, confundiren, war Georgii, eines Ni-nikri bey Winchester söhn, und um das jähr 16,4. zu Hol-ten gedohren; er studirte zu Oxford in dem Lollegio Wad-ham, daselbst er auch 8ocius worden, und den gradum Ns-Liüerü empfangen. An. 166;. ward er Prediger des Bi-schoffs zu Oxford, llr. Blandfort, erhielt auch die Pfarrey vonSt. Martin in Oxford, und hernach an. 1672. die Pfarrey zuNewington inSurreychey welcher er auch den 27. fept. an. 1680.gestorben. Er ward vor einen stillen mann und vortreflichenkkilologum gehalten. Von ihm hat man das bekannte I)i-äkionsrium üiiior. Oeogrspk. kosticum, Oxford 1670. infol. welches aber mehreniheils, doch mit vielen Verbesserungen,aus Stephans und Ferraris hergenommen worden. Nachdiesem an. 1686. gab es der sucko, wieder, doch uni ein nierck-liches verbessert, und fast.um die helfte vermehret, heraus. Zuausfertigung desselben hat ihm anlas gegeben, das vorhaben ,so er hatte, 'Dionysium Lftum mit noten heraus zu geben, daer dann erfahren, wie mangelbar Stephani vi-^icmsrium wä-re. Hofmannus hat sich zu Verfertigung des seinen dasselbetregich wohl zu nutze gemacht, und solches fast gantz, auch et-wan ungeändert, da eine änderung wohl nöthig, darein ein-getragen. Leben. Oxon. kr-sk. in prim. eäit. Oi-

Äion. auÄ. Liblioth. nniverk. tom. I. *

* Lloyd, (Edward) ein Engelländer, so unter der regierungder Königin Anna gestorben. Man hat von ihm: Olollsnum

Lntlguicstum Lritsnniesrum, live Lty.nologlsu8 Lnti-

guirstum vetsris ftritsnoi-s stgue IliberniT, tempoeikos kn-insnorum, sutkors Vt'ilk. Lsxtse. Lcceäunt Lciusrcii I.luäii,Oimelisrov-e Ltkmol. Oxon. äs Oluviorum, Nontium, Ilr-dium, Ls. in Lritsnnis Xommilm8 Läverksris pollkums, Lon-den 1719. M 8- , tvs hiftor^ ok tbe like snä reign.

ok l)uesn Lnne. - Li-e'r«Z«e,

wm. XIII. n. 12. Gelehrte Zeitung. 1724. p- irr-

* Lloyd, oder Floyd, (Georg) Vischoff zu Ehester in En-aelland, war voclar TKeoloZi-e, Tilular-Bifchoff von der in-sul Man, und 8ociu8 des Magdalenen-LolleZü zu Cambridge,als er im jähre 1604. den 14. jan. zur abgedachten Bischöff-lichen würde gelangte. Ex hat solches bis an. 1615. besessen,da er im monat aug. mit tode abgegangen. 60^/^. äs Lplls.Lngl. k. II. x. 15 7-

* Lloyd, (Hugo) ein in der Theologie, dem Rechte, Grie-chischen und Lateinischen wohl - erfahrner Engeliänder, wardDoLkor ^uris, und ftsäkor der schule zu Wilceham, schrieb un-terschiedene schul - bücher, und starb den 17. oct. im jähre1610.

* Lloyd, ( John) ein Englischer Prediger, welcher im jäh-re i6oz. gestorben, und geschrieben: Intsrprecstionem Lsci-nsm cum 8skoIÜ8 in kl. ^okepbum äs iVlsccsvXi8, seu äs fts-1>oni8 Imperio. Ex hat auch zuerst Lsrlssmum cie kspiL krin-cixaru Griechisch und Lateinisch heraus gegeben. xr^oo,/.

* Lloyd, oder Llwyd, (Humfred) ein Englischer Hilko.ricu8 und ÄIsäicu8 in der mitte des ,6. jahrhunderts, wardbey dem Grafen von Arundel Leib-lVlsäisu8, und starb umsjähr 1570. Er schrieb: LritLimisse veksriptionk-i krsvi.irium,welches Twine im'jähre 1571. übersetzt, so hernach bey LewisTke History of Orest Lrimin, Londen 1729. in fol. ange-druckt worden; äo ülona Inkul-l L Lritsnniss Lrss stve Lr-msmentsrio ssomsno, Londen 1541- Lrks Lgmbro-Lricsn-nic« von an. 520. bis 1264. welche schriften Willame zu Lon-den i7;i. am vollständigsten heraus gegeben. Gel. Zeit. 17;;.x>. ;8?- Beytrag zur Gel. Zeit. k. I. x. 682. leg.

von land-chart. 7. 4.

Loaisa, (Garcias äs) siehe Giron.

Loaisä, (Garcias) Cardinal, Bischoffvon Osina, und nach-aehends Ertz-Bifthoff von Sevilla, war ein Spanier, und be-gab sich in den Dominicaner-orden, bey welchem er sich inkurtzer zeit in solche Hochachtung gesetzet, daß er zum Generalerwehlet worden. Dem Kayser Carolo v. leistete er gar gutedienste, weswegen ihm auch dieser an. i^zo. den Cardinals-Hutvon dem Papste Elemente VII. verschaffte. Er war auch Prä-sident des Indianischen Raths, General - eommiiK>riu8 derSvanifthen Inquisition, Bischoff von Stguenga und nachmalsErtz-Btschoff von Sevilla, worauf er an. 1546. zu Madrid ge-storben. Üb. XVI. «Ls.

" Loaisa, oder Loaysa, (Hieron. von) erster Ertz-Bischoffzu Lima in Peru, war zu Truillo in Estremadura von vorneh-men eitern gebühren. Es giebt ihn zwar Melendez 1eloro8veräsäer wm. I. lib. V. wo er vom I. bis 7. capitul sehr weit-läuftig von ihm handelt, vor einen bruder des Garcias aus;wird aber darinn von Davila ssbearro ecclelinst. äs l»8 In-äi38 tom. II. x. 12. widerleget. Er trat zu Corduba in denDominicaner-orden, studirte zu Valladolid in dem LolleZioSt. Gregdrii, und lehrte darauf in verschiedenen LoU«LÜ8die

Philosophie und Theologie, macy e>m»«> ' chy, erp- .

nungen seines ordens ward er im jähre i?;?'L.Mge'j,,schoff von dem neu-aufgerichteten Bißthumstellet, und weil nicht lange darnach z>>^" besonder»Bischöfflicher sitz angeleget worden war, b "//^schlagen-.ben wegen von Kayser Carolo V. darzu vorgez ^ward also von Paulo III. an. 154;. dahin v Volcbr1548. zum/rsten Ertz-Bischoff daselbst. erkläret. vEM

de hat er über ;2. jähr lang mit grostem H

indem er nicht nur die Cathedral-kirche und 0 sondernvielen Parochien und Nonnen - klöstern P'^j, allen ^eine Academie allda auf eben den fuß und um., E» ^Heiken aufgerichtet, als die zu Salanianca oe> 9 verlas!-Mendlich den 25. oct. an. 1575» und ward sem AMe lun sz.mäß in das obgedachte Hospital begraben. ooiles»Psind: l.) Inkrumentum Inliituti'oni8 sscolei »es

nonicorum I.imL ; 2.) Lötn Loncilioruw . „x.

lium; und j.) 8tstuts pro Xenoäockii

oben angezogenen gedencket seiner Lusitanus > ^

vina, io VOLL turturi8 p. 8- Dilloris l'sp^st" vielkiNtana, in tbestr. L monum. und andere mehr

Nach einigen an,ersieh

bibl. krXäic. tom. II. p. 2j2.

Loanda, ist eine kleine instll von AfrieN' a ^Königreichs Congo, auf welcher die stadt L'- E Meinen grossen lind sichern Hafen nebst einem , Z)lejkund unter der Portugiesen botmäßigkett nie»'wurde einmal von den Holländern umU" «,schch»^,Portugiesen aber bald wieder erobert. Aergola hat seine residentz allhier, und die Jem ' habe».amt, welche 2000 . ftlavcn zu ihrer bedienung ^,yohl>len bey;ooo. Häuser blos von den EuroMden.

Loansso, siehe Lovango. .... rel» "M"

Loano, lat. lmsnum, ein artiges stä^L besLigustischen meers, in dem westlichen U! ^-hörtgebieths zwischen Finale und Albenga. ^ 00 L ^hcy.ä'Oria, welche einen schönen lust-paüast da>em>platz des kriegs in Italien p. 65 z.

Loazes, (Ferdinandus) Ertz-Bifthd^/DalenK ssEvon Oriol, einem orte in dem Konlgrem-e sstig, und studirte zu Bononien das gei.st-" „ ste^^Hierauf wurde er zu verschiedenen w^^chaehejss),-.Barcellonaals anderswo gezogen, bis er" »endMzu Eine, Lerida, Tortosa und Tarragona, u" stocb de°I s ^Ertz-Bischoff zu Valencia worden. Mein er >jahrs im febr. eben zu der zeit, als lhm jhiuCardinals-Hut ertheilen wollte. Man hm "

juristische schriften. in sontrov-

^«« 0 ». Kibl. Hilpsn.

Lobard-Sirichi, siehe Sirichi. in dem UrffE

Lobaschütz, Libezttz, eine in Bohm^U. ,eger>Ekreise, nicht weit von Plftck und Budw vo»

nebst einem schlösse, auf welchem Leopold ^ hey

Baden residiret. (Siehe Baden.) Lütti^Ä^

Lodde, Laubium, eine in dem Stift ^

Thuin und Maricmont gelegene kletne stm^ ^ oku , MAbtey, welche an. 64 °. von dem he-l-Zderer meynung, an. 860 . von dem Blschoift' biestld^ WO,dorico, gestiftet worden ; wiewol der letzt r .^,

verbessert, und mit mehrern einkommen M t , M'^vor diesem daselbst ein Dom-Stift gewei »^ilige>'.'an. 1409. nebst 8. cörpern der berühmte» . or>» -verleget. L«e/. Oerm. i-.se. x. 88- lib. Il- c- ^c. 27. in not. ckron. Osmc ^

top. Oerm. inst LÜttMÄ^^

Lobbelius, (Jacobus) war an- n?^ 2 Esii.und begab sich an. 161 z. in die Socterm 0 ^ „nd m6. jähr die Philosophie zu D°uaydenen Lollegiib die stelle eines zem gftt

nete er in seiner geburts-stadt an. - .^saM"thevlogische schriften sind in sieben w vch,K;

worden. Kid!. 8 os. .selu. klein» ^ 5 ,

Lobeda, ein städtlein in Thüringen, zu d»

na, jenseit der Saale im Amt Burga", gelegen- ^ MEisenachischen Amt Jena geschlagen ist, s versclN^cg'".,.^daselbst heisset die Lobdebnrg; >v,rd M'^^ LobeMbürg, Lonbdeburg, Lovediburg, Ladeno^ - ober.^

denbera genennet oder geschrieben, unv ^ ist/schören, ,,F

unter-Lobdeburg eingetheilet.. D»s 00 ^, unddas mittlere aber allmählich emM^.mterezum Nitter-guth Trackendorff 'kft Dctten/AA'L>'lbey Lobeda dem städtlein Hegel, had»n^irhasmo»

an. izz 6 . den Landgrafen Friderlco,B^^gen ,

gebrüdern, von Thüringen 1" nch dM^, E^f,ic»

jenseit der Saale zu Burgau gehab'." ^ gesthtgrasen zu Burgau geschrieben. At ^^,orbeN' poN ,mit Hansen, Herrn von Burgau, FriedkE^ß ÄErnst von Sachsen Lobdeburg an^ unterestellen verkauft ; nach diesem HM ^ sich eme ^ne besitzer gehabt. Vor alters vm^fin M vder Grasen von Arnshaug/ weiche "

küß»