Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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lob

Elsterbergische, Leuchtenburgische und Burgauische' davon geschrieben; dann an. 1280. findet man7» ix^ Grafen zu Lobdeburg, genannt von Ärnshaug,leincr linie, dessen tochter Elisabeth, Friedrich derLandgraf Alberti vegeneris von Thüringen söhn,Ader.^.7 ^at. Am 1288. haben sich Hermann und Albrecht,Nichxn VAannt von Leuchtenbmg, davon geschrieben; des-Johannes und Otto gebrüdere, genannt von

*8X xevN-'ipk. Masnüs, c.

d!" ^ fast cin Benedictiner-Frauen-kloster in dem Kraich,A Bisck»§cy Meilen von Heidelberg, welches um an. uz;.K ^ckoder Bucho von Worms gestiftet worden,>b. 1^ dieses Bißthum gehöret. annal. 8usv. k. II.

* Ms, 5 ttr«-we^§. manulcr.

G^eii. (Matthäus) war zu Ryssel im jähre i;z8.x .Awlrte unter Rondeletio, «nd starb den z. may> v^nd s^.^nden als Fürstlicher Ost - Frießländischer Leib-m MorjA'^lich-Englischer Lorsnisus. Man hat von ihm :in' ^-) p> "^ntarum L 8tirpium, Antwerpen i;76. inj^'st 8tirpium Icones , eben daselbst i;8l.h» >' 8tirp,urn ^äverfisris, Londen 1571. und 160;.i/^llsm: i;76. in fol. 4 -) Lxplsnsrionsm Lsik-tmi,

i>kn' 5-) gl« OZrpoblllstsmi L XvIobslstiMl , eben daselbst i;y8.m .Ml^ckungen in Val. Cordt vilpenstawrium , Lei-ss"d 6.) Anmerkungen in Rondeletii OK-Londen 160;. in fol. 812-^,» ürksli.

si -,7 <««,,> eine ehemalige Gräfliche familie in Schwa-

c Engelhard vor Diesem Schutz-Herr des k!o-

<s ^ gewesen. snnal. 8uev. k. II. üb. VIII.21.

txs, vvu ^iru«y , uu sciio»;

!>r>'5. fch^ .Aet hier eine linie der Grafen Reuß. An. 1714.

liäntm^d die stadt und das schloß durch eine feuers-«berü^w die asche gelegt.

"'-vM schloß im Ertz-Stift Trier am lincken gestadA silur-b^"' giebt denen 2. allernächst darbey entsprin-

l 0 b

It/. manustcr.

eine kleine stadt nebst einem schloß und Amte, in,'Ae, 2. meilen von Graitz, an der Lemnitz gele-

-<obet,,unnen den nahmen.'

(Joh. Anton.) ein Italiänischer Usäicus aus^ 16. jahrhunderts, hat äs loco Vucrsäinis in

P, ^'trsntlbus contrs kernslium, geschrieben, so"a^getr -7 anmerckungen erläutert zu Turin 162;. in 8.

- kikl.koälsj.

BÜAr, S?"'(Guido Alexius) ein Benedictiner von der Con-A, ,A- war zu Rennes in Bretagne an. 1666.

«chAd dx^Adem er daselbst an. 168z. in den orden getre-/ leate Wohnlichen surstum seiner studien zu ende ge-x, sich gäntzlich auf die Historie, und fuhr in

Al. dexÄW seiner Obern befiehl unermüdet fort,» 7 V *727 St. Iagu, ohnweit St. Malo, den;.

,l, iode abgieng. Er hat die von dem k. Is

Ach c>!, 'sicne Histoire äs Lrstsgne vollends ausgearbei-Aichk-dstlle',, 6 ^ 7 . zu Paris in zwey fol. aus licht gestehet,^ ' noch den dritten wmum heraus zu geben,

? erfolget ist. Der Abt Vertot, ingiei-

7 », Alnein A" Thnilleries haben ihm schuld gegeben , daß>ü 7 ^ nmheil, und aus allzu grosser liebe zu sei-r! V» stielt ^ ungegrundete dinge in dieselbiqe"kta' dqq 'cheder provintzNormandie zum Nachtheil ge-.5 Ich an. 171;. in einer besondern schriftyÄia!. ^ux Wegen seiner Übersetzung der üist-

>»^ihÄci äs «A'gustcs äs I'ststpgZns psr les iVlsures, wel-Aeii, ? selbst Morst in Spanisther spräche geschrieben,M. ^rstibx AII'lnem ordens-bruder, ?. Liron, in streit,Song M gantze werck für einen blossen roman er-L, 3eA.fi inal-iI cr auch an der Ililioirs äes 8sints äsÄ^/^et- g!.chcn an der Ililioirs äs la Vills äs ?LN8,^ -i.^nchr^A aber, wie einige vorgeben, die bekannte(n Mi.b.cchacin cle komponius, verfertiget habe, ist bishero! (^sthr^js Uldem

8 SL" ...

"wem andere dieselbe lieber dem HerrnAa äs wollen. Kilt. äes gut. äs la

^Wiv 'L^Mr. L</^Mor>e,-e,»,.

VA vAench„AEcse familie, so von den allerältesten zeitenV-M "nd reichsten in Böhmen gewesen, hat^AterM erkiÄ", theils den Fürsten-nnd unmittelbaren,n^*Icils aber erlangten Gräflichen^ Man tag fortgesetzet. Von ihrem ur-

sta,«,^cge» des hohen alterthums nichts aufge-A d/Acethe aber wird von einem Herrn von Lo-? ^>d?^'bnusgelebet. Nachdem in folgenden zei-A ktgg "cba„ 5 ^etz zerstört worden, haben diese Her-welches sie Lobkowitz genennet, s

so noch

^inAlido'lpn^M der Historie dektmnt^worden ist,' nach-ö>Äch^",^en Swis«" ^ an ihn gelanget war,selbiges an.AM K?eubL^undo Bathori, da er ihm das Für->ährirE» ^rmandernmal abgehandelt, zu einem^IjsKhÄAer die7m,^"on von;->°oc>. ducaten eingegeben.

re von Lodkowttz schon feit ;°o. jähren herTisto^liet. ^ls rn die Hassenfteinische, und in die pc>-

' Theil.

Die Hassenfteinische erhielt den nahmen von dem schlösseHassenstetn unweit Cadan in dem Saner-kreise gelegen. Sel-biges besassen ehemals die Herren nunmeyro Grafen von Schön-bürg, als sie aber sich dem Könige Wenceslao widersetzten, schick-te derselbe seinen Hof-Marschall Johannem von Lvdkowitz miteinigen trouppen vor dasselbe, welcher es eroberte, und daraufaufledens-zeit zu eigen bekam; nachdem hieraufdessen söhn undenckel, beyde Nicolaus genannt, in den damaligen Hußiten»zeiten dem Kayser und Könige Sigismnndo eine ansehnlichesumme gelbes vorgestrecket, ward ihnen die Herrschafft Hassen»stein, das Burggrafthum zu Cadan, die stadt Commotau undandere güther mehr theils dafür verkauftet, theils aber wegenihrer meriten geschencket. Von deren nachkommen, die sich vonLobkowitz-Hassenstetn nennen, waren sonderlich ihrer 2. desnahmens Bohuslaus berühmt; der erstere ward wegen seine«?grossen gelehrsamkeit Ulysses und künius LoKsmis genannt, e«?hatte in Italien den gmäum eines vocstoris in Mre angenom-»men, und nachdem er Europam, Asiam und Africain fast gantzdurchreiset, nahm er seinen sitz auf dem schlösse Hassenftein,und legte daselbst eine vortrefliche bibliotheck an, «vorauf er ,üungemcine kosten anwendete, daß er für Platonis GriechischOpus allein 2000. gülden gezahlet. Gemeldte bibliotheck ver-machte er dey seinem tode dem gantzen Lodko«vitzischen gefchlech«te; sie wurde nachgehends nach Commotau gebracht, allwo sieendlich an. r 570. bey einer feuers-brunst im rauch aufgegan-gen. Dieser Bohuslaus war zum Bischofs anfangs zu Ülädisslaiv in Polen, hernach zu Breßlau in Schlesien, und endlich zuOlmütz in Mähren, erwehlet, und von den Königen confirmiretworden, «peil aber der Papst ihm allemal zuwider gewesen, haker müssen zurück stehen, und also sein leben im privat-stande zu-bringen. Der andere Bohuslaus zugleich Felix genannt, istallem ansehen nach des vorhergehenden bruders söhn , und umdas jähr i;;;. Kayferlicher Rath und Landvoigt in der Nieder-Laußnitz,(allwo er das schloß zu Lübben erbauet,und sonsten löb-lich regieret,) hernach Oberst-Land-Richter, und endlich Oberst»Cämmerer des Königreichs Böhmen gewesen. Er besaß Com-motau und Litzlow, welcher erstere ort aber zu seiner zeit an diefolgende Popelische linie gelanget. Bey seinem an. r;8z. erfolg,ten absterben hinterließ er z. söhne: Johannem, Woldamarurnund Bohuslaum Joachimum, welche ihren stamm nicht fortge-pflantzet, und also diese bransks nach ansang des XVII. s-ecul»beschlossen.

Die Popelische linie floriret annoch in den Fürsten und Gra-fen von Lobkvwitz. Deren Urheber ist Petrus Popel von Lobko-witz, der andere söhn Johannis von Lobkvwitz, und ein brudeedes vorgedachten Nicvlai des altern zu Hassenftein geivesen.Dieser wurde ein vattcr Johannis II. Popels von Lobkvwitz,welcher mit Anna Swihovsky, die aus Königlichem geblüt ent-sprossen gewesen, unter andern gezeuget La-dislaum, Herrn mChlumecz, von dem hernach, und Theobaldum, Herrn in Bilin.Dieser zeugte mit seiner gemahlin, Agnes von Klinstein, 7. söh-ne , von welchen der vierte Diephold oder Theobaldus II. Die-pholdum Matthäum hinterlassender noch an. 1620. als Groß.Prior des Maltheser-ordens in Böhmen, Mähren und Schlesienfloriret; der fünfte söhn aber,Christophorus, Herr in Bilin, Kay-strlicher Cammer-Herr, hat seinen stamm beständig fortgesetzet.Sein «nit Anna von Biederstem erzeugter söhn Udalricus Felix,hinterließ bey seinem an. 1604. erfolgten rode, Wilhelmum Po-pel von Lobkvwitz, Herrn in Bilin, Oberst-Jägermeister desKönigreichs Böhmen. Er hatte 4. männliche erben, von wel-chen aber nur folgende 2. ihr geschlecht fortgepffantzet; diesel-ben waren i.) Christoph Ferdinand, Herr rn Bilin, Kayserl«Rath, Cämmerer, Schlesifcher CaMmer-virscio,, Obersterdes Fürstenthums Glogau, vollmächtiger Lands-Hauptmann,und General-Kriegs-Lommillkrius m Schlesien an. 1648. wel-cher von Elisabeths Avollonia , des Grafen Werner« von Tillytochter, hinterlassen Wenceslaum Ferdinandum Popel, Grafenvon Lobkvwitz, Kayserl. geheimen Rath und Cammer-Herrn,-er, nachdem er Gesandter in Franckreich gewesen , eine Ge-sandtschafft in Spanien verrichtet, und als er an. 1697. aufder rückreife sich befunden, in Italien am schlage gestorben»Sein mit Maria Sophia, Fürst Maximiliani von Dietrich-stein tochter, erzeugter söhn Ludwig Philipp ist jung mit todeabgangen, die tochter und einzige erbin aber hat sich an.170;. mit ihrem vetter Philippo, Fürsten von Lobkvwitz, ver-mählet, und an. 1720. zu Prag dieses zeitliche gesegnet. 2.)Frantz Wilhelm, Herr auf Neudorff und Eiftnberg, welchesletztere schloß er vortreflich erbauet, sonsten aber nebst Neudorffan den Meißnischen grentzen im Satzer-kreise gelegen ist. Erhat von Eusebia Elisabeths von Talmberg 2. söhne hinterlassen.(1) Ferdinandum Wilhelmum, Herrn der Herrschafft Neu-dorff, Eifenberg, Schatziers, Kleinbeisten, auch Pachts-Jnha-ber der Königl. Herrschafft Prießnitz , Kayserl. geheimen Rath,Cammer-Herrn, Oberst - Jägermeister und Statthalter desKönigreichs Böhmen, welcher an. »708. ohne erben verstor-ben, nachdem sein söhn Johann Fr-edrlch «ung mit tode ab-gegangen. (2) Ulricum Feücem, Kayserl. geheimen Rath undOberst-Jägermeister in Bohmen, welcher ein erbe seines vor-hergedachten bruders worden, und zu Etsenberg residirte, aberden;o. sept. an. 1722. rn elne«n Walde bey Eisenberg durchein abgeschnittenes von der hohe herabgekugeltes cent.ner schweres stück erchen - holtz gelobtet wurde. Weil ervon seiner gemahlin Mana, Adami , Grafen von BubnaUuus tochter,